Umfrageergebnis anzeigen: Der Klimawandel ist.....

Teilnehmer
28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ..... vom Menschen gemacht und muss gestoppt werden

    7 25,00%
  • ... ein natürlicher Vorgang, den der Mensch aber bedeutend mit antreibt

    13 46,43%
  • ... wenig zu beeinflussen, weder positiv noch negativ

    7 25,00%
  • ... mir eigentlich egal

    0 0%
  • ... mir unbekannt

    1 3,57%
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Klimawandel vs. Wetter vs. Medien

Erstellt von PostMortem, 23.01.2007, 15:01 Uhr · 79 Antworten · 6.036 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von bubu

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    Ich möchte jetzt mal aktive und keine defensiven Argumente hören.

    Wenn es nicht der Mensch war - was sind die Gründe für den Anstieg der globalen Temperatur in den letzten 50 Jahren?

    Vulkanische Aktivität? Die Sonne? Bitte mal Fakten...

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von bubu

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    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Im Grund läuft Dein Einwand auf ein "Wer eine andere Meinung hat als ich, der hat bestimmt bloß keine Ahnung" heraus und das ist so nicht akzeptabel.

    PM
    Das ist ne plumpe Unterstellung, für dich in vielen Diskussion ganz typisch und wenn ich nicht so altersmilde geworden wäre, würde ich mich jetzt darüber wieder aufregen.

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Gerade weil Forschungsgelder nicht üppig sind, wird um die wenigen Gelder ja so sehr gebuhlt und das nicht etwa nur mit Gefälligkeitsgutachten, sondern auch mit erzeugtem Druck aus der Öffentlichkeit. Beim Mobilfunk ist es doch genauso. Nur die wenigen Leute die es (rückblickend oft mit fragwürdigen Versuchskonstruktionen) geschafft haben einen nebulösen Verdacht auf Schädlichkeit zu konstruieren, kommen mit ihrer Nase und ihrem Namen in die Zeitung.
    Das Problem ist nur: die Leute, die die Trommeln schlagen um deiner Meinung nach Forschungsgelder abzugreifen, sind nicht die Wissenschaftler, die die maßgebliche Forschung zu dem Thema betreiben.


    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass Politiker grundsätzlich dazu neigen den Bürgern vorzugaukeln, dass sie alles beeinflussen und für alles eine Lösung anbieten können? Das Wissenschaftler sich mit diesem Thema beschäftigen ist im Gegenteil allerdings völlig unabhängig vom Einfluss des Menschen. Die beschäftigen sich auch mit Wetter und Leben im All, obwohl wir es nicht steuern bzw. auf ewig nicht besuchen können. Der Mensch ist ein Glück neugierig. Und wenn der Wissenschaftler weiss, dass er nur Geld bekommt, wenn der Politiker sich damit vor dem Volk gut darstellen kann, dann verkauft er es ihm auch so. So verweist der Wissenschaftler bei seiner Forschung auf den Auftrag der Politik und der Politiker bei der Beauftragung auf den wissenschaftlich gegebenen Anlass. Ist ja auch praktisch... aber ein Beweis? Was wurde denn schon an gewaltigen Forschungen alles finanziert und gerechtfertigt obwohl es nicht gerechtfertigt war, gerade auf deutschem Boden?
    Dann aber frage ich mich: Warum haben die Politiker diesen wunderbaren Angstmacher nicht schon viel viel früher für sich entdeckt???

  4. #33
    Benutzerbild von DeeTee

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    Pfeil

    Zitat Zitat von P.M.
    Es geht lediglich darum, dass die tatsächliche Stärke des Einfluss von CO2 Emissionen [des Menschen -DeeTee] auf den Klimawandel bis heute überhaupt nicht geklärt sind. Selbst die Ideen, nach denen Emissionen einen natürlichen Klimawandel beschleunigen könnten, stehen eigentlich in Frage. In der Öffentlichkeit ist das nicht mehr so und das ist genau der wunde Punkt um den es hier geht.
    Ja, das sehe ich genauso!

