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*Internationale Futura Finanz AG*, Wem sagt das was?

Erstellt von Guinnes67, 28.09.2005, 16:35 Uhr · 14 Antworten · 1.492 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von DeeTee

    Registriert seit
    19.12.2001
    Beiträge
    1.928
    J.B. postete
    Geh lieber zu einem Anlageberater Deiner Bank. Da ist das Gespräch und die Beratung nämlich umsonst und die Informationen und Ratschläge fundiert. Zudem zwingt Dich da niemand zu irgendwas.
    J.B.
    Na, das ist aber auch nur ein begrenzt guter Rat. Die Berater der Banken, so sie denn gut geschult sind, sind sehr wohl in der Lage und willens, dem Kunden etwas zu verkaufen, der er gar nicht braucht. Zu einem Gutteil leben die Banken davon. Und wer ist schon erfahren genug, solche Manipulationsversuche sicher zu erkennen. - Wer mal eine professionelle Verkäuferschulung mitgemacht hat, weiß, wovon ich rede.
    Wie heißt es so schön: Frage niemals einen Friseur, ob Du einen Haarschnitt brauchst!

    Ich würde für den überschaubaren Bereich der eigenen Finanzen eher auf Stiftung Warentest-Finanztest (Monatshefte und Publikationen) ausweichen. Damit sind praktisch alle alltäglichen Fragen gut abzudecken.
    Externe Beratung ist imho erst bei Fragen der Baufinanzierung oder komplexeren Steuersparmodellen nötig (oder natürlich bei Ahnungslosigkeit und Unvermögen )

    Bezüglich Deiner Aussagen zu der Futura Finanz AG stimme ich Dir völlig zu. Finger wech!!!

    Grüße!
    DeeTee

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Guinnes67

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    Vielen Dank an alle, die bis jetzt zu Dem Thema gepostet haben

    Ich denke, ich werde die Finger davon lassen

  4. #13
    Benutzerbild von Babooshka

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    Das sind Drücker, und zwar von der schlimmsten Sorte. Oft kommen sie auch übers Telefon, sagen dann, sie hätten die Telefonnummer von dem und dem (alten Klassenkameraden, lange nicht gesehenen Bekannten oder Kollegen usw.) und der hätte ihnen gesagt, man hätte doch bestimmt Interesse daran, Steuern zu sparen. Die klappern wirklich sämtliche Einträge ihres Adressbuchs und des ihres Freundes/ihrer Freundin ab. Die Variante "persönlicher Besuch" ist mir allerdings neu. Ich kenne nur "hallo, kennst du mich noch? Wir waren doch zusammen auf derundder Schule." - "Tut mir Leid, ich kenne Sie nicht. Ich habe die Schule Soundso nie besucht." - "Ach so. Aber Sie hätten doch bestimmt Interesse daran, Steuern zu sparen, oder?"

    Einmal vor vielen Jahren habe ich einen Job gesucht, ich weiß nicht mehr, ob es ein richtiger war oder nur ein Aushilfsjob. Dazu inserierte ich immer mal in der Tageszeitung und auch dem Gratis-Annoncenblatt; meistens hatte ich auch Erfolg damit. Aber natürlich rief auch viel Junk an, so auch ein freundlicher Herr von einer Firma XYZ, der sich bei meiner Frage, was für eine Tätigkeit er mir denn nun in seinem Unternehmen anbieten würde, wand wie ein Aal. Das würde ich dann in einem persönlichen Gespräch erfahren, dann und dann gäbe es nämlich ein Geschäftsessen für die Mitarbeiter und ich sei auch eingeladen, blablub. Jedenfalls, dieses Geheimnis, was er um meine potenzielle Tätigkeit machte, anstatt klipp und klar, wie jeder seriöse Anrufer, zu sagen "wir suchen jemanden, der dies, jenes und das macht", machte mich misstrauisch. Mein damaliger Freund mutmaßte dann bald, wofür die Initialen der Firma XYZ, an deren richtige Initialen ich mich nicht mehr erinnere, bedeuten könnten, rief dort an, fragte ganz scheinheilig "hallo, ist da die Finanzberatungsgesellschaft Soundso? (die ausgeschriebenen Initialien)" Bingo.

    Ich denke, diese ominösen Finanzberatungsfirmen sind eine ganz windige Angelegenheit. Andernfalls bräuchten sie keine Drücker einzusetzen, die einfach so bei ewig nicht gesehenen und fast vergessenen Leuten aufkreuzen, um sie vollzulabern und sie könnten bei ihrer Mitarbeitersuche auch konkret sagen, was die Leute tun sollen. Finger weg!

