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HARALD SCHMIDT macht Schluss

Erstellt von bamalama, 08.12.2003, 13:14 Uhr · 189 Antworten · 16.603 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von J.B.

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    @ bubu

    Ich hab's leider nicht auf Video, hätte es aber auch genre, denn die Live-Performance von "Dinge von denen" war g e n i a l. Inkl. Text vergessen + hervorragender Improvisation .

    Gruß

    J.B.

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Christoph

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    Ist Harald Schmidt gestorben? Man könnte es fast denken, wenn man die Texte hier so liest...
    Der gute Mann wird schon neue Ideen haben - jede Wette! Und wenn er jetzt mal für eine Zeit keine Lust mehr hat, kann ich es ihm auch nicht übel nehmen!

    Also, nach vorn geschaut!
    Christoph

  4. #23
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    Zumindest den Auftritt mit dem Werks-Chor gibt es auf der Ärzte-Homepage www.bademeister.com ! Ich habe es aber noch nicht getestet, also nicht schlagen,wenn es nicht funktioklappt!

  5. #24
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Also aus meiner Sicht hört er nur aufgrund der Personalpolitik des neuen Inhabers der ProSieben Sat1 Multimedia GmBH, Haim Saban, auf bei Sat1.

    Und ich könnte wetten, dass er schon bald auf einem anderen Sender mit einem nahezu identischen >Format zu sehen sein wird. Also keine Sorgae, HS bleibt erhalten.

  6. #25

  7. #26
    Benutzerbild von Krupunderstab

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    Der neue Besitzer des Senders Haim Saban hat nicht ohne Grund seinen Glaubensbruder Roger Schawinski eingesetzt,und wer Schmidt's Glossen ,die öfter mal die unsichtbare Linie der politischen Korrektheit überwunden haben genau gehört hat, der weiß warum der Abschuss kommen mußte

  8. #27
    Benutzerbild von Torsten

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    Zitat von WDR-Talker Jürgen Domian, nachdem er nach einer mehrwöchigen Urlaubspause erstmals wieder auf Sendung ging:

    "Übrigens - ich hatte in den letzten Wochen zum ersten Mal nach langer Zeit wieder Gelegenheit, regelmäßig die 'Harald Schmidt Show' zu sehen. Ich kann an dieser Stelle nur dazu aufrufen: Leute, schaut diese Sendung. Es ist mit Abstand das beste, was das deutsche TV zu bieten hat."

    Wie Recht der Mann doch hat(te). Und nun...?

    Auch wenn ich nur ungern zugebe, einer einzelnen TV-Sendung so verfallen zu sein wie der Show von "Dirty Harry": Für mich ist das Ende der einzigen echten deutschen Kult-Sendung der mediale GAU des Jahres. Die "HSS" war der Anker in der abendlichen TV-Unterhaltung, ein lieb gewonnenes Ritual, das die Wochentage perfekt ausklingen ließ.

    Natürlich wird man über den Verlust hinwegkommen, so wie man sich an alles im Leben gewöhnt. Leicht's wird allerdings nicht, zumal gleichwertiger Ersatz nicht mal ansatzweise in Sicht ist - dazu war der intelligente Witz Deutschlands prominentesten Hypochonders einfach zu einzigartig.

    Selbstverständlich gab's immer wieder auch langweilige Folgen der "HSS", was aber bei einem Output von vier bzw. zuletzt fünf Sendungen pro Woche völlig normal ist. Humor war, ist und bleibt nun mal die schwierigste Form der Unterhaltung. Aber der Erfolg einer Late-Night-Show begründet sich eben auch auf ihren täglichen Turnus - nur so wird sie für ihr Stammpublikum zu einem festen Bestandteil im ansonsten weitestgehend austauschbaren Fernsehprogramm.

    Als es in der "TV-Spielfilm" auf der letzten Seite noch den an Prominente gerichteten TV-Fragebogen gab, lautete eine der Fragen: "Auf welche Sendung im deutschen TV möchten Sie am wenigsten verzichten?" In gut der Hälfte aller Fälle lautete die Antwort: Harald Schmidt. Zufall? Wohl kaum.

