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ICH HASSE...

Erstellt von Vonkeil, 26.10.2005, 14:46 Uhr · 328 Antworten · 28.188 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von synth66

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    Ich kriege Zustände, wenn ich im Sommer durch die Stadt laufe und ständig junge Frauen und Mädchen in diesen knappen Hüfthosen und bauchfreien Oberteilen sehe, die allerdings aufgrund ihrer unmöglichen Figur besser einen Kartoffelsack tragen würden.

    Da wabbelt und schwabbelt es einem entgegen, sodass ich des öfteren schon mal kurz davor war, eine zu fragen, ob sie zu Hause bewusst den Spiegel abgehängt hat. So geht mir diese visuelle Umweltverschmutzung und Augenbeleidigung auf den Senkel.

    Viele Grüße.

    synth66.

  2.  
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  3. #42
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Torsten postete
    Ich hasse diese sprachliche Übertreiberitis....
    Übrigens kotzt es mich ziemlich an, wenn Leute sich mittels frei erfundener "Krankheiten" ausdrücken, anstatt vernünftiges Deutsch zu verwenden. Das ist nämlich mindestens genauso schlimm wie Anglizismen. Anstatt von "Übertreiberitis" hätte man genauso von "Übertreibungen" sprechen können....

  4. #43
    Benutzerbild von Vonkeil

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    Torsten postete
    Klar. Aber warum benutzt du nicht gleich die treffende Umschreibung "das kotzt mich an"?
    weil mir "ich hasse" als thread-überschrift so wunderbar kurz, prägnant und plakativ erschien! sorry, will und wollte mit dieser formulierung niemand auf den schlips treten..

  5. #44
    Benutzerbild von frasier

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    ...die inflationäre Verwendung des Begriffs "neoliberal".

  6. #45
    Benutzerbild von bubu

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    Babooshka postete
    Jawohl, zu diesen Pöblern gehöre ich. Denn ich hasse Radfahrer, die mitten auf der Straße bzw. nicht genügend rechts fahren und damit den ganzen Verkehr blockieren, weil man nicht an ihnen vorbeikommt, obwohl ein paar Meter weiter aus viel Steuergeldern ein wunderschöner Radweg gebaut wurde.
    Super. Du weißt hoffentlich auch, dass du damit die Radfahrer zusätzlich gefährdest. Ist nämlich nicht so toll, wenn man plötzlich durch Schreierei aus einem vorbeifahrenden Auto mitten im Straßenverkehr erschreckt wird - wenn man als Radfahrer ohnehin schon das schwächste Glied ist im Straßenverkehr.

    Das mit den Radwegen auf den Bürgersteigen funktioniert einfach nicht - sowohl für die Radfahrer als auch für die Fußgänger. Ständig laufen einem dort Leute vors Rad - eine unnötige und zusätzliche Gefährdung für alle. Von den von mir bereits genannten Risiken mal ganz abgesehen. Selten hast du Bürgersteige und Radwege, die breit genug sind, dass sich keiner in die Quere kommt. Sicher weißt du auch, dass Radwege nicht selten noch obendrein zugeparkt werden.

    Ich hasse Radfahrer, die Verkehrsampeln und Einbahnstraßen missachten und wenn sie mal den Radweg benutzen, auf der falschen Seite fahren. Die einem dann beim Rausfahren aus der Tankstelleneinfahrt eine Vollbremsung abverlangen, weil man eben hauptsächlich geguckt hat, ob von links was kommt, und einen dann auch noch anpöbeln.
    Und damit lieferst du selbst ein Argument, warum Radwege auf dem Bürgersteig nicht funktionieren. Im Übrigen gibt es meines Wissens keine Vorschrift, die besagt, dass du den Radweg nicht in beiden Richtungen nutzen darfst (Aber vielleicht weiß da LastNinja mehr? ). Und Einbahnstraßen dürfen Radfahrer in Gegenrichtung ebenfalls nutzen. Also ist dein Unmut in diesen Fällen bei den Radfahrern an der falschen Adresse - vielmehr solltest du dich über die bescheuerte Verkehrspolitik aufregen.

    Die Qualität der Radwege ist natürlich auch sehr unterschiedlich von Kommune zu Kommune. Ich weiß nicht, wie das in Berlin ist, aber hier in Hamburg ist das katastrophal. Die meisten Radwege sind viel zu eng, zugeparkt, und von Wurzelwerk aufgebrochen oder zugewachsen. Da kann man z.T. gar nicht mehr fahren.

