Umfrageergebnis anzeigen: Der Klimawandel ist.....

Teilnehmer
28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ..... vom Menschen gemacht und muss gestoppt werden

    7 25,00%
  • ... ein natürlicher Vorgang, den der Mensch aber bedeutend mit antreibt

    13 46,43%
  • ... wenig zu beeinflussen, weder positiv noch negativ

    7 25,00%
  • ... mir eigentlich egal

    0 0%
  • ... mir unbekannt

    1 3,57%
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Klimawandel vs. Wetter vs. Medien

Erstellt von PostMortem, 23.01.2007, 15:01 Uhr · 79 Antworten · 6.043 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von bubu

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    Zitat Zitat von just music Beitrag anzeigen
    Ach, was ist denn dann damit?

    Biomasse + Bakterien = Methan + CO2

    So gewinnt man Biogas, dieser Vorgang läuft aber tagtäglich in allen Wäldern ab, wird auch Faulprozess genannt!
    Und siehe da, es entsteht sogar Methan, noch ein Klimagas!



    Ach, und was ist, wenn ich jetzt einen Tag lang nix esse? Atme ich dann kein CO2 aus?
    Meine Atemluft hat doch deswegen genau die gleiche Zusammensetzung, wie wenn ich esse!
    Just_music, sorry wenn ich das jetzt mal in aller Deutlichkeit sage: du hast keine Ahnung und mit jedem Posting wird's schlimmer. Informier dich erstmal und dann diskutier mit. Ansonsten solltest du's mit Dieter Nuhr halten - mache ich auch so.

  2.  
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  3. #62
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Na wenn du meinst .....


    hab ja nur mal Geowissenschaften studiert, Geographie-Abi gemacht und morgen kann ich dir auch die genaue Formel für die Biogasherstellung mitbringen, steht sogar in meiner Formelsammlung so drin! Nur die lass ich für gewöhnlich auf Arbeit! (Falls es dich interessiert, hab heute erst wieder damit gearbeitet, weil ich die Zusammensetzung der unterschiedlichen Gase brauchte)

  4. #63
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Inzwischen hat sich das System auf diesem Level eingependelt, es sind Menschen entstanden und wir haben unsere Zivilisation und unsere Infrastrukturen unter diesen Bedingungen gegründet und uns daran gewöhnt. Insofern haben wir ein Interesse, den Status Quo zu erhalten.
    Natürlich: Wir haben ein Interesse daran, die zufällig ausgerechnet zum Erscheinen unserer modernen Existenz besonders milden klimatischen Bedingungen zu erhalten. Das heisst aber eben ja nicht, dass ausgerechnet dieses Klima das gottgegebene (ups, sind Kreatonisten unter uns?) war und ist und sich die Erde aus Rücksicht auf den Menschen höchstens durch seine CO2-Emissionen noch unfreiwillig dazu genötigt sieht mal ihr Klima zu wandeln (es ist erwiesenermaßen nicht so).

    Deswegen verstehe ich die Haltung vieler "Menschenfreunde" ja nicht, die sich ausschließlich auf Emissions-Reduktion stürzen, vom Umgang mit Klimawandel aber nichts wissen wollen. Dabei werden wir entweder auf die Nase fallen, wenn der aktuelle Klimawandel sich von CO2-Reduktion plötzlich doch unbeeindruckt zeigt oder der nächste rein natürliche Klimawandel sich in ein paar Jahrzehnten vorstellt. Als 1975 noch die nächste Eiszeit prognostiziert wurde, hat man sich solche Gedanken schließlich auch gemacht. Das sollte man jetzt auch tun. "Ökos" holen dann leider meistens die Totschläger raus und tun so, als würde man mit o. g. Argumentation ja nur so weiter machen wollen wie bisher und meine eine zweite Erde im Keller zu haben.

