Umfrageergebnis anzeigen: Der Klimawandel ist.....

Teilnehmer
28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ..... vom Menschen gemacht und muss gestoppt werden

    7 25,00%
  • ... ein natürlicher Vorgang, den der Mensch aber bedeutend mit antreibt

    13 46,43%
  • ... wenig zu beeinflussen, weder positiv noch negativ

    7 25,00%
  • ... mir eigentlich egal

    0 0%
  • ... mir unbekannt

    1 3,57%
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Klimawandel vs. Wetter vs. Medien

Erstellt von PostMortem, 23.01.2007, 15:01 Uhr · 79 Antworten · 6.030 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Hab die überflüssige Bemerkung ja zeitgleich mit deinem Posting wieder rausgenommen. Wie du siehst - ich werde altersmilde Generell mal eine Bemerkung zu deinen Postings:
    Nach all den Jahren hier verstehe ich ehrlich gesagt nicht mehr, was solche Buch- und Personenkritiken sollen. Du weisst was Du bei mir bekommst, also nimm es oder lass es sein. Was sollen solche persönlichen Belehrungen in einem Thread noch? Wenn Du mir ernsthaft einen Dienst erweisen willst um mir Tipps zur Verbesserung meiner Postings zu geben, dann schreib mich doch einfach an und breite hier nicht themenfremde Vorwürfe aus. Ich selbst werde auch versuchen mich dran zu halten. Ich habe da ja jahrelange Erfahrung mit Torsten, die irgendwas gefruchtet haben muss.

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Vor allem glaube ich nicht an einen Zufall, dass diese teils dramatischen Veränderungen gerade mal 250 Jahre nach Beginn der Industrialisierung einsetzen - eine Zeitspanne, die im Hinblick auf's Erdzeitalter lächerlich gering ist.
    In den Jahren 1940-1975 hat sich die Erdtemperatur im Mittel um 0,5°C verringert (heute reden wir bei +0,6°C von einer dramatischen Veränderung, dann war sie auch damals dramatisch). Presse und Forschung schwörten die Menschheit auf eine bald kommende Eiszeit ein.....

    Hier nochmal ein Link (keineswegs einseitiges "Pamphlet"!)

    Kontroverse um die globale Erwärmung
    - Ist die globale Erwärmung der letzten Jahre historisch einzigartig?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrov...Erw%C3%A4rmung

    Historisch betrachtet hat es in der Vergangenheit viele Warm- und Kaltphasen gegeben, auch ohne dass größere anthopogene Einflüsse dafür geltend gemacht werden können. So gab es etwa zwischen 2350-2000 v. Chr. das so genannte Pyramiden-Maximum, 1850-1700 v. Chr. das Stonehenge-Maximum und 0-200 n. Chr. das Römische Maximum. Dazwischen ereigneten sich einige Kaltzeiten, wie z. B. das Ägyptische Minimum (1400-1200 v. Chr.), das Homerische Minimum (800-580 v. Chr.), das Griechische Minimum (420-300 v. Chr.), das Mittelalterliche Minimum (640-710), die Mittelalterliche Warmzeit (800-1300), das Spörerminimum (1400-1510) und das Maunderminimum (1640-1710). Die beiden letztgenannten Kaltzeiten umfassen mit einer Zwischenwarmphase die o. g. Kleine Eiszeit.[

    Man beachte die jeweils ebenfalls "lächerlich kurzen" Zeitspannen und Abfolgen von Klimawandeln vor der Industrialisierung. Der Punkt ist: Die meisten Leute werden so etwas niemals lesen und gehen in Unkenntnis dieser Historie davon aus, dass es aktuell schon ein einmaliger Wandel sein wird, wenn so ein "Wind" darum gemacht wird.

    PM

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Torsten

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    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    In den Jahren 1940-1975 hat sich die Erdtemperatur im Mittel um 0,5°C verringert (heute reden wir bei +0,6°C von einer dramatischen Veränderung, dann war sie auch damals dramatisch). Die arktische Eismasse nahm in den 60ern innerhalb von zwei Jahren um 10% zu. Auch das kann man dramatisch nennen.

    Deshalb postulierten Forschung und Presse noch bis in die 80er Jahre: Wir steuern auf eine neue Eiszeit zu! Und das alles fand bereits bei gestiegenem CO2-Anteil der Atmosphäre statt.
    Das zeigt doch nur, wie unsicher solche Schlüsse auf naturbedingte Veränderungen sind. Deinen Bemerkungen zufolge ging man bis vor 20 Jahren noch von einer kommenden Eiszeit aus, während man jetzt mit einer globalen Erwärmung rechnet. Wie viel Vertrauen kann man also in Vorhersagen haben, die sich auf diese Theorie stützen?

    Zudem besteht ja immerhin die Möglichkeit, dass die damalige Abkühlung eben gerade durch den vom Menschen verschuldeten Klimawandel gestoppt wurde und nun sogar ins Gegenteil umschlägt.

  4. #23
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Das zeigt doch nur, wie unsicher solche Schlüsse auf naturbedingte Veränderungen sind. Deinen Bemerkungen zufolge ging man bis vor 20 Jahren noch von einer kommenden Eiszeit aus, während man jetzt mit einer globalen Erwärmung rechnet.
    Ich hatte das nochmal editiert. Schau Dir bitte bei Interesse mal die geposteten Zeiträume früherer Klimawandel und den Link dazu an.

    Zudem besteht ja immerhin die Möglichkeit, dass die damalige Abkühlung eben gerade durch den vom Menschen verschuldeten Klimawandel gestoppt wurde und nun sogar ins Gegenteil umschlägt.
    Die Möglichkeit besteht! Es besteht aber genauso die Möglichkeit, dass es nicht so ist. Deswegen wundere ich mich ja, dass man der einen Möglichkeit den Vorzug gibt um schonmal zu handeln, obwohl man gar nicht weiss ob das wirklich nur gute Effekte hat. Es kostet auf jeden Fall ein Heidengeld, mit dem man genauso gut eine Menge Krankheiten, Armut und Elend in der Welt beheben könnte. Man kann das bis ins endlose spinnen und phantastische Szenarien aufzeigen, um jedes Handeln oder Nicht-Handeln zu erklären. Vielleicht stoßen wir in 20 Jahren auch wieder wie die wilden FCKW aus, weil durch explodierte Vulkane oder eingeschlageen Meteoriten die Atmosphäre so staubig ist, dass die Sonne schwächer zu uns durchdringt und wir Probleme bekämen die Menschheit bei starken Ernteausfällen zu ernähren. Wer kann das heute alles vorhersagen, ohne zu wissen wie Klimawandel wirklich funktioniert und was man ohne negative Effekte tun oder auch nicht tun kann? Diejenigen die uns die Antwort geben könnten, sind leider nur noch mit Klimamodellberechnungen beschäftigt die sich medienwirksam verkaufen lassen, die aber bereits von Einflussfaktoren ausgehen deren Einfluss gar nich einwandfrei geklärt ist.

    Wie viel Vertrauen kann man also in Vorhersagen haben, die sich auf diese Theorie stützen?
    Das ist die Frage die ich gerne beantwortet hätte, bevor man einfach etwas tut das sich aktuell gut anhört, u. U. aber durchaus auch negative Effekte haben kann. Das Handeln muss in diesen Dimensionen einfach durch harte wissenschaftliche Fakten untermauert sein, sonst will man schnell mal gutes und stellt nach 30 Jahren fest, dass man trotz bester Absichten etwas furchtbares angerichtet hat (siehe "Welthungerhilfe" und die Heranzüchtung von unselbstständigen Abhängigen statt Hilfe zur Selbsthilfe in der 3. Welt).

    Ich sage ja nicht CO2 ist völlig unschädlich ODER lasst uns einfach so weiter machen. Allerdings ist man in der Klimakontroverse ja heute schon gezwungen erstmal sämtliche Contra-Argumente aufzufahren, um überhaupt ein Bewusstsein zu "erkämpfen", dass dieses "Klimawandel-Ding" mitnichten so klar ist, wie es der Öffentlichkeit seit ca. 6-8 Jahren ohne erkennbare neue Erkenntnisse und Daten eingeimpft wird.

    PM

  5. #24
    Benutzerbild von bubu

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    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Nach all den Jahren hier verstehe ich ehrlich gesagt nicht mehr, was solche Buch- und Personenkritiken sollen. Du weisst was Du bei mir bekommst, also nimm es oder lass es sein. Was sollen solche persönlichen Belehrungen in einem Thread noch? Wenn Du mir ernsthaft einen Dienst erweisen willst um mir Tipps zur Verbesserung meiner Postings zu geben, dann schreib mich doch einfach an und breite hier nicht themenfremde Vorwürfe aus. Ich selbst werde auch versuchen mich dran zu halten. Ich habe da ja jahrelange Erfahrung mit Torsten, die irgendwas gefruchtet haben muss.

    Guter alter Q-Bert. Wir lernen doch alle ständig dazu. Hey, ich bin altersmilde geworden - wie wär's, wenn du auch mal etwas gelassener würdest?

