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Individualisierung in den 80ern???

Erstellt von Feenwelt, 20.01.2003, 11:16 Uhr · 13 Antworten · 1.444 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Moin,
    während eines BWL-Weiterbildungskurses stellte ein Dozent die These auf. daß die Individualisierung noch nie so stark war wie heutzutage. Als Beispiel brachte er das Argument, daß die Subkulturen heute stärker ausgeprägt seien als in den 80ern. Also: in den 80ern gab es nur Popper und Punks, heutzutage Hip Hop, House, Rap, etc...
    Ich habe widersprochen. Meiner Meinung nach waren die 80er das Jahrzehnt der Subkulturen.
    1., Wie ist Eure Meinung dazu?
    2., Hat irgendjemand bitte Links oder Buchverweise, in denen genau diese Theorie wissenschaftlich (soziologisch) untersucht wird???

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Babooshka

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    Zwischen Poppern und Punks existierte auf jeden Fall ein weitaus größerer Unterschied als zwischen Hip Hop-, House- und Rapfans. Überhaupt, wodurch unterscheiden die sich? Hip Hop und Rap ist für mich so gut wie das Selbe und die beiden Gruppen dürften sich auch sehr ähnlich kleiden. Des weiteren sind dies MUSIKRICHTUNGEN und keine Jugendgruppierungen bzw. -bewegungen! Alleine schon deshalb ist dein Dozent im Unrecht. Im Vergleich dazu: gut, es gab Punk-Musik, aber was bitte wäre denn Poppermusik? Abgesehen davon, dass Popper möglicherweise die eine oder andere Band favorisierten?

    Außerdem, vielleicht sollte der Herr Dozent mal eine Definition dessen mitliefern, was er unter "Subkultur" versteht. Schon alleine der Begriff ist doch was ganz anderes als Jugendgruppierungen oder -bewegungen.

    Wir 80-er Kids wissen, dass es damals eben nicht nur Popper und Punker gab, selbst wenn dies die beiden gegensätzlichsten Jugendgruppierungen waren. Aber darüber hinaus gab's auch noch "Alternative" (später Ökos genannt), Metaller (ich sage nur "Hair Bands"), Teds, Roller (das waren glaube ich die Vespafahrer, die den Mods der 60-er ähnlich waren --> der Film Quadrophenia) und Waver, bei denen punkige Elemente zu finden waren. So etwas Ähnliches gibt's heute auch noch, nur nennen die sich Gruftis oder Gothics und die sind meiner Meinung nach die einzigen, auf die der Begriff Subkultur zumindest etwas zutrifft.

    Ja, und im Gegensatz zu den 80-ern, was für deutlich (sichtbar) unterscheidbare Jugendgruppierungen gibt's heute? Doch eigentlich keine so richtig. Oder? Vielleicht können sich die Jüngeren mal dazu äußern.

    Mit Literaturhinweisen oder Links kann ich leider nicht dienen.

  4. #3
    Benutzerbild von Zachary

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    Ich habe widersprochen. Meiner Meinung nach waren die 80er das Jahrzehnt der Subkulturen.

    würde ich ähnlich sehen - ich gehe davon aus daß die 80er das erste jahrzehnt waren in dem es mit subkulturen und deren vermarktung / prägung (mode, trends, stileinflüsse, dazugehörige musik etc.) so richtig losging.

    subkulturen in den 90ern... viele "verschwanden" aus der berichterstattung und dem öffentlichen leben, und zwischendrin gab es auch immer wieder meldungen daß diese + jene subkultur "tot" sei. von einigen 80er-grufts weiß ich auch daß sie in dieser zeit phasen hatten wo sie sich sehr allein ("übriggeblieben") vorkamen und sich sehr zurückzogen, das gefühl hatten es sei sinnlos geworden, alles eingeschlafen.

