Umfrageergebnis anzeigen: Welches Netz nutzt ihr?

Teilnehmer
38. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • T-Mobile D1

    7 18,42%
  • Vodafone D2

    10 26,32%
  • E-Plus

    7 18,42%
  • O2

    8 21,05%
  • anderes Netz

    2 5,26%
  • Kein Handy - kein Netz

    4 10,53%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Handy anyone?

Erstellt von musicola, 25.04.2010, 00:26 Uhr · 128 Antworten · 17.395 Aufrufe

  1. #81
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Handy anyone?

    Gerade im Spiegel-Forum gefunden

    "Heute Abend lief jemand unter meinem Balkon vorbei und redete und redete, bis ich merkte, dass er einen Stöpsel im Ohr hatte. Er lief dauernd im Kreis herum und unterhielt sich mit wem auch immer, etwa mit sich selbst? Früher hätte man da den Notarzt gerufen."



    Lutz

  2.  
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  3. #82
    Benutzerbild von bubu

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    AW: Handy anyone?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Tab or Pad anyone?

    Nach den guten Erfahrungen mit meinem Samsung Galaxy Ace und um Apple für die ganzen juristischen Scharmützel eins auszuwischen (haha, ja, dass wird die bestimmt beeindrucken...), habe ich mir ein Galaxy Tab gegönnt. Klar, braucht man nicht. Ein bisschen haben Android Tablets und iPad ja heute das Erbe der frühen Mobiltelefone angetreten: Man kann sich ein bisschen über die Leute mokieren, die mit sowas rumrennen und ihr fettigen Finger über große Displays schieben.



    Aber das Galaxy Tab ist praktisch und macht Spaß. Ich kann mit annehmbarer Aufösung im Internet surfen, die virtuelle Tastatur ist groß genug zum bequemen Schreiben und die ganzen Spielchen machen in der Größe gleich noch mehr Spaß. Nun liegt "das Internet" immer griffbereit. Kein booten, kein warten. Ich habe vorher noch nie einen eBook-Reader benutzt, aber gestern habe ich mir mein erstes eBook mit dem Galaxy Tab bei amazon gekauft. Super Sache, lässt sich hervorragend lesen und blättern. Abgesehen davon: Wer fand das früher, als es noch Science Fiction war, nicht toll?



    Noch jemand mit dem Tab/Pad-Virus angesteckt? Was macht ihr damit alles?
    Ich hab auch das Galaxy Tab 7' und find's toll. Ein Alleskönner: Emailen, Surfen, Telefonieren, Skypen, Navigieren, Ebooks-Lesen, Filme gucken, Musik spielen – kann es alles. Man kann sogar eine Apple-Bluetooth-Tastatur ankoppeln, dann hat man sogar richtig Schreiben. Es liegt gut in der Hand, ist nicht so riesig wie das iPad und vor allem günstiger und nicht verkapselt. Das einzige, was mich stört ist das reflektierende Display und auch die Akkulaufzeit könnte länger sein. Ich hab es bei Ebay mit einem Base-Vertrag geschossen für unglaubliche 15 Euro im Monat. Darin inklusive eine 500MB-Flatrate. 2 Jahre Mindestlaufzeit. Und sonst keinerlei Kosten. Wahnsinn. Bald kommt ein neues 7.7-Tablet von Samsung, noch flacher, noch leichter...

  4. #83
    Benutzerbild von Yadgar

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    AW: Handy anyone?

    High!

    Ein Handy habe ich ganze drei Monate lang besessen - im Sommer 2001. Und das auch nur, weil meine Mutter damals meinte, dass ich "heutzutage" doch einfach eins brauchen würde. Dass ich mich nicht an das Modell erinnere (müsste ein Siemens gewesen sein) zeigt schon, wie unwichtig und uninteressant die Dinger für mich waren und bis heute sind. Damals das Teil war jedenfalls so ein Prepaid-Knochen, noch ohne WAP oder gar UMTS, mit einem fipsigen monochromen LCD-Display. Selbst anrufen war mir in der Regel zu teuer, also ließ ich mich anrufen... und kaum hatte ich meine Handynummer in diversen Verkaufsanzeigen für Computerkomponenten (eine Wohnung voller ausgeschlachteter 486er ist nicht sonderlich gemütlich) veröffentlicht, wurde ich auch schon mit Anruf- und SMS-Spam belästigt.

    Ansonsten kam es mir einfach hochgradig albern vor, ständig in aller Öffentlichkeit angestrengt auf das Mini-Display zu stieren... und dass Handytaschen am Gürtel auch damals schon prollerolleroll waren begriff ich auch schnell, so dass ich mir den Quasselknochen recht bald wieder abgewöhnte, und dabei ist es bis heute geblieben.

    Ich muss nicht rund um die Uhr erreichbar sein, wozu gibt es E-Mail und Anrufbeantworter? Abgesehen davon bin ich draußen normalerweise mit dem Fahrrad unterwegs, da wäre Handyfonieren ohnehin zu gefährlich...

    Ich fand es schon zu Walkman-Zeiten ziemlich daneben, sich vor der Welt um sich herum in einen akustischen Kokon zurückzuziehen, hatte in den 90ern keinen Discman, folglich konnte ich später mit MP3-Playern und Eipäds (oder wie die Dinger nochmal heißen) auch nichts anfangen... Musik gehört auf eine Stereoanlage oder wenigstens in einen Ghettoblaster mit brauchbaren Boxen (bzw. Kopfhörer), ich verstehe nicht, warum sich die heutigen Teenies dieses schwachbrüstige Geplärr aus überlasteten Handylautsprecherchen antun!

    Telefonieren in der Öffentlichkeit finde ich gelinde gesagt pervers... und ich finde es richtiggehend traurig, dass sich mittlerweile so viele Menschen draußen mit ihren Elektronik-Gadgets aus der Welt und der Face-to-Face-Kommunikation ausklinken!

    Smartphones als PC-Ersatz leuchten mir auch nicht ein - tippen geht auf den Tatschskriins nur in Zeitlupe (und wenn man wie ich mal Maschinenschreiben im Zehnfingersystem gelernt hat, möchte man eine richtige Tastatur erst recht nicht missen), Internet und sonstige Anwendungen machen auf den kleinen Displays auch keinen Spaß, ernsthaft arbeiten (Textverarbeitung, programmieren) geht schon mal gar nicht... dann doch lieber einen richtigen Laptop!

    Nee, also Handy... no thanks!

    Bis bald im Khyberspace!

    Yadgar

  5. #84
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Handy anyone?

    Zitat Zitat von Yadgar Beitrag anzeigen
    Ich muss nicht rund um die Uhr erreichbar sein (...) Telefonieren in der Öffentlichkeit finde ich gelinde gesagt pervers... und ich finde es richtiggehend traurig, dass sich mittlerweile so viele Menschen draußen mit ihren Elektronik-Gadgets aus der Welt und der Face-to-Face-Kommunikation ausklinken!
    Sehr sympathisch - kann ich gut nachvollziehen...

    Heute das Hamburger Abendblatt auf der Titelseite: "Das neue iPhone ist da!11111!!!1111!"

    Ja Waaaaahnsinn - gäääähn - wie wär es mal mit nem Titel:

    "Leiharbeiter - sie werden immer noch gnadenlos ausgebeutet"

    Aber ich mein ja nur... ;->

    Lutz

  6. #85
    Benutzerbild von musicola

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    Steve Jobs ist tot!



    24.Februar 1955 - † 5. Oktober 2011

    RIP


  7. #86
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Steve Jobs ist tot!

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen


    24.Februar 1955 - † 5. Oktober 2011

    RIP

    Ja, einer der ganz Großen der "digitalen Revolution" ist gegangen. Möge er in Frieden ruhen!