  6. #25
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Guter alter Q-Bert. Wir lernen doch alle ständig dazu. Hey, ich bin altersmilde geworden - wie wär's, wenn du auch mal etwas gelassener würdest?
    Muss meine Erziehung in diesem Thread stattfinden, alter Mann?

  7. #26
    Benutzerbild von murmel

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    So *Senftube aufmach*

    Ich habe mich hier mal durchgelesen und habe da auch so meine Meinung...
    Bestimmt denken jetzt einige Ach Du Scheiße, die will er uns auch noch mitteilen. Genauso ist es....

    Ich glaube hier werden einige Faktoren außer Acht gelassen. Sicherlich zählt das vom "normalen" Bürger produzierte CO² sicherlich dazu, macht aber meiner Meinung nicht mal 1% aus. Viel Wirkungsvoller sind da die "Abfälle" der Industrie, in welcher Form auch immer. Und mit Sicherheit sind da auch Substanzen und Stoffe dabei, die der Forschung bis dato unbekannt sind. Was wusste man in den 50er & 60er Jahren über FCKW. Es gibt noch vieles zu erforschen.

    Sicher ist, dass der Mensch mit dem was er Fortschritt nennt, Schaden in der Natur anrichtet. Und sollte man sich da nicht fragen, ob man selbst bereit wäre seinen Computer, sein Auto, Seine Hifi-Anlage u.ä. zu verschrotten, wenn man damit etwas für den Planet oder die Natur tun würde.

  8. #27
    Benutzerbild von schubser

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    Ich persönlich sehe es ähnlich wie PM. Hier wird wieder zuviel nur in eine Richtung argumentiert und panisch reagiert. Klimaschwankungen hat es schon immer gegeben und auch gab es extreme Wetterkapriolen. 1956 oder so stand das Hochwasser in meiner Geburtsstadt fast so wie es zur Jahrtausendflut war (wie schnell doch son Jahrtausend vergeht) und extreme Winter (kalt wie warm) hab ich mittlerweile auch schon durchgemacht. Es kann ja sein, dass die Menschen da etwas beschleunigen, allerdings die Gegenmittel die derzeit "erfunden" werden (Rußfilterkat zB) werden es nicht richten. Es gibt in div. Quellen dazu Infos, was zB der Rußfilterkat an Besserungen bringt.===> Nix , den die Masse des Schadstoffes wird nicht vom Auto produziert, sondern der Industrie. Ich persönlich glaube auch daran, das unser Planet viel flexibler auf Veränderungen reagiert als die Spezies die auf ihm das sagen hat
    Fakt ist nur, dass derzeit die Medien ein Thema entdeckt haben, was sie je nach Laune ausschlachten. Iss es zu warm, Klimaerwärmung...kommt nun der dicke Schnee==> Klimawandel ist auch am plötzlich heftigen schneien schuld. Man kann es sich drehen wies grad in die Schlagzeile passt...tja und die "Wissenschaftler" müssen sehen woher die Kohle für ihre Forschung kommt. Also vertritt man die Meinung, welche Geld einbringt...nicht ganz ehrlich, allerdings verständlich. Hängt doch ihr Abendbrot drann...

  9. #28
    Benutzerbild von DeeTee

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    Idee

    Ich schließe mich auch der Ansicht von P. M. an. Die meisten Alarmismusmeldungen bezüglich eines bevorstehenden Klimawandels sind unseriös. Die angebenen Zahlen sind häufig schlicht falsch, selektiv und/oder aus dem Zusammenhang gerissen.
    Es wird derzeit global wärmer; das wissen wir sicher. Über die Ursachen wissen wir wenig und über den Einfluss menschlicher Aktivitäten auf diesen Vorgang wissen wir fast gar nichts.

    Und wer jetzt einen Zusammenhang zwischen Erdbevölkerung, Industrialisierung und CO2-Ausstoß auf der eine Seite sowie Klimawandel und Erderwärmung auf der anderen Seite herstellt, sollte 'mal die Begriffe "Koinzidenz" und "Kausalität" in einem guten Lexikon nachschlagen.

    Das spricht alles nicht gegen sparsame Autos und Heizungen und weniger Energieverbrauch in der Industrie. Ich bin sehr für ökologisch (und ökonomisch) besdingtes Sparen von Rohstoffen. Nur taugt der Klimawandel dafür nicht als Argument.

    Eine Zusammenfassung der gängigen Argumente über den Klimawandel und die Konfrontation mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen findet sich in gebündelter Form hier:
    Maxeiner, Dirk & Miersch, Michael: Lexikon der Öko-Irrtümer. München 2003. Besonders. S. 127-188 (auf fachwiss. Quellen wird verwiesen).

