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Grand Prix Song Contest 2004 - Punktevergabe

Erstellt von Ruedili, 16.05.2004, 09:59 Uhr · 114 Antworten · 4.714 Aufrufe

  1. #71
    Benutzerbild von Torsten

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    musicola postete
    Torsten postete
    jede GB-"Best Of"-CD wird dies unterstreichen.
    GB? Grand Brie?

    Stimmt. Dieser Wettbewerb ist ist nur noch ein ganz großer Käse!
    Genau das wollte ich damit natürlich gesagt haben...

  2.  
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  3. #72
    Benutzerbild von
    Ich habe den Beitrag der ursprünglich hier stand wieder entfernt und wünsche weiterhin allen und natürlich auch "uns" viel Spaß mit "Torsten erklärt die Welt".

    Dave

  4. #73
    Benutzerbild von Heinzi

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    Um die Diskussion mal in eine andere Richtung zu lenken...

    Torsten postete
    Heinzel postete
    Ich kann mich jedenfalls noch an die zahlreichen lästernden Stimmen erinnern, welche sich darüber lustig mach(t)en, wenn mal wieder ein Siegertitel nach kurzer Zeit, ohne nennenswerte Chartsplatzierung, in Vergessenheit geriet.
    Richtig, aber da waren die Charts auch noch von ganz anderer Qualität. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen...
    Zum einen gab´s die lästernden Stimmen natürlich auch in den letzten Jahren, in denen du den Charts kaum eine "andere", höhere Qualität bescheinigst.
    Zum anderen waren die Grand-Prix-Songs aber auch in den 80ern und frühen 90ern, jenen "goldenen Zeiten", schon auffällig erfolglos, was eben heisst, dass schon damals die beim Contest aufgeführte Musik am Massengeschmack vorbei produziert wurde.

  5. #74
    Benutzerbild von Grisham

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    Zu den Punkteschiebereien kann ich nur folgendes sagen:

    In Bosnien sind vor dem Krieg 40% Serben gewesen, 38% Moslems (also "Bosnier"), 22% Kroaten

    In Serbien sind 14% Albaner.

    In Mazedonien sind 23% Albaner, 4% Türken, 2% Serben.

    Ähnlich verhält es sich in der ehem. Sowjetunion:

    In Litauen sind 9% Russen, 8% Polen und knapp 2% Weißrussen

    In Lettland sind 30% Russen, 4% Weißrussen, 3% Ukrainer, 2,5% Polen und knapp 2% Litauer.

    In Estland 30% Russen, 3% Ukrainer, 2% Weißrussen, 1% Finnen.

    In Weißrussland 13% Russen, 4% Polen, 3% Ukrainer

    In der Ukraine ca. 30% Russen

    Alle Daten von www.nationbynation.com.

    Es hat also oftmals weniger mit Punkteschieberei zu tun, als damit, daß die Minderheiten, die teilweise sehr groß sind, für ihr "Mutterland" angerufen haben dürften und somit nicht auf die Qualität des Titels achten, sondern einfach auf die Herkunft.

    Ein 3%iger Türkenanteil in Deutschland hat in manchem Jahr für ganz ganz schlechte Lieder für 12 Punkte gereicht. (ich möchte da speziell an 1998 erinnern *g*)

    Also alles wirklich kein Hexenwerk....


    In Irland leckt man sich übrigens die Wunden. Scheinbar ist dort aber der vorletzte Platz ein heilsamer Schock.

    Clare Duignan, the Director of Programmes at RTÉ spoke at length about what has gone wrong. She says "We got it wrong. We were very slow to learn our lesson after Turkey winning last year; we should have read the signs. Televoting has changed everything and acts only have three minutes to impress the viewers, so it's vital that the act is memorable."

