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"Generation Praktikant"

Erstellt von Die Luftgitarre, 07.06.2005, 14:50 Uhr · 9 Antworten · 1.300 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Bei den späteren Geburtsjahrgängen der "Generation Golf" geht diese fließend in die "Generation Praktikant" über. Ein sehr guter "Zeit"-Artikel über ein zwar allgegenwärtiges aber bisher kaum (in den Medien) reflektiertes Phänomen sozialen Wandels:

    http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

    Die scharfen Beobachtungen des Artikels würde ich mal zu folgenden Thesen zuspitzen:

    - In dem Wort "Praktikant" wird immer noch die Vorstellung transportiert, dies hätte etwas mit Berufsfindung oder Ausbildungsergänzung zu tun. Doch tatsächlich verbirgt sich heute hinter diesem Begriff was ganz anderes:

    - Die massenhafte billige bis kostenlose Arbeit von - i. d. R. bereits voll qualifizierten! - "Praktikanten" ist zu einem richtigen Wirtschaftsfaktor geworden. (Der Artikel regt - wenig aussichtsreich, aber das Problem treffend - einen "Praktikanten"-Streik an.)

    - Man kann mittlerweile vielfach von einer an das Studium anschließenden "Praktikanten"-Zeit als neuen Lebensabschnitt sprechen, sozusagen die Wander- und Gesellen-Jahre des postindustriellen Zeitalters (der Autor beschreibt, wie sich dadurch bei einem Großteil der Generation die Familiengründung auf unbestimmt verschiebt!)

    - Die 25- bis 35-jährigen Dauer-"Praktikanten" stellen heute eine eigene soziale Schicht dar. (Der Artikel schlägt sehr richtig vor, neben der Arbeitslosenstatistik auch regelmäßig eine "Praktikanten"-Statistik zu veröffentlichen. Und er arbeitet mit köstlichen Detailbeobachtungen Lebenstil und Lebensgefühl dieser neuen Schicht heraus.)

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Die Luftgitarre postete
    - Die massenhafte billige bis kostenlose Arbeit von - i. d. R. bereits voll qualifizierten! - "Praktikanten" ist zu einem richtigen Wirtschaftsfaktor geworden.
    Hierzu könnte man ergänzen:

    Es wird z. Z. ja überall von "Subventionsabbau" geredet. Aber die massenhafte kostenlose Beschäftigung von Dauer-"Praktikanten" - für deren Existenzminimum ja letztendes der Staat und/oder die Angehörigen aufkommen müssen! - ist doch im Grunde auch nur eine versteckte Form von Wirtschaftssubventionen. *g*

    Amüsant finde ich dies deshalb, weil der Ruf nach Subventionsabbau ja gerade aus den Medien kommt - und dort natürlich nur mit qualmenden Schloten und tiefen Schächten assoziiert ist -, wobei doch gerade im Medienbereich die von Staat und Angehörigen notgedrungen subventionierte "Praktikanten"-Wirtschaft am prächtigsten gedeiht!

  4. #3
    Benutzerbild von röschmich

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    Ich habe jetzt diesen Artikel noch nicht gelesen, aber solche Gedanken sind mir auch schon gekommen. Man bedenke mal, nicht oder schlecht bezahlte Arbeit belasten eigentlich noch die Volkswirtschaft , bezüglich Sozialhilfe oder Wohngeld, anstatt durch anstandige Bezahlung das Nationaleinkommen zu erhöhen. Aber solange es noch "Dumme" gibt, die das mitmachen. In der "Oberschicht" lässt man sich ja jeden "Pfurz" fürstlich bezahlen.
    Der schlimmste Betrug ist ja der 1€ Job. Da wird einem suggeriert, dass der Staat Dir Almosen gibt, weil (deine)Arbeit so wenig wert ist.
    Wir kommen mal noch soweit, wie es Mark Twain in "Tom Sawyers" beschreibt.
    Ich meine die Geschichte mit dem Zaun, der zu streichen ist.

    mit "Dumme" meine ich natürlich Leute, denen nichts anderes übrig bleibt

  5. #4
    Benutzerbild von waschbaer

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    Interessanter Artikel. Ich kenne auch genügend Leute im Alter zwischen 25 und 35, die permanent irgendwelche Praktika machen und dabei sich regelrecht "ausgenutzt" vorkommen, weil sie eigentlich voll qualifiziert sind.