    Abschließende Bemerkung zu diesem und deinen Postings davor: Ich habe das Gefühl, dass du aus einer tiefen persönlichen Ablehnung von Ökos und Sigmar Gabriel und wasweißichnoch die Sache im Ganzen ablehnst. Und das finde ich schade, dass du da nicht differenzierst.
    Bei Sigmar Gabriel hast Du Recht. Angesichts seiner Possen in und nach seiner Zeit als Ministerpräsident, halte ich es nicht nur wegen seiner fehlenden Qualifikation für unmöglich, dass er ein fähiger Umweltminister sein kann. Im Gegensatz zu anderen Ministern gehe ich auch nicht davon aus, dass er seine fehlende Qualifikation dadurch wettmachen kann, dass er wirklich sachgerecht beurteilt und umsetzt was seine fähigen BMU-Mitarbeiter ihm zuarbeiten. Das vielleicht nichtmal weil er es nicht kann, sondern weil es ihm auch für einen niedersächsischen Ex-Ministerpräsidenten überdurchschnittlich egal ist womit er gerade rumtönt, es soll wohl sowieso eher anderen Zwecken dienen. Es ist also so: Solche unqualifizierten Leute regieren uns nicht nur, sie bilden mit ihren medienwirksam inszenierten Auftritten eben auch Meinungen. Als Minister sind sie allein aufgrund des Amtes bei vielen als kompetent angesehen und deswegen wird das geglaubt was der Herr Minister gesagt hat.

    Bei den Ökos ist es eher so, dass es einfach nervt was da populistisch postuliert wird und was viele Menschen im täglichen Leben für einen idiotischen Firlefanz daraus machen. Wenn Du mal auf der Arbeit auf dem Pott sitzt und einer laut zählend mit der Stoppuhr mitstoppt wann er ökologisch-korrekt das Licht wieder ausschalten muss, weisst Du was ich unter "Öko-Nazi" verstehe. ;-)

    Mir geht das auch tw auf den Sack, wie die Erkenntnisse aus dem AR4 nun wieder in politischem Klein-Klein verhackstückt werden und dass manche Öko-Heinis nun mächtig Oberwasser haben. Das diskreditiert aber noch lange nicht die Richtigkeit und Dringlichkeit der Sache!
    Ich hatte ja gehofft, dass wir jetzt wo die Positionen zum Ursachen-Thema abgesteckt sind vielleicht noch über Lösungen diskutieren könnten. Die zu bekämpfene Ursache CO2 hatte ich Dir ja bereits "geschenkt" (wie gesagt: Eigentlich bin ich nicht hier um CO2 freizusprechen, sondern weil für mich in der Populär-Wissenschaft die Diskussion zu früh für beendet erklärt wurde) und der stattfindende Klimawandel ist sowieso unstrittig.

    Also: Wie stehst Du zur CO2-Verflüssigung, Atomkraft und welche Maßnahmen siehst Du, die nicht in den üblichen KleinKlein-Verzichts-Appellen stecken bleiben (ich meinte: Heizen stößt viel CO2 aus = noch mehr und noch besser isolieren, vor allem auch mal in an sich reichen Nachbarländern mit diesbezgl. erschreckend niedrigem Standard).

    Ich war und bin übrigens gegen Atomkraft. Aber wenn man Technologien zur CO2-Verflüssigung und -Einlagerung nicht durchsetzen kann, sehe ich realistisch nur AKWs als Lösung der zumindest hierzulande dann noch äußerst relevanten Emissionen die durch die Energieerzeugung anfallen. Die stehts von Ökos geforderte Zerschlagung der großindustriellen Energieerzeugung und die Umstellung aufs Haushalts-Kraftwerk im Garten oder auf dem Dach halte ich auf absehbare Zeit für weltfremd (dabei hätte ich als Technikfreak bestimmt Bock auf mein eigenes kleines Kraftwerk mit blinkenden Lämpchen ;-).

