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ICH HASSE...

Erstellt von Vonkeil, 26.10.2005, 14:46 Uhr · 328 Antworten · 28.190 Aufrufe

  1. #181
    Benutzerbild von BigDaddy0297

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    Aw: Ich hasse...

    Mir ist da noch ein weiterer Punkt eingefallen, der mich, ganz besonders in der heutigen Zeit, richtig an :
    *ganz besonders, weil ich es an meinem Arbeitsplatz beinahe täglich selbst miterlebe*

    Ich hasse es, dass so viele Entscheidungen lediglich über's Papier und somit nur am Schreibtisch gefällt werden.
    Speziell beziehe ich das auf die Anforderungen, die Arbeitgeber an einen Schüler stellen, der eine Ausbildungsstelle sucht. *Gleiches gilt natürlich auch für Arbeitsplatzsuchende*

    Eine 4 im falschen Fach oder eine größere Lücke im Lebenslauf, und schon gilt der Ärmste als unzuverlässig und absolut ungeeignet.
    Wie fleißig, handwerklich begabt oder teamfähig die Person wirklich ist, bekommt der Arbeitgeber meist gar nicht zu sehen, denn wenn ihm das Zeugnis *oder auch das Bewerbungsfoto* nicht in den Kram passt, kommt es nicht mal zum Vorstellungsgespräch.

    Ach ja, die neue anonyme Bewerbungsstrategie der Argen (okay, oder auch der JobCenter), die ja oben genanntem Problem entgegenwirken soll, halte ich auch für total sinnentleert. Lediglich die Anzahl der Schritte von der Bewerbung, bis hin zur Absage, wird um einen weiteren erhöht.

    Kurz gesagt: Ich hasse alle Arten der Bürokratie, wenn man sie nicht sinnvoll nutzt!

    BigDaddy

  2.  
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  3. #182
    Benutzerbild von Tap09

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    AW: Ich hasse...

    Zitat Zitat von BigDaddy0297 Beitrag anzeigen
    Ich hasse es, dass so viele Entscheidungen lediglich über's Papier und somit nur am Schreibtisch gefällt werden.
    Speziell beziehe ich das auf die Anforderungen, die Arbeitgeber an einen Schüler stellen, der eine Ausbildungsstelle sucht. *Gleiches gilt natürlich auch für Arbeitsplatzsuchende*

    Eine 4 im falschen Fach oder eine größere Lücke im Lebenslauf, und schon gilt der Ärmste als unzuverlässig und absolut ungeeignet.
    Wie fleißig, handwerklich begabt oder teamfähig die Person wirklich ist, bekommt der Arbeitgeber meist gar nicht zu sehen, denn wenn ihm das Zeugnis *oder auch das Bewerbungsfoto* nicht in den Kram passt, kommt es nicht mal zum Vorstellungsgespräch.
    Prinzipiell gebe ich dir da Recht, nur geht es meist nicht anders.

    Kleines Beispiel: mein Chef (selbständiger Steuerberater) hat im August wieder einen Azubi eingestellt. Auf seinen ausgeschrieben Ausbildungsplatz hat er ca. 100 Bewerbungen bekommen. Soll er die jetzt alle zu einem Vorstellungsgespräch einladen? Wenn er das machen würde, hat er mal locker 'ne Woche Arbeitsausfall. Also muß er vorher irgendwie aussortieren. Da sind dann auch die Kandidaten mit 'ner 4 in Mathe rausgefallen. Am Ende sind 20 Leute zu Vorstellungsgesprächen eingeladen worden, alle an einem Tag jeweils 30 Minuten pro Bewerber, der erste um 8 Uhr, der letzte um 18:30 Uhr. Wenn's dann einem um 18 Uhr zu spät, ist auch klar, daß der keine weitere Chance bekommt, oder? Da mag der Bewerber dann noch so gut sein, aber er vermittelt einfach den Eindruck, daß er die Ausbildungsstelle nicht unbedingt haben will....

  4. #183
    Benutzerbild von BigDaddy0297

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    AW: Ich hasse...

    Zitat Zitat von Tap09 Beitrag anzeigen
    Prinzipiell gebe ich dir da Recht, nur geht es meist nicht anders.

    Kleines Beispiel: mein Chef (selbständiger Steuerberater) hat im August wieder einen Azubi eingestellt. Auf seinen ausgeschrieben Ausbildungsplatz hat er ca. 100 Bewerbungen bekommen. Soll er die jetzt alle zu einem Vorstellungsgespräch einladen? Wenn er das machen würde, hat er mal locker 'ne Woche Arbeitsausfall. Also muß er vorher irgendwie aussortieren. Da sind dann auch die Kandidaten mit 'ner 4 in Mathe rausgefallen. Am Ende sind 20 Leute zu Vorstellungsgesprächen eingeladen worden, alle an einem Tag jeweils 30 Minuten pro Bewerber, der erste um 8 Uhr, der letzte um 18:30 Uhr. Wenn's dann einem um 18 Uhr zu spät, ist auch klar, daß der keine weitere Chance bekommt, oder? Da mag der Bewerber dann noch so gut sein, aber er vermittelt einfach den Eindruck, daß er die Ausbildungsstelle nicht unbedingt haben will....
    Hi Tap09,
    prinzipiell gebe ich Dir da ebenfalls Recht.

    Nur...ein Steuerberater mit 'ner 4 in Mathe?
    Sorry, da hätte ich wohl ein wenig deutlicher in meiner Ausführung sein sollen. Dass man sich nicht mit einer 4 in Mathe als Steuerberater (Auszubildender oder Arbeitsplatz) bewirbt, war für mich eigentlich klar. Ebenso würde ich keinem Jugendlichen raten, sich mit einer 4 in Englisch und einer 5 in Französisch, als auszubildender Lehrer in diesen Fächern zu bewerben.

    Mir ging es eher darum, dass ein Arbeitgeber nicht so einen erbsenzählerischen Wert auf eine 4 in Mathe legen sollte, wenn sich beispielsweise eine Frau als Produktionshelferin (Fließband) oder ein Mann in der Gartenpflege bewirbt. In beiden Fällen kommt es doch auf ganz andere Dinge an.
    Für viele Arbeitgeber zählen heute in erster Linie die Hauptfächer und das Allgemeinwissen...ganz egal, ob das alles mit der aufzunehmenden Arbeit was zu tun haben oder nicht.
    Und genau das empfinde ich als falsch!

    Was die Uhrzeit für das Vorstellungsgespräch betrifft:
    Selbstverständlich sollte man überpünktlich sein und alles dafür tun, den Termin überhaupt wahrzunehmen.
    Aber...wenn etwas Wichtiges dazwischen kommt oder für diese Zeit schon vorher geplant war (ein "wichtiger" Arzt- oder Krankenhaustermin, z.B. die einen Tag zu früh eintretende Geburt des ersten Kindes -ja, das wäre zumindest für mich ein Ereignis, das Vorrang hat -), dann kann der Bewerber da auch nichts für...und das "bekommt keine zweite Chance" wäre in dem Falle wieder übertrieben abwertend.

    BigDaddy

  5. #184
    Benutzerbild von Tap09

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    AW: Ich hasse...

    Mir ging es eher darum, dass ein Arbeitgeber nicht so einen erbsenzählerischen Wert auf eine 4 in Mathe legen sollte, wenn sich beispielsweise eine Frau als Produktionshelferin (Fließband) oder ein Mann in der Gartenpflege bewirbt. In beiden Fällen kommt es doch auf ganz andere Dinge an.
    Das würde ich grade bei dem Gartenpfleger nicht unbedingt sagen. Es gibt 'ne ganze Menge Berufe, in denen vordergründig ganz andere Sachen wichtig erscheinen als Mathe. Maler, Raumausstatter oder auch Metzger sind solche Berufe. Wenn du als Maler 'ne Wohnung tapezieren sollst, mußt du vorher auch ausrechnen können wieviele Rollen Tapete du brauchst, als Raumausstatter das gleiche mit Teppichboden und wenn der Metzger in seinem Rezept für Bratwurst stehen hat "10 kg Hackfleisch, 100g Pfeffer, 100g Salz" dann muß er das auch entsprechend umrechnen können, wenn das Schwein 53,2kg Hackfleisch ergeben hat.


