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Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

Erstellt von kathrin, 29.10.2007, 17:10 Uhr · 13 Antworten · 1.778 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von kathrin

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    Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Hallo zusammen,

    folgendes Problem: meine Eltern schlossen vor 18 Monaten per Werbung Vertrag bei Talkline über den Handyservice Offenburg ab. Da meine Eltern für das Unternehmen ein Verlustgeschäft ist (Handy nur für Erreichbarkeit; keine bzw. kaum eigene Nutzung) erhielten sie ein neues Angebot (alte Nr.+neues Handy); zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, Freiminuten für den FN-Anschluß zu bekommen. Bedingung: Anbieterwechsel von Telekom auf Talkline.

    MUSS ich bzw. meine Eltern auf folgendes Angebot eingehen, d. h. Angebotsablehnung per Einschreiben + Rückschein oder genügt hier die Nichtbeachtung? ICH hätte per ES+RS, also 'ner Ablehnung reagiert, da meine Eltern aber mitunter recht geizig sind (RS ist doch sooo überflüssig), weiß ich nicht, wie ich/meine Eltern reagieren sollen. Ein konkretes Datum, bis WANN eine Antwort zu erfolgen hat, war nicht verzeichnet.

    Den Handyservice Offenburg möchte ich nicht unbedingt anrufen, mit denen bin ich schon einmal zusammengerasselt (wollten mir 'ne RE erstellen, für ein Handy, welches längst zurückgeschickt wurde - wat für 'ne Bande!).



    Da ich/meine Familie nur Prepaidhandys besitzt/-en, stellt sich mir die Frage nicht, daher auch meine Unwissenheit.

    Danke im voraus!

    Kathrin

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von J.B.

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Oha, direkt bei mir um die Ecke und ich kenne den Laden nicht mal.

    Ich würde vermutlich erstmal nach dem Kleingedruckten suchen und auf jeden Fall mit ES und RS reagieren, denn...

    http://www.pcwelt.de/forum/erfahrung...offenburg.html

    ...und...

    http://handy-forum.xonio.com/andere-...der-18764.html

    Jeder mag da seine eigenen Erfahrungen sammeln, aber ich würde mir den möglichen Streß sparen.

    Gruß

    J.B.

  4. #3
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Einseite Willenserklärung des Anbieters + keine Annahme durch den Kunden = kein Vertrag, würde ich jetzt normalerweise sagen. Aber ich kenne die Details nicht und man darf als Nicht-Anwalt ja auch keine Rechtsberatung leisten. Wenn das ein Abzocker ist wo man mit dem schlimmsten rechnen muss, wärs mir vielleicht ein Einschreiben wert (aber nur wenn ich schon wüsste, dass sonst aus irgendeinem Grund abseits von der rechtlichen Lage Ärger droht). Auf Rückscheine verzichte ich mittlerweile allerdings auch, denn wer böses im Schilde führt, unterschreibt sowas auch gerne mal nicht und dann geht das ES zurück! Man braucht den Rückschein m. E. auch überhaupt nicht mehr, denn man kann im Internet bei der Post per Sendungsverfolgung sehen, dass das Einschreiben angekommen ist. Deshalb mache ich nur noch Einwurfeinschreiben. Deren Annahme verweigert keiner, das Ding landet im Kasten und man hat den Beweis über die Online-Sendungsverfolgung (kannst Du dann ja für deine Eltern mal gucken )

    Der Handyservice hat den Telekom-Vertrag (wenn es wirklich ein direkter T-Mobile Vertrag ist!) aber ja nur vermittelt und bietet jetzt wiederum nur die Vermittlung eines Talklinevertrags an. Ist für die prima, bekämen sie so doch wieder eine Vermittlungsprovision.

    Talkline wäre für mich auf jeden Fall auch nicht gerade erste Wahl. Weiss nicht wie die aktuell drauf sind, aber Geschäftsgebaren ändert sich ja selten.