    PM

  5. #64
    Benutzerbild von bubu

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    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Natürlich: Wir haben ein Interesse daran, die zufällig ausgerechnet zum Erscheinen unserer modernen Existenz besonders milden klimatischen Bedingungen zu erhalten. Das heisst aber eben ja nicht, dass ausgerechnet dieses Klima das gottgegebene (ups, sind Kreatonisten unter uns?) war und ist und sich die Erde aus Rücksicht auf den Menschen höchstens durch seine CO2-Emissionen noch unfreiwillig dazu genötigt sieht mal ihr Klima zu wandeln (es ist erwiesenermaßen nicht so).
    Ich würde dir selbst dann nicht zustimmen, wenn dieser Klimawandel nicht auf das Konto des Menschen ginge. Ich halte das für eine reichlich zynische Einstellung. Hier geht's nicht darum, dass es im Sommer nur etwas wärmer wird. Die Folgen werden viele Menschenleben kosten und vor allem in armen Ländern, die nicht die Mittel haben, teure Vorsorgen zu treffen.

    Ich mag Sigmar Gabriel auch nicht, halte ihn für einen Opportunisten. Aber es geht doch gar nicht um einzelne Personen. Außerdem glaube ich ohnehin nicht, dass er viel zu melden hat in der großen Koalition. Aber auch das ist egal - man wird diese Probleme nur überregional angehen können. Ein erster hoffnungsvoller Schritt ist in meinen Augen die Forderung nach einer UN-Umweltorganisation mit mehr Befugnissen. Und zu hoffen ist auch auf den Mann oder die Frau (?) nach Bush. Ich glaube, wenn die USA mitmachen, dann wird das einen Dominoeffekt geben.

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Also: Wie stehst Du zur CO2-Verflüssigung, Atomkraft und welche Maßnahmen siehst Du, die nicht in den üblichen KleinKlein-Verzichts-Appellen stecken bleiben (ich meinte: Heizen stößt viel CO2 aus = noch mehr und noch besser isolieren, vor allem auch mal in an sich reichen Nachbarländern mit diesbezgl. erschreckend niedrigem Standard).
    Von CO2-Verflüssigung halte ich nicht viel - die Probleme der Lagerung und der Entweichung sind überhaupt nicht gelöst. Das sind für mich Scheindebatten.

    Atomkraft als die Lösung anzupreisen ist noch idiotischer und die Debatte ist eine reine Folge der Lobbyarbeit einer Industrie, die schon ihre Felle davonschwimmen sah und jetzt meint, auf billige Art und Weise aus der Klimaproblematik Kapital schlagen zu können. Es gibt mehrere Gründe dafür. Zum einen treibt Atomkraft bekanntlich nicht Autos an. Und an eine großflächige Umrüstung auf Elektroautos glaubt wohl niemand ernsthaft, oder? Zum anderen: Atomkraft hat, glaube ich, nur einen Anteil von 11 Prozent an der deutschen Energieversorgung (oder sogar weniger?). Wie bitteschön, soll man denn mal eben so die Kapazitäten drastisch erweitern? Neue AKWs zu bauen würde horrendes Geld kosten. Außerdem, der gewichtigste Grund: Der radioaktive Müll und die Risiken eines Unfalls (oder Terroranschlags). Zudem: Auch Uran ist eine endliche Ressource. Und eine Abhängigkeit von Russland und den Saudis gegen eine von der Ukraine, Kasachstan, Usbekistan und Afrika einzutauschen - das kann's nun wirklich nicht sein.

    Die Lösung wäre Kernfusion - wenn sie denn jemals kommt. Und falls sie kommt, dann aber wohl erst in einigen Jahrzehnten.

