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JFK Untersuchungsunterlagen

Erstellt von Heiko, 09.11.2004, 19:33 Uhr · 43 Antworten · 2.531 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von musicola

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    Es war nicht Lee Harvey Oswald. Und es war auch keine Verschwörung.

    So war es wirklich:








  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von freddieflopp

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    Zitat:
    freddieflopp postete
    Was wäre eigentlich mit Oswald im Falle einer Gerichtsverhandlung geschehen?
    Wenn man ihn für schuldig befunden hätte, wäre er mit allergrößter Wahrscheinlichkeit hingerichtet worden.
    Zitat:
    Hätte die angeblich erdrückende Beweislast einer Verurteilung Oswalds standgehalten?
    Das werden wir nie erfahren und die Spekulation darüber ist daher müßig.
    Sicherlich sind Spekulationen immer müßig, aber von folgendem Ansatz ausgehend könnten doch Rückschlüße gezogen werden.

    Interessant in diesem Zusammenhang erachte ich die Abhandlung von Knud KrakauJohn F.Kennedy: 22.November 1963 in dem Buch Das Attentat in der Geschichte (Böhlau Verlag,Köln 1996), der im Übrigen die amtliche These in seinem Vorspann zum Besten gibt.
    [i]So schreibt er bsw. das die auf Betreiben von Attorney General Katzenbach schon am 26.11.63 von Präsident Johnson eingesetzte Kommision zur Untersuchung des Attentat - die sogenannte Warren-Kommission - vor allem die Aufgabe hatte, diesen Spekulationen und der Beunruhigung der Bevölkerung entgegen zu wirken.
    Sie sollte durch endgültige Feststellung der gewissermaßen "amtlichen Wahrheit" - nämlich daß Oswald der alleinige Täter sei - befriedend wirken.
    Die politisch-psychologische Aufgabe der Kommission wird in einem Memorandum Katzenbachs erkennbar, in dem er ausführt: The public trust must be satisfied that Oswald was the assassin;that he did not have confederates who are still at large,..Speculation about Oswald´s motivation ought to be cut off.(Newsweek 1993,46)
    Der im September 1964 vorgelegt Kommisions-Bericht erreichte dieses Ziel indessen nicht. Er hätte sein Ziel vielleicht erreichen können, wenn die Kommission absolute Verfahrensintegrität gewahrt und überzeugend versucht hätte, Widersprüche aufzulösen und allen denkbaren Szenarios nachzugehen.
    Sie hat Verfahren gewählt, die amerikanischer ue process-Tradition in wichtigen Punkten nicht entsprachen. Der Angeklagte Oswald hatte praktisch keinen rechtlichen Fürsprecher, Verfahren und Argumentationsduktus liefen inquisitorisch auf die Etablierung der Alleintäterschaft Oswalds hinaus, statt im klassischen adversarial process - z.B. mittels Kreuzverhör - nach dem Ergebnis zu suchen.


    Für mich stellt sich Oswalds amtlich attestierte Alleintäterschaft als einer der größten Irrtümer in der Geschichtsschreibung dar.
    Welche Beweise hatten die Ermittlungsbehörden gegen ihn in der Hand?
    Bereits 12 Minuten nach dem Attentat wurde eine Täterbeschreibung über Funk ausgegeben - absolut rekordverdächtig.
    Eine vorgestellte Tatwaffe aus dem Versandhandel für 13 Dollar, bei der nicht einmal Fingerabdrücke genommen wurden und einen nichtsaussagenden Nitrattest.
    Das zusammen genommen hätte nie und nimmer zur Verurteilung Oswalds ausgereicht. Aber war das überhaupt gewollt?
    Durch den vorzeitigen Tod Oswalds spielte das Alles keine Rolle mehr und jegliches Ausleuchten anderer Zielgruppen/Umstände war somit nicht mehr von Nöten.
    Eine wirklich komfortable und einfache Lösung eines Staatsstreiches.

