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Grand Prix Song Contest 2004 - Punktevergabe

Erstellt von Ruedili, 16.05.2004, 09:59 Uhr · 114 Antworten · 4.707 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von
    Tja, ich weiss auch nicht warum die Ukraine gewonnen hat. Allerdings bin ich da einer Meinung mit Feenwelt: An regionaler Bevorzugung hat es nicht gelegen, jedenfalls war diese im Fall des Siegerlandes nicht aussergewöhnlich. Es lag an konstantem Punkte sammeln. Warum sie so viele Punkte abgeräumt haben ist mir allerdings ein Rätsel. Klar, nur bedingt bekleidete junge Menschen haben schnell einen Bonus, aber so doll hat das dann alles auch wieder nicht ausgesehen. Die Show war sicherlich am aufwendigsten, aber war sie auch wirklich gut? Wie dem auch sei, jetzt wo das Lied als Siegertitel im Radio gespielt wird, fragt man sich schon, wieso das der Siegertitel sein soll. Die Ohren haben hier jedenfalls kaum mit gewählt.

    Die gegenseitigen Punktegeschenke der ehemaligen jugoslawischen Republiken habe ich aber ehrlich gesagt ziemlich erstaunt zur Kenntnis genommen. Noch vor wenigen Jahren konnte man gar nicht schnell und gewalttätig genug auseinander kommen, hat sich "ethnisch gesäubert" und gegenseitig ganze Landstriche unbewohnbar gemacht.... und jetzt?!?!

    Da der "Eurovision Song Contest" m. E. heutzutage ohne irgendwas fürs Auge nicht mehr zu gewinnen ist (damit meine ich durchaus nicht nur - aber natürlich auch - einen ansprechenden weiblichen Part, sondern auch ein gewisses Maß an Showeinlage), wäre Raab gut beraten gewesen, ein Duo nach Istanbul zu schicken, z. B. Max & Bonita. Zumindest muss man sich entscheiden, ob man unter den momentan vorherrschenden Bedingungen in siegesfähiger Form mitspielt oder ob man seiner Linie treu bleibt (dann hätten wir auch wieder Lou und Siegel hinschicken können) und gesittet hinterhersingt. Musikalisch war Max für mich ganz weit vorne und mit ein bisschen mehr an Performance wäre er vielleicht auch unter die Top3 gekommen. Aber diese "ich setz mich auf den Hocker, lass die Augen zu und mache alles mit der Stimme"-Nummer hat nur dort funktioniert, wo er wochenlang aufgebaut und dem Publikum schmackhaft gemacht werden konnte. In Istanbul kam das für jene die ihn bisher noch gar nicht kannten wohl noch nicht ganz so gut rüber, dementsprechend war auch der Applaus nach seiner Einlage schon nicht ganz so aufbrausend wie bei anderen Interpreten.

    Zwei Gedanken zum Schluss:

    1) Wer das Halbfinale gesehen hat, hat im Finale manchen Song bereits zum zweiten Mal gehört. Die Chance, dass der Funke überspringt, ist dann doch noch etwas höher. Ich könnte mir vorstellen, dass das beim Voting durchaus eine Rolle gespielt hat.

    2) Wir ärgern uns in Wahrheit vermutlich wirklich darüber nicht genug Nachbarn zu haben, die uns 12 Punkte geben und nicht über die Bevorzugung der anderen untereinander. Die Stimmen aus Österreich und der Schweiz hat in meinem Umfeld eigentlich jeder schon als sicher angesehen. Irgendwie zeigt es sich da schlecht mit dem Finger auf die anderen, nur weil die 2,3 Nachbarn mehr haben auf deren Punkte sie zählen können... Aber das System ist natürlich trotzdem Mist. Allerdings frage ich mich, warum jetzt den Jury-Wertungen hinterhergeweint wird, nur weil wir vor über 20 Jahren damit aus Versehen auch mal gewonnen haben?! Für uns Deutsche gibts in der "normalen"/"poppigen" Musik traditionell einfach keine Sympathien, solange wir als Deutsche zu erkennen sind. Es ist doch die Größte Auszeichnung für einen deutschen Künstler zu hören "Wenn man nicht wüsste, dass Du aus Deutschland kommst, dann....".