    Und außerdem - was soll das auch? Wieso werden Radfahrer von der Straße verbannt? Der Bürgersteig ist zum Gehen da, die Straße zum Fahren. Am besten wäre es, ganz einfach einen Streifen von der Straße für Radfahrer abzutrennen. Das kostet erstens weniger und ist für alle ungefährlicher.

    Und ob man im Winter radfahren kann/soll/will/muss solltest du schon jedem selbst überlassen, oder?

  7. #46
    Benutzerbild von Torsten

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    Vonkeil postete
    Torsten postete
    Klar. Aber warum benutzt du nicht gleich die treffende Umschreibung "das kotzt mich an"?
    weil mir "ich hasse" als thread-überschrift so wunderbar kurz, prägnant und plakativ erschien! sorry, will und wollte mit dieser formulierung niemand auf den schlips treten..
    Wer spricht von getretenen Schlipsen? Ich habe nur zum Ausdruck gebracht, was ich vom Missbrauch sprachlicher Extreme halte.

    Übrigens wäre ein "Es kotzt mich an, dass..." mindestens genauso "prägnant" gewesen...

  8. #47
    Benutzerbild von Torsten

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    synth66 postete
    Ich kriege Zustände, wenn ich im Sommer durch die Stadt laufe und ständig junge Frauen und Mädchen in diesen knappen Hüfthosen und bauchfreien Oberteilen sehe, die allerdings aufgrund ihrer unmöglichen Figur besser einen Kartoffelsack tragen würden.

    Da wabbelt und schwabbelt es einem entgegen, sodass ich des öfteren schon mal kurz davor war, eine zu fragen, ob sie zu Hause bewusst den Spiegel abgehängt hat. So geht mir diese visuelle Umweltverschmutzung und Augenbeleidigung auf den Senkel.
    *unterschreib*

    Wie ich immer sage: Übergewicht ist das eine. Falsche Selbsteinschätzung und Geschmacksmutationen das andere.

    Kinderfresser postete
    Torsten postete
    Ich hasse diese sprachliche Übertreiberitis....
    Übrigens kotzt es mich ziemlich an, wenn Leute sich mittels frei erfundener "Krankheiten" ausdrücken, anstatt vernünftiges Deutsch zu verwenden. Das ist nämlich mindestens genauso schlimm wie Anglizismen. Anstatt von "Übertreiberitis" hätte man genauso von "Übertreibungen" sprechen können....
    "Erfundene" Krankheit ist gut. In ihrer Ausprägung könnte man schon von einer Epidemie sprechen...

  9. #48
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    bubu postete
    Im Übrigen gibt es meines Wissens keine Vorschrift, die besagt, dass du den Radweg nicht in beiden Richtungen nutzen darfst (Aber vielleicht weiß da LastNinja mehr? ). Und Einbahnstraßen dürfen Radfahrer in Gegenrichtung ebenfalls nutzen.
    Wenn ich richtig informiert bin (LastNinja kann mich ja korrigieren), ist das so nicht richtig! Einbahnstraßen dürfen Fahrradfahrer nur dann in der Gegenrichtung benutzen, wenn darauf ausdrücklich hingewiesen wird, sprich per Schild erlaubt ist. Den Radweg darf man nur dann in beiden Richtungen befahren, wenn es nur auf einer Straßenseite einen Radweg gibt oder es eben per Schild ausdrücklich erlaubt ist.



    Im Übrigen nervt mich das Verhalten mancher Radfahrer ganz gewaltig. Insbesondere wenn man an einer grünen Ampel als Rechtsabbieger rechts von einem Fahrradfahrer in einem Höllentempo überholt wird, der dann aber geradeaus weiterfährt. Und wenn's dann kracht, sind natürlich wieder die Autofahrer schuld. Daß der "arme" Radfahrer aber grob verkehrswidrig gehandelt hat, wird dann gerne verschwiegen.