    Wenn ich eh nicht aktiv telefoniere und nur erreichbar sein möchte, würde ich den T-Mobile-Vertrag auf "Prepaid" umstellen lassen. Die Mindestvertragslaufzeit ist ja bald durch. Einfach mal bei T-Mobile anrufen und die Modalitäten abklären.

    PM

  5. #4
    Benutzerbild von DeeTee

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    Frage AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Man braucht den Rückschein m. E. auch überhaupt nicht mehr, denn man kann im Internet bei der Post per Sendungsverfolgung sehen, dass das Einschreiben angekommen ist. Deshalb mache ich nur noch Einwurfeinschreiben. Deren Annahme verweigert keiner, das Ding landet im Kasten und man hat den Beweis über die Online-Sendungsverfolgung
    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Meines Wissens darf bei der Versendungsart "Einschreiben mit Rückschein" nur derjenige die Sendung annehmen, der als Empfänger angegeben ist (oder eben ein schriftlich benannter Postbevollmächtigter, der dann für die weitere Verteilung verantwortlich ist). Wenn bei einem "Einwurfeinschreiben" der Empfänger sagt: "Das habe ich nicht gekriegt, ist wohl aus dem Postkasten geklaut worden ...", hat Du bei Terminsachen u. U. ein Problem. Die Beweislast für die Zustellung liegt bei Dir. Ich wüsste nicht, dass sich das in rechtlicher Hinsicht geändert haben sollte, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

    Grüße!
    DeeTee

  6. #5
    Benutzerbild von kathrin

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Für's erste DANKE euch drei!

    Im Kleingedruckten steht kein Datum, lediglich der "nette" Hinweis des Anbieterwechsels von Telekom zu Talkline.

    Zu 'nem Prepaidhandy versuchte ich schon einmal, meine Eltern zu bewegen; leider ohne Erfolg. Auch ein Direktanbietervertrag, wie die Discounter momentan anbieten, kommt wahrscheinlich nicht in Frage. Grund: Meine Eltern sind zu starr und schwimmen diesbezüglich zu sehr "im eigenen Saft". Mehr als Ihnen die hier vertretenen Ansichten auszudrucken und unter die Nase zu reiben, kann ich nicht tun. Ich tippe einfach darauf, daß die GB brav weiterbezahlt wird, damit sie ihre Ruhe haben. Naja, nicht mein Geld.

    Hierzu noch 'ne Frage in eigener Sache: Gibt's eigentlich für ein Prepaidhandy 'ne Möglichkeit, dieses auf Flat umzustellen UND die alte Nr. zu behalten? Bislang habe ich hierzu noch nichts gefunden.

  7. #6
    Benutzerbild von J.B.

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Zitat Zitat von kathrin Beitrag anzeigen
    Für's erste DANKE euch drei!

    Im Kleingedruckten steht kein Datum, lediglich der "nette" Hinweis des Anbieterwechsels von Telekom zu Talkline.

    Zu 'nem Prepaidhandy versuchte ich schon einmal, meine Eltern zu bewegen; leider ohne Erfolg. Auch ein Direktanbietervertrag, wie die Discounter momentan anbieten, kommt wahrscheinlich nicht in Frage. Grund: Meine Eltern sind zu starr und schwimmen diesbezüglich zu sehr "im eigenen Saft". Mehr als Ihnen die hier vertretenen Ansichten auszudrucken und unter die Nase zu reiben, kann ich nicht tun. Ich tippe einfach darauf, daß die GB brav weiterbezahlt wird, damit sie ihre Ruhe haben. Naja, nicht mein Geld....
    Vor allem würde ich ihnen mal raten den Begriff "Handyservice Offenburg" bei google einzugeben. Meine beiden Links waren nur eine klitzekleine Auswahl von dem, was Kunden über diese Firma zu berichten haben/hatten.

    Vielleicht ändert ja das ihre Meinung.

    Gruß

    J.B.

