Umfrageergebnis anzeigen: Der Klimawandel ist.....

Teilnehmer
28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ..... vom Menschen gemacht und muss gestoppt werden

    7 25,00%
  • ... ein natürlicher Vorgang, den der Mensch aber bedeutend mit antreibt

    13 46,43%
  • ... wenig zu beeinflussen, weder positiv noch negativ

    7 25,00%
  • ... mir eigentlich egal

    0 0%
  • ... mir unbekannt

    1 3,57%
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Klimawandel vs. Wetter vs. Medien

Erstellt von PostMortem, 23.01.2007, 15:01 Uhr · 79 Antworten · 6.039 Aufrufe

  1. #71
    Benutzerbild von brandbrief

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  2.  
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  3. #72
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von brandbrief Beitrag anzeigen
    Sind wir in diesem Land denn nun schonwieder so weit, dass man über sowas Witze macht?

    PM

  4. #73
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Mir geht diese Berichterstattung zum Thema irgendwie am Popo vorbei. Klar ist es wichtig, mit Rohstoffen zu haushalten... klar ist es wichtig, sich um sein "zuhause" (die Erde) zu kümmern... nur: ständig bringen alle möglichen Wissenschaftler neue Studien heraus, die neue Erkenntnisse bringen.

    Womit hier die Meissten ein Problem haben (mich eingeschlossen) ist die Tatsache, daß es heute heisst: Die Erde ist in Gefahr.... Der Klimawandel ist nicht normal... ect. und morgen kommt die nächste Studie, die das Gegenteil beweist.

    Der Laie springt von Tag zu Tag von "huch" bis "puh, doch nicht schlimm". Was bitte, soll ich glauben?

    Beispiel?

    http://www.n-tv.de/771835.html

    (Auszug)

    "Schwankungen des Klimas sind folglich eher der Normalfall und nicht die Ausnahme." Viereck-Götte gehört zum internationalen Forscherteam "Antarctic Geological Drilling" (ANDRILL), das einen 1.284 Meter langen Bohrkern untersucht. Damit können die Wissenschaftler die Vereisungsgeschichte des Südpols in den vergangenen zwölf Millionen Jahren verfolgen.

    ..............

    "Der Eisschild ist also sehr viel mobiler, als wir bislang angenommen haben." Bislang waren die Wissenschaftler davon ausgegangen, dass mit dem Ende der Erderwärmung vor etwa vier Millionen Jahren die Antarktis durchgehend mit Eis bedeckt war.

    Vor etwa rund fünf Millionen Jahren waren die Gletscher nach den bisherigen Erkenntnissen fast vollständig verschwunden. "Diese warme Periode dauerte fast eine Million Jahre und war nicht nur auf die Antarktis beschränkt", erläuterte Viereck-Götte.
    Und jetzt: ACHTUNG IRONIE UND ZYNISMUS

    Waren damals die Ausserirdischen Schuld? Haben die mit ihren Abgasen die Ozonschicht zerstört? Oder hat die Verpuffung der Dinosaurier beim Einschlag des Riesenkometen Schuld?

    ZYNISMUS ENDE

    Bevor ich hier gleich wieder Prügel beziehe:

    Ich hoffe, ihr versteht was ich meine. Die Erkenntnisse von heute, müssen noch lange nicht richtig sein und können sich schon morgen wieder ändern.
    Das Otto-normal-Mensch sich dann sagt "Ja watt denn nu?", kann ich verstehen.

    Zu jeder These gibt es eine Gegentheorie. Was also, soll ich glauben?

  5. #74
    Benutzerbild von DeeTee

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    Pfeil

    @Sonny:
    1. Dass wir uns in einer Phase der globalen Erderwärmung befinden, ist unbestritten (auch für die Klimaskeptiker).
    2. Inwieweit der Mensch durch die Industrialisierung in den letzten 150 Jahren zu dieser Erwärmung entscheidend beigetragen hat, ist derzeit noch Streitthema unter den damit befassten Wissenschaftlern. Die Mehrheit sagt derzeit (medienwirksam), dass der Mensch die globale Erwärmung beschleunige (d. h. ausdrücklich nicht, dass der Mensch diese Erwärmung verursacht hat!).
    3. Ob der Mensch durch verändertes Umweltverhalten einen faktischen Einfluss auf den weiteren Vorgang der Erderwärmung hat, ist derzeit sehr umstritten. Die Skala der Fachleute reicht hier von relativer Machtlosigkeit bis hin zu "wir können die Erderwärmung noch aufhalten".
    Meines Erachtens ist die Datenlage schlicht nicht eindeutig und das Ergebnis der Vorhersage hängt vom verwendeten Rechenmodell ab (und vom Weltbild der jeweiligen Wissenschaftler ).

    Und inwieweit die Erderwärmung etwas (moralisch) Negatives ist, steht im übrigen auch zu Debatte. Es ist in vielen Köpfen immer noch das romantische Gespenst vorhanden, so wie die Natur sich natürlich - d. h. ohne den Menschen - entwickelt, sei es gut. Ob das die Maus, die von der Katze zu Tode gequält wird, auch so sieht ...?

    DeeTee

  6. #75
    Benutzerbild von Torsten

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    Zitat Zitat von DeeTee Beitrag anzeigen
    Und inwieweit die Erderwärmung etwas (moralisch) Negatives ist, steht im übrigen auch zu Debatte. Es ist in vielen Köpfen immer noch das romantische Gespenst vorhanden, so wie die Natur sich natürlich - d. h. ohne den Menschen - entwickelt, sei es gut. Ob das die Maus, die von der Katze zu Tode gequält wird, auch so sieht ...?
    Man muss nicht ins Philosophische abdriften, um darüber nachzudenken, ob man kommenden Generationen diese Welt etwas lebenswerter hinterlässt.

  7. #76
    Benutzerbild von SonnyB.

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    @DeeTee

    Genau das mein ich

    Wie kann der Laie mitreden wollen, wenn die Fachmänner sich schon nicht einig sind?

    Bewiesen ist doch immer alles nur, bis der Nächste was anderes beweist.

    Nichts anderes wollte ich mit meinem Post sagen .

    Das die Medien mit der Angst der Leute Geld machen wollen, steht ausser Frage. War immer so.

  8. #77
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von SonnyB. Beitrag anzeigen
    Mir geht diese Berichterstattung zum Thema irgendwie am Popo vorbei. Klar ist es wichtig, mit Rohstoffen zu haushalten... klar ist es wichtig, sich um sein "zuhause" (die Erde) zu kümmern... nur: ständig bringen alle möglichen Wissenschaftler neue Studien heraus, die neue Erkenntnisse bringen.

    Womit hier die Meissten ein Problem haben (mich eingeschlossen) ist die Tatsache, daß es heute heisst: Die Erde ist in Gefahr.... Der Klimawandel ist nicht normal... ect. und morgen kommt die nächste Studie, die das Gegenteil beweist.

    Beispiel?

    http://www.n-tv.de/771835.html
    Kleiner Vergleich:

    1.)

    http://www.n-tv.de/771835.html
    Normale Klimaschwankungen
    Gletscher waren völlig weg



    2.)

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...469136,00.html

    ANTARKTIS-EISANALYSE
    Kühlhaus der Weltmeere droht auszufallen




    Vielleicht bin ich der Einzige der einen tendenziellen Unterschied in der Aufmachung und Zielrichtung der Botschaft sieht. Ