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Handys - Fluch oder Segen?

Erstellt von The Mad Hatter, 14.05.2004, 15:48 Uhr · 15 Antworten · 940 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von The Mad Hatter

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    Also um's gleich mal vorwegzunehmen - für mich sind Handys der letzte Dreck. Zuerst war ich von diesen kleinen mobilen Nervtötern ganz begeistert, hab mir '98 sogar so ein Ding noch vor dem wirklich großen Handyboom zugelegt (als noch jeder "Verkaufen! Verkaufen! gebrüllt hat, wenn er einen mit so einem Ding gesehen hat ). Naja, aber seit letztem Jahr hab ich die Schnauze voll von den Dingern und hab schlicht und ergreifend meinen Vertrag nicht verlängert. Und ich kann nur eins sagen, es lebt sich wirklich angenehmer. Keiner der einen mehr mit diesem typischen "Wieso hast du dein Handy abgestellt!"-Geblöke mehr nervt. Kein ständiges "Oh! Ich muss den Akku neu laden!" und kein nerviges Gewühle mehr nach der Handgurke. Sorry, die Dinger sind in Notfällen (Unfall etc.) ja wirklich praktisch und einer Frau die öfters im Dunkeln zum Auto/nach Hause muss sind Handys sogar zu empfehlen, aber ich genieße die Zeit in der ich mich gegen einen Handy-Neukauf noch wehren kann. Man wird nicht ständig genervt und ein Haufen Geld spart man auch noch damit. Und wer mich erreichen will - wozu gibt es das gute altmodische Festnetz oder, wer's neumodischer mag, die eMail?

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Rosalie

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    Für den Notfall wie geschaffen, aber immer und überall muss man nicht erreichbar sein! Das wird sonst echt terror! Festnetz oder eben die eMail reichen auch. Telefonieren ist eh zu teuer damit, so nutze ich es nur um ne wirkliche "sms "zu senden.

  4. #3
    Benutzerbild von Mikesch1

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    für ne 19ct Sms kann ich aber im Festnetz 19min mit jemand ordentlich plauschen ohne Buchstaben und Wortbegrenzung
    Ich hab mich auch lange dagegen gewehrt, weil mir das in den 90ern als Kraftfahrer dermaßen verleidet wurde ( Tel., Kundendaten aufschreiben, ú.U. Karten nachgucken usw. und dabei noch LKW fahren und keinen Unfall bauen)
    jetzt hab ich eines und kein Schwein ruft mich an

    Der Mikesch1

  5. #4
    Benutzerbild von Muggi

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    Hab zwar etwa seit etwa 1996 eines, inzwischen auch mehrfach bei Vertragsverlängerung das Modell gewechselt, aber ich vertelefoniere höchstens 3 Euro im Monat und verschicke etwa 5 SMS... reines Notfallinstrument, mehr nicht.

  6. #5
    Benutzerbild von Babooshka

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    Reines Notfallinstrument, mehr nicht. Genau. bei mir auch. Ich bin trotz allem froh, dass es Handys gibt. Es hilft bei so ganz profanen Sachen wie sich bei Verabredungen nicht zu verpassen oder eine ungeplante Verspätung kurzfristig durchzugeben bis hin zu großen Angelegenheiten wie Erreichbarkeit im Falle kranker Familienmitglieder.

    Als ich vor 3 Jahren vor Weihnachten zwischen München und Berlin im Katastrophengebiet A9 stecken blieb (zur Erinnerung: dicke Schneekatastrophe, Autobahn von 4 LKWs blockiert, eisige Kälte, Nacht im Auto usw.), war ich wirklich überaus froh, ein Handy zu haben, denn so konnten mich meine Eltern davor bewahren, gänzlich wahnsinnig zu werden (ich bin ein bisschen klaustrophobisch, naja und außerdem war's wirklich 'ne verdammt kalte Angelegenheit).