    Zitat Zitat von bubu
    wieso gibt es seit Jahren zwischenstaatliche Bestrebungen wie IPCC und UNFCCC (der nächste IPCC-Bericht steht unmittelbar bevor), wieso gibt es das Kioto-Protokoll, wieso ein Institut für die Folgen der Klimawandels in Potsdam. Und wieso gab es in den letzten Jahrzehnten mehr als 900 wiss. Veröffentlichungen, in denen keine einzige der Klimawandel als Fakt bestritten wurde?
    Letzteres bestreitet doch niemand! Klima ist veränderlich. Die Phasen der Veränderung können langsamer oder schneller werden, sie können sich in Richtung "wärmer" oder "kälter" entwickeln. Und weil uns zunehmend bewusst wird, dass solche Klimaveränderungen Auswirkungen auf uns haben können, betreiben wir entsprechende Wissenschaft. Und diese Wissenschaft wird nicht deshalb intensiver, weil uns ein medial aufgebauschter Klimaschock bevorsteht, sondern weil wir heute über eine Mess- und Interpretationsmethodik verfügen, die vor 30 oder 40 Jahren nicht zur Verfügung stand. So verstärkt sich ein entsprechender wissenschaftlicher Prozess, der ja auch Output erzeugt. Aber dieser wissenschaftliche Output, sprich die Ergebnisse der Klimaforschung sind alles andere als eindeutig.

    Zitat Zitat von bubu
    Die Frage ist doch einfach, wieso sich so viele Wissenschaftler und Politiker mit diesem Thema beschäftigen, wieso schon so viel Anstrengung und Geld, wenn nichts dahinter steckt, alles nur Koinzidenz, natürliche Vorgänge, die man doch ohnehin nicht beeinflussen kann.
    Auf diese Frage gibt es mehrere Antwortstränge, die ich hier nur anskizzieren kann.
    1. Viele der Politiker (Medienleute), die sich diese Thema auf die Fahnen geschrieben haben, gehören zu der Generation, die in den 70er und 80er Jahren mit der aufkommenden Öko-Bewegung groß geworden sind. Dies gehört zu ihrer "welcome orientation and structure", anhand der sie die Welt wahrnehmen und deuten. Sie sind empfänglich für solche "Katastrophen-Szenarien".
    2. Viele Vertreter aus Politik und Wissenschaft wissen durchaus um die relative Fragwürdigkeit eines menschengemachten Klimawandels. Sie nutzen aber dieses Problem als Gefährt, um ökologisches Bewußtsein und entsprechende Politik voranzutreiben, v. a. weniger Energieverbrauch allerorten (was ja auch ökonomische Aspekte enthält).
    3. Für die Wissenschaftler ist es ein interessantes Thema. Meines Wissens ist derzeit der Andrang auf die entsprechenden Studienfächer sehr groß. Wetter und Klima ist derzeit einfach "in". Früher hatten die Meteorologen im Fernsehen das Image der des schnarchlangweiligen Wetterfrosches. Erinnert Euch an ZDF-heute in den frühen 80ern!
    Heute gelten sie als wichtig. Das liegt unter anderem auch daran, dass uns die Wetter-Katastrophenmeldungen aus aller Welt praktisch live erreichen. Wir sehen Waldbrände in Australien, Schneestürme in den USA, Überschwemmungen auf den Philippinen zeitnah abends in der Tagesschau. Früher war das bestenfalls eine Meldung auf der Letzten Zeitungsseite, unter "Was sonst noch geschah".
    Und es geht ums Geld. Wissenschaft wird heute sehr viel mehr durch externe Forschungsgelder finanziert als früher. Da wird dann auch schon 'mal ein bißchen lauter getrommelt ...
    4. Letzter Punkt: Niemand kann das Gegenteil beweisen. Es gibt keinen möglichen Beweis, dass kein starker Klimawandel kommt und es besteht kein Beweis dafür, dass durch den Menschen verursachte Emissionen irrelevant sind. Es gibt bestenfalls wissenschaftliche Modelle, in denen das so ist. Und es gibt eben auch andere wissenschaftliche Modelle der Klimaentwicklung, die zu anderen, z. T. explizit gegenteiligen Ergebnissen kommen.
    Dann gibt es nachfolgend eben den Medieneffekt: "Only bad news are good news" => über die Katastropher (auch in der zukunft) wird berichtet.
    Und die meisten Politiker - bis auf einige wenige Fachvertreter - beziehen ihr entsprechendes (Allgemein-)Wissen auch nur aus Zeitung und Fernsehen.