    Über die Gründe, die zum Ende der Show führten, will ich gar nicht spekulieren. Abzuwarten bleibt, was der Ausnahme-Entertainer in Zukunft machen wird. Eigentlich kann ich ihn mir mittlerweile in gar keinem anderen Format mehr vorstellen, denn seine Show war ihm ja quasi auf den Leib geschneidert. Die massentaugliche Ausstrahlung eines Thomas Gottschalk oder die Allzweck-Qualitäten eines Günther Jauch sind ihm nicht gegeben, seine Stärken liegen in anderen Bereichen. Und nichts würde einen eingefleischten Fan wie mich mehr schmerzen, als dieses Genie in einer völlig unpassenden Sendung dahinsiechen zu sehen...

    Der Meister selbst verabscheut nichts so sehr wie übertriebenen Pathos und aufgeblasene Sentimentalitäten. Am 23. Dezember, dem Termin seiner letzten Show, wird vielen Fans dennoch - oder gerade deswegen - zum Heulen sein. Und ich werde dann wohl auch die eine oder andere Träne verdrücken...

  9. #28
    Benutzerbild von bamalama

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    NEUIGKEITEN:

    München - Münchner Fans von Harald Schmidt gehen auf die Straße. Am Donnerstagabend wollen sie auf dem Odeonsplatz gegen das überraschende Ende der Sat.1-Show demonstrieren. Als prominenter Teilnehmer hat sich SPD-Fraktionschef Franz Maget angesagt. Das Aus sei "der vorläufige Höhepunkt einer traurigen Entwicklung", beklagte Maget im Vorfeld.

    "Grundversorgung um tragenden Säule beraubt"

    Organisator der Demonstration für den Late-Night-Talker ist Medienberichten zufolge der Münchner Event-Manager Alexander Wolfrum. Er sehe "die Grundversorgung der Bevölkerung durch die Medien um eine tragende Säule beraubt", sagte der 37-Jähriger der "Abendzeitung". Das Aus für die Sendung sei daher "nicht hinnehmbar".

    Als Schauspieler nach Berlin?

    Über die Pläne des Entertainers, der am Montag überraschend angekündigt hatte, er werde ab 2004 eine "Kreativpause" einlegen, gibt es weiterhin nur Spekulationen. Das Berliner Boulevardblatt "B.Z." berichtet, der 46-Jährige werde als Schauspieler ans Berliner Ensemble nach Berlin kommen. Bereits im Januar soll er in dem Stück "Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" auf der Bühne stehen. Er werde aber nicht die Hauptrolle spielen.

    Einschaltquote geht rauf

    Der Wirbel um den Entertainer machte sich am Mittwochabend erstmals auch bei der Einschaltquote bemerkbar. Mit fast 1,8 Millionen sahen mehr Zuschauer als sonst seine Show. SAT.1 will auch im nächsten Jahr die "Harald Schmidt Show" senden - als Konserve. "Die gigantische Reaktion auf Harald Schmidts Rückzug hat uns dazu bewogen, seine legendären Sendungen noch einmal auszustrahlen", sagte der neue SAT.1-Geschäftsführer Roger Schawinski am Mittwoch. Bis das Nachfolgeformat gefunden sei, werde jeden Abend an gewohnter Stelle ab 19. Januar "Harald Schmidt Show - Die legendären Sendungen" zu sehen sein.