  6. #5
    Benutzerbild von frasier

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    Ja, guter Artikel. So eine Statistik wäre interessant, auch wenn niemand Interesse daran haben dürfte. Aber die Anzahl dürfte proportional zur Arbeitslosenzahl verlaufen.

  7. #6
    Benutzerbild von Torsten

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    Dass Praktikanten heute oft nur noch als billige Arbeitskräfte herhalten, ist nix Neues, sondern schon seit einigen Jahren bekannt: "Praktika-Hopping" gibt es schon länger als Begriff für diejenigen, die in der Hoffnung auf Festanstellung von einem Praktikum ins nächste stolpern. Aus diesem Grunde erachte ich, der momentan selbst auf Jobsuche ist, diese ehemals als Einstiegschance angesehene Option mittlerweile als unbrauchbar.

    Und wer 2 und 2 zusammenzählen kann, der weiß, dass bei einer Arbeitsmarktsituation wie der jetzigen eine solche Entwicklung zwangsläufig ist - je mehr Menschen Arbeit suchen, umso mehr sind sie erpress- und ausnutzbar. Darüber kann man sich empören - wundern darf man sich hingegen nicht...

  8. #7
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Torsten postete
    Und wer 2 und 2 zusammenzählen kann, der weiß, dass bei einer Arbeitsmarktsituation wie der jetzigen eine solche Entwicklung zwangsläufig ist - je mehr Menschen Arbeit suchen, umso mehr sind sie erpress- und ausnutzbar. Darüber kann man sich empören - wundern darf man sich hingegen nicht...
    Das stimmt. Und die Null-€-Jobs müssen noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange sein; der nächste logische Schritt wäre eigentlich ein negativer Lohn: Der "Praktikant" muss was an die Firma zahlen! *g* (Gerüchten zufolge soll es so etwas in Einzelfällen - bei besonders begehrten Praktika - schon geben.)

    Mich wundert jedenfalls, daß zumindest in Firmen mit Liquiditätsproblemen noch niemand aud die Idee gekommen zu sein scheint, Praktikumsplätze zu versteigern. Es geht den Dauer-"Praktikanten" ja oft gar nicht mehr um konkrete Übernahmeaussichten, sondern einfach um Referenzen für die Bewerbungsmappe, um die eigene Wettberwerbsposition zu verbessern (und darum, den Kontakt zum betreffenden Berufsmilieu zu halten, neudeutsches Stichwort: man muss "netzwerken"!). Für solche Referenzen und Kontakt-Chancen würden einige wohl mittlerweile auch ihre letzten Ersparnisse opfern.

    Und wo es v. a. um Referenzen geht, könnte man auch gleich noch einen Schritt weiter gehen: zusätzlich zu der tatsächlichen Praktikantenbeschäftigung einfach noch gegen Geld Praktikumszeugnisse nach Wunsch ausstellen! Zumindest für kriselnde Firmen eine Option. Wäre eine Win-Win-Situation für die Beteiligten und wo kein Kläger, da kein Richter! *g*

    (Hm, ich sollte Unternehmensberater werden ... ! )

  9. #8
    Benutzerbild von röschmich

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    Na, wie schon gepostet: Mark Twain hatte die Idee schon im 19. Jahrhundert
    "Darf ich Deinen Zaun streichen, bekommst Du auch meine tote Ratte"

  10. #9
    Benutzerbild von PostMortem

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    Ist ja malwieder klar und sicher reden wir da nicht von den selben Leuten...
    aber ich kenne auch aus dem Büroalltag solche "Überbrückungs"-Praktikanten und sie erscheinen mir ganz anders, als die aus dem ZEIT-Artikel.

    Teils hervorragende Noten! Aber irgendwie sieht man ihnen schon auf 10m Entfernung auf dem Flur an, dass sie selbst genau wissen, dass sie nur nützliche Idioten sind. Die Schultern hängen schlaff, die Anzüge wirken zwei Nummern zu groß. Jeder Mist wird ohne Murren und Knurren erledigt, da blitzt kein Ehrgeiz mehr auf, sondern nur noch Ergebenheit ins "Schicksal". Wer sich selbst und seine Interessen so schlecht vertritt, der überzeugt auch niemanden von sich. Qualifiziert für einen Job ist noch lange nicht, wer alles mit sich machen lässt und alles schluckt (sonst wäre ich wohl arbeitslos...). Diese Leute erinnern mich an die Diskussion aus dem hier ebenfalls ansässigen "Singlefrust"-Thread. Aus den gleichen Gründen, warum manche Menschen sich den Weg zu einem Partner verbauen, verbauen sich viele Dauer-Praktikanten durch ihre so angeeignete "Loser"-Ausstrahlung auch den Weg zum Job. Oft wohnen Sie auch weit über der 30 noch zu Hause, haben dort zwar nur Theater, weil die Eltern kurz vor Verstummen jeglicher Libido verständlicherweise in der Abenddämmerung ihrer besten Jahre auch malwieder allein sein wollen, aber somit keinen wirklich hohen Druck sich endlich mal wirklich durchzubeissen und sich einen echten Job zum Bestreiten des eigenen Lebensunterhalts zu schnappen.

    Nein, ich will das keinesfalls verallgemeinern. Aber diese Typen gibts auch und es sind auffallenderweise (dort wo ich arbeite) fast immer nur Männer. Vielleicht spielt es da ja doch eine Rolle, dass es nicht so viele Frauen gibt, die sich, angesichts einer später evtl. auf sie zukommenden Mutterrolle, mit der Selbstständigkeit so viel Zeit lassen wie mancher Stubenhocker und Mamasohn.

    Doch auch das ändert nichts dran, dass bei 4,8 Mio Arbeitslosen und weniger als 500.000 offenen Stellen immer mehr Raum für Schindluder auf der einen und Bedarf nach Statistik-Tricks auf der anderen Seite ist, so dass immer mehr Menschen in solche Wartestellungen verschoben werden bzw. meinen, sich darin verstecken zu müssen. So ist der Mensch nunmal offenbar gestrickt. Bevor er zugibt und es sichtbar macht, dass es Probleme gibt, versucht er sie zu kaschieren.

    Dabei wäre Transparenz hier dringend nötig. Denn wenn bald noch mehr einst hoffnungsvolle Akademiker ohne Job dastehen und in ihrem Karrierebewusstsein empfindlich gestört werden, hört vielleicht endlich diese Hetzkampagne gegen vermeintliche 5 Mio Sozialschmarotzer auf, die ja angeblich nur alle keinen Bock haben zu arbeiten. Dann dürfte dieser Politiker-Trick nicht mehr funktionieren und der lange Zeit so umgelenkte Zorn des gemeinen "Mobs", müsste sich endlich dort entladen, wo er hin gehört.

    PM

  11. #10
    Benutzerbild von bubu

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    Es stimmt, dass die Praktikumspraktik mittlerweile ziemlich ausgeufert ist. Vor allem in den letzten Jahren hat sich das nach meinem Dafürhalten dramatisch verändert. Ich kann aus eigener Erfahrung für beide Seiten für die Medienbranche sprechen.

    Ich bin bei dem Text ein wenig zwiegespalten. Zum einen kann ich es sehr gut verstehen, dass man sich früher oder später als Prakti ausgenutzt vorkommt – man soll Schuften, aber Leben muss man ja auch noch irgendwie. Und wie soll das gehen, wenn man nix oder nur wenig dafür kriegt? Mir ging das schon bei meinem ersten Praktikum so und ich wollte schon nach zwei Wochen hinschmeißen. Gottseidank habe ich das nicht gemacht, denn dann wäre ich bestimmt nicht da, wo ich jetzt bin. Und in vielen Firmen werden Praktis definitiv als billige Arbeitskräfte benutzt, die im Prinzip die gleichen Arbeiten machen wie die Festangestellten. Das ist meist in Berufsfeldern so, die keinen klar strukturierten Ausbildungsweg haben – wie eben auch in den Medien.

    An Praktikanten werden im Prinzip auch fast schon die gleichen Erwartungen gestellt wie an fest Angestellte. Ein Unding. Aber dies sehe ich als eine Folge der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage über die man jammern kann, aber weiter bringt einen das auch nicht. Daher finde ich die resignative Haltung des Artikels nicht hilfreich. Und es stimmt nicht, dass Praktika nichts bringen für die Jobsuche oder sich sogar nachteilig auswirken.

