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Kinder

Erstellt von PostMortem, 26.04.2006, 22:09 Uhr · 97 Antworten · 7.703 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von Babooshka

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    Hat jemand gestern zufällig in Explosiv reingezappt? Ja ich weiß, keine besonders dolle Sendung, aber gestern ging es um einen "Glücksvergleich": zwei Schwestern, beide Anfang 40, haben einen unterschiedlichen Lebensweg eingeschlagen und sagen beide von sich, glücklich damit zu sein. Die eine ist Karrierefrau, arbeitet viel, hat einen Mann, aber keine Kinder, denn beide wären da einer Meinung, dass ihre Beziehung bereits das I-Tüpfelchen in ihrem Leben sei und sie deshalb nicht noch Kinder brauchten. Die andere lebt in einer ländlichen Gegend in einem Haus, hat Mann und zwei Kinder und ist, seit der 14-jährige Sohn da ist, Hausfrau, und das gerne. Nun wurde das Glücksempfinden dieser beiden Frauen diskutiert und sie wurden gefragt, was die eine an der anderen beneiden würde. Die Karrierefrau sagte, sie hätte gerne mehr Zeit für wesentliche Dinge wie z. B. mal einen schönen Garten anlegen und dann diesen Garten genießen, so wie ihre Schwester das könnte. Die Hausfrau sagte, sie würde sich gerne mehr Anerkennung für ihre Arbeit wünschen, es würde ihr zu viel als selbstverständlich hingenommen.

    So weit so gut. Jetzt aber kam ein selbst ernannter "Glücksforscher" ins Spiel, der auf mich sofort den Eindruck eines unglaublichen Schnösels machte. Der verteilte nun Fragebogen an die beiden Frauen, anhand derer ihr Glücklichsein gemessen werden sollte. Fazit war natürlich, dass die Hausfrau mehr Punkte hatte als die Karrierefrau, wobei beide Frauen sich aber einig waren, dass das nicht zwangsweise immer so sein müsste; würden sie den Bogen an einem anderen Tag ausfüllen, könnte es gut und gerne sein, dass die Karrierefrau mehr Punkte hätte. Nun aber die Worte des Glücksforschers: "Frau B, die Hausfrau, ist glücklicher, das habe ich ihr schon beim Reinkommen angesehen." Und dann dieser selbstgerechte Spruch, bei dem mir endgültig die Hutschnur platzte: "Jaaa, so eine kinderlose Frau, die kann natürlich auch glücklich sein, wenn sie etwas im Leben hat, das sie ähnlich ausfüllt wie Kinder. Aber letztendlich sind nur die Menschen wirklich glücklich, die täglich in lachende Kinderaugen blicken können."

    Ich muss sagen, es geht mir unsäglich auf den Geist, und PM wird das genauso sehen, wenn andere, völlig fremde Menschen mir als freiwillig Kinderloser einreden wollen, wie viel Glücksgefühl mir entgeht, nur weil ich keine Kinder habe. PM eins kann ich dir versichern, als Frau ist man dem ganzen Gedöns noch mehr ausgesetzt als als Mann, denn Männern wird immerhin ab und zu zugestanden, dass sie mit Kindern nichts anfangen können (oder wollen); Frauen dagegen haben von Natur aus einen Brut- und Pflegetrieb, und die, die ihn nicht haben, die sind nicht normal, basta.

    Zu Adoption und Überbevölkerung wollte ich auch noch was sagen. Es ist eine Tatsache, dass viele Länder der Erde überbevölkert sind, ich selber habe es in Asien hautnah erlebt. Tatsache ist auch, dass jeden Tag Tausende unerwünschter Kinder geboren werden, deren Eltern absolut nicht in der Lage sind, für sie aufzukommen, ihnen ein würdiges Leben zu verschaffen. Die traurigste Variante davon sind dann tote neugeborene Mädchen im Rinnstein einer chinesischen oder indischen Stadt... Ich könnte heulen, wenn ich sowas sehe, deshalb, würde ich mir Kinder wünschen, dann würde ich einem solchen armen Wesen eine Familie geben, denn meine Philosophie ist, doch erstmal dafür zu sorgen, dass es denjenigen besser geht, die es schon gibt, anstatt immer neue Kinder zu machen. Demnach hat jeder meine Hochachtung, der ein Kind aus einem armen Land adoptiert (legal natürlich, nicht über so einen illegalen Kinderverkaufsservice), DAS sind für mich diejenigen, die wirklich eine gute Tat begehen. Mal sehen, sollte ich vielleicht doch irgendwann nicht mehr Single sein, vielleicht kann man zusammen wenigstens ein-zwei Patenkinder in einem armen Land übernehmen. Reading, wäre das vielleicht eine Option für euch (Adoption meine ich)?