    Dave

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Torsten

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    Feenwelt postete
    Wer hat denn gewonnen? Ukraine! Nicht Serbien, Kroation oder Bosnien. Und warum? Natürlich haben auch die "Nachbarschafts-Wertungen" bekommen. Aber nicht stärker als Max aus Österreich und der Schweiz. Gewonnen hat die Ukraine nämlich, weil sie durchweg von fast jedem Land 6 bis 8 Punkte eingeheimst hatte. Also lag sie im Schnitt am besten. Das beweist doch, daß der beste (sprich: der "Massengeschmack") gewonnen hat und daß die Freundschafts-Wertungen nicht den Sieger machten. Und ehrlich gesagt: ich hatte auch Serbien ganz weit vorne. Insofern ist doch das Ziel des Abends mit lauteren Mitteln erreicht worden. Lächeln wir doch besser über die Sympathie-Wertungen.
    Mal sehen, wie lange man lächeln wird, wenn sich dieses lächerliche Abstimmungs-Gebaren in den nächsten Jahren fortsetzt (und das wird es definitiv, sofern sich nichts ändert.) Ja, dieses Mal mag aus deiner Sicht noch der "Beste" gewonnen haben (ebenso lachhaft, dass so eine typische, auf pure Optik abstellende MTV-kompatible Nummer gesiegt hat). Das kann sich bei einem solchen Verlauf aber auch verdammt schnell ändern.

    Deine Relativierung in allen Ehren, aber sie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der nationale bzw. regionale Fanatismus in den von mir angesprochenen Ländern deutlich ausgeprägter ist als im Rest Europas. Und das wird den Grand Prix in Zukunft prägen, nicht mehr die Musik. Um dies zu prophezeien, muss man wahrlich kein Hellseher sein. Da wird man mich zu gegebener Zeit gerne beim Wort nehmen können...

    Dave Bowman postete
    Wir ärgern uns in Wahrheit vermutlich wirklich darüber nicht genug Nachbarn zu haben, die uns 12 Punkte geben und nicht über die Bevorzugung der anderen untereinander.
    Sicher, Dave, alles purer Neid, kennt man ja. Völlig undenkbar, dass auch andere Motive für Kritik vorliegen können. Bitte informiere uns umgehend, wenn dir in diesem Leben irgendwann auch mal ein anderes Argument einfallen sollte. Das wäre dann ein echter Grund zum Feiern...

    Dave Bowman postete
    Die Stimmen aus Österreich und der Schweiz hat in meinem Umfeld eigentlich jeder schon als sicher angesehen.
    Richtig, weil der Song dort vor der Veranstaltung bereits absahnte und somit durch seine Qualität überzeugte. Mit einer regionalen Bevorzugung hat das ungefähr so viel zu tun wie 'ne Küchenschabe mit Atomphysik. Kann mich nicht erinnern, dass wir aus diesen Ländern in der Vergangenheit traditionell viele Punkte eingestrichen haben...

    Dave Bowman postete
    Allerdings frage ich mich, warum jetzt den Jury-Wertungen hinterhergeweint wird, nur weil wir vor über 20 Jahren damit aus Versehen auch mal gewonnen haben?!
    Wo steckt eigentlich Dieter Nuhr gerade...?

  4. #23
    Benutzerbild von Heinzi

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    Torsten postete
    (ebenso lachhaft, dass so eine typische, auf pure Optik abstellende MTV-kompatible Nummer gesiegt hat).
    Was spricht denn dagegen, dass eine den heutigen Marktmechanismen genügende und insofern chartstaugliche Nummer gewonnen hat?

    Du vertrittst doch schliesslich auch die Meinung, nicht Länderpräferenzen, sondern, wenn nicht das Resultat von Fachjuries, so wenigstens der Publikumsgeschmack, und nur dieser, müsse über den Sieg entscheiden, und dieser durch MTV verkörperte Geschmack der Masse ist bei einem Song, der es in die Hitparade schaffen kann, zweifelsohne getroffen.

    Im Übrigen hab´ ich mir den Gewinnersong heute nochmals gegeben, nachdem ich ihn nach der Siegerkürung das erste Mal gehört habe (hab´ das Halbfinale und das Finale bis zur Punktevergabe nur am Rande verfolgt und da ist er mir jeweils nicht aufgefallen) und bin der Ansicht, da muss vor einer internationalen Veröffentlichung dringend ein Remix her!

    Bevor du mir jetzt entgegen hältst, du hättest "MTV-kompatibel" nur bezüglich der herausragenden Bedeutung, welche die "pure Optik" bei der Nummer hat und nicht die Musik als solche, gemeint, weshalb diese eben doch nicht Sieg entscheidend gewesen sei, so teile ich dir schon zum Voraus mit, dass ich "MTV-kompatibel" sowohl als die Verpackung als auch die Musik betreffend verstehe.