    Ich habe ja nie ein Apple-Produkt besessen. Als Apple noch Apple Computer und alternativ und cool war, konnte oder wollte ich mir die Macs noch nicht so wirklich leisten. Heute wäre es ohne weiteres möglich, aber Apple ist mittlerweile keine coole Alternative mehr, sondern selbst ein monopolartiger Riesen-Konzern. Das ist mir nicht gerade sympathisch. Aber es ist die Lebensleistung eines Visionärs mit einem unglaublichen Riecher für Trends und kommende Entwicklungen. Ohne Jobs wäre die Computerwelt und wohl auch die Art der heutigen Smartphones insgesamt eine andere. Ich habe den Lebensweg und die Lebensleistung von Steve Jobs regelmäßig verfolgt, auch die Kapitel Next und Pixar. Ich sah in ihm immer einen fast beängstigend "smarten", forschen und kompromisslos zielstrebigen Machertypen. Schon zu Garagenzeiten der ganz jungen Firma Apple war er rückblickend eine faszinierende Persönlichkeit. Er war bestimmt nicht gerade das was man den netten Kerl von nebenan nennt, obwohl er das für seine Familie und sein privates Umfeld vielleicht sogar war. Aber im Geschäft war er gerissen und nahm auch Opfer in Kauf. Dass das aber auch für ihn selbst galt, sieht man an seinen letzten Jahren. Trotz Krankheit und dem Bewusstsein, dass es für ihn dem Ende entgegen geht, hat er Apple von einer runtergewirtschafteten Klitsche wieder zu einem Mega-Konzern gemacht. Es müsste mehr solcher Typen geben. Aber es werden leider weniger.

    Zitat Zitat von Dr. Peter Venkman Beitrag anzeigen
    Ich hab auch das Galaxy Tab 7' und find's toll. Ein Alleskönner: Emailen, Surfen, Telefonieren, Skypen, Navigieren, Ebooks-Lesen, Filme gucken, Musik spielen – kann es alles. Man kann sogar eine Apple-Bluetooth-Tastatur ankoppeln, dann hat man sogar richtig Schreiben. Es liegt gut in der Hand, ist nicht so riesig wie das iPad und vor allem günstiger und nicht verkapselt. Das einzige, was mich stört ist das reflektierende Display und auch die Akkulaufzeit könnte länger sein.
    Gibt es überhaut Tablets mit mattem Display? Das wäre mal was... Es stört mich zwar nicht so wie bei Monitoren und Notebooks (bei beidem ein Grund das Gerät nicht zu kaufen), aber ein mattes Galaxy Tab wäre tatsächlich noch besser und könnte auch besser als eBook-Reader verwendet werden. Aber grundsätzlich bin ich immer noch sehr zufrieden. Auch die Original "Leather Book Cover"-Hülle von Samsung ist sehr praktisch. Im Urlaub habe ich mein Notebook überhaupt nicht mehr ausgepackt und war abends nur mit dem Tab ein wenig online.

    Zitat Zitat von Yadgar Beitrag anzeigen
    Ich muss nicht rund um die Uhr erreichbar sein, wozu gibt es E-Mail und Anrufbeantworter? Abgesehen davon bin ich draußen normalerweise mit dem Fahrrad unterwegs, da wäre Handyfonieren ohnehin zu gefährlich...

    Warum nicht, wenn man damit klar kommt. Es ist ja mit fortschreitender Zeit auch mit Unannehmlichkeiten verbunden sich gewissen technischen Entwicklungen zu verschließen. Ich gehe sehr selektiv mit der Weitergabe meiner Mobil-Nummer um, im Büro hat sie keiner. Für die meisten Leute die sie haben, möchte ich schon erreichbar sein und es ist einfach ein gutes Gefühl selbst immer telefonieren zu können. Schon 1995 habe ich bei einem nächtlichen Wildunfall auf einer Straße mitten im Wald schnell Hilfe rufen können und niemand musste sich im Dunkeln am Straßenrand in Gefahr bringen um irgendeine Telefonzelle zu suchen. Mir geht im Gegenteil der Anrufbeantworter auf den Geist und ich habe ihn schon lange abgestellt. Da ist man dann je nach Anliegen und Anrufer auch öfters verpflichtet jemanden abends noch zurück zu rufen, obwohl man eigentlich gerade nur noch auf die Couch und was essen will..... Ich denke man kann auch mit Mobiltelefon nicht ständig erreichbar sein. Das ist wie beim Fernsehprogramm: Man kann auch abschalten und ich fühlte mich auch noch nie verpflichtet bei jedem immer dran zu gehen, genauso wie ich nicht automatisch öffne nur weil jemand unangekündigt bei mir an der Tür klingelt. Abgesehen davon ersparen einem SMS manches sonst vielleicht länger als nötig werdende Gespräch (gibt eben so Kandidaten....) und man hat mit einem Smartphone eMail, Fußgänger-Navi, Freizeitführer, Sternenkarte etc. etc. und Internet immer dabei. Das spart auch eine Menge Zeit und eröffnet einem manchmal Möglichkeiten, mit denen man gar nicht gerechnet hätte.

