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Große Sportmomente

Erstellt von Sportheld, 22.11.2006, 19:24 Uhr · 69 Antworten · 8.471 Aufrufe

  1. #11
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Ich bin mal so frei und kopiere 2 Posts von mir aus 'nem anderenm Forum zum gleichen Thema hier rein:

    Post 1:
    Einer meiner Sporthelden von damals war Stefan Bellof. Leider viel zu jung verstorben.... nur wenige Wochen nachdem ich ihn persönlich auf einer Autogrammstunde in seiner Heimatstadt kennengelernt habe.... unvergessen sicherlich seine brillante Vorstellung im Regenrennen von Monaco 1984, bei dem auch ein anderer junger Fahrer auf sich aufmerksam machte.... gemeint ist natürlich Ayrton Senna.
    Post 2 (Anm. zum Verständnis: Zwischendurch wurde gefragt, was einen Sporthelden ausmacht)
    Was einen Sporthelden ausmacht? Er muß irgendwas haben was andere nicht haben.... unabhängig vom Erfolg.

    Eddie the Eagle war immer der sympathische Verlierer, der absichtlich immer Letzter wurde. Matti Nykänen dagegn war der strahlende Sieger, der an seinem Erfolg zerbrach. Ganz anders sein großer Rivale Jens Weißflog. Trotz seiner großen Erfolge immer nett und sympathisch und mit beiden Beinen auf der Erde geblieben. Becker war der große Kämpfer, ein Lausbub kaum älter als man selbst und immer so am reden wie ihm gerade die Schnauze gewachsen ist... man könnte auch meinen er würde seine Muttersprache nicht richtig können. Bellof das Riesentalent, das viel zu früh starb. Manfred Winkelhock auch tragisch verunglückt, war bei weitem nicht so talentiert wie Bellof. Er mußte sich immer alles hart erarbeiten. McEnroe war der Bad Boy. Immer am Schimpfen und am Meckern. So wollte sich wohl jedes Kind auch gerne in der Öffentlichkeit aufführen.... Dann wären da noch der ewige Zweite Harald Schmid. Schnell über die Hürden, aber Ed Moses war noch einen Tick schneller.

    Jeder dieser Sportler hatte etwas, daß andere nicht hatten und das macht sie zu Helden....

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von SonnyB.

    Registriert seit
    14.07.2002
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    8.765
    Unvergessen sind die Darbietungen dieses Herren:

    http://www.youtube.com/watch?v=pX0MI_1q74k (1985)

    http://www.youtube.com/watch?v=q78qOf3o5PA (1984)

    http://www.youtube.com/watch?v=yAEvpyNFdOk (1986)

    http://www.youtube.com/watch?v=gM8eqvgZnlI (1987)

  4. #13
    Benutzerbild von Torsten

    Registriert seit
    05.10.2001
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    6.613
    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    An dieser Stelle muss diese Ausnahme-Sportlerin mal eine Hommage erhalten:

    Florence Griffith-Joyner
    Sachma, willst du uns verarschen? Diese Frau samt ihrer immer noch gültigen Fabelrekorde waren ein Schlag ins Gesicht aller, die sich für einen fairen, dopingfreien Sport einsetzen. Monströse Muskelpakete, ein deutlich sichtbarer Damenbart-Ansatz und vor allem eine unglaubliche Leistungssteigerung innerhalb kürzester Zeit deuteten auf das hin, was ohnehin alle wussten, aber mysteriöserweise nie nachgewiesen wurde. Es ist schlicht ein Skandal, dass Ben Johnson bei den Olympischen Spielen 1988 zum Sündenbock der Leichtathletik-Welt gemacht wurde, aber diese Frau unbehelligt ihre vier Medaillen einsacken konnte.

    Soweit ich mich erinnere, war sie mit ihrem Weltrekordlauf über 100 m (10,49) damals schneller als der deutsche Meister der Männer (!) im selben Jahr. Zum Totlachen.