  5. #24
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ Heinzel

    Ich glaube, Torsten wollte damit ausdrücken, dass der allgemein sichtbare Qualitätsverfall im Mainstream-Bereich nun auch (endgültig) im Grand Prix durchschlägt, wenn ein solcher Titel auf weit verbreitete Akzeptanz stößt.
    Mit anderen Worten - ja, er erkennt an, dass dies zur Zeit vielleicht den angesagten Massengeschmack trifft. Aber er kann sich mit besagtem Massengeschmack nicht anfreunden.

    Aber ich glaube, ihm fällt dazu auch selbst noch etwas ein...

  6. #25
    Benutzerbild von Torsten

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    Heinzel postete
    Was spricht denn dagegen, dass eine den heutigen Marktmechanismen genügende und insofern chartstaugliche Nummer gewonnen hat?
    Ich rede nicht vom Massengeschmack, sondern von der Tatsache, dass heutiger Chartsbrei fast ausschließlich durch Optik zu überzeugen versucht. Wie es der "Spiegel" absolut treffend beschrieb:
    Sieger des modernisierten "Eurovision Song Contest", der früher "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" hieß, wurden die Teilnehmer aus der Ukraine - die der ARD-Kommentator Peter Urban als "einen der visuellen Höhepunkte des Abends" angekündigt hatte. Tatsächlich war schon der Songtitel "Wild Dance" Programm, denn nicht die Tanzgruppe begleitete die Sängerin Ruslana, sondern die Musik war nur notwendige Begleitung für den Tanz. Melodie und Text waren kaum identifizierbar, dafür aber hatte der Choreograf sich kräftig von der türkischen Vorjahressiegerin Sertab und ihrer Bauchtanzgruppe inspirieren lassen, und der Kostümbilder wollte offenbar vom Hype um Wolfgang Petersens Film "Troja" profitieren. Und so tanzten ukrainische Versionen von Brad Pitt in knappen Leder-Outfits blonde Haare schüttelnd um die Sängerin herum und schrien ab und zu "Wild Dance" - wahrscheinlich, um daran zu erinnern, dass es sich um einen Songwettbewerb handelt.
    Das ist es, was ich mit "MTV-kompatibel" meinte. Wenn du unter diesem Begriff etwas anderes verstehst, ändert dies nichts an den misslichen Zuständen.

    Ansonsten kann ich übrigens auch die Erklärung von ihkawimsns unterschreiben...

  7. #26
    Benutzerbild von Heinzi

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    ihkawimsns postete
    ja, er erkennt an, dass dies zur Zeit vielleicht den angesagten Massengeschmack trifft. Aber er kann sich mit besagtem Massengeschmack nicht anfreunden.
    Und wieso ist es "lachhaft", wenn ein nach demokratischen Prinzipien, lies: mittels Abstimmung und Mehrheitsgewinner, abgehaltener Sangeswettbewerb vom einem dem Geschmack der Mehrheit, der Masse, entsprechenden Song gewonnen wird?
    Das mag nicht seinem - eurem - Geschmack entsprechen, erfüllt aber den Zweck der Veranstaltung.

    Oder soll sich der Eurovision Song Contest zu einer Art musikalischer Gegenwelt zu den MTV-tauglichen, internationalen Charts (rück)entwickeln, wobei die Bewohner der beiden Paralleluniversen nix voneinander wissen wollen?
    Ich kann mich jedenfalls noch an die zahlreichen lästernden Stimmen erinnern, welche sich darüber lustig mach(t)en, wenn mal wieder ein Siegertitel nach kurzer Zeit, ohne nennenswerte Chartsplatzierung, in Vergessenheit geriet.

  8. #27
    Benutzerbild von Heinzi

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    Im Übrigen hab´ ich mit dem aktuellem Wahlverfahren mit den Zuschauervotings und dem daraus resultierenden gegenseitigen "Punkte-Zuschachern" auch meine Mühe.

    Da man die Publikumswahl aber schon aus kommerziellen, und demokratischen, Gründen nicht wieder gänzlich abschaffen kann, könnte man dem Ausufern der Nationalstolz und Länderfreundschaft bedingten Punktevergabe wenigstens teilweise entgegen steuern, indem "Fachjuries", etwa eine dem Oskar vergleichbare Jury bestehend aus früheren Gewinnern, wieder vermehrt eingesetzt würden und einen Entscheid relevanten Anteil an Stimmen, und Punkten, bekämen.

    Um die Zahl der Punkte verteilenden Teilnehmer nicht noch zu vergrössern und das abschliessende, wahrhaft kultige Wahlprozedere nicht noch weiter zu verlängern, könnte man beispielsweise nur noch diejenigen Länder, die es in´s Finale schaffen, zur Punktevergabe zulassen und die Stimmen, welche diesmal die im Halbfinale ausgeschiedenen Länder hatten, oder wenigstens ein Teil davon, ebensolchen Juries aus "Experten" und Ähnlichem überlassen.