    Handys sind eine prima Sache, wenn man auf Reisen ist und mal wieder keine funktionierende Telefonzelle findet, um zu Hause anzurufen, wo sich die Eltern schon in die Hose machen vor Sorge, eben weil man nicht anruft. Was war das für ein Gerenne und Gestresse damals in den 80-ern in Paris und wie viel Geld bin ich in diesen blöden Münzfernsprechern losgeworden, weil es festklemmte und nicht mehr rauskam, wenn das Sch-Ding nicht funktionierte!

    Das Handy ist auch immer dabei, wenn ich ausreite. So ein Unfall ist schnell mal passiert. Praktisch auch, wenn der Kunde einen mal dringend erreichen will, man aber gerade out of the office ist. Unabdingbar ist ein Handy für ältere Personen, bei denen es vorkommen kann, dass sie außer Haus einen Schwächeanfall o. ä. erleiden. Nur einschalten müssten sie das Ding, und dann bittschön eingeschaltet lassen! Mein nicht ganz gesunder Vater ist so einer, man kann ihm 10000x predigen, doch bitte sein Handy anzumachen, wenn er weggeht. Nein, macht er nicht...

    Jedoch, mein Handy ist für mich kein Kommunikationsmittel wie z. B. bei Teenagern der Fall. Ich schreibe ja schon kaum SMS. Ist mir viel zu umständlich, das Getippe auf den Winztasten, lieber schreibe ich Mails, dazu kann ich wenigstens meine 10 Finger benutzen und es geht schneller. Da hängt dann eine Clique Teens dröge irgendwo rum, plötzlich macht's biebiep und schon werden sie wach, nur weil eine SMS angekommen ist. Diese Flirtnummern usw. sind eine riesengroße Geldschneiderei bei denen, die das Geld für sowas überhaupt nicht haben. Und wenn Eltern ihren Kindern ein Handy mit Vertrag besorgen, ja, dann sind sie selber Schuld, wenn dann plötzlich astronomische Rechnungen auftauchen. Ich habe auch nur deshalb ein Vertrags-Handy und kein Karten-Handy, damit ich ohne Probleme vom Ausland aus telefonieren und angerufen werden kann.

    Aber was ich mir nicht nehmen lassen konnte, das war ein schickes Bildchen im Display (nein, ich habe kein High Tech-Handy mit Farbdisplay) und ein paar nette Klingeltöne. Einer davon ist Enola Gay von OMD.

  7. #6
    Benutzerbild von Lutz

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    Was ich bei vielem Gejammer *nicht* so ganz verstehe:

    Die Dinger haben meines Wissens nach auch nen Ausschalter - man *muß* also nicht immer erreichbar sein!

    Genauso wenig verstehe ich die Leute dir rumjammern wenn sie sich vom "normalen" Telefon gestört fühlen. Auch da kann man den AB anschalten oder das Tel. leise stellen.

    Ich als Motorsport-Enthusiast würde z.B. nie auf die Idee kommen mich während der Live-Übertragung vom Indy 500 (1) vom Telefon geschweige denn Handy stören zu lassen!

    Lutz "Handyseit12monaten" G

    (1) Die größte Einzelsportveranstaltung der Welt (500000 Zuschauer am Renntag) ist oft genau das Gegenteil zur aktuellen F1: Atemberaubende Spannung bis zur buchstäblich letzten Sekunde!

  8. #7
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Also...ich hab eins...wills auch nicht missen

    Ich hab allerdings keinen Vertrag, sondern eine Karte zum Abtelefonieren. Und wenn ich nicht erreichbar sein möchte, mach ich das Ding eben aus oder geh einfach nicht ran

    Ganz einfach.

  9. #8
    Benutzerbild von musicola

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    Dass Handys auch der Auslöser für peinliche Ungeschicktheiten sein können kann man gerne hier nachlesen!