    DeeTee

  10. #29
    Benutzerbild von bubu

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    Was mir an dieser Diskussion hier nicht gefällt ist die Vermischung der wissenschaftlichen Erkenntnisse mit der Medienberichterstattung.

    Dass in den Medien zu einem Großteil übertrieben und aufgebauscht über das Thema berichtet wird, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Dass auch manche Wissenschaftler einen überzogenen Alarmismus betreiben und sich in die Medien drängen ist auch klar - das hat es immer gegeben und das wird es immer geben (siehe z.B. auch Vogelgrippe).

    Dass das aber jetzt als Argument herhalten soll, um die ganze Sache als völlig unseriös zu diskreditieren, ist genauso unseriös. Wenn da nichts dahinter steckt, alles nur ein Hoax ist, wieso gibt es seit Jahren zwischenstaatliche Bestrebungen wie IPCC und UNFCCC (der nächste IPCC-Bericht steht unmittelbar bevor), wieso gibt es das Kioto-Protokoll, wieso ein Institut für die Folgen der Klimawandels in Potsdam. Und wieso gab es in den letzten Jahrzehnten mehr als 900 wiss. Veröffentlichungen, in denen keine einzige der Klimawandel als Fakt bestritten wurde? Alles kollektive Massenpsychose?

    Vielleicht sollte man mal andersrum fragen - wenn das alles Quatsch ist, wer hat sich das ausgedacht und warum? Geht es um Geld? Geht es um Panikmache? Wer hat davon denn einen Vorteil? Eine Ökomafia, wie in Michael Crichtons Roman beschrieben? Die Solar- oder Biofuel-Lobby??? Oder denken sich das Wissenschaftler aus um Forschungsgelder zu bekommen, wie hier schon angemerkt wurde. Klar, Forschungsgelder sind ja auch so wahnsinnig üppig, vor allem, wenn sie - wie in diesem Fall - kaum aus der Industrie kommen dürften (Achtung, Ironie!)

    Glaubt das hier irgendjemand ernsthaft? Die Frage ist doch einfach, wieso sich so viele Wissenschaftler und Politiker mit diesem Thema beschäftigen, wieso schon so viel Anstrengung und Geld, wenn nichts dahinter steckt, alles nur Koinzidenz, natürliche Vorgänge, die man doch ohnehin nicht beeinflussen kann.

    Ich habe stark den Verdacht, dass die meisten hier sich nicht die Mühe gemacht haben, mal wirklich in die wissenschaftlichen Arbeiten hineinzuschauen oder mal mit Wissenschaftlern gesprochen haben - sondern alle Informationen nur aus zweiter Hand, sprich den Medien, haben. Und aus einer berechtigten Medienskepsis heraus damit nun das Kind mit dem Bade ausschütten.

  11. #30
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Was mir an dieser Diskussion hier nicht gefällt ist die Vermischung der wissenschaftlichen Erkenntnisse mit der Medienberichterstattung.
    Der seit einigen Jahren feststellbare selektive Umgang der Medien bei der Postulierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel war aber nunmal leider(?) Thema dieses Threads. Würde sich jemand bei einem Polit-Talk zu einem bestimmten Thema als Gast einladen lassen um sich dann ernsthaft über das Thema der Sendung zu beschweren?

    Dass das aber jetzt als Argument herhalten soll, um die ganze Sache als völlig unseriös zu diskreditieren, ist genauso unseriös. Wenn da nichts dahinter steckt, alles nur ein Hoax ist, wieso gibt es seit Jahren zwischenstaatliche Bestrebungen wie IPCC und UNFCCC (der nächste IPCC-Bericht steht unmittelbar bevor), wieso gibt es das Kioto-Protokoll, wieso ein Institut für die Folgen der Klimawandels in Potsdam. Und wieso gab es in den letzten Jahrzehnten mehr als 900 wiss. Veröffentlichungen, in denen keine einzige der Klimawandel als Fakt bestritten wurde? Alles kollektive Massenpsychose?
    Das hat hier niemand gesagt. Und der Versuch den Anschein zu erwecken, dass es die o. g. Institutionen und Vereinbarungen nur geben würde weil der Mensch durch CO2 einen Klimawandel auslösen würde, ist jawohl reichlich falsch. Zum Einen waren es genau solche Institutionen die noch bis in die 1980er vor einer Eiszeit warnten und zum Anderen heisst das nicht, dass Institutsintern nicht heftig über die nach außen vertretene Institutsmeinung gestritten wird. Viele "Klimaskeptiker" gehörem dem IPCC an.