    was es heute so gibt... das einzige was mir als tatsächliche "sub-kultur" im gedächtnis blieb war das aufkommen von grunge und die techno-bewegung, später dann die hip-hop-welle.

    allerdings stelle ich fest, daß bestimmte bestandteile schon längst in den "mainstream" eingeflossen sind und eine eigendynamik entwickeln, z.B. im bereich der mode und musik - aber OHNE die gleichzeitige zugehörigkeit zu der entsprechenden subkultur. sprich: kids mit rapper-hosen, käppi und bandshirt, ohne rapper zu sein. mädels mit dem t-shirt "punk", ohne ein punk zu sein. wenn ich mir das heute so betrachte, habe ich immer wieder das gefühl von gleichschaltung und beliebigkeit... man will als jugendlicher zwar irgendwie schockieren und sich abheben, aber gleichzeitig "im trend" sein und sagt daher auch nicht viel aus.
    (es fällt mir etwas schwer das in worte zu fassen, ich hoffe ihr werdet trotzdem irgendwie schlau daraus - wenn nicht, fragt nach.)

  5. #4
    Benutzerbild von meer

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    feenwelt, babooshka und zachary schließe ich mich zum großen teil an, dieses thema beschäftigt mich auch, vor allem da mein ältester sohn mit 11 in ein alter kommt, wo man mit der eigenen jugend vergleicht, d.h. ich vergleiche natürlich mit der heutigen jugend...

    was bedeutet subkultur eigentlich? für mich ist es etwas neues, unverbrauchtes, d.h. konsequent gelebt und natürlich nicht von dem mainstream aufgesogen.
    die heutige jugend hat es viel schwerer, da die medien/plattenfirmen usw. sofort neue themen aufnehmen und vermarkten wollen, wir hatten es in den 80er einfacher, da der "spielraum" für uns im vergleich zu heute einfach größer war.
    vor kurzem war ich auf einem toten hosen-konzert, da tummelten sich natürlich unsere generation und auch jüngeres publikum, da waren natürlich junge punks, die die gleiche attitüde an den tag legten wie in den 70er / 80er. dieses ist für mich keine subkultur mehr, subkultur wäre für mich z.b. die punkbewegung zwar aufgreifen, aber natürlich etwas NEUES schaffen und dieses als Gruppe/Bewegung leben. solche beispiele gibt es natürlich viele, vielleicht ist es auch nur speziell die sicht unserer altersgruppe?

    in den 80er gab es viele subkulturen (wie schon oben beschrieben), auch innerhalb einer richtung wie "alternative" gab es viele eigene gruppen und abgrenzungen, damals für uns sehr wichtig, heute sehe ich dieses etwas anders. beeindruckend fand ich in den 80er vor allem die politisch linken punks und skins, musikalisch vor allem den alternativbereich ska / punk / wave / hardcore mit politisch motivierten aussagen.
    was mich immer geärgert hat, waren leute, die haben in einer gruppe mitgemischt, obwohl sie inhaltlich gar nicht dahinter standen, die haben plötzlich von heute auf morgen das lager gewechselt...
    ich erinnere mich dann anfang der 90er sind dann viele waver abgewandert zur stark aufkeimenden techno/house-ecke....

    empfehlen kann ich das buch "verschwende deine jugend" von jürgen teipel, ein dokuroman über den deutschen new wave und punk ende der 70er bis anfang 80er, für mich im wahrsten sinne des wortes subkultur, obwohl ich diese zeit selber nicht mitgemacht habe, zu jung und in einem anderen land aufgewachsen.