  5. #14
    Benutzerbild von schubser

    Registriert seit
    02.03.2005
    Beiträge
    1.129
    ok ich drehs einfach mal rum und brings mal aus der Seite der Berater (bin ja selbst einer)
    Natürlich gibts wie in jeder anderen Branche schwarze Schafe. Das sich in der Finanzbranche nicht wenige tummeln, hängt aber auch an dem nicht definierten Beruf des Finanzberaters. D.h. ehemalige Schlosser, Bauarbeiter etc. können sich so nennen, ohne einen richtigen Abschluss zu machen.
    Selbst in den Banken sind nicht mehr nur gelernte Kräfte am Werk. So wurden bei einem ehemaligen AG von mir zB Kassiererinnen von Lidl abgeworben und als billige "Schaltertussis" eingestellt. Naja ungelernt wird eben geringer bezahlt lt. Tarifvertrag und somit mussten die eigenen Lehrlinge nach Ende der Lehre das Haus verlassen.
    Dem Rat mit den Zeitschriften kann ich nur bedingt zustimmen. Immerhin kann man sich so erstmal einen Überblick verschaffen und schon etwas vorinformiert zu einer Beratung gehen. Allerdings sind die Tester meist Journalisten somit selten vom eigentlichen Fach. Wenn sie die sooooo genialen Tipps haben, warum bleiben sie dann nicht still und verdienen sich damit dumm und dusselig? Sind das alles Samariter die uns an ihrem Glück teilhaben wollen? Mal ganz ehrlich, die wollen auch nur verkaufen ----> Ihre Zeitung. Natürlich werden dann auch ab und zu "Experten" zu Rate gezogen...nur was die alles so wissen oder auch nicht, wissen wir ja alle seit dem Börsenboom und den Zeiten danach
    Weiterhin sollte man immer schauen ob man auch genügend Zeit und (schon mal angesprochen hier) Ahnung hat sich mit dem Thema so intensiv zu beschäftigen.
    Nicht zu vergessen ist auch die Haftung des Beraters bei Falschberatungen. Die hab ich bei ner Zeitung i.d.R. nicht.

    Da eine Finanzberatung immer eine individuelle Sache ist, sollte man sich natürlich auch den Berater (und natürlich die Firma)vorher genauer anschauen.
    Ich würde immer auf folgende Punkte achten:
    a) Ausbildung vom Fach? wenn nicht wie ans Wissen gekommen
    b) wie lange beim Unternehmen...wenn schon älter warum evtl. nur kurz dabei? (muss er evtl. ständig wechseln wegen schlechter Beratung?)
    c) Markenabhängig oder "freier" Makler....dh bekomme ich wirklich eine Auswahl?
    d) die Art des Gespräches ....werde ich gefragt was ich möchte und wo meine Ziele liegen oder wird gleich was aufm Tisch gepackt und mir "Druck" gemacht was zu unterschreiben ("lange kann ich ihnen dieses wunderbare Angebot....blablabla..)
    Tja und dann gibts ja noch das Bauchgefühl.....da kann ich natürlich nix zu sagen

    Es gibt auch eine Menge kleiner Finanzberatungen, welche wirklich klasse arbeiten und für ihre Kunden da sind. Gut muss nicht immer groß sein.
    Tja und dann immer die Aussage "Die wollen nur dein Geld". Na klar wollen sie es, ist ja schließlich ihr Job und damit verdienen sie ihre Brötchen.
    Einfach mal so als Gedankenanstoss......:
    Bezahlt ihr für eine Beratung vorher? Nein i.d.R. nicht...also geht der Berater in Vorleistung. Ist sie gut sollte sie auch honoriert werden und der Abschluss bei ihm getätigt werden. Aber was passiert meist? Man nimmt die Leistung in Anspruch und sucht dann zu Hause übers www den Anbieter wo man es noch 3,50€ billiger bekommt. Ist dies fair? Ihr wollt doch auch für Leistung in eurem Job bezahlt werden...und möglichst nicht nach der "Geiz ist geil" Methode.
    Wenn ihr einen Termin gemacht habt, haltet ihn auch ein oder sagt rechtzeitig ab. Leider ist dies nicht selbstverständlich....beim Arzt machen es aber doch auch alle...warum hier nicht? OK genug damit....nicht das sich noch einer schlecht fühlt

    Ich denke zu der angesprochenen Firma wurde alles schon gesagt...Hände weg!!

  6. #15
    Benutzerbild von Guinnes67

    Registriert seit
    13.07.2002
    Beiträge
    342
    Nochmals vielen Dank an alle, die hier zu diesem Thema gepostet haben



    Ich hab für meinen Teil, dank Eurer interessanten und recht aufschlussreichen posts die, so glaube ich, richtige Konsequenz
    gezogen, die Geschichte auf sich beruhen gelassen und den "alten" Bekannten aus meiner Erinnerung gestrichen.

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