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Geht es jetzt doch los in Deutschland

Erstellt von ICHBINZACHI, 29.03.2004, 14:07 Uhr · 25 Antworten · 2.102 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von hoodle

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    Ach so, vielen Dank für die Aufklärung. Aber ich wusste doch, dass was war. Aber eine separate Pauschalabgabe für 'normale' CD-Rohlinge und Brenner war zumindest mal im Gespräch. Die sollte pro Brenner 10 oder 20 Euro betragen. Wofür die allerdings gedacht war, entzieht sich meiner Kenntnis. Na ja, in irgendwelchen dunklen Kanälen wird sie schon verschwinden.

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von hoodle

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    hoodle postete:

    Also liebe MI, lass dich nicht lumpen und bring endlich längst vergriffene Musik zu einem anständigen Preis raus.
    Woodruff postete

    Die Idee ist gut, nur reichen die ''paar Leute'' von hier mit Sicherheit nicht aus, dass sich das irgendwie für die MI (oder den Musikmarkt) lohnen würde.
    Es gibt mit Sicherheit mehr Leute, die das kaufen würden, als es in diesem Board Member gibt. Und gerade die Gruppe der 30-40-jährigen ist als Zielgruppe m.E. nicht zu unterschätzen. Sie steht mitten im Leben, hat im Idealfall einen Beruf und verdient gut. Und wie gesagt, gerade auf DVD erscheinen täglich Filme aus den 70er und 80er Jahren zu einem fairen Preis.

    Zum Beispiel habe ich gestern im Karstadt gesehen: Fletch - der Troublemaker, Dragnet - Schlappe Bullen beißen nicht, Flash Gordon (die Serie aus den 30er Jahren) und viele viele andere. Die werden ja auch nicht neu aufgelegt, wenn die Firmen nicht wüssten, dass es eine konkrete Zielgruppe mit Kaufkraft gäbe.

    Aber die MI verpeilt es halt regelmässig. Neulich habe ich gelesen, dass die Preise für die Musikdownloads dieser Portale (in den USA) angehoben werden sollen. Welchen positiven Effekt die MI sich davon verspricht kann ich mir nicht erklären.

    Ich bleibe bei meiner These: Weshalb soll ich für einen Download genausoviel oder gar mehr für ein Album ohne Cover zahlen, wenn ich es im Laden als Original kaufen kann? Die MI könnte sich scheckig verdienen, wenn sie es mal auf die Rille bekäme vergriffene und nicht mehr erhältliche Songs neu aufzulegen. Und wenn die Lieder nicht in digitaler Aufnahme vorlägen, dann wäre die grösste Masse der Fans auch mit restaurierten Vinyl-Aufnahmen zufrieden. Da bin ich mir absolut sicher. Auch hier sei mir der Verweis auf die DVD-Branche gestattet: die neu aufgelegten Filme sind zum Grossteil auch nicht aufwendig restauriert, es gibt bei den meisten Filmen ausser dem Kino-Trailer auch keine besonderen Extras, aber die Leute kaufen es trotzdem. Weil das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

  4. #23
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Ich behaupte schon seit Beginn des File-Sharing-Booms, dass dies keinen signifikanten Einfluss auf das Kaufverhalten hat. Vielmehr sind Preisabsprachen, mangelnde Qualität und, unter Berücksichtigung der Preisabsprachen, künstlich hochgehaltene Kosten dafür verantwortlich.

    Eine kürzlich erschienene Studie scheint dies zu belegen:

    Tauschbörsen schaden Musikindustrie nicht

    Das Herunterladen von Musik via Tauschbörsen hat offenbar doch keinen Einfluss auf den Umsatzrückgang der Musikindustrie.