    DeeTee

  5. #34
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Das ist ne plumpe Unterstellung, für dich in vielen Diskussion ganz typisch
    Ist es nicht offenbar langsam viel typischer, dass Du hier ständig persönlich wirst und nicht über Meinungen sondern über Deine Sicht von Meinungsäußerern diskutieren willst?

    und wenn ich nicht so altersmilde geworden wäre, würde ich mich jetzt darüber wieder aufregen.
    Erklär lieber mal, wie man Dein Fazit denn anders deuten soll statt hier auf moppernden Opa zu machen. Was wolltest Du anderes damit bezwecken, als die Meinung Andersdenkender abzuqualifizieren und auf mangelnde Sachkenntnis oder Beschäftigung mit dem Thema zu schieben?

    ===> "Ich habe stark den Verdacht, dass die meisten hier sich nicht die Mühe gemacht haben, mal wirklich in die wissenschaftlichen Arbeiten hineinzuschauen oder mal mit Wissenschaftlern gesprochen haben - sondern alle Informationen nur aus zweiter Hand, sprich den Medien, haben. Und aus einer berechtigten Medienskepsis heraus damit nun das Kind mit dem Bade ausschütten."

    Übrigens ist das keine plumpe Unterstellung, sondern lediglich eine Feststellung. Denn wenn es eine plumpe Unterstellung wäre, müsste ich mir das auch selbst plump unterstellen, beklage ich doch aus umgekehrten Gründen das gleiche: Wenn die breite Öffentlichkeit nicht nur vorgekaute Meinungen konsumieren würde, wüsste sie auch besser bescheid und könnte die allgemein in den Medien verbreitete Meinung besser beurteilen - und das gilt rundum, nicht nur fürs Klima.

    PM

  6. #35
    Benutzerbild von bubu

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    @PM

    Ich hab einfach was gegen folgende Logik:

    BSE, Sars, Acrylamid, Vogelgrippe - immer haben die Medien Alarm geschlagen und nie ist was passiert. Also wird's mit dem Klimawandel ja auch halb so wild sein.

  7. #36
    Benutzerbild von MaxiMan

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    @PM

    Ich hab einfach was gegen folgende Logik:

    BSE, Sars, Acrylamid, Vogelgrippe - immer haben die Medien Alarm geschlagen und nie ist was passiert. Also wird's mit dem Klimawandel ja auch halb so wild sein.
    Dazu fällt mir ein Spruch meiner Oma ein: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er sonst die Wahrheit spricht." Muss man nicht wörtlich übertragen aber ein wahrer Kern steckt schon drin.

  8. #37
    Benutzerbild von Torsten

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    @PM

    Ich hab einfach was gegen folgende Logik:

    BSE, Sars, Acrylamid, Vogelgrippe - immer haben die Medien Alarm geschlagen und nie ist was passiert. Also wird's mit dem Klimawandel ja auch halb so wild sein.
    Das ist ja auch keine Logik, sondern pure Spekulation.

