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Goldener Handschlag für Power-Sauger

Erstellt von musicola, 08.06.2005, 22:13 Uhr · 2 Antworten · 556 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von musicola

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    Der Provider 1&1 will die teuren Power-Sauger unter den DSL-Flatrate-Kunden loswerden: Wer in den vergangenen Monaten jeweils eine Datentransfermenge im mittleren zweistelligen Gigabyte-Bereich pro Monat erreichte, hat gute Chancen, den Anruf eines Kundenbetreuers zu erhalten. Für die Kündigung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums bietet 1&1 dann die Auszahlung von 100 Euro an, die dem Konto des Kunden nach Vertragsende gutgeschrieben werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte 1&1 ausgewählten Power-Saugern die Kündigung vorgeschlagen.

    1&1-Sprecher Michael Frenzel kommentiert den Vorgang so: "Unsere Kundenberater zeigen im Gespräch Einsparmöglichkeiten auf, die im beiderseitigen Interesse liegen." Im Klartext: Der Kunde, der den Provider mehr Geld kostet als er einbringt, möge doch durch einen Wechsel zu einem günstigeren Angebot lieber Konkurrenten zur Last fallen. Provider müssen für die Nutzung des Telekom-Backbones einen festgelegten Preis pro Gigabyte bezahlen; Power-Sauger sprengen dabei die Kalkulation. Frenzel widersprach aber vereinzelten Berichten von Betroffenen, dass ihnen seitens 1&1 die Kündigung oder eine saftige Preiserhöhung in Aussicht gestellt worden sei. Wer das Angebot ablehne, bleibe auch weiterhin Kunde mit unveränderten Konditionen, stellte Frenzel klar.

    Wer die 100 Euro einstreicht, muss im Gegenzug zusagen, keinen neuen Flatrate-Vertrag mit einem Unternehmen der United-Internet-Gruppe zu schließen, solange er sein Nutzungsverhalten beibehält. 1&1 macht allerdings keine Angaben, wo diese magische Grenze liegt. Betroffen sind ausschließlich Kunden mit alten Verträgen. Nutzer der neuen 1&1-Flatrate zum monatlichen Preis von 6,99 beziehungsweise 9,99 Euro im Monat haben bislang kein Kündigungsangebot von 1&1 erhalten. Die Kündigung lässt sich nach Angaben von 1&1 auch nicht durch übermäßige Downloads provozieren: Der Kundenkreis, der ein Angebot für den goldenen Handschlag erhält, stehe bereits fest und werde für die bereits laufende Aktion nicht mehr erweitert. (uma/c't)
    Quelle: www.heise.de


    ich lol mich wech...

    Sehr geil!


    Fazit:

    Wenn man zum Kundenfang eine günstige Flatrate anbietet, darf man sich nicht beschweren, wenn Diese auch ausgiebig genutzt wird!

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von DeeTee

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    Wenn man von vorneherein einsieht, dass ein solches Angebot auf einer Mischkalkulation beruht, dann finde ich das durchaus schlüssig. Wesentlich sinnvoller (!) finde ich dann allerdings eine Limitbegrenzung im höheren Bereich, z. B. 30 GB, die dann auch in den Geschäftsbedingungen steht. Da komme ich definitiv nicht hin, aber so 10-12 GB/Monat kommen bei mir zumindestens im Winter durch das Internetradiohören schon zu sammen. Da nützen mir dann die Angebote mit 3 oder 5 GB nicht wirklich was. Drum habe ich überhaupt eine Flatrate. Ansonsten käme ich mit weniger aus.
    Denkbar wäre doch eine Flat, die z. B. 20 GB frei enthält und dann in Abständen von je 5 GB zusätzliche Gebühren nimmt. Damit könnten, glaube ich, auch die Powersauger leben.

    Grüße!
    DeeTee

  4. #3
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Also ich finde das Verhalten des Providers unerhört. Dafür gibt es Flatrates und dann muss es auch drinn sein, daß ein User surft und downloaded bis er vorm Compi einpennt. Oder sogar in Kauf nehmen, daß die Downloads 24 Stunden Nonstop laufen, wenn jemand grob fahrlässig meint seinen PC immer anhaben zu müssen.

    Nun aber eine Variante, die dabei vielleicht geschickt überspielt wird.
    Ganz ehrlich ! Wo findet man soviele "legale" Downloadquellen, um einen Puffer von
    10 Gigabyte im Monat zu überschreiten. Anders gesagt, wer hat soviel Kohle, daß er sich Daten von einem "legalen" Anbieter in dieser Grössenordnung leisten kann.
    1 MB = 1 Min bei 128kbs
    10MB=10 Min. bei 128 kbs
    100MB=100 Min. bei 128kbs
    1000MB=1000 Min. bei 128kbs
    10000MB (10GB)=10000 Min. bei 128kbs
    Bei einer sehr großzügigen Rechnung mit 5 MB für einen Songtitel entspräche
    es ca 2000 Musiktiteln á 1,49 (~1,50€) entspricht dies einem "legalen" Wert an
    Musiktiteln von 3000,-€ ....... ääääähm pro Monat

    Für Filme und andere Inhalte dürfte es ähnlich sein. Zwar wären die Mengen pro Einheit größer, dafür aber auch die Preise höher.

    Es dürfte jedem ohne weitere Erläuterung klar sein, was ich damit meine.

    Ein User der normale Inhalte wie Previews und Hörproben irgendwo lädt, oder sich mal ein Video leistet und vielleicht 50 MP3-Files "leistet", der dürfte den Transferrahmen nicht sprengen ...

    Also Tacheles geredet > ein versteckter Versuch Nutzer von sogenannten P2P-Tauschbörsen loszuwerden .......

    Die Flatrates haben einen zweiten Vorteil > ungestört Nonstop Online sein, immer
    wenn man will und surfen wohin man will und im Grunde wieviel man will ......
    und dieses wird sicherlich ein Anbieter auch nicht unterbinden wollen.

    Interessant wären jetzt ähnliche Verhatensauffälligkeiten bei den anderen Providern

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