    Was die Uhrzeit für das Vorstellungsgespräch betrifft:
    Selbstverständlich sollte man überpünktlich sein und alles dafür tun, den Termin überhaupt wahrzunehmen.
    Aber...wenn etwas Wichtiges dazwischen kommt oder für diese Zeit schon vorher geplant war (ein "wichtiger" Arzt- oder Krankenhaustermin, z.B. die einen Tag zu früh eintretende Geburt des ersten Kindes -ja, das wäre zumindest für mich ein Ereignis, das Vorrang hat -), dann kann der Bewerber da auch nichts für...und das "bekommt keine zweite Chance" wäre in dem Falle wieder übertrieben abwertend.
    Sicher, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, haben die meisten Arbeitgeber auch Verständnis dafür, das sollte man dann aber auch entsprechend kommunizieren. Bei dem erwähnten Bewerber war's aber wirklich die Aussage "Das ist mir zu spät." und wenn das beim Vorstellungsgespräch nicht um 18 Uhr geht, wie soll das denn dann im Berufsleben werden? Die Jobs wo man wirklich pünktlich zum Feierabend den Stift fallen lassen kann, sind doch ausgestorben.

  6. #185
    Benutzerbild von BigDaddy0297

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    AW: Ich hasse...

    Zitat Zitat von Tap09 Beitrag anzeigen
    Das würde ich grade bei dem Gartenpfleger nicht unbedingt sagen. Es gibt 'ne ganze Menge Berufe, in denen vordergründig ganz andere Sachen wichtig erscheinen als Mathe. Maler, Raumausstatter oder auch Metzger sind solche Berufe. Wenn du als Maler 'ne Wohnung tapezieren sollst, mußt du vorher auch ausrechnen können wieviele Rollen Tapete du brauchst, als Raumausstatter das gleiche mit Teppichboden und wenn der Metzger in seinem Rezept für Bratwurst stehen hat "10 kg Hackfleisch, 100g Pfeffer, 100g Salz" dann muß er das auch entsprechend umrechnen können, wenn das Schwein 53,2kg Hackfleisch ergeben hat.
    Hi Tap09,

    irgendwie habe ich das Gefühl, als schreibe ich zwar, was ich meine...aber es wird in eine falsche Richtung verstanden.

    Dein Beispiel mit dem Maler und dem Metzger ist das Gleiche, wie das Beispiel mit dem Steuerberater:
    Es sind Berufe, in denen Mann und auch Frau gut in Mathe sein müssen. Also wählt man sich diese Berufe nicht aus, wenn man in entsprechendem Fach schlecht ist.

    Ein Gartenpfleger braucht aber nicht zwingend auf seine Mathezensur Rücksicht nehmen. Es gibt in der Gartenarbeit viele Bereiche, in denen man nichts ausmessen, abgrenzen oder aufbauen muss.

    Ich probier es einfach nochmal...
    Wenn ein Jugendlicher *oder ein Erwachsener* sich auf eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle bewirbt, in der beispielsweise "Teamarbeit", "Zuverlässigkeit" und "körperliche Belastbarkeit" die Voraussetzungen sind, die für den Arbeitgeber erfüllt werden müssen, aber Mathe sowie Englisch keine Rolle spielen, dann sollte sich dieser Arbeitgeber bei der Auswahl auch bitte an diese Punkte halten und nicht sagen: "Tut uns leid, natürlich entsprechen sie, ihrer Bewerbung nach zu urteilen, allen Anforderungen. Aber ihre Mathe- und Englischzensuren sind ja nicht das Gelbe vom Ei. Wir haben uns für einen anderen Bewerber entschieden."

    Spielen gewisse Kriterien bei der späteren Tätigkeit keine oder nur eine untergeordnete Rolle, ist es einfach unfair, sich als Arbeitgeber an diese unwichtigen Kriterien zu klammern, wo doch der wahre Grund für die negative Entscheidung ein ganz anderer ist.

    Auf der anderen Seite sollten allerdings Jugendliche wie auch Erwachsene vor der Bewerbung überlegen, ob sie tatsächlich den Anforderungen "gewachsen sein könnten"
    (Beispiel: Maler ==> Messen, Metzger ==> Wiegen ====> muss mit Zahlen umgehen können), ansonsten wäre es zeit- und kostensparend, die Bewerbung gar nicht erst abzuschicken.