    She adds, "This was very humiliating. We're going to have to compete in future by putting together a whole package, a stage show in other words. One thing I noticed was the amount of songs with ethnic influences on Saturday night. This is something we should be seriously looking at - we have a whole wealth of traditional Irish music to fall back on."
    Der komplette Artikel ist bei doteurovision.com zu lesen. Allerdings scheint uns nun eine neue irische Folk-Welle zu drohen....

    Auf dieser Seite finden sich auch Tipps, wie man glaubt, daß die einzelnen Songs abschnieden werden und außer bei Island, Großbritannien, Türkei und Deutschland lagen sie eigentlich immer richtig. Der Sieg der Ukraine war genauso einkalkuliert wie der Absturz Irlands.

    Und noch was völlig gestörtes über die Sigerin des Abends:

    Ruslana, regarded by many as a bit of fruitcake, tipped up at her press conferences with a photo of her posing with a wolf, adding that she hopes to one day have wolves on stage with her ...
    Die spinnt doch, oder?



    @an die beiden Streithähne

    FÜr den Friedensnobelpreis werdet ihr beide echt nicht nominiert. Heizt euch doch nicht so auf. Das ist der Grand Prix nicht wert.

  6. #75
    Benutzerbild von
    Heinzel postete:

    Zum anderen waren die Grand-Prix-Songs aber auch in den 80ern und frühen 90ern, jenen "goldenen Zeiten", schon auffällig erfolglos, was eben heisst, dass schon damals die beim Contest aufgeführte Musik am Massengeschmack vorbei produziert wurde.
    Genau und deshalb beschloss man ja etwas zu ändern und ein wenig frischen Wind rein zu bringen. Nun scheint die bisher gefundene Lösung ja auch noch nicht das Gelbe vom Ei zu sein. Deshalb ist für mich die logische Konsequenz sich zu fragen, was noch verbessert werden muss. Denn die Rückkehr zu dem Punkt, an dem man beschloss das der GP kräftig ausgefegt und modernisiert werden muss um im 21. Jahrhundert zu überleben, ist die Rückkehr zu einem Punkt an dem es offenbar schonmal nicht weitergehen konnte und an dem es so auch nicht mehr weitergehen sollte. Normalerweise ist das eine gute Zeit für neue Ideen und einen Neuanfang.

    Nun kommt natürlich ausgerechnet der Umstand dazu, dass früher die Qualität der Chartmusik gegenüber den GP-Titeln als besser wahrgenommen wurde und sich heute beides angeglichen zu haben scheint - auf gleich niedrigem Niveau.

    Deshalb steht für mich bei neuen Ideen eigentlich im Vordergrund einen Wettbewerb zu haben, der im Laufe der Zeit die "neue" europäische Musik prägt und eine neue gemeinsame musikalische Identität und ein erstrebenswertes Qualitätsniveau schafft (womit ich nicht Gleichmacherei meine, das muss musikalischer Vielfalt ja nicht wiedersprechen). Eine Frage war ja deshalb, ob bei einem europäischen musikalischen Wettbewerb eigentlich der Wettbewerb der Nationalstaaten noch die größte Rolle spielen muss. Immerhin leben wir ja z. B. auch mittlerweile in einer EU, um Grenzen und das gegeneinander auf lange Sicht zu verdrängen.

    Wenn die Nationalstaatenkonkurrenz allerdings der alleinglückseeligmachende Modus ist, dann ist er es eben und die gegenseitige Bevorzugung und auch Benachteiligung wird weiter eine Rolle spielen. Allerdings kann man da durch bisherhige Abstimmungsvarianten wenig verbessern. Dann bekommen wir beispielsweise meinetwegen 8mal Punkte aus Serbien, aber eben wieder traditionelle und legendäre 0 aus Österreich, während uns momentan dank Telefonabstimmung Pro7-Guckender Österreicher hingegen einige Punkte sicher waren. Man kann da also viel rumdoktern, am Ende wird sich über alle Länder gesehen vieles als Nullsummenspiel herausstellen und man wird erkennen müssen, dass man so gut wie jeden Wettbewerb einfach nach den Regeln gewinnen oder verlieren muss die vorherrschen. Eine Junge auf einem Barhocker gewinnt heute eben nicht mehr nur wegen seiner Stimme, basta.