  9. #28
    Benutzerbild von Torsten

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    Heinzel postete
    ihkawimsns postete
    ja, er erkennt an, dass dies zur Zeit vielleicht den angesagten Massengeschmack trifft. Aber er kann sich mit besagtem Massengeschmack nicht anfreunden.
    Und wieso ist es "lachhaft", wenn ein nach demokratischen Prinzipien, lies: mittels Abstimmung und Mehrheitsgewinner, abgehaltener Sangeswettbewerb vom einem dem Geschmack der Mehrheit, der Masse, entsprechenden Song gewonnen wird?
    Das mag nicht seinem - eurem - Geschmack entsprechen, erfüllt aber den Zweck der Veranstaltung.
    Ich halte den Song für "lachhaft" und eines Grand Prix-Siegertitels schlicht unwürdig. Mehr habe ich nicht zum Ausdruck bringen wollen.

    Heinzel postete
    Oder soll sich der Eurovision Song Contest zu einer Art musikalischer Gegenwelt zu den MTV-tauglichen, internationalen Charts (rück)entwickeln, wobei die Bewohner der beiden Paralleluniversen nix voneinander wissen wollen?
    Genau das sollte er mittlerweile, denn ansonsten hat er in meinen Augen keinerlei Existenzberechtigung in der heutigen Medienlandschaft. Da kann man sich dann auch "The Dome" oder ähnliches Gedöns anschauen. Nochmals: Der Grand Prix lebte seit jeher von seinem Charme. Und den hat er durch seine Annäherung an die enervierende MTV-Welt gänzlich verloren.

    Heinzel postete
    Ich kann mich jedenfalls noch an die zahlreichen lästernden Stimmen erinnern, welche sich darüber lustig mach(t)en, wenn mal wieder ein Siegertitel nach kurzer Zeit, ohne nennenswerte Chartsplatzierung, in Vergessenheit geriet.
    Richtig, aber da waren die Charts auch noch von ganz anderer Qualität. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen...

    So, und nu' gute N8!

  10. #29
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    So stimmten die 18 östlich gelegenen Staaten für die qualifizierten östlich gelegenen Staaten ab:
    01.160 (10) Ukraine - Ruslana Lyzhichko "Wild Dance"
    02.138 (16) Griechenland - Sakis Rouvas "Shake It"
    03.136 (05) Serbien und Montenegro - Zeljko Joksimovic "Lane Moje"
    04.078 (22) Türkei - Athena "For Real"
    05.065 (21) Zypern - Lisa Andreas "Stronger Every Minute"
    06.063 (14) Russland - Julia Savicheva "Believe Me"
    07.052 (09) Albanien - Anjeza Shahini "The Image Of You"
    08.047 (12) Bosnien-Herzegowina - Deen "In The Disco"
    09.045 (15) Mazedonien - Tose Proeski "Life"
    10.042 (11) Kroatien - Ivan Mikuliã "You Are The Only One"
    11.034 (06) Malta - Julie & Ludwig "On Again... Off Again"
    12.018 (19) Polen - Blue Café "Love Song"
    13.004 (23) Rumänien - Sanda Ladosi "I Admit"
    Das Ergebnis ergibt sich aus den Votings der folgenden 18 Staaten:

    Albanien
    Bosnien-Herzegowina
    Weißrussland
    Serbien und Montenegro
    Zypern
    Estland
    Griechenland
    Kroatien
    Israel
    Litauen
    Lettland
    Mazedonien
    Polen
    Rumänien
    Russland
    Slowenien
    Türkei
    Ukraine

  11. #30
    Benutzerbild von ihkawimsns

    Registriert seit
    23.02.2004
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    Ich sage nicht, dass der Grand Prix zu einer Alternative-Veranstaltung mit umfassendem Anspruch an Tiefgang und Abschottung zum Mainstream werden soll - das ist er schließlich nie gewesen.

    Aber ich möchte daran erinnern, dass besagter Mainstream in letzter Zeit immer mehr zu wünschen übrig lässt. Wenn dies den Geschmack der breiten Masse tatsächlich trifft (obwohl ich das fast bezweifeln möchte, bei so vielen Leuten, die sich davon distanzieren), dann muss ich das akzeptieren. Aber diese Entwicklung an sich finde ich traurig. Früher gab es in der populären Musik Kunstprodukte, die dem Kommerz dienten; heute scheint es sich um Kommerzprodukte zu handeln, die dem Kommerz - und damit sich selbst - dienen.

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