  6. #5
    Benutzerbild von Zachary

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    jepp, das buch ist wirklich zu empfehlen... warum, hab ich u.a. hier beschrieben:
    http://www.die-80er-jahre.de/forum/s...?threadid=1196

    was das argument mit dem neuen, unverbrauchten angeht... zum teil hast du schon recht, daß eine (sub- oder sonstwie)kultur auch immer ein wenig frischen wind braucht, um nachher nicht wie eingeschlafene füße daherzukommen. viele ex-waver (und ich zähle jetzt auch einfach mal die betreffenden gruftis dazu, die ich kenne) sind gerade deshalb zur techno- bzw. elektronik-fraktion gewechselt, weil dort etwas neues stattfand, sich etwas entwickelte.
    vergleichbar ist das für mich - um mal kurz im musikalischen bereich zu verweilen - mit dem heutigen "retro-electro" bzw. sogenannten "nu wave". elemente und minimalismus der 80er werden neu gemischt mit den technischen möglichkeiten und dem "dancefloor" der 90er/2000er. die maßgeblichen künstler sind allesamt sehr selbstbewußt, scheinen sich nicht drum zu scheren was "marken", "zielgruppen" oder firmen von ihnen wollen und es geht ihnen hpts. um den spaß (thread dazu gibt's hier:
    http://www.die-80er-jahre.de/forum/s...?threadid=2280 ).

    auf der anderen seite halte ich es aber für wichtig, daß - wie du es nanntest, meer - tatsächlich ideale und grundpfosten der "szene" aufgegriffen und konsequent weitergeführt werden. denn sonst hat das ergebnis nicht mehr viel mit dem ursprünglichen gedanken zu tun und ist im grunde eine karikatur ihrer selbst. derzeitig (oder eigentlich schon seit einigen jahren) ist das verstärkt in der goth-und-wave-szene zu beobachten, daß dort einflüsse hinzukommen, die im grunde das thema verfehlen und sich immer weiter von dem entfernen, was diese subkultur einmal ausgemacht hat.
    dementsprechend ist es heutzutage sehr leicht, zu behaupten "ich bin goth" ohne viel dafür "tun" zu müssen. tatsächliche aussage- oder sprengkraft hat das dann aber nicht mehr.

    *nachdenkt*
    ich glaube, wenn ich versuche eine ursache oder einen entscheidenden unterschied zu finden...

    war es vielleicht früher so, daß man zuerst einmal sich selbst entwickelt hat oder sich gefragt, was man will... vom leben, von sich... und dann irgendwann eine gruppe bzw. subkultur (meist durch zufall) fand, in der man dachte: huch, da sind ja noch mehr und das ist "mein ding"...?
    wohingegen heute sehr viele "vorgegebene" gruppen existieren (vermittelt hauptsächlich durch medien wie jugendzeitschriften, tv-sendungen, marketing-kampagnen...) wo man dann wie durch einen supermarkt hindurchläuft und sich denkt "na, was sieht denn lecker aus, was will ich denn heute sein"...?

    wie gesagt, ich stelle das mal als geschriebene gedanken in den raum, denn als "fakt" überprüfen kann ich das nicht... insofern seht es doch bitte als weiteren diskussionspunkt, wenn ihr mögt.

  7. #6
    Benutzerbild von bubu

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    @feenwelt

    frage: widerspricht sich individualisierungsdrang und subkultur nicht automatisch? wie kann ich individuell sein, wenn ich mich den regeln einer subkultur unterwerfe?

    ich finde, heutzutage gibt noch viel mehr sog. "subkulturen", wenn ich auch der meinung bin, dass man sie gar nicht mehr so nennen kann. eher trends. und die grenzen verwischen zunehmends, da gebe ich euch recht.

    was mir auffällt: die heutige zweite/dritte/vierte (?) generation vieler ehemaliger subkulturen, wie beispielsweise die alternative szene/friedensbewegung aus den 70ern/80ern, hat oftmals nur noch die äußerlichen rituale (dresscodes, z.T. sprache, usw.) übernommen und ist politisch ausgehöhlt. ebenso die punkbewegung. es scheint so zu sein, als ob die heranwachsende generation es versäumt hat, die inhalte mit zu übernehmen. oder ist dies bewusst geschehen, weil die inhalte nicht mehr kompatibel zur heutigen zeit sind?