  8. #7
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Zitat Zitat von DeeTee Beitrag anzeigen
    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Meines Wissens darf bei der Versendungsart "Einschreiben mit Rückschein" nur derjenige die Sendung annehmen, der als Empfänger angegeben ist (oder eben ein schriftlich benannter Postbevollmächtigter, der dann für die weitere Verteilung verantwortlich ist). Wenn bei einem "Einwurfeinschreiben" der Empfänger sagt: "Das habe ich nicht gekriegt, ist wohl aus dem Postkasten geklaut worden ...", hat Du bei Terminsachen u. U. ein Problem.
    Da entscheiden die Gerichte unterschiedlich. Man kann sich den Ärger mit Einschreiben also aussuchen. Denn verlangst Du einen Rückschein, der Postbote trifft den Empfänger nicht an und der holt das Einschreiben ggf. zu spät oder gar nicht (7 Tage Lagerfrist) bei der Post ab, hast Du auch ein Problem dem Empfänger eine Zugangsvereitelung nachzuweisen.

    Man kann eigentlich nur noch überall persönlich hingehen und unter Zeugen eine Zugangsbestätigung unterschreiben lassen, wenn man 100%ige Sicherheit haben will.

    PM

  9. #8
    Benutzerbild von DeeTee

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    @P.M.
    Man kann auch noch Schreiben durch Gerichtsvollzieher zustellen lassen. Dieser beurkundet dann sowohl Zugang als auch Inhalt des Schreibens. Das hat mitunter verblüffende Wirkung auf die Zahlungsmoral ...

    DeeTee

  10. #9
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Und wie viel kostet der Spaß dann? Mal rein interessehalber?

  11. #10
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Handyvertragsverlängerung (Handyservice Offenburg)

    Zitat Zitat von ihkawimsns Beitrag anzeigen
    Und wie viel kostet der Spaß dann? Mal rein interessehalber?
    Würde mich auch mal interessieren!

    Habe zuletzt per "normalem" Einschreiben meine Wohnung gekündigt und hatte mir das vorher auch genau überlegt, vonwegen "Was ist mehr wert: Rückschein oder die weniger abschreckende Wirkung ohne Rückschein?". Hatte vorsichtshalber auch auf den Absender auf dem Umschlag verzichtet, damit der Vermieter nicht gleich weiss was da kommt. Mein Vermieter ist nämlich link Das Ding ist nun jedenfalls fristgemäß angenommen worden und der Vermieter hat bei der Post unterschrieben (lt. Sendungsverfolgung). Da kann ich auf den Rückschein verzichten. Interessanterweise hatten wir seitdem wochenlang keinen Kontakt, bin mal gespannt ob sich da trotzdem jemand dumm stellen will

    Durch diese Diskussion habe ich nochmal ein wenig bei Google recherchiert und bin überrascht: Die Hinweise zu Problemen der verschiedenen Einschreiben-Arten sind zahlreich und gleichmäßig verteilt. Ebenso gleichmäßig verteilen sich die Zitate zu negativen Gerichtsurteilen auf alle Arten. Dementsprechend findet man auch auf Seiten von Anwaltskanzleien ganz unterschiedliche Tips: Von immer nur Einwurf-Einschreiben wegen Problemen bei Nicht-Annahme bis hin zu immer nur Rückschein wegen Problemen bei Empfang leugnenden Empfängern ist alles vertreten. Selbst den Fall, dass noch drum gestritten wurde, ob der behauptete Inhalt des Einschreibens überhaupt gegeben war (das Problem dürften natürlich alle Einschreben haben), findet man.

    Ist eigentlich ne Idee! Einen leeren Brief per Einschreiben verschicken und hinterher sonstwas behaupten. Einem Empfänger der vor Gericht sagt, er hätte einen leeren Umschlag per teurem Einschreiben bekommen, glaubt kein Mensch

    Es ist malwieder erstaunlich, dass wir selbst in solchen Bereichen keine eindeutigen gesetzlichen Regelungen haben und es von der Willkür unterschiedlicher Gerichte abhängig ist, ob man sich "richtig" oder "falsch" verhalten hat, um zu seinem Recht zu kommen. Echt nervig!

    PM

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