    Da wir in den letzten Jahren gerade mit den Raab-Songs nicht wirklich schlecht abgeschnitten haben, bin ich persönlich ohnehin am ehesten dafür auf diesem erreichten Level aufzubauen und sich die Kritik anzunehmen die kommt. Und momentan fehlt uns neben der ja vorhandenen gesanglichen Qualität eben schlicht und ergreifend die Unterhaltung die in Europa ankommt und mitreisst, man möge es auch abfällig Show nennen. Nur kommt der GP eben nicht umsonst nicht im Radio, sondern im TV. Es ist also auch ein visueller Wettbewerb ob einem das passt oder nicht. Dem wird man stärker als bisher Rechnung tragen müssen, denn es spricht auch nichts dagegen mit Stimme UND guter Darbietung anzutreten. Es war kein Zufall das wir mit Guildo Horn nicht schlecht abgeschnitten haben, obwohl das hier viele erwartet haben. Das war eben genau das was man an Unterhaltung zwar erwartet hat, aber eben nicht unbedingt von uns. Dieser Überraschungseffekt wurde belohnt. So sprengt man regionale Bände, nicht durch Beklagen.

    Dave

  7. #76
    Benutzerbild von J.B.

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    Am fairsten wäre es wohl die Nationalität bis nach dem Televoting zu verschleiern. Vor der Vergabe wird dann enthüllt!

    Da aber viele Künstler über die Grenzen hinaus bekannt sind, dürfte das schwer zu machen sein. Aber im Halbfinale hätte ich höchstens herausgehört wer aus Monaco kam.

    Immerhin würde es die Nachbarschaftshilfe zumindest einschränken und der Song (+ Performance) an sich würde in den Vordergrung rücken.

    Gruß

    J.B.

  8. #77
    Benutzerbild von stoni

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    Denkt dann aber bitte auch an Spanien. Von dort hat Max 12 Punkte bekommen. Ob die Spanier das so gewollt haben, oder ob die blöden deutschen da das Ergebnis völlig versaut haben?

    Aus meiner Sicht hat der Song gewonnen, für den die meisten Europäer angerufen haben, wo liegt da das Problem? Oder sind dies etwa keine mündigen Menschen gewesen, haben sie keine Ahnung oder ist der Geschmack der Mehrheit unbequem?

    Und Max hat den 8. Platz von 36 teilnehmenden Ländern gewonnen. Muss Deutschland denn immer 1. werden oder können wir auch mal lernen, dass ein Platz in den Top Ten genauso schön ist und man sich darüber freuen kann.

    Ich persönlich kann die Diskussion über die Bewertung eines Liedes wirklich nicht nachvollziehen. Und für mich gibt das Televoting die einzige Möglichkeit, den Geschmack aller zu reflektieren. Was man evtl. ändern könnte ist, dass es nur ein Gesamtergebnis gibt, und die Ergebnisse der einzelnen Länder nicht gewertet werden. So bekomme ich eine einzige Zahl aus Europa, und wer da die meisten Stimmen bekommen hat, ist der Sieger. Und um es mal typisch deutsch auszudrücken, alle ab dem Zweitplatzierten sind die Verlierer.
    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können…und hab somit viel Tipparbeit gespart