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von PostMortem

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    Babooshka postete
    Und dann dieser selbstgerechte Spruch, bei dem mir endgültig die Hutschnur platzte: "Jaaa, so eine kinderlose Frau, die kann natürlich auch glücklich sein, wenn sie etwas im Leben hat, das sie ähnlich ausfüllt wie Kinder. Aber letztendlich sind nur die Menschen wirklich glücklich, die täglich in lachende Kinderaugen blicken können."
    Es wird mit solchen Sätzen einfach so vorausgesetzt, dass Kinder haben der Normalfall sei und alles andere eine unnormale Ersatzbefriedigung, die mal mehr oder mal weniger ernst genommen wird und die mal mehr oder weniger glücklich macht. Nun habe ich zwar auch meine Meinung dazu, ob man in einer (Angestellten-)Karriere wirklich fürs ganze Leben die Erfüllung finden kann (ich erwarte da eher irgendwann den A****tritt zum Dank und "guten" Schluss...), aber im Grunde kann man auch genauso nach 18-20 aufopfernden Jahren von einem undankbaren Kind einen Tritt in den Hintern bekommen ;-) Bei Leuten die sich eine eigene Existenz oder gar eine Firma aufbauen, die sie ja vielleicht sogar einmal überleben wird, glaube ich allerdings schon, dass es sich lohnt und Spaß machen kann sein Leben allein dafür zu investieren.

    Nun ist es dem Menschen eben gegeben bewusste Entscheidungen zu treffen und dazu muss seit Entkoppelung von 5ex und Fortpflanzung eben auch die bewusste Entscheidung für oder gegen Nachwuchs gezählt werden. Im Grunde ist es dabei egal, was man stattdessen tut. Es ist schlichtweg unverschämt immer alles als Ersatzbefriedigung fürs Kind zu messen.

    Ich suche und habe meine Erfüllung ausserhalb des Jobs und sehe meinen Job lediglich als vermietete Lebenszeit an. Ich würde ohne Job genauso wenig in ein Loch fallen (wohl aber ohne das Geld ;-), wie ohne Kinder. Meine "Lebensaufgabe" (ich habe das bisher nie so genannt, aber Hobby klingt so unidealistisch und harmlos, dass man es so nicht nennen kann) findet nach Feierabend statt. Ich weiss aber auch nicht, warum man überhaupt immer wieder anfängt sich für seinen negativ entschiedenen Kinderwunsch zu rechtfertigen...

    PM eins kann ich dir versichern, als Frau ist man dem ganzen Gedöns noch mehr ausgesetzt als als Mann, denn Männern wird immerhin ab und zu zugestanden, dass sie mit Kindern nichts anfangen können (oder wollen); Frauen dagegen haben von Natur aus einen Brut- und Pflegetrieb, und die, die ihn nicht haben, die sind nicht normal, basta.
    Ja, meine Freundin ist ja auch nicht normal. Allerdings ist ihr weiblicher Freundeskreis bis heute durchgehend kinderlos geblieben und die meisten haben sich mittlerweile auch ganz bewusst gegen Kinder entschieden. Das liegt am zunehmenden Alter und auch daran, dass das Verlangen danach eben einfach nie so recht aufkam.

    Aber das ist ja auch der Punkt..... Mit Eltern, Freunden, engen Kollegen etc. hat man diesbezüglich eigentlich oft keine Probleme. Zu Kritik oder blöden Kommentaren kommt es eigentlich nur mit Leuten die man oberflächlich kennt.

    DAS sind für mich diejenigen, die wirklich eine gute Tat begehen. Mal sehen, sollte ich vielleicht doch irgendwann nicht mehr Single sein, vielleicht kann man zusammen wenigstens ein-zwei Patenkinder in einem armen Land übernehmen. Reading, wäre das vielleicht eine Option für euch (Adoption meine ich)?
    Reading hat das kurz angerissen. Sie bekam da ja von einer sog. Supermutti bereits erklärt, dass ein Adoptivkind ein eigenes Kind nie ersetzen könne.....
    Soviel zu den Motiven solcher Leute ihre Kinder zu bekommen, wenn ein Adoptivkind überhaupt im Sinne eines Ersatzes gesehen wird und das dann auch noch nichtmal bringen soll. Ich denke mal, die Selbstlosigkeit, die Eltern haben sollten, um m. E. gute Eltern zu sein (und damit meine ich auch, den Verzicht auf irgendwelche Erwartungen, die dahingehen eigene verpasste Chancen nachzuholen), geht solchen Supermuttis total ab. Solche Aussagen sind so schäbig, da find ich das Gejaule über "DINKS" & Co. fast schon für vernachlässigbares Nebengeplänkel.