    Und nochmal: Es geht lediglich darum, dass die tatsächliche Stärke oder Schwäche des Einflusses von menschgemachten Emissionen auf den Klimawandel bis heute überhaupt nicht geklärt sind.

    Klar, Forschungsgelder sind ja auch so wahnsinnig üppig, vor allem, wenn sie - wie in diesem Fall - kaum aus der Industrie kommen dürften (Achtung, Ironie!)
    Gerade weil Forschungsgelder nicht üppig sind, wird um die wenigen Gelder ja so sehr gebuhlt und das nicht etwa nur mit Gefälligkeitsgutachten, sondern auch mit erzeugtem Druck aus der Öffentlichkeit. Beim Mobilfunk ist es doch genauso. Nur die wenigen Leute die es (rückblickend oft mit fragwürdigen Versuchskonstruktionen) geschafft haben einen nebulösen Verdacht auf Schädlichkeit zu konstruieren, kommen mit ihrer Nase und ihrem Namen in die Zeitung. Die 98% der Wissenschaftler die keine gesundheitlichen Effekte feststellen können, werden bestenfalls in Randnotizen abgefrühstückt. Da heissts dann aber ja auch wieder: Ist eh alles von der Industrie gekauft und dann wird wieder der Vergleich zum Asbest bemüht. Aber hauptsache man hinterfragt mal nicht, ob nicht Interessengruppen rund um Baubiologen (Geschäft!), Forschungsinstituten (Geschäft/Forschungsgelder!), Esotherik-Ecke (Buchverkauf, Elektrosmog-Tapete, Rosenquartz & Co.) und macht- und spendenhungrigen Öko-Vereinen keinerlei Einfluss auf irgendwelche beauftragten Schädlichkeits-Gutachten haben könnten.

    Glaubt das hier irgendjemand ernsthaft? Die Frage ist doch einfach, wieso sich so viele Wissenschaftler und Politiker mit diesem Thema beschäftigen, wieso schon so viel Anstrengung und Geld, wenn nichts dahinter steckt, alles nur Koinzidenz, natürliche Vorgänge, die man doch ohnehin nicht beeinflussen kann.
    Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass Politiker grundsätzlich dazu neigen den Bürgern vorzugaukeln, dass sie alles beeinflussen und für alles eine Lösung anbieten können? Das Wissenschaftler sich mit diesem Thema beschäftigen ist im Gegenteil allerdings völlig unabhängig vom Einfluss des Menschen. Die beschäftigen sich auch mit Wetter und Leben im All, obwohl wir es nicht steuern bzw. auf ewig nicht besuchen können. Der Mensch ist ein Glück neugierig. Und wenn der Wissenschaftler weiss, dass er nur Geld bekommt, wenn der Politiker sich damit vor dem Volk gut darstellen kann, dann verkauft er es ihm auch so. So verweist der Wissenschaftler bei seiner Forschung auf den Auftrag der Politik und der Politiker bei der Beauftragung auf den wissenschaftlich gegebenen Anlass. Ist ja auch praktisch... aber ein Beweis? Was wurde denn schon an gewaltigen Forschungen alles finanziert und gerechtfertigt obwohl es nicht gerechtfertigt war, gerade auf deutschem Boden?

    Ich habe stark den Verdacht, dass die meisten hier sich nicht die Mühe gemacht haben, mal wirklich in die wissenschaftlichen Arbeiten hineinzuschauen oder mal mit Wissenschaftlern gesprochen haben - sondern alle Informationen nur aus zweiter Hand, sprich den Medien, haben. Und aus einer berechtigten Medienskepsis heraus damit nun das Kind mit dem Bade ausschütten.
    Was noch weitaus stärker auf die Leute zutreffen dürfte, die vom menschgemachten Klimawandel überzeugt sind, obwohl es historisch durch Bohrungen usw. erwiesen ist, dass es bereits bis kurz vor Verbrennung fossiler Brennstoffe in kurzen Folgen und Spannen heftige Klimawandel gab.

    Im Grund läuft Dein Einwand auf ein "Wer eine andere Meinung hat als ich, der hat bestimmt bloß keine Ahnung" heraus und das ist so nicht akzeptabel.

    Diese unangebrachte Nibelungentreue und übertriebenes Vertrauen in Institutionen die die Deutungshoheit von Umweltschutz und Umweltschmutz für sich beanspruchen, ist die Quittung die wir für diese unreflektierte und unwahre Medienberichterstattung bekomen. Deshalb ist es auch falsch, dass man darüber nicht diskutieren braucht.

    PM

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