    Auch auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden……hier meine Meinung zum ESC Ergebniß.
    Max wurde (genau wie sein Gitarrist) übermäßig überschätzt und in den Himmel gehoben.Natürlich ist es ein guter Song und ne’ gute Stimme.Aber er sollte damit lieber bei MTV-Unplugged auftreten.
    Sein Gesang am fraglichen Abend ging Stellenweise in schmerzverursachende Frequenzhöhe.Und null Performance.Ein dauergrinsender überheblicher Raab im Hintergrund macht nun mal nicht so viel her wie ein paar Tänzer/rinnen!!!
    In fast jeder türkischen Sendung in der Max auftrat,versuchte man die Türken durch singen in Ihrer Landessprache zu beeindrucken.Hat,trotz mehrmaliger Aufforderungen in der Sendung „Istanbul Total“ von mehreren türkischen Promis 12 Punkte zu vergeben,nur mickrige 5 Punkte gebracht.
    Übrigens sollen Deutsche hunderte Telefonkarten in der Schweiz gekauft haben und so deren Ergebniß mitbeeinflußt haben ?
    Der (EX) Grand Prix war für mich seit jeher ein NonEvent.Einzig Bucks Fizz (1982) haben mich etwas begeistern können.In einer Woche interessiert’s ka Sau mehr,wer da gewonnen hat oder zu „Unrecht“ nur 8er war!!!
    In diesem Sinne.

    Grüße
    Stoni
    --

  9. #78
    Benutzerbild von
    J.B. postete
    Am fairsten wäre es wohl die Nationalität bis nach dem Televoting zu verschleiern. Vor der Vergabe wird dann enthüllt!

    Da aber viele Künstler über die Grenzen hinaus bekannt sind, dürfte das schwer zu machen sein. Aber im Halbfinale hätte ich höchstens herausgehört wer aus Monaco kam.

    Immerhin würde es die Nachbarschaftshilfe zumindest einschränken und der Song (+ Performance) an sich würde in den Vordergrung rücken.

    Gruß

    J.B.
    J.B., ich bin froh, dass Du das theoretisch auch durchdacht hast. In Post #050 schrieb ich

    "Es ist die Frage ob es zu bewerkstelligen wäre (Geheimhaltung, Titel in Heimatsprache, Akzent etc.), aber u. U. wäre es ja sogar so weit zu treiben, dass man VOR der Abstimmung gar nicht verrät welcher Interpret für welches Land angetreten ist. (#4 one point, #6 two points, etc.) "

    ...um der Musik eine Chance zu geben und die Künstler in den Vordergrund eines gemeinsamen europäischen Wettbewerbs zu rücken.

    Klar gibt es da praktisch einige Fragen zu klären und es ist die Frage ob das durchführbar ist. Grundsätzlich ist es aber eben eine mögliche Richtung in die man denken kann und ich halte es für möglich, dass so etwas nicht den Tod des GP bedeutet. Ich halte es aber für möglich das er stirbt, wenn alles so bleibt wie es ist oder man sich im Gegenteil sogar noch zu einem Zustand zurückentwickelt, bei dem der GP für weite Teile der Bevölkerung schon eine abgeschriebene Folklore-Veranstaltung war die niemandem mehr Freude machte.

    Dave

  10. #79
    Benutzerbild von J.B.

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    @ Dave

    Ja ich denke, wie Du, dass diese Möglichkeit doch nicht schlecht wäre! Ich denke Mal Max dürfte in Irland, Malta, der Ukraine oder Andorra genausoviele gekannt haben wie wir deren Interpreten hier.

    So sähe für mich eine faire Wahl rein nach dem Auftritt der Künstler aus!

    Gut man müßte dann noch eine Kleiderordnung einführen (Nationalfarben sind tabu!), aber auch das liesse sich machen.

    Damit würde man auf jeden Fall ein gutes Stück von der Nachbarschaftshilfe abrücken, hin zu mehr Objektivität der Performance gegenüber.

    Gruß

    J.B.

  11. #80
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Grisham postete
    Allerdings scheint uns nun eine neue irische Folk-Welle zu drohen....
    Das fänd ich nicht so schlimm.
    Da macht mir der Gedanke an deutsche Vertreter volkstümlicher Musik beim Grand Prix/Eurovision Song Contest erheblich mehr Angst!

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