    Bis dahin brauchen wir Übergangslösungen. Ich glaube man kann eine Menge rausholen, indem man Effizienz erhöht. Die Autoindustrie ist gefragt. Da sollte mal richtig Druck gemacht werden. Ich glaube auch, dass alternative Energien noch effizienter und kostengünstioger werden und der Anteil der Stromversorgung gesteigert werden kann. Aber auch wenn du davon nichts hältst - Kleinvieh macht auch Mist. Ich hab selbst grad gebaut - mit heutiger Bautechnik, die nicht viel kosten muss, kann man so viel Heizkosten sparen. Dann noch ein paar Sonnenkollektoren aufs Dach und du sparst auch Heizkosten für Warmwasser. Dezentrale Energieversorgungen halte ich je nach Region für eine Option - ob Fernwärme, Windkraft, Solarparks, Holzpellets - je nachdem, was sich anbietet. Die Preise für Holzpellets liegen schon unter den Ölpreisen. Die Versorgungsinfrastruktur ist da. Könnte man alles machen. Ist auch gar nicht so teuer.

    Für den Bereich Verkehr halte ich Biofuel, also Ethanol für die beste und realistischste Option. Wenn es gelingt, den Wirkungsgrad bei der Erzeugung zu steigern und die Probleme der Lagerung (flüchtig) und des Transports zu lösen, dann könnte das die Lösung für den Bereich Verkehr sein. Brasilien exportiert bereits im großen Stil mit viel Gewinn Ethanol-Fuel in die USA. Das wäre auch eine Option für Entwicklungsländer. Nur gibt es hier das Problem der Konkurrenz mit Ackerflächen oder der Gefahr der Regenwaldrodung.

  6. #65
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    Zitat Zitat von just music Beitrag anzeigen
    Na wenn du meinst .....


    hab ja nur mal Geowissenschaften studiert, Geographie-Abi gemacht und morgen kann ich dir auch die genaue Formel für die Biogasherstellung mitbringen, steht sogar in meiner Formelsammlung so drin! Nur die lass ich für gewöhnlich auf Arbeit! (Falls es dich interessiert, hab heute erst wieder damit gearbeitet, weil ich die Zusammensetzung der unterschiedlichen Gase brauchte)
    Das bestätigt PISA...

  7. #66
    justmusic
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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Das bestätigt PISA...

    Bisher hab ich mich ja noch ganz gut amüsiert, aber jetzt wirst du beleidigend!

    Kannst gerne mal Einsichtnahme in meine Zeugnisse beantragen!

  8. #67
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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    Ich würde dir selbst dann nicht zustimmen, wenn dieser Klimawandel nicht auf das Konto des Menschen ginge. Ich halte das für eine reichlich zynische Einstellung. Hier geht's nicht darum, dass es im Sommer nur etwas wärmer wird. Die Folgen werden viele Menschenleben kosten und vor allem in armen Ländern, die nicht die Mittel haben, teure Vorsorgen zu treffen.
    Ich weiss nicht wie Du mich jetzt verstanden hast, aber mir ging es bei "mit dem Klimawandel umgehen" nicht darum sich warme oder kalte Gedanken zu machen, sondern darum Technologie (z. B. um die Sonnenlichteinstrahlung abzusenken) einzusetzen um Klimawandel unabhängig von Ursache und zeitlichem Einflusshorizont abzumildern. Da wir alle auf der gleichen Erde leben, würden die ärmeren Länder von jeglichen kühlenden oder hitzenden Maßnahmen genauso profitieren. Wenn Du damit nicht einverstanden bist kannst Du es ja mal begründen (erst Recht weil Du ja selbst davon ausgehst, dass Klimawandel grundsätzlich Menschenleben kostet). Als Unmutsbekundung nur Wiederholungen drastischer Folgen zu hören kenne ich von "Ökos", aber was das dann konkret helfen soll konnte mir noch keiner verraten?!

    Von CO2-Verflüssigung halte ich nicht viel - die Probleme der Lagerung und der Entweichung sind überhaupt nicht gelöst. Das sind für mich Scheindebatten.

    Atomkraft als die Lösung anzupreisen ist noch idiotischer und die Debatte ist eine reine Folge der Lobbyarbeit einer Industrie, die schon ihre Felle davonschwimmen sah und jetzt meint, auf billige Art und Weise aus der Klimaproblematik Kapital schlagen zu können.
    Natürlich wittert die Atomlobby Morgenluft. In der möglichst drastischen Darstellung der Schädlichkeit von CO2 ist sie ja sogar Verbündeter vieler "Ökos".