    Passend zum Thema Hysterie wurde heute Nachmittag die bemerkenswerte ARD-Reportage "Die Angstmacher - Warum wir Risiken maßlos überschätzen" wiederholt (und von mir schon wieder versäumt aufzuzeichnen ), die ich in einem Telefonat mal erwähnte. Darin wird sehr schön die durch Politik, Forschung und Medien geschürte Panikmacherei skizziert, mit der immer mal neue Säue durch die Schlagzeilen getrieben werden. Anhand diverser populärer Beispiele wie Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Asbestverseuchung, Strahlenbelastung nach Tschernobyl oder dem Fahrzeugüberprüfungswahn durch TÜV & Co. wurde aufgezeigt, dass die vergleichsweise geringen Risiken in keinster Weise die enormen Summen rechtfertigen, die dafür verschleudert werden - und dafür an anderen Stellen fehlen, weil wesentlich größere Gefahren einfach keine Lobby haben.

    Aber bezeichnend: Der seit vielen Jahren größte Aufreger in der öffentlichen Wahrnehmung, eben der Klimawandel, kam in dieser Reportage mit keiner Silbe vor. Ich vermute, dass die verantwortlichen Autoren sehr genau wissen, warum sie ausgerechnet dieses Thema eben nicht als Beispiel angeführt haben...

  9. #38
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch keine Logik, sondern pure Spekulation.

    Darin wird sehr schön die durch Politik, Forschung und Medien geschürte Panikmacherei skizziert, mit der immer mal neue Säue durch die Schlagzeilen getrieben werden.
    Eben! Es ist Spekulation in beide Richtungen. Hat die Spekulation die die Mehrheit hinter sich versammelt Recht?

    Aber bezeichnend: Der seit vielen Jahren größte Aufreger in der öffentlichen Wahrnehmung, eben der Klimawandel, kam in dieser Reportage mit keiner Silbe vor. Ich vermute, dass die verantwortlichen Autoren sehr genau wissen, warum sie ausgerechnet dieses Thema eben nicht als Beispiel angeführt haben...
    So viele Jahre sind es nun noch nicht, in der es wirklich um eine Erderwärmung mit den skizzierten Folgen und den heute mutmaßlich genannten Gründen geht. 1960 hättes ein solcher Bericht auch noch keinen Bezug zu Asbest gehabt. In vielleicht 20, 30 Jahren, wenn die Wissenschaft mehr weiss, wird man sehen was zur heutigen Klima-Hysterie zu sagen sein wird. Umgekehrt konnte man sich zu Zeiten der größten Ozonloch-Panik auch noch nicht besonders gut erklären warum die Löcher zwischenzeitlich immer wieder schrumpften (obwohl der FCKW-Stopp noch gar nicht wirkte) und dies wurde dem Volk auch nicht in so dicken Lettern mitgeteilt.

    Oder gehen wir in ein anderes Land: Auch im Jahr 2007 wird in Kanada und in Südamerika (durch kanadische Firmen) Asbest durch Sprengungen im Tagebau abgebaut. Und obwohl ein erschreckend hoher Anteil der Mitarbeiter und Anwohner an Lungenerkrankungen leidet oder verstorben ist, wird in kanadischen Schulen die Unschädlichkeit von Asbest gelehrt und leugnet das zuständige Rohstoff-Ministerium jede Gesundheitsbeeinträchtigung. Dementsprechend verbraucht Kanada heute noch pro Kopf ein halbes Kilo Asbest pro Jahr und verkauft es für Milliarden in die dritte Welt. Gibt es einen besseren Großversuch in dem bewiesen würde wie man ein Volk zum Eigennutz belügt und eine populärwissenschaftliche Meinung dafür in die Welt setzt, die nicht den Tatsachen entspricht?

    Wenn das Land mit dem angeblich besten Lebensstandard der Welt seinem Volk (aufgeklärte, gebildete Leute) so etwas verkaufen kann, dann geht das überall und mit jedem Thema das ein normaler Mensch nicht ohne weiteres einschätzen und überblicken kann.

    PM

  10. #39
    Benutzerbild von bubu

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    Nanu - so gar keine Reaktionen auf den alarmierenden IPCC-Bericht von der Skeptiker-Fraktion hier?

    http://www.awi.de/de/aktuelles_und_p..._2007/summary/

  11. #40
    Benutzerbild von Tennsfeld

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    Das sind sicher alles unabhängige Forscher die nur die Welt retten wollen ...

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