    *Die JobCenter sagen da was anderes, beispielsweise "Auch wenn sie nichts von dem können, was in der Anzeige steht, versuchen sie es doch einfach trotzdem".* Das sollte man in größeren Betrieben, mit vielen in die Auswahl kommenden Abteilungen, tun. Es kann ja schließlich gerade kurzfristig ein Platz freigeworden sein. In einem kleinen Tante Emma Laden, könnte man sich aber auch das Geld für die Bewerbung sparen.

    BigDaddy

  7. #186
    Benutzerbild von Tap09

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    AW: Ich hasse...

    Hi BigDaddy.

    Zitat Zitat von BigDaddy0297 Beitrag anzeigen
    irgendwie habe ich das Gefühl, als schreibe ich zwar, was ich meine...aber es wird in eine falsche Richtung verstanden.
    Ja, das kenne ich... ein weit verbreitetes Problem, wenn eine Diskussion ausschließlich schriftlich geführt wird....


    Zitat Zitat von BigDaddy0297 Beitrag anzeigen
    Dein Beispiel mit dem Maler und dem Metzger ist das Gleiche, wie das Beispiel mit dem Steuerberater:
    Es sind Berufe, in denen Mann und auch Frau gut in Mathe sein müssen. Also wählt man sich diese Berufe nicht aus, wenn man in entsprechendem Fach schlecht ist.
    Das weißt du, wenn du in dem Beruf arbeitest oder dich mit dem Beruf auseinander gesetzt hast, aber weißt du das auch, wenn du dich als Schüler bewirbst?


    Zitat Zitat von BigDaddy0297 Beitrag anzeigen
    Ich probier es einfach nochmal...
    Wenn ein Jugendlicher *oder ein Erwachsener* sich auf eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle bewirbt, in der beispielsweise "Teamarbeit", "Zuverlässigkeit" und "körperliche Belastbarkeit" die Voraussetzungen sind, die für den Arbeitgeber erfüllt werden müssen, aber Mathe sowie Englisch keine Rolle spielen, dann sollte sich dieser Arbeitgeber bei der Auswahl auch bitte an diese Punkte halten und nicht sagen: "Tut uns leid, natürlich entsprechen sie, ihrer Bewerbung nach zu urteilen, allen Anforderungen. Aber ihre Mathe- und Englischzensuren sind ja nicht das Gelbe vom Ei. Wir haben uns für einen anderen Bewerber entschieden."

    Spielen gewisse Kriterien bei der späteren Tätigkeit keine oder nur eine untergeordnete Rolle, ist es einfach unfair, sich als Arbeitgeber an diese unwichtigen Kriterien zu klammern, wo doch der wahre Grund für die negative Entscheidung ein ganz anderer ist.
    Das sehe ich genauso. Als Kfz-Mechaniker sind Englisch- und Französisch-Kenntnisse sicherlich genauso unwichtig wie gute Noten in Kunst oder Musik. Da ist dann eher technisches Verständnis von Bedeutung, Englisch und Französisch vielleicht ein netter Nebeneffekt. Soll ja immer mal ausländische Kunden geben, die kein Deutsch sprechen.

  8. #187
    Benutzerbild von BigDaddy0297

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    Aw: Ich hasse...

    @Tap09

    Wir haben uns verstanden!!

    Du hast schon Recht, die Kids wissen natürlich noch nicht alles und davon mitunter nur sehr wenig.
    Dafür gehen sie ja auch zur Berufsberatung...oder sie kommen zu meiner Wenigkeit *und brauchen sich um noch weniger zu kümmern*

    BigDaddy

  9. #188
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Ich hasse...