  10. #9
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Ich habe auch ein Handy, seit ewigen Zeiten.
    Zum einen nutze ich es beruflich, zum anderen ist es ein sehr angenehmes Hilfsmittel der Kommunikation. Und wenn ich nicht erreichbar sein möchte, schalte ich es aus. Und das muss ich beim festnetz auch machen, wo ist also das Problem?

  11. #10
    Benutzerbild von waschbaer

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    Tja, ich habe ein Handy und benutze es ....

    ... aber maximal ein bis zweimal im Monat.

    Es liegt eigentlich immer in meinem Handschuhfach im Auto, falls ich mal zu spät zur Arbeit kommen sollte oder falls irgendein Unfall passiert (Ich habe es bislang wirklich erst einmal für diesen Zweck gebraucht).

    SMS schreibe ich überhaupt nicht, weil mich dieses Kurzzeitgetippe einfach nervt.

    Ansonsten ist mein Handy eigentlich meistens ausgeschaltet. Und ob man es mir glaubt oder nicht: Ein Handy ist mir mal eingefroren, weil ich einfach den Winter über vergessen hatte, dass ich es im Handschuhfach "gebunkert" hatte.

    Meine Ex-Partnerin hatte gleich drei Stück und das ging mir so was von auf den Senkel. Ihre Telefonrechnungen waren einfach astronomisch.

    In der Arbeit nervt es mich, dass Schüler zu Handys ein ganz anderes Verhältnis haben, als Erwachsene. Es wird telefoniert und telefoniert. Zum Teil auch dann, wenn man sich in 30 Sekunden sowieso auf dem Pausenhof treffen würde. Das ist einfach lächerlich. Ich habe auch schon einige Handys abgenommen, weil sie während des Unterrichts losgebimmelt haben (die sind dann "unterrichtsfremder Gegenstand" und können laut unserer Hausordnung abgenommen werden). Die Eltern können diese dann in meiner Sprechstunde wieder abholen. Interessant ist, dass ich schon zwei Elternpaare hatte, die gemeint haben, ich solle das Handy doch bitte bis zum Ende des Schuljahres behalten, da sie froh seien, dass der Sohn / die Tochter momentan mal ohne dieses Teil auskommen muss.

    Besonders schlimm ist es bei so Aktionen wie Wandertag oder Schullandheim. Sobald man mal einen Schüler (in den meisten Fällen jedoch eher Mädchen) ermahnt, doch irgendetwas zu machen (oder bei Wanderungen beispielsweise etwas schneller zu laufen), wird zu Hause bei Mami angerufen und sich beschwert. Das einfach an.

    Noch besser sind auch Englischstunden nach Weihnachten, wenn beispielsweise die Frage gestellt wird: "What did you get for Christmas?" und als Antwort kommt: "I became a handy." Na dann gute Nacht bei dieser Sprachleistung.

    Genauso nervt es mich, wenn im Theater oder Kino irgendein Dorfdepp neben mir sitzt, der telefoniert bzw. SMS schreibt. Ich habe in einem Fall schon mal mich bei einer Ordnerin im Augsburger Stadtteater beschwert, weil die Dame neben mir andauernd mit ihrem Sohn telefoniert hat: "Ja, mein Schnuckel. Jetzt aber ab in die Heia. Ja, Mami hat dich auch ganz doll lieb. Bussi. Bussi. Bussi". Als ich ihr dann sagte, dass das Stück dann doch "Nora" (von H. Ibsen) und nicht "Nokia" heißt und ich sie bitten würde, ihr blödes Handy endlich wegzupacken, hat sie ganz unverständnisvoll reagiert und gemeint, dass ich bestimmt keine Kinder haben würde, sonst würde ich nicht so herzlos reagieren. Nach dem dritten Telefonat reichte es mir dann wirklich und ich habe sie "entfernen" lassen.

    Kurzum: Auch wenn ich ein Handy ab und an mal ganz sinnvoll erachte (Notfallsituationen), so hasse ich diese Dinger einfach.

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