    Zum einen ist (war) das Praktikum eigentlich dazu da, mal zu schnuppern, zu schauen, ob der Beruf was für einen ist. Auf der anderen Seite sieht die Realität aber so aus, dass heutzutage einfach immer mehr Selbstständigkeit und Zielstrebigkeit gefordert sind, um sich im harten Wettbewerb behaupten zu können. Und da sollte man sich angesichts der miesen Arbeitsmarktlage und in Anbetracht von Studiengebühren verdammt nochmal so früh wie möglich überlegen, was man eigentlich mal machen will. Ich denke, die sorglosen und wilden Studententage sind entweder schon vorbei oder werden in den nächsten Jahren ein für allemal der Vergangenheit angehören.

    Weiterhin sieht die Realität heute so aus, dass in Belegschaften personell gespart wird, was das Zeug hält. Wer soll da Praktikanten eigentlich vernünftig betreuen und einarbeiten? Da ist zwangläufig Selbstständigkeit gefordert. Insofern ist das Praktikum heutzutage eher eine Feuertaufe, denn man kann davon ausgehen, dass der Beruf, den man dadurch evt anstrebt sich nicht wesentlich unterscheidet. Mit anderen Worten: wenn einen das Praktikum schon nervt, weiß man wohl definitiv, dass dieser Beruf nix für einen ist.

    Ja, Praktikanten werden heutzutage mehr oder weniger ausgenutzt. Trotzdem: jedes Praktikum ist so gut, wie man es selbst macht. Klar macht man oft Scheißarbeiten. Aber es gibt immer auch Rosinen. Und die gilt es rauszupicken. Und man genießt als Praktikant oft auch ziemliche Freiheiten – diese Chancen sollte man nutzen.

    Ich habe in meiner Firma nun viele viele Praktikanten erlebt. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass zu mindestens 50 Prozent die Grundhaltung des Einzelnen darüber entscheidet, was aus ihm wird, und die andere Hälfte das Können.

    Es gibt drei Arten von Praktikanten:

    Ein Viertel der Leute weiß genau, was es will! Die sind von Anfang an engagiert und fleißig dabei sind und sich nicht ständig durch Selbstmitleid runterziehen.

    Dieses Drittel ist oft charakterlich sehr verschieden. Manche, die wissen, was sie wollen, gehen dabei über Leichen. Manche sind unerträgliche Schleimer. Manche wissen, was sie wollen, aber können eigentlich nichts. Und manche wissen, was sie wollen, sind fachlich super und haben auch noch ein Gewissen. Ja, und sind vielleicht auch noch nett. Es gibt jede erdenkliche Kombination.

    50 Prozent der Praktikanten weiß nicht, was es will (auch wenn ihnen das meist gar nicht selbst bewusst ist). Sie sind sich eigentlich noch selbst nicht wirklich klar darüber, warum sie das Praktikum machen. Sie machen es, um irgendwas zu machen. Aber im Prinzip haben sie für sich selbst noch nicht wirklich die Entscheidung darüber getroffen, was sie im Leben eigentlich für einen Beruf ausüben wollen. Ich habe oft das Gefühl, dass sie mit dem Praktikum nur Zeit gewinnen wollen, um diese Entscheidung immer weiter vor sich herzuschieben. Oft machen sie einen ganz guten Job, aber sie machen immer nur das, was man ihnen sagt. Aus eigenem Antrieb kommt wenig oder nichts.

    Das letzte Viertel hat eigentlich gar keine Lust auf das Praktikum. Aus den verschiedensten Gründen.

    Ich behaupte: jedes Praktikum ist eine Chance. Und wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es früher oder später auch. Es ist aber nicht gut, wenn man in jedes Praktikum nur mit dem Ziel eines festen Jobs reingeht. Auch wenn sich das jetzt vielleicht widersprüchlich anhört. Das ist genau wie bei der Partnersuche. Je dringender man es will, desto weniger klappt es. Es bringt nichts in ein Praktikum so reinzugehen, dass man alles nur danach abklopft, ob es einem einen Job einbringt oder nicht. Zufall und Glück spielen eine große Rolle. Aber Ehrgeiz, Fleiß und Können - auch heute noch – eine mindestens ebenso große. Wer sich bemüht und gut ist, der fällt auch auf. Man wird vielleicht weiter empfohlen, das diffizile Vitamin-B-Netz kommt in Gang.
    Und ums mit "Nena" und den "Helden" zu sagen: irgendwie, irgendwo, irgendwann klappt es dann. Müssen nur wollen!

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