  8. #7
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Meine Theorie

    Man muß streng unterscheiden zwischen jugendkulturellen STILRICHTUNGEN (Musik, Mode, Slang) und jugendlichen SUBKULTUREN. Der springende Punkt ist, daß letztere auch immer Sub-GESELLSCHAFTEN (sozusagen "Stämme") sind, möglicher Weise mit politischen Anspruch, auf jedem Fall aber mit abweichende Lebensziel-Prioritäten, Normen und Verhaltensweisen, abweichendem Lebensgefühl, ausgeprägter Gruppen-Loyalität ... UND: daß die Zugehörigkeit zu einer Subkultur immer sehr ERNST genommen.

    Und das macht den Unterschied aus: Der heutige "Raver" ist in erster Linie ein Normalbürger, der peinlichst darauf achtet, daß seine Party-Exsesse nicht seine beruflichen Leistungen am Monatg beeinträchtigen (hier also sehr verschieden von dem Hippie anno 1969), der "Goth(ic)" würde (anders als vielleicht der "Gruftie" der 80er) seine Weltuntergangsstimmung nie so ernts nehmen, daß er es deshalb versäumen wurde, Bausparvertäge abzuschließen; der Wagen, aus dem die anrüchige "Gangsta-Rap"-Mucke tönt, ist selbstverständlich bezahlt, angemeldet und versichert, "Neo-Punks" spielen die Randale nur auf dem Konzert nach, ect. ect.

    Das ganze ist den betreffenden Leuten auch bewußt (und gar nicht anders gewollt), und weil es eben nur um Musik und Mode geht spricht dann auch nichts dagegen, alles "querbeet" zu hören (die häufigste Antwort, wenn man Leute unter 30 nach ihrem Musikgeschmack fragt!)

    Dem entspricht eine andere Entwicklung: Die Yuppies / Popper / Spießer / Normalos sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Sie haben in trendigen Magazinen erfahren, daß es heutzutage o.k. ist, Hard-Rock, Hip-Hop, Independent u. a. früher bei ihnen etwas negativ behafteten Musikstile zu hören, ja daß dies sogar sehr "kultig" und "retro-chick" sein kann ...

  9. #8
    Benutzerbild von
    Ich bin auch der Meinung, dass sich Individualisierung und Zugehörigkeit zu einer "Subkultur" eigentlich widersprechen. Ich habe es auch in den 80ern eher so erlebt, dass es irgendwo immer der gleiche Schlag Mensch war, der sich z. B. in Richtung Anarcho-Szene bewegte. Irgendwo hatten sie in der "normalen" Welt ihre Probleme, brachten in der Schule meistens schlechte Leistungen und hatten auch eher keinen Bock. Da passte so eine Anarcho-Klicke natürlich gut zum eigenen Lebensstil und wenn dann noch eine Philosophie dahintersteht, die die Leistungsunlust quasi noch zum Ziel erklärt, dann zieht man sich die schwarze Kutte doch gerne über um endlich wozu zu gehören. Nix dagegen, nur mit Individualisierung hatte das eben nix zu tun, man machte doch eher einfach das was die anderen machen und genoss es vielleicht noch ein wenig, mit dem Outfit noch ein wenig zu schocken.

    Gerade weil es solche Gruppierungen heute eigentlich kaum noch gibt, gibt es einen viel höheren Grad an Individualisierung. Es ist schwerer heute einfach mitzulaufen. Klar gibts Raver, HipHopper, Skater und was man alles rauskramen könnte. Aber das ist heutzutage keine Subkultur mehr. Irgendwo hat das m. E. auch zu mehr Toleranz geführt. Früher haben sich Anhänger unterschiedlicher Subkulturen noch die Köpfe eingeschlagen, heutzutage ist das nicht mehr so schnell passiert. Es ist ohnehin heutzutage nicht mehr so verlockend in eine solche Subkultur abzutauchen um sich abzugrenzen und zu schocken. Im TV wirds immer wieder getestet: Du kannst heutzutage nackt durch die Stadt laufen und es wird keinen Tumult geben. Bei Tattoos und Piercings guckt kein Mensch mehr. Auf Deine Frisur achtet man höchstens wenn sie scheisse ist... Heute wird viel mehr akzeptiert als noch vor 20 Jahren.

    Dave

  10. #9
    Benutzerbild von Zachary

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    vielleicht reden wir auch bei dem wort "individualisierung" an einander vorbei.

    wenn ich mich einer subkultur zugehörig fühle, dann tue ich das im idealfall deswegen, weil ich das empfinden habe, in dieser "bewegung" meine eigenen bedürfnisse und vorlieben besonders gut ausleben zu können UND in den genuß gleichgesinnter zu kommen. oder zumindest menschen zu treffen, die meine vorlieben eher annehmen als andere gruppen. und das hat sehr wohl etwas mit individualität zu tun - zumindest nach meiner definition.
    (bevor ich hier gesteinigt werde, weil ich angeblich mit dieser logik auch jeden überzeugten fascho-skin zum individualisten machen würde: hey, nicht alles ist (sub)kultur, und nicht jede subkultur ist gleich stark "reglementiert"...! das müßte eigentlich jedem klar sein der sich ein wenig damit beschäftigt.)


    selbstverständlich GIBT es leute, die sich tatsächlich aufgrund einer art inneren vakuums gruppen anschließen, die sich verbiegen und nichts mehr hinterfragen, und es GIBT klischees die zum selbstläufer werden. die frage ist nur, wie schlimm grassiert das wirklich? wie negativ wird meine individualität WIRKLICH beeinflußt, sobald ich ein punk / ein waver / ein popper / ... bin?

    meistens stoße ich auf die - entweder offen vorgetragene oder unterschwellig durchschimmernde - meinung, jede/r angehörige/r einer subkultur würde sofort sein gehirn an der eingangstür abliefern, jedem trend hinterherlaufen, sich alles bis hin zur farbe des eßbestecks aufdiktieren lassen und überhaupt von jeglichem eigenen willen verlassen werden.

    na na. sooo schlimm ist es nun wirklich nicht.


    ich sehe individualität auch nicht erst dann als gegeben, wenn man mit allem zwanghaft gegen den strom schwimmt... denn das ist genauso starr wie zwanghafte anpassung, nur eben am anderen ende der skala. zur erläuterung: ich kenne personen, die sagen "also wenn jetzt alle in schwarz (= grufti??) rumlaufen, dann höre ich auf damit (= mit dem grufti sein)". individuell sein bedeutet für mich aber mehr, als ständig darauf zu achten daß man bloß nie so ähnlich aussieht wie andere leute.
    ähnlich verkrampft die personen, die jegliche bezeichnungen, namen oder vermuteten zugehörigkeiten scheuen wie der teufel das weihwasser - herrgottfrauding, ich sage es noch einmal; nur weil man irgendwo ein teil von irgendwas ist wird man nicht automatisch eine pappschablone mit weißbrot-iq, die keine eigenen einfälle mehr hätte.


    mfG
    zach

  11. #10
    Benutzerbild von bubu

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    29.05.2002
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    1.632
    was ich nicht verstehe: wieso definieren sich so viele leute primär über ihr äußeres???

    ich bin der meinung, individuell bist du nur von deiner persönlichkeit her.

    und dann dürften mir auch irgendwelche gruppenrituale oder dresscodes egal sein, weil sie ohnehin keine rolle spielen. wenn sie mir egal sind, kann das entweder zur folge haben, dass ich sie nicht annehme, oder dass ich sie doch annehme, nur sie spielen nicht die hauptrolle...

    wichtig ist nur das bewusstsein dieses umstands, finde ich. und genau das vermisse ich oft bei irgendwelchen gruppenmitgliedern.

    bubu

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