    PM

  4. #63
    Benutzerbild von chris74

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    Also, seit meine Schwester ihren Kleinen Hosensch... hat, bemerke ich schon, daß Kinder eine absolute Bereicherung sind, und ich beneide sie da auch. Allerdings sehe ich natürlich hauptsächlich die schönen Seiten und nicht, wenn der Lukas wieder mal stundenlang quengelt, schreit oder man sich auch Gedanken über die Zukunft allgemein oder die des Kindes macht.

    Meine Überzeugung mittlerweile ist die, daß nicht jeder zum Kinderkriegen bzw. -erziehen gemacht ist. Ein Kind sollte schon wohlüberlegt in die Welt gesetzt werden. Ein Problem habe ich besonders dann, wenn Kinder nur dazu dienen, einen Selbstzweck für Erwachsene zu erfüllen. Zum Beispiel, daß man sich dann als Erwachsener "mit Kind schmückt", man versucht, die Ehe zu kitten mit Kind oder es auch noch irgendwelche Erwartungen erfüllen muß, an denen man als Kind selbst gescheitert ist etc.

  5. #64
    Benutzerbild von PostMortem

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    chris74 postete
    Meine Überzeugung mittlerweile ist die, daß nicht jeder zum Kinderkriegen bzw. -erziehen gemacht ist. Ein Kind sollte schon wohlüberlegt in die Welt gesetzt werden.
    Tja... leider kommt es immer wieder anders und ganz bitter... Nicht nur am anderen Ende der Welt, sind manche Kinder nicht willkommen:

    Angst vor Jobverlust: Junge Frau erdrosselte Baby
    http://www.netzeitung.de/vermischtes/397420.html

    Baby lag tot vor Babyklappe
    http://www.netzeitung.de/vermischtes/395379.html

    Babyleiche in Sachsen-Anhalt gefunden
    http://www.netzeitung.de/vermischtes/392755.html

    Toter Säugling in Hessen entdeckt
    http://www.netzeitung.de/vermischtes/387283.html

    Babyleiche im Wald abgelegt
    http://www.netzeitung.de/vermischtes/388644.html

    alles Schlagzeilen der letzten paar Wochen!

    Ich kapiere dann immer das ganze Theater um die "Nachwuchsverweigerer" nicht. Die o. g. Schicksale werden dann zwar immer bedauert und mit Fassungslosigkeit reagiert. Die Auseinandersetzung mit dem Thema bleibt aber stets sehr flach und reicht nie so weit die Ursachen zu beheben. Diese Mütter sind keine Monster, sie sind die Verlierer und tragischen Figuren unserer Ellenbogengesellschaft, die ohne Rücksicht auf Verluste immer nur mehr fordert (und das sind nicht nur die bösen Politiker, da haben sich die meisten ganz normalen Menschen längst mit vor den Karren spannen lassen und hauen sich untereinander in die Pfanne).

    Vielleicht sollte man erstmal die Energie darauf verwenden, dass ALLE Kinder die in Deutschland sowieso schon geboren werden auch Willkommen sind. Dazu greift man am besten eben nicht jene auch noch an, die sowieso schon keine Kinder wollen (und dann eben am besten auch nicht bekommen, so wie man alles besser nicht bekommt was man nicht will), sondern sollte evtl. dafür sorgen, dass verzweifelte Mütter/Eltern die ein Kind bekommen (in diesen Fällen wohl oft nicht geplant und/oder oder aus Sorglosigkeit und Unreife), es wenigstens ohne Furcht vor gesellschaftlicher Ächtung "abgeben" (wie schauts denn aus wenn eine Frau in einem überschaubaren Ort ihr Kind weggibt? Da wird doch auf Jahrzehnte üble Nachrede drüber betrieben) oder ggf. durch Verbesserung der Gesamtsituation doch selbst großziehen können.

    Wer unter Arbeitslosen-Karrieren groß wird und sein junges Leben lang mit der Gewissheit aufwächst, dass man ohne Ausbildung nichts wird und nichts wert ist, der ist in Sorge um eben diesen Ausbildungsplatz kein skrupelloses kaltblütiges Monster wenn dann ein frisch geborener Säugling erdrosselt wird, sondern einfach nur ein von seinen Vorbildern und politischen Vorturnern mit völlig schiefen Werten und Erwartungen versorgtes verzweifeltes Häufchen Elend.

    Sowas darf in einem modernen wohlhabenden Land doch wohl einfach nicht mehr passieren (und sollte es natürlich auch sonst nirgendwo).

    PM

  6. #65
    Benutzerbild von 80sgirl

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    Kinder-Hype und vor allem seltsame Kleidungsgewohnheiten für den armen Jungen

    http://www.gmx.net/de/themen/unterha...4321gGDDc.html

  7. #66
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    @PM

    steht nicht einmal die Woche was von mißhandelten Kinder, überforderten Jungmüttern (oder aber auch schon ältere Frauen) in der Zeitung?
    Dann noch die Dunkelziffer, deren Geschichten es nie in den Zeitungen schaffen (Berufserfahrung)...
    bzw. was man sonst noch alles in dieser Hinsicht zu diesem Thema in meinem Job erlebt/gesehen und noch erleben und sehen wird...

    Besser wird es auf keinen Fall....


    Sicher habe ich auch sehr viele Kollegen/Bekannte/Freunde die Eltern geworden sind.
    Einige haben sich völlig abgeschottet und "hypen" das Ganze ins Unermessliche, dass es einem manchmal schon auf den Sack geht.
    Stichwort: Stiftung Warentest, mein Kind bekommt nur das und das zu essen.
    Es bringt auch nix mit denen eine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn anzufangen..
    Jedem das Seine...
    Ich sag da selten was zu.....
    das muss jeder mit sich selbst ausmachen....

    Auf der anderen Seite ist einer meiner engen Freunde auch vor kurzem Vater geworden.
    Die Sau () hat während der Schwangerschaft nicht ein Wort über sein nächsten Status verraten.
    Nur dass er mit seiner Freundin zusammenzieht......sonst nix....
    Keine Andeutungen etc.
    Dann war seine Tochter da......und ich bekomme ne SMS von ihm, die Sau

    Jedoch ist bei ihm kein Hype festzustellen

    im Gegenteil:
    Er sagt immer nur: ich bekomme wenig Schlaf, die Kleine schreit eigentlicht nur, ich freue mich auf meine Nachtdienste, damit ich mal wieder durchschlafen (!) kann


    Und wenn ich dann sage:
    Aber Jörg, all das Verzichten, das Geschrei, das Kümmern..
    Aber wenn die Kleine dann einmal lächelt, dann wird du doch für all deine Entbehrungen belohnt...
    dann sagt er immer: "Am Arsch hängt der Hammer, diese Aussage kann ich auch nicht mehr hören..."

    Seine Vaterrolle nimmt er schon ernst.....aber er bleibt ganz gelassen und lobt das Ganze nicht in den Himmel...
    Liegt wohl an seinem Charakter und Wesen:
    Er ist ein ruhiger Zeitgenosse....


    Meine Freundin hat zwei Söhne (6 und 8):
    Beiden haben bereits sowas wie "Erziehung" genossen und es ist mir oftmals eine Freude, mich mit ihnen zu beschäftigen.
    Sie akzeptieren mich...mehr als Ich anfangs verkraften konnte...

    Oft kann man über deren Fragen, Verhalten und Handlungen einfach nur ablachen...
    Da ich voller Sarkasmus stecke, bekommen sie das auch oft zu spüren.
    Manchmal schlagen sie mich mit meinen eigenen Waffen....

    So bin ich z.B. ihr PC-GURU....
    Dennoch, als ich letztens in der Systemsteuerung vom PC (natürlich dort) meiner Freundin am Fummeln war, schaute mir der 6jährige über die Schulter und meinte ganz gelangweilt:
    "Na Torsten, weißt du eigentlich was du macht"
    Ich: "na sichi"
    Er: "mhhh...sieht irgendwie nicht so aus, finde ich"

    Derartige Alltagssituationen hat man so oft, dass ich die beiden nicht missen möchte.

    Eigene Kinder möchten wir aber nicht mehr.
    Und diese Frage kommt in meinem Bekannten/Kollegenkreis sehr oft.
    Immer von den Frauen...
    "Ach ja, zwei Kinder sind schon vorhanden.....aber dann noch ein Eigenes, oder?"
    und dann schaut man dich an, als müsste jetzt auch sofort ein JA von mir kommen.
    Dennoch schauen sie bei meiner negativen Antwort leicht verständnislos...

    Sicher, manchmal quengeln die Beiden auch...
    allerdings kann ich das dann immer zuordnen (obwohl es nicht meine eigenen Kinder sind), entweder weil sie müde sind, gelangweilt oder wollen eben einfach mal ihre Kindheit ausleben...
    Es sind halt Kinder...

  8. #67
    Benutzerbild von Babooshka

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    LastNinja postete
    Meine Freundin hat zwei Söhne (6 und 8):
    Aha. Offensichtlich habe ich gerade eine Wette gewonnen. Schade nur, dass es keinen Wetteinsatz gab.

  9. #68
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    Ich wollte es noch reinschreiben, dass du dich garantiert diesbezüglich noch äußerst

    habs dann gelassen und wollte mich überraschen lassen...
    Hatte ja schon etwas früher (Geburtstagthread) mit einem solchen Zitat gerechnet, aber durch dein Offline-Modus haste es wohl nicht mitbekommen...


    (aber dein Padawan-Schüler hat stattdessen dusslig zitiert, dass im Keller noch Licht brennt)

  10. #69
    Benutzerbild von Scheul

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    LastNinja postete
    Sicher habe ich auch sehr viele Kollegen/Bekannte/Freunde die Eltern geworden sind.
    Einige haben sich völlig abgeschottet und "hypen" das Ganze ins Unermessliche, dass es einem manchmal schon auf den Sack geht.
    Das mit dem "Abschotten" hat eine ganz einfache Bewandnis. Man ist nicht mehr so flexibel wie jemand ohne Kind. Es ändert sich ja leider der komplette Ablauf.

    Wo man früher Silvester oder Karneval irgendwo auf einer Party war, hockt man heute zu Hause (oder halt bei Freunden, die selber Kinder haben). Klar, ich könnte meine Schwester fragen ob sie aufpassen möchte. Aber grade an solchen Tagen möchte ich niemanden fragen.

    Das gemeinsame abendliche Ausgehen beschränkt sich wirklich nur auf ein paar Tage im Jahr, wo man jemanden fragt, ob er aufpassen könnte. Und ehrlich gesagt, wenn ich schon mal die Gelegenheit habe mit meiner Frau auszugehen, dann möchte ich den Abend mit Ihr alleine geniessen.

    Nur man muß immer bedenken, egal was für ein Wochentag und was man am Abend vorher gemacht hat: Der Tag geht bei uns (und bei vielen anderen die Kinder haben auch) zwischen 5:00 und 7:00 Uhr los. Wer von Euch kinderlosen steht denn am Sonntag gerne um diese Uhrzeit auf? Der kann gerne mit Brötchen bei uns vorbei kommen und mit frühstücken und sich nicht abgeschottet fühlen.

  11. #70
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    @scheul

    Vielleicht klingt mein gemeintes "Abschotten" zu global.
    Das mit Kindern (egal welches Alter) die Nacht recht früh vorbei ist und der eigentliche Tag manchmal 48 Std. haben müsste, um alles zu erledigen, ist mir auch bewusst bzw. habe ich auch schon erlebt.

    Nein, ich meine damit Leute, die sich um rein gar nichts mehr kümmern und immer als Ausrede ihr(e) Kind/Kinder vorschieben...

    Für mich fast genauso schlimm, wenn man einen Kumpel anruft und der als erstes sagt:
    "Du, wir essen grad, ich rufe dich später zurück"
    Manchmal wartet man schon Ewigkeiten (wahrscheinlich ein 8-Gänge-Menü).

    Sicher haben einige Paare auch anstrengende Kinder, aber viele sind in meinen Augen auch einfach "überfordert" bzw. machen irgendwas falsch



    Das mit dem beschränkten Weggehen stört mich weniger, da ich ein häuslicher Typ bin.
    Des Weiteren gehörte ich nie zur Partyfraktion....so dass mich Tage wie Silvester nicht stören.
    So meinte der damals noch fünfjährige Sohn zu Silvester nach Mitternacht (wir hatten keine Böller):
    "das war das blödeste und langweiligste Silvester, was ich jemals gefeiert habe"
    Auf die Frage, was er dann sonst immer an Silvester gemacht hat, kam die Antwort:
    "da war ich im Bett und hab geschlafen"


    Da weiß man manchmal auch nicht, ob man laut lachen soll....

    Und letztendlich kommt es immer auf das Alter der Kinder an.
    Ab einem gewissen Alter könne sie sich Sonntagsmorgen schon alleine beschäftigen (damit meine ich nicht die Glotze), selbst alleine frühstücken (Kellogs).
    "Meinen" Söhnen kann ich frühmorgens schon sagen, dass sie sich noch mal wieder hinlegen sollen bzw. im Kinderzimmer spielen sollen.
    Das klappt auch alles
    Wie schon erwähnt, mit den Beiden habe ich bislang keine Probleme, aber das ist halt vielleicht eine der wenigen Ausnahmen.

    Würdest du nicht so weit im Süden wohnen, würde ich die Einladung zum Frühstücken gerne annehmen

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