    Schawinski will Schmidt zurück

    Schawinski ist nach wie vor positiv gestimmt, dass Schmidt sich umstimmen lässt und vielleicht nach Beendigung seiner "Kreativpause" wieder für SAT.1 arbeitet. "Ich werde mich so bald wie möglich mit Harald Schmidt treffen, um über die Zukunft zu reden", sagte Schawinski ohne Angabe eines Termins. Auch die ARD hat Interesse bekundet, Harald Schmidt in ihr Programm zu holen. (ha/dpa)

  10. #29
    Benutzerbild von
    bamalama postete
    NEUIGKEITEN:
    München - Münchner Fans von Harald Schmidt gehen auf die Straße. Am Donnerstagabend wollen sie auf dem Odeonsplatz gegen das überraschende Ende der Sat.1-Show demonstrieren.
    Bei allem Respekt für den Einsatz der Leute: Was versprechen die sich davon?
    Es ist die eine Sache "Bitte-Bitte-Bleib"-Karten und Briefe an den Sender oder Schmidt zu schicken. Aber nun so einen Affenzirkus zu veranstalten dürften gerade bei einem Schmidt doch nun wirklich zwar auf auf gewisse Faszination, aber eben auch auf Ekel über ein Völkchen stoßen, dass anscheinend schon so weit ist, gar nicht mehr ohne ihn zu können. Es fehlt ja nur noch, dass sich Leute an seinem Jaguar festketten, mit Transparenten von der Studiodecke abseilen oder vor seinem Haus neben einer brennenden Tonne in den Sitz- und Hungerstreik treten.

    Mir geht auch das Rumgeheule wegen der Mitarbeiter auf den Zeiger. Diese Show-Mannschaften waren schon immer ein einziger Wanderzirkus und werden im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitslosen auch bald wieder angeheuert. Gerade Unterhaltungssendungen werden ja nun nicht weniger (momentan höchstens schlechter). Und bei Shows die zwischendurch immer wieder längere Pausen einlegen, werden die Leute wie am Bau ständig zwischendurch in die Arbeitslosigkeit getrieben bis es weiter geht. Wer da arbeitet, weiss das er sich darauf einlässt. Das die Jungs und Mädels beim Schmidt es da im Vergleich zu den Branchen-Kollegen 8 Jahre lang regelrecht gemütlich hatten, ist eher die Ausnahme von der Regel.

    Nichtsdestotrotz ist es Schade, dass Genie und Wahnsinn nun gleichzeitig vom Bildschirm verschwinden. Und ich kann nur hoffen, dass sich die Gerüchte bewahrheiten, dass Schmidt sehr bald mit dem gleichen Format unter anderer Flagge auftaucht (was im übrigen auch das Problem seiner Mitarbeiter löst).
    Auch für mich war die HSS das naturgegebene und selbstgewählte Format für "Dirty Harry", sozusagen eine Schmidt-Maß-Anzugs-Show. Da gibts wenig an Ideen, die ihm in einer Pause kommen könnten, um das noch auf die Spitze zu treiben. Alles an Experimenten kann eigentlich nur schief gehen und nach relativ kurzer Zeit wieder wegen Erfolglosigkeit vom Sender fliegen. Was man von Schmidt erwartet ist nunmal mittlerweile sehr eingegrenzt und läuft immer auf seine bissigen Kommentare und Doofmannsaktionen hinaus. Und Late-Night-Shows sind nunmal so wie sie sind. Das Wasser der Lettermans und Lenos dieser Welt kann auch Schmidt nicht anders kochen (und die kochen es im übrigen auch jahrzehntelang und bleiben eine Institution auf die selbst Hollywood-Produktionen immer wieder Bezug nehmen). Aber im Gegensatz zu anderen die es hierzulande versucht haben (Koschwitz, Gottschalk etc.) kann er es kochen.

    Dave

  11. #30
    Benutzerbild von bubu

    Registriert seit
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    1.632
    Spiegel-Online bringt die schreckliche Wahrheit auf den Punkt:

    ... Dabei ist das Geheimnis des Harald Schmidt ganz einfach: Die Alternative zu Harald Schmidt heißt Jörg Pilawa.

    Oder Thomas Koschwitz, Kai Pflaume, Johannes B. Kerner, Reinhold Beckmann, Jürgen Fliege, Julia Westlake, Gunter Emmerlich, Karl Moik... So verstanden ist die grassierende Harald-Schmidt-Hysterie ein erster Schritt zur Selbsterkenntnis.

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