    Für mich ist die Frage nach Atomkraft allerdings in den meisten Fällen nicht die Folge von Lobbyarbeit, sondern von einer prekären Situation: Regenerative Energien können unseren Energiebedarf auf absehbare Zeit nicht decken und würden in diesem Land auch Spuren hinterlassen die keiner in diesem Ausmaß will. Sofort verfügbar ist als Alternative zur Kohle - die derzeit als Großkraftwerkstechnologie weltweit boomt - dann nur Atomkraft. Sie ist die einzige Energieform die in Art und Weise zur Substitution taugt.

    Das Brennstäbe zudem immer noch kontrollierter und leichter zu entsorgen sind als CO2 ist auch nicht unbedingt idiotisch, sondern verlangt insgesamt nach einer Risiko-Nutzen-Abschätzung. Wieviele Menschen sind in der Geschichte der Atom-Energie denn durch GAUs von Atomkraftwerken deutschen Standards gestorben und auf wieviele Tote schätzt Du Deine o. g. Prognosen zur Folge des Klimawandels?

    Die Lösung wäre Kernfusion - wenn sie denn jemals kommt. Und falls sie kommt, dann aber wohl erst in einigen Jahrzehnten.
    Da bin ich dabei. Aber auch dagegen wettern Umweltschützer, kritisieren die Entwicklungskosten und kramen allerlei Konstrukte hervor, warum selbst kalte Fusion umweltschädlich sei. Nach gängiger Forschungsmeinung sind sie damit noch in der Defensive. Aber wie lange werden sie wohl brauchen, um die Allgemeinheit durch Kampagnen auch dagegen aufzubringen? Immerhin ist auch das Atomkraft und Atomkraft ist per Ideologie "Bäh".

    Ich glaube auch, dass alternative Energien noch effizienter und kostengünstioger werden und der Anteil der Stromversorgung gesteigert werden kann.
    Kann er sicher. Allerdings ist Windkraft - im Gegensatz zum Eindruck der gerne vermittelt wird - in den letzten 10 Jahren drei Mal so stark gewachsen wie damals von BMU & Co. prognostiziert. Obwohl es bereits heute kaum einen freistehenden Landstrich gibt der nicht von Windparks geprägt ist, kommen erst 7% Energie aus Windkraft. Auf 20% will man bis 2020 nun ausbauen (was auch bei erhöhter Leistung einer Anlage noch mindestens eine Verdoppelung der Windparks bedeutet). Wieviel Luft soll darüber hinaus nach oben realistisch noch sein, um zusätzlich noch etwas zu tun?

    Aber auch wenn du davon nichts hältst - Kleinvieh macht auch Mist. Ich hab selbst grad gebaut - mit heutiger Bautechnik, die nicht viel kosten muss, kann man so viel Heizkosten sparen. Dann noch ein paar Sonnenkollektoren aufs Dach und du sparst auch Heizkosten für Warmwasser.
    Klar, volle Zustimmung. Heizkosten lassen sich ohne Komfortverlust mit bestehender Technik recht leicht einsparen. Aber welcher Vermieter hat daran ein Interesse, wenn der Staat nicht gerade dazu zwingt oder Fördermittel verteilt? Die meisten billigen Mietskasernen-Anbieter beispielsweise interessiert das nicht. Besser wärs, die Einsparung bei der Warmmiete könnten sich Mieter und Vermieter teilen. Dann hätten auch Vermieter einen echten Anreiz in Top-Isolierung und moderne Heizungssysteme zu investieren. Ich hätte nichts dagegen. Solche vernünftigen Ansätze sind mir allemal lieber, als solcher Klima-Stasi-Quark, für den sich eine Ex-Greenpeace-Sprecherin hergibt:

    "Nach der Schockstudie

    Jetzt ermittelt die BamS-Klima-Kommissarin

    Wie sieht es bei den Menschen zu Hause aus? Ist die Heizung aufgedreht, obwohl das Fenster auf Kipp steht? Ist die Stand-by-Schaltung auf Empfang? Gab es gestern in der Kantine Flug-Erdbeeren aus Südafrika zum Nachtisch? Jetten Ihre Freunde immer in Urlaub, statt auch mal mit dem Zug zu fahren?BamS-Klima-Kommissarin Eva Goris zeigt, was jeder von uns für das Weltklima tun kann.
    Helfen Sie bei den Ermittlungen!"

    http://www.bild.t-online.de/BTO/news...mmissarin.html

    Für den Bereich Verkehr halte ich Biofuel, also Ethanol für die beste und realistischste Option. Wenn es gelingt, den Wirkungsgrad bei der Erzeugung zu steigern und die Probleme der Lagerung (flüchtig) und des Transports zu lösen, dann könnte das die Lösung für den Bereich Verkehr sein. Brasilien exportiert bereits im großen Stil mit viel Gewinn Ethanol-Fuel in die USA.
    Alles hat eine Kehrseite:

    Im vergangenen November etwa verbrannte sich der Umweltschützer Francisco Anselmo Gomes de Barros öffentlich aus Protest gegen die Zerstörung von Brasiliens Natur und den Bau weiterer Ethanolfabriken im Gebiet des Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde.

    Ich würde mich beim Autoverkehr auf konventionelle Einsparmöglichkeiten einlassen und CO2-Ausreisser direkt beim Hersteller abkassieren. Der kann es dann auf den Preis aufschlagen (das hätte zusätzlich steuernde Wirkung beim Konsumenten) bzw. sich mal überlegen ob er nicht was unternehmen kann. Es macht nichts ob ein Porsche oder SUV nochmal 10% mehr kosten. Aber wenn einfach wieder beim gemeinen Volk über Sprit oder KfZ-Steuer abgezockt wird, fehlt den Menschen noch mehr Geld um sich ein neues umweltschonenderes Auto zu ersparen. Die Leute die die alten Dreckschleudern fahren sind doch nunmal meistens nicht freiwillig darin unterwegs. Was auf jeden Fall nicht sein kann ist, dass man für ein Euro3 oder Euro4 Auto nun abgestraft wird. Vor kurzem fuhr man damit noch steuerfrei und wurde ermutigt sich so ein umweltfreundliches Fahrzeug neuester Norm zu kaufen und nun ist man ein Dreckschwein.

    PM

  9. #68
    Benutzerbild von bubu

    Registriert seit
    29.05.2002
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    1.632
    Zitat Zitat von just music Beitrag anzeigen
    Bisher hab ich mich ja noch ganz gut amüsiert, aber jetzt wirst du beleidigend!

    Kannst gerne mal Einsichtnahme in meine Zeugnisse beantragen!
    Wie war das mit den Hunden?

  10. #69
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Wie war das? Stand sogar schon mal in diesem Thread:

    Wenn jemandem die Argumente ausgehen, dann wird er persönlich?

  11. #70
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Zitat Zitat von just music Beitrag anzeigen
    Na wenn du meinst .....


    hab ja nur mal Geowissenschaften studiert, Geographie-Abi gemacht und morgen kann ich dir auch die genaue Formel für die Biogasherstellung mitbringen, steht sogar in meiner Formelsammlung so drin! Nur die lass ich für gewöhnlich auf Arbeit! (Falls es dich interessiert, hab heute erst wieder damit gearbeitet, weil ich die Zusammensetzung der unterschiedlichen Gase brauchte)
    C6H12O6 (Biomasse) + anaerobe Bakterien --> 3 CH4 (Methan) + 3 CO2

    Und wenn dieser Prozess nicht natürlich sondern technisch abläuft, wird das Methan technisch genutzt, bei der Verbrennung entsteht folgendes:

    3 CH4 + 6 O2 --> 6 H2O + 3 CO2

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