  10. #49
    Benutzerbild von Petra67

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    PostMortem postete
    - Ich hasse die frischgebackenen Väter unter den Kollegen die plötzlich NUR noch Papa sind. Die sind nach den obligatorischen 3-6 Wochen Babyempfangs- und kontrollurlaub wie ausgewechselt und kennen kein anderes Thema mehr. Es ist so, als wären sie von Aliens einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Noch vor Wochen für jedes "Männer"thema und jeden Quatsch zu haben, heissts nur noch "gestern hat er das erste Mal gepupst", "gestern wurde ich beim Bäuerchen machen vollgekotzt" und "aber letzte Woche hat er mich ja beim Windelwechseln vollgekackt". Suuuuuuuuuuuper, vor allem in der Kantine ;-( Nix gegen Eltern, ihre Kinder und ihren Kinderwunsch, aber man muss doch auch mal merken, dass es Leute gibt für die das nicht das Größte, Tollste und interessanteste gibt. Warum muss sich plötzlich die Welt andersrum drehen, nämlich stundenlang nur noch ums Blach, selbst unter Kollegen auf der Arbeit....................... ;-( Da kriege ich Hass, denn wenn ich von der Arbeit abgeschlafft und gestresst bin, will ich nicht noch weiter von Stories über Babys und ihre diversen Ausscheidungen gequält werden :-)
    PM
    Mich nerven die weiblichen Pendants, und zwar diejenigen, die ihre Schreibtische mit Kinder- und Babybildchen vollstellen, ein Babybild als PC Wallpaper dient, den ganzen Tag von ihrer Family erzählen und dann von heute auf morgen genau diese heilige Familie sitzen lassen, weil sie eine Affäre mit 'nem ebenfalls verheirateten Arbeitskollegen anfangen. Sowas von verlogen.

    Torsten postete
    synth66 postete
    Ich kriege Zustände, wenn ich im Sommer durch die Stadt laufe und ständig junge Frauen und Mädchen in diesen knappen Hüfthosen und bauchfreien Oberteilen sehe, die allerdings aufgrund ihrer unmöglichen Figur besser einen Kartoffelsack tragen würden.

    Da wabbelt und schwabbelt es einem entgegen, sodass ich des öfteren schon mal kurz davor war, eine zu fragen, ob sie zu Hause bewusst den Spiegel abgehängt hat. So geht mir diese visuelle Umweltverschmutzung und Augenbeleidigung auf den Senkel.
    *unterschreib*

    Wie ich immer sage: Übergewicht ist das eine. Falsche Selbsteinschätzung und Geschmacksmutationen das andere.
    Unterschreibe ich auch.

  11. #50
    Benutzerbild von bubu

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    Kinderfresser postete
    Im Übrigen nervt mich das Verhalten mancher Radfahrer ganz gewaltig. Insbesondere wenn man an einer grünen Ampel als Rechtsabbieger rechts von einem Fahrradfahrer in einem Höllentempo überholt wird, der dann aber geradeaus weiterfährt. Und wenn's dann kracht, sind natürlich wieder die Autofahrer schuld. Daß der "arme" Radfahrer aber grob verkehrswidrig gehandelt hat, wird dann gerne verschwiegen.
    Ach weißt du - wenn ich hier aufzählen würde, was Autofahrer tagtäglich so alles bringen, das würde Seiten füllen. Der Fall, den du geschildert hast, ist doch eindeutig - dann ist der Radfahrer schuld. Und da gibt's auch gar keine Diskussion. Dennoch ist der rechtsabbiegende Fahrer zum Schulterblick verpflichtet. Im Übrigen ist das eine ganz klassische Situation, die durch einen Radweg noch zusätzlich verschlimmert wird. Denn da gucken Autofahrer noch weniger, ob ein Radfahrer auf einem Radweg fahrend ankommt.

    Übrigens noch ein Fall: Parkende Autofahrer, die beim Aussteigen natürlich nicht gucken, ob ein Radfahrer (oder auch ein Auto) kommt, und einfach mal die Tür ruckartig sperrangelweit aufschlagen, sodass man schön dagegenfährt. DAS ist mein größter Alptraum. Und das dürfte übrigens auch einer der Gründe sein, warum sich viele Radfahrer auf der Straße eben nicht so extrem rechts halten - ganz einfach aus Angst eine Autotür ins Gesicht zu bekommen.

    Jedenfalls lese ich aus deinem und Babooshkas Postings heraus, dass ihr nicht zu den regelmäßigen Radfahrern gehört, die sich auch im Berufsverkehr vorwiegend mit diesem Gefährt fortbewegen - denn dann würdet ihr all diese Gefahren und Probleme selbst kennen und mal von der anderen Seite her sehen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob man mal am Wochenende - ohne Zeitdruck - einen gemütlichen Fahrradausflug macht, oder jeden Tag morgens und abends durch die Rush-hour einer Großstadt mit dem Fahrrad brausen muss.

    Ich kann jedenfalls sagen, dass wenn ich früher morgens und abends zur bzw. von der Arbeit fahre (ein Weg von 20 Fahrradminuten - heute wohne ich zum Glück näher), ich jedesmal mindestens eine oder zwei Situationen erlebe, die zu einem Unfall führen würden, wenn ich nicht noch für den Autofahrer mitgucken würde. Und das, obwohl ich mich an alle Verkehrregeln halte und auch nicht provozierend oder übermäßig schnell fahre.

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