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K.z.aa und andere Börsen ILLEGAL

Erstellt von ICHBINZACHI, 08.09.2005, 22:56 Uhr · 2 Antworten · 722 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

    Registriert seit
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    Beiträge
    6.386
    laut letzten Berichten (www.ifpi.de 5.9.2005) wurde den Tauschbörsenbetreibern in Australien und den USA die Mitschuld an Millionen von Urheberrechtsverletzungen
    vorgeworfen und praktisch gesehen "illegalisiert".
    Zitat von der o.g. Webseite
    Kazaa ist illegal

    [05.09.2005] Deutsche Phonoverbände begrüßen wegweisendes Urteil des Australischen Gerichtshofs ... mehr

    „Die Betreiber einer unautorisierten Musiktauschbörse sind verantwortlich für Millionen von Urheberrechtsverletzungen täglich Nach dem Grokster-Urteil in den USA vor einigen Wochen bestätigt sich die Auffassung der Musikwirtschaft erneut. Das Urteil ist deswegen wegweisend für die Branche“, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände.
    Hier wird nur auf Kazaa bezogen , jedoch dürfte sich dieses auf "alle" Tauschbörsen in Bezug bringen lassen.

    Dadurch könnten sich neue Urteile ableiten lassen ... was zur Folge haben könnte, daß das reine bereitstellen der Software bereits "illegal" ist und somit auch Webseiten, die diese zum Download bereitstellen nicht mehr "legal" handeln würden.

    Australien und USA sind nicht Deutschland, aber der Weg dürfte klar abzusehen sein und eine entsprechende Umsetzung nur noch eine Frage der Zeit sein.

    Sollten sich solche, sich auf die "Software der Tauschbörsen" beziehenden Urteile in Deutschland wiederfinden, könnte bereits die Installation dieser Software als "illegal" ausgelegt werden ......

    ********AM RANDE EIN GEGENSATZ********
    In einem anderen Bericht wurde der Begriff "Kultur-Flatrate" genannt (wohl schon
    älter der Bericht).

    Gegen eine Abgabe von xy-unbestimmt sollte es möglich sein, Inhalte veröffentlichen und tauschen zu können ..... Leider wurde dieses anscheinend
    unter den Tisch gekehrt ...
    Wollte es hier mal aufgreifen, weil eine "Illegalisierung" der Software, faktisch ein Schlag ins Kontor wäre und praktisch bedeuten könnte, daß es diese Kultur-Flat zumindest in Verbindung mit Tauschbörsen nicht geben könnte ... (höchstens für Webseitenbetreiber könnte es dann noch interessant sein, jedoch wäre mit Einführung einer Kultur-Flat, mit Webseitenprojekten zu rechnen, die noch wesentlich mächtiger wären, wie die bisherigen Tauschbörsen, also wird man es wohl sowieso lieber sein lassen)
    ************************************************** **********
    Es bleibt wie es in Deutschland leider bei der letzten Änderung des Urheberrechts
    gelaufen ist. Die eigentlichen Internetnutzer hatten mit Sicherheit "keinerlei" Möglichkeit eigene Aspekte einzubringen, denn dazu ist dieses Monstrum an Gesetz viel zu Industrielastig, weil es praktisch alles ausschliesst und am Ende keiner mehr was darf ...
    ************************************************** **********

    Und wieder so ein schwafelthread den keiner mehr lesen will, aber ignorieren sollte man diese Meldungen nicht ...

  2.  
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  3. #2
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Ich muss dich korrigieren, KaZaA ist N I C H T illegal!

    Lies bitte den folgenden Bericht von Heise Online

    (Link:http://www.heise.de/newsticker/meldung/63592)


    KaZaA-Betreiber wegen Copyright-Verletzungen schuldig gesprochen

    Im Prozess gegen die Betreiber der Musiktauschbörse KaZaA hat der Australian Federal Court in Sydney am heutigen Montag eine erste Entscheidung getroffen. Demnach verstößt die seit 2002 von den Unternehmen Sharman Networks und Altnet für Tauschzwecke zur Verfügung gestellte P2P-Software gegen das Urheberrecht. "Die Beklagten haben mit dazu beigetragen, dass KaZaA-Nutzer von den Klägern gehaltene Copyrights auf Tonaufnahmen verletzen", erklärte Richter Murray Wilcox. Auch hätten die KaZaA-Betreiber mit ihrem Angebot eine Einstellung gefördert, wonach es "cool sei, Urheberrechte der Musikindustrie zu missachten", stellte Wilcox weiter fest.
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    Er ordnete an, dass sechs Beklagte -- die Unternehmen Sharman Networks Ltd., LEF Interactive Pty Ltd, Altnet Inc., Brilliant Digital Entertainmant Inc. sowie die Einzelpersonen Nicola Ann Hemming (CEO von Sharman Networks) und Kevin Glen Bermeister (Altnet-Chef) -- 90 Prozent der Anwaltskosten der Klägerseite zu tragen haben. Fallen gelassen wurden hingegen die Klagen gegen Sharman License Holdings Ltd, Brilliant Digital Entertainmant Pty Ltd, Philip Morle (Cheftechniker bei Sharman Networks) und Anthony Rose (Chief Technology Officer von Altnet). Anträgen der Kläger, die KaZaA-Betreiber auch wegen Verstößen gegen den Trade Practices Act, den Fair Trading Act sowie der Bildung einer verschwörerischen Gemeinschaft zu belangen, folgte das Gericht nicht. Über Schadensersatzforderungen der Musikindustrie soll in einem gesonderten Verfahren entschieden werden.

    Ein generelles Aus für KaZaA verfügte das Gericht in Sydney allerdings nicht. Vielmehr haben die Betreiber nun zwei Monate Zeit, die Filesharing-Software dahingehend zu ändern, dass künftig keine urheberrechtlich geschützten Dateien mehr ohne Zustimmung der Rechte-Inhaber zwischen den P2P-Nutzern getauscht werden können. KaZaA-Eigentümer Sharman Networks hatte während des Prozesses ausgesagt, dass mit der Musikindustrie wiederholt über das Problem von Copyright-Verletzungen der Nutzer gesprochen wurde, man sich aber außer Stande sehe, die Inhalte der getauschten Dateien zu kontrollieren. Die insgesamt 30 klagenden Unternehmen der Musikbranche -- darunter Sony BMG, EMI, Warner Music und Universal Music -- gaben hingegen zu Protokoll, dass eine Inhaltskontrolle sehr wohl möglich sei, wenn man es nur wolle.

    Zum Schutz vor künftigen Urheberrechtsverletzungen müssen die KaZaA-Betreiber laut Gerichtsentscheid allen neuen Nutzern eine Software zur Verfügung stellen, die mit einer Keyword-Filtertechnik ausgestattet ist, über die sich Titel und Interpreten herausfiltern lassen, die nicht explizit für Tauschzwecke freigegeben sind. Um auch die bisherigen Nutzer dazu zu bringen, möglicht schnell auf die neue KaZaA-Filter-Software umzusteigen, wurden die KaZaA-Betreiber angewiesen, auf ihrer Website "maximalen Druck" auf die User auszuüben -- etwa durch deutliche Warnhinweise sowie eine einfache Upgrade-Möglichkeit.

    Die deutsche Musikindustrie begrüßte unterdessen die Entscheidung des australischen Gerichts. Die Betreiber einer unautorisierten Musiktauschbörse seien verantwortlich für Millionen von Urheberrechtsverletzungen täglich, erklärte der Vorsitzende der deutschen Phonoverbände (IFPI), Gerd Gebhardt. Das Urteil sei wegweisend für die Branche und bedeute einen weiteren Schub für legale Internet-Angebote. "Wir gehen davon aus, dass illegale P2P-Dienste in Zukunft weniger, legale Angebote noch stärker genutzt werden", sagte Gebhardt in Berlin. (pmz/c't)
    Es ist kein Urteil gegen die P2P Software gefällt worden, sondern gegen die Möglichkeit, mit Copyright geschützte Dateien zu tauschen. Daher ist der Titel des Threads schon falsch und irreführend. Natürlich wird dieses Urteil auch die Musikindustrie in Deutschland animieren, einen solchen Prozess anzustrengen, aber bis dieser dann auch bis in die letzte Instanz gelangt, werden Jahre vergehen.

  4. #3
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    Nein. Es wird hier nicht direkt geschrieben, aber "heißt es etwas anderes", wenn die
    Anwaltskosten schon zu einem hohem Prozentsatz übernommen werden sollen, ist für mich das Ultimatum von 2 Monaten nur eine Herausschiebung !!!

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