    Ich fand es schon zu Walkman-Zeiten ziemlich daneben, sich vor der Welt um sich herum in einen akustischen Kokon zurückzuziehen
    Zu Walkman-Zeiten habe ich mir da glaube ich keine Gedanken drüber gemacht, solange ich nicht irgendeine grässliche Musik mithören musste. Heute kann ich jeden verstehen der sich abkapselt und mir ist täglich selbst danach, weil ich das ganze hippe Businesskasper-Geblubber auf der einen und das Ganze "Ey Alda, hald dei Fresse wenn Du mit mir reden tust, HÄ! Aba wo wir grad so krass am labern sind, sag hasdu Kippe, Alda?"-Gelaber auf der anderen Seite am liebsten gar nicht hören und mich dieser aufgezwungenen Nutzlos-Informationen am liebsten entziehen will.

  8. #87
    Benutzerbild von bubu

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    AW: Handy anyone?

    Zum Tod von Steve Jobs: Mir ist diese quasireligiöse Verehrung fremdpeinlich bis unheimlich (siehe z.B. diesen Text Steve Jobs' Wertesystem: Der i-Philosoph - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt) Ja, er war ein Visionär und sehr erfolgreicher Unternehmer, und persönlich schon gar kein Heiliger. Mir tut es leid, dass er so früh gestorben ist. Aber Aussagen wie "Die Welt ist wegen Steve ein besserer Ort", die von Apple-Seite kamen, triefen von Überhöhung und Verklärung. Nein, Steve Jobs hat keine Menschen gerettet, er hat keine Kriege beendet, er hat keine Krankheiten geheilt oder den Klimawandel bekämpft. Er hat auch nicht Dinge erfunden wie die Glühbirne (wegen des Vergleichs mit Edison), die das Leben der Menschen dramatisch erleichtert und verbessert haben. Er hat Luxusgüter kreiiert. Insofern war es schade, dass er seinen Genius nicht Wichtigerem gewidmet hat.

    Es sagt einiges über unsere heutige Gesellschaft aus, wenn sie einen Jobs wie einen Priester verehrt. Der Kapitalismus ist die Kirche unserer Tage.

  9. #88
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Handy anyone?

    Zitat Zitat von Dr. Peter Venkman Beitrag anzeigen
    Zum Tod von Steve Jobs: Mir ist diese quasireligiöse Verehrung fremdpeinlich bis unheimlich (siehe z.B. diesen Text Steve Jobs' Wertesystem: Der i-Philosoph - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt) Ja, er war ein Visionär und sehr erfolgreicher Unternehmer, und persönlich schon gar kein Heiliger. Mir tut es leid, dass er so früh gestorben ist. Aber Aussagen wie "Die Welt ist wegen Steve ein besserer Ort", die von Apple-Seite kamen, triefen von Überhöhung und Verklärung.
    Nu wirds OT, aber egal....... oder störts wen?

    Ich denke mal letzteres ist mehr der offiziell sowieso schon vor Nettigkeiten äußerst triefigen amerikanischen Art des Umgangs miteinander geschuldet. In einem Land, wo jedem erzählt wird wie großartig er aussieht und was für wundervolle Klamotten er trägt, ist man im Tode wohl auch schnell ein Held und Weltverbesserer gewesen. Vermutlich muss man das nicht SO Ernst und wortwörtlich nehmen. Ich denke auch nicht, dass er ein Heiliger ist oder war. Eher ein Popstar in einer Branche, in der man so eine Persönlichkeit eigentlich nicht erwartet.