    Das wollen zwei Forscher der Universität von North Carolina und der Harvard University in ihrer Studie „The Effect of File Sharing on Record Sales“ herausgefunden haben. Grundlage für die Untersuchung war der Vergleich von Musikdownloads mit der Marktentwicklung der aktuellen Alben und Titel in den Hitlisten. Die Untersuchung erstreckte sich über 17 Wochen im Jahre 2002. Das Herunterladen hatte demnach kaum einen Einfluss auf die Albumverkäufe. Die meisten Nutzer hätten auch ohne das Vorhandensein einer Tauschbörse die heruntergeladenen Titel oder Alben nicht gekauft. Die Studie könnte die Argumentation der Musikindustrie entkräften, die Tauschbörsen wären an den seit Jahren anhaltenden Verkaufsverlusten schuld. Die Nutzung von Tauschbörsen würde nur einen geringen Anteil an den Verlusten ausmachen. Nach Meinung der Forscher könnten die Tauschbörsen sogar positive Auswirkungen auf die Albumverkäufe haben.


    Quelle: http://www.rfe-online.de/_aktuell/01/news.php?id=9349

    Ein Teil der Studie selber als pdf Format: http://www.utdallas.edu/~liebowit/kn...ods/stumpf.pdf

  5. #24
    Benutzerbild von hoodle

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    Danke für den Beitrag @ Raabi!

    Da fällt mir gerade eine andere Studie ein. Durch die illegalen Musikdownloads gingen die Ladendiebstähle von Musik-CD's drastisch zurück. Stand neulich in der Zeitung.

    Edit: Oder bei Anwendung der These von Raabi, die aktuellen CD's sind es nicht wert einen Diebstahl zu begehen.

  6. #25
    Benutzerbild von bubu

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    Der Alptraum der Musik- und Filmindustrie wird wahr:

    Genf (dpa) - Mit einer neuen Rekordgeschwindigkeit im Internet haben Forscher die Datenmenge von rund einer CD-ROM pro Sekunde von Kalifornien in die Schweiz verschickt. Mit 6,25 Gigabit pro Sekunde sei die Übertragungsrate nahezu 10 000 Mal schneller gewesen als über typische private Breitbandzugänge wie DSL, berichtete das Europäische Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf am Mittwoch. Die knapp 11 000 Kilometer weite Übermittlung vom California Institute of Technology (Caltech) zum CERN ist Teil der Arbeiten am Internet2, einem Hochgeschwindigkeitsnetz für Bildung und Wissenschaft.

    Dieser neue Rekord sei wichtig im Hinblick auf die gigantischen Datenmengen, die etwa beim nächsten CERN-Teilchenbeschleuniger LHC anfallen werden und weltweit verarbeitet werden sollen, betonte CERN- Netzwerkexperte Olivier Martin. «Wir hoffen, dass noch dieses Jahr neue Rekorde aufgestellt werden, die uns näher an die Schwelle von zehn Gigabit pro Sekunde heranbringen.» Die gesteigerte Übertragungsgeschwindigkeit ist nach Einschätzung des Caltech- Professors Harvey Newman ein wichtiger Schritt zum Internet der nächsten Generation, dem Grid. (Internet: Internet2: www.internet2.edu)

  7. #26
    Benutzerbild von Raccoon

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    547
    In meinen Augen ist einer der Gründe, warum die MI nicht soviel meckern sollte, daß die Musik allgemein etwas ausgeschöpft ist. Gab noch nie so viele Bands und Labels wie heute. Entsprechend - das ist nunmal so nach 50 Jahren Popmusik - wiederholen sich etliche Ideen, ist der Markt übersättigt. (Warum sonst werden permanent Titel der 60er bis 80er gecovert und geremixt?) Man will sehr viel an den Kunden absetzen, doch die Qualität bleibt auf der Strecke...

    Des weiteren sind Tonträger inzwischen maßlos überteuert. In den 90ern kosteten (in Berlin) CDs aus den Bereichen Pop und Rock zwischen 25 und 30 Euro. Ganz aktuelle manchmal sogar 21,99 DM. Als Sammler stelle ich mir ja gerne Originale ins Regal, gucke mich um. Seit einiger Zeit (Zufall oder nicht, etwa seit der Euro-Einführung) kosten sie dauerhaft 15,99 € - inzwischen sogar bis 18,99 €! Hallo? Was soll denn das bitte?

    Gruß, Raccoon

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