  5. #14
    Benutzerbild von Babooshka

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    15.11.2002
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    7.585
    Schon klar und es liegt wahrscheinlich auf der Hand, warum sie so früh gestorben ist. Trotzdem erinnert man sich ob ihres ausgefallenen Looks an sie und damit hat sie das Sportbild der 80-er geprägt. Eine so attraktive Sportlerin, die so ausgefallen daherkommt, das gab's bis dahin noch nicht und auch nach ihr hat's das nicht mehr gegeben. Erinnern wir uns doch einfach als einen umstrittenen Sportstar an sie; fest steht, sie gehört in den Sport der 80-er.

  6. #15
    Benutzerbild von röschmich

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    1.764
    Besonders stolz war ich auf folgende Sportlerin meiner Heimatstadt: Cornelia Polit
    Cornelia Polit
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    Cornelia Polit (* 18. Februar 1963 in Teutschenthal) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin, die für die DDR startete

    Ihre starken Lagen waren die Rücken- und die Schmetterlingsdistanzen. Über die Rückenlage wurde sie 1981 Europameisterin über die 200 m und gewann bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau die Silbermedaille hinter Rica Reinisch. Nach einem für sie enttäuschend verlaufenen Jahr 1982 spezialisierte sie sich auf die Schemtterlingslage und wurde 1983 Europameisterin über 200 Schmetterling.
    mindestens 2 Jahre sind wir in der Schule in die gleiche Klasse gegangen. Ich weiß noch, wo sie wohnte. Sie war damals in unserer Pioniergruppe Kassiererin. Ich habe noch meinen Pionierausweis mit ihrer Unterschrift, als Beleg, dass ich damals immer meinen Pionierbeitrag bezahlt habe [gibt es denn keinen "Immer bereit-Smilie"?]
    Ich selber bin sportlich immer ein Versager gewesen, war dann schon mal stolz, nur Vorletzter gewesen zu sein.

  7. #16
    Benutzerbild von Muggi

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    2.559
    Nun ja, beim Thema DDR-Schwimmsport müsste man mit dem Stolzsein auch eher zurückhaltend verfahren. Ich will hier keinen Generalverdacht aussprechen, aber die Faktenlage ist doch ziemlich bedrückend.

  8. #17
    Benutzerbild von okinawa

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    weil es so schön zum Saisonstart heute passt... Olympia 1988 in Calgary + 3x Gold (von 3 möglichen...) für Matti Nykänen, eine absolute Glanzvorstellung damals. Er war sportlich der Größte... was aus ihm geworden ist, das ist eine andere Geschichte... aber die Saison 87/88 incl. 4-Schanzentournee-Sieg, 3x Olympiagold + Weltcupsieg, das war wirklich phantastisch...
    Legendär auch seine Duelle gegen Jens Weissflog...

  9. #18
    Benutzerbild von Sportheld

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    13
    Finde man sollte sich die schönen Erinnerungen nicht durch den ganzen Dopingdreck vermiesen lassen. Gab schliesslich auch genug saubere Heldentaten, oder?

    Nykänen war wirklich ein Ass. Und der Floh vom Fichtelberg ein würdiger Herausforderer. Aber auch die Zeit mit Dieter Thoma und Weissflog war klasse. Duffner, Vettori, Bauer....klanghafte Namen der Vergangenheit.

    Ich war beim Jahrtausendwechsel bei der Tournee und hab den sogenannten Milleniumsprung vom Dieter Thoma nachts um 12 miterlebt. Gänsehaut pur.

  10. #19
    Benutzerbild von Muggi

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    2.559
    Zitat Zitat von Sportheld Beitrag anzeigen
    Finde man sollte sich die schönen Erinnerungen nicht durch den ganzen Dopingdreck vermiesen lassen. Gab schliesslich auch genug saubere Heldentaten, oder?
    Ignorieren oder verschweigen macht es aber auch nicht besser.

  11. #20
    Benutzerbild von Sportheld

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    13
    Da hast du vollkomen recht!

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