    Nein, Steve Jobs hat keine Menschen gerettet, er hat keine Kriege beendet, er hat keine Krankheiten geheilt oder den Klimawandel bekämpft.
    Bei ersterem wäre ich mir gar nicht so sicher. Hätte er die Unternehmen nicht erschaffen die er erschaffen hat, hätte er Apple nicht wieder aus der Versenkung geholt... Sowas kann schon existentielle Auswirkungen auf die vielen kleinen Leben vieler kleiner Leute haben und er hat ohne Zweifel mit seinen Produkten viele weitere Existenzen gefördert, gesichert und geschaffen, deren Wege sonst vielleicht nicht so glücklich verlaufen werden. Wer weiss schon welchen Einfluss Apples Technologien oder Pixars Filme auf andere haben. Vielleicht wird eines Tages ein Mann oder eine Frau US-Präsident(in) oder Kanzler(in) und vollbringt großes, nur weil vor langer Zeit "Findet Nemo" gedreht wurde und einen Anstoß gab. Man müsste mal allwissend und allmächtig sein und eine Bilanz ziehen können wie alternative Zeitlinien ohne Jobs im Vergleich verlaufen wären.

    Es sagt einiges über unsere heutige Gesellschaft aus, wenn sie einen Jobs wie einen Priester verehrt. Der Kapitalismus ist die Kirche unserer Tage.
    Auch Atheisten und Agnostiker suchen Werte und Orientierung. Wieso sollte man sich nicht anhören, was einer der erfolgreichsten Macher der Erde für Lebenserfahrungen und Ansichten hat? Die wirklich maßlose Verehrung hat ja ein eher kleiner Apple-Jünger-Kern sehr exklusiv und das unterscheidet sich nicht von Wendler-Fans, die ja auch nur ein bisschen "bekloppt" aber keine Religion sind. Jobs hat in den letzten Jahren einige kluge Dinge vor Studenten gesagt, die mit Kapitalismus im Grunde gar nichts zu tun haben. Es ist doch ein häufiges Phänomen, dass ausgerechnet die die jede Menge Geld und Macht haben von den wichtigen kleinen Dingen des Lebens philosophieren und nicht etwa über Geld und Profitmaximierung reden. Mir gefällt es ganz ehrlich, wenn erfolgreiche Menschen andere an ihren Erfahrungen und Ansichten teilhaben lassen. Sie haben etwas geleistet, oft viel zu erzählen, viel erlebt und sehen Dinge eben von weiter oben und internationaler, aber aufgrund ihres Status auch unabhängiger und ohne Angst vor persönlichen Konsequenzen. Ich wünschte mir, wir hätten in Deutschland ähnliche Konzernlenker und Unternehmer. Das wäre mir allemal lieber als irgendwelche Papstbesuche oder solche selbsternannten Weltverbesserer wie Veronica Ferres oder Hannes Jaenicke.

  10. #89
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Handy anyone?



    Kennt hier jemand den Streifen?

  11. #90
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Handy anyone?

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen


    Kennt hier jemand den Streifen?
    Noch nicht - hat ne 7 auf IMDB - kann also nicht soo schlecht sein:

    "This film is the semi-humorous documentary about the men who made the world of technology what it is today"

    Die Silicon Valley Story (TV 1999) - IMDb




    Zitat Zitat von Dr. Peter Venkman Beitrag anzeigen
    Nein, Steve Jobs hat keine Menschen gerettet, er hat keine Kriege beendet, er hat keine Krankheiten geheilt oder den Klimawandel bekämpft. Er hat auch nicht Dinge erfunden wie die Glühbirne (wegen des Vergleichs mit Edison), die das Leben der Menschen dramatisch erleichtert und verbessert haben.
    Hmm - finde ich auch nicht verwerflich - man muss nicht unbedingt den "Tuberkel" entdecken um was Großes geleistet zu haben. Ich bewundere z.B. seit frühester Kindheit Jackie Stewart, der hat in seinem Leben nichts anderes gemacht als schnell im Kreis zu fahren, und später hat Sir Jackie über seine Racing Leidenschaft berichtet und u.a. ein großartiges Buch geschrieben. Was Jobs angeht, finde ich es interessant wie gespalten das Internet jetzt ist. Von Heiligen bis zum A**** geht die Bandbreite. Wobei ich mir nicht anmaßen würde, jemanden menschlich derart aus der Ferne einschätzen zu können - Papier ist geduldig... Und im Internet wir viel Copy & Paste betrieben wenn der Tag lang ist




    Lutz
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