    Zitat Zitat von Tap09 Beitrag anzeigen
    Das sehe ich genauso. Als Kfz-Mechaniker sind Englisch- und Französisch-Kenntnisse sicherlich genauso unwichtig wie gute Noten in Kunst oder Musik. Da ist dann eher technisches Verständnis von Bedeutung, Englisch und Französisch vielleicht ein netter Nebeneffekt. Soll ja immer mal ausländische Kunden geben, die kein Deutsch sprechen.
    Ich hatte schon als Schüler das Gefühl - und habe es heute noch -, dass einige Spezial-Disziplinen in der Schule sehr detailverliebt vermittelt werden, während die absolute Mehrheit der Menschen diese Details in 9 von 10 Berufen nie wieder brauchen wird. Hingegen wird einfach darüber hinweggegangen, wenn einige Schüler schon mit den "Basics" Probleme haben. Es wird einfach immer weiter bis in hochspezialisierte Sphären weiter gepaukt, man könnte ja später mal Kernphysiker werden wollen und dann braucht man das. An der Uni und bei den Arbeitgebern wird dann bemängelt, dass die Azubis/Studienanfänger nichtmal die Grundlagen beherrschen. Vielleicht besteht da ein Zusammenhang? Lieber mehr Zeit für die Grundlagen aufwenden und nicht ganz so hoch gehen wäre vielleicht sinniger, solider und viele Noten wären am Ende gar nicht so schlecht. Dieses dauernde Genöhle der Arbeitgeber, dass die Schüler heute zu doof sind, nervt jedenfalls. Dann muss man eben auch mal was ändern.

  10. #189
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Ich hasse...

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Ich hatte schon als Schüler das Gefühl - und habe es heute noch -, dass einige Spezial-Disziplinen in der Schule sehr detailverliebt vermittelt werden, während die absolute Mehrheit der Menschen diese Details in 9 von 10 Berufen nie wieder brauchen wird. Hingegen wird einfach darüber hinweggegangen, wenn einige Schüler schon mit den "Basics" Probleme haben.
    Da sagst du etwas was mir nach 20 Jahren noch den Kamm schwillen lässt wenn ich dran denke. Mathe Grundkurs, Grenzwertberechnung: schon damals konnte mir kein Lehrer verständlich erklären (praktisches Beispiel) wozu das dient. Ich habs nie auch nur ansatzweise kapiert, die meisten anderen auch nicht, es wurde trotzdem gnadenlos durchgepaukt. Unser Kurs war generell eher schlecht, es fehlten eben viele Grundlagen. Diese Tatsache wurde aber völlig ignoriert weil ja in der Oberstufe von dem und dem Kenntnisstand ausgegangen werden muss. Stur nach Lehrplan ohne sich im geringsten um den Kenntnisstand der Schüler zu kümmern, mannmannmann, ich könnte noch heute die Platze kriegen
    In anderen Fächern war das so ähnlich, meine Französisch LK Lehrerin fasste es quasi als persönlichen Affront auf dass in ihrem Leistungskurs beileibe nicht nur perfekte Einserschüler saßen. Dass manche (inkl. mir) aufgrund des dummen Fächerwahlsystems eher nur notgedrungen das Fach gewählt hatten kam der Tante glaub gar nicht in den Sinn.
    Aber irgendwie war das typisch, einige der Lehrer waren wohl ziemlich eingebildet auf "ihr" @!#?@! Gymnasium. Das tolle, "bessere" (muahahaha) Gymnasium mit vielen unfähigen Lehrern und schrottiger Vorkriegsausstattung. Mann, was hab ich die Realschüler um ihren Informatikraum voller VC20 beneidet während wir einen einzigen Apple II hatten
    Bezeichnend fand ich dass später, als ich in der *naserümpf* Berufsschule war, es ein dünnes kleines Matheheftchen (für jedes Mathethema gab es eins) schaffte mir so etwas furchtbar profanes wie den Dreisatz endlich mal zu erklären, was am Gymnasium kein Lehrer geschafft hat (ja, ich bin in Mathe nicht besonders gut )...

  11. #190
    Benutzerbild von waschbaer

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    Aw: Ich hasse...

    KABEL DEUTSCHLAND

    Was für eine nervige Telefonprozedur, nur dass man digital fernsehen kann.

    Genauso der Fernseherkauf. Früher dauerte ein Fernseherkauf nicht mal eine halbe Stunde. Heutzutage dauert es so lange, bis dir dabei erst einmal erklärt wird, was du nach dem Fernseherkauf noch alles einstellen musst und dass du teilweise mit DVD-Rekordern keine Filme aufnehmen kannst.

    Das finde ich ja auch einen Witz, dass man mittlerweile auch Filme aus dem TV nicht mehr notwendigerweise mitschneiden kann.

    Wie schön einfach war das alles mit der Analogtechnik. Aber das wäre eher wieder was für den Technikmuffel-Thread.