  4. #43
    Benutzerbild von DeeTee

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    Oops. Vielleicht solltest Du den Aufsatz von Knud Krakau in dem Buch von Alexander Demandt "Das Attentat in der Geschichte" nochmal nachlesen. Krakau vertritt nämlich die Alleintäter-These.
    Mir scheint, Du zitierst hier wieder eine Sekundärquelle.

    die sogenannte Warren-Kommission - vor allem die Aufgabe hatte, diesen Spekulationen und der Beunruhigung der Bevölkerung entgegen zu wirken.
    Das ist sicherlich richtig. Und angesichts der gespannten innen- und außenpolitischen Lage damals sicherlich auch berechtigt. Aber was beweist das?
    Sicherlich nicht, was Du im folgenden Satz schreibst:
    Sie sollte durch endgültige Feststellung der gewissermaßen "amtlichen Wahrheit" - nämlich daß Oswald der alleinige Täter sei - befriedend wirken.
    In dieser Formlierung drückt der Satz doch aus, dass die Kommission das und nur das bestätigen soll, was die Polizei, das FBI und Regierung sagen. Letztlich heißt das, dass die Warren-Kommission korrupt war oder unfähig oder beides. Das müsste bewiesen werden. (Und dieser Beweis fehlt!)
    Möglicherweise waren die Mitglieder der Kommission nicht unvoreingenommen, aber sie waren keine Dummköpfe. Die Täterschaft Oswalds war damals von hoher Evidenz.

    Einige später aufgekommene Fragen wurden dann von nachfolgenden Untersuchungen beantwortet.

    Einige Fragen bleiben offen: Hätte man das Attenat verhindern können? Hätte man Kennedy besser schützen können?


    Welche Beweise hatten die Ermittlungsbehörden gegen ihn in der Hand?
    Ein Tier, dass vier Beine hat, ein Fell besitzt, Mäuse jagt und 'Miau' macht, ist eine Katze!
    Um mich glauben zu machen, dass es ein Fuchs mit Fremdsprachenkenntnissen ist, müssen schon eindeutige Beweise gebracht werden.

    Der Anschein, die dargelegten Fakten und Umstände sowie die Persönlichkeit von Oswald lassen den Schluss zu, dass er der Täter war. Es gibt kaum etwas, was ihn entlastet.

    Bereits 12 Minuten nach dem Attentat wurde eine Täterbeschreibung über Funk ausgegeben - absolut rekordverdächtig.
    Wieso? Die Strecke war von einer Vielzahl von Polizisten bewacht. Jemand hat die Schüsse gehört und Oswald weggehen gesehen. Polizisten mit Funkgeräten gab es damals auch schon. 12 Minuten ist völlig unverdächtig.
    .
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    .
    Für mich stellt sich Oswalds amtlich attestierte Alleintäterschaft als einer der größten Irrtümer in der Geschichtsschreibung dar. ...
    Eine wirklich komfortable und einfache Lösung eines Staatsstreiches.
    Ja, hier kommen wir zu dem eigentlichen Problem von Verschwörungstheorien. Obgleich ich Dir eine Vielzahl von alternativen, mit dem Fakten und Ermittlungen übereinstimmenden Thesen präsentiert habe und Dir darüber hinaus auch einige Irrtümer bzw. Unsauberkeiten nachgewiesen habe, hast Du Deine Ansicht ganz offensichtlich nicht geändert.

    Verschwörungstheorien sind nicht widerlegbar. Der Glaube an Verschwörungstheorien ist durch Argumente nicht zu entkräften.
    Das einzige, was man machen kann, ist Verschwörungstheorien und -theoretikern die Wirkung zu nehmen - indem man den Verschwörungsthesen alternative Erklärungen zur Seite stellt und den Leser/Zuhörer sich selbst eine Meinung bilden lässt. Im günstigen Fall kann man Fälschungen und Falschaussagen richtigstellen. Mehr ist kaum zu leisten.


    Grüße!
    DeeTee

  5. #44
    Benutzerbild von DeeTee

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    OT:

    Verschwörungstheorie auf Tagesschau.de
    Link: http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...EF_BAB,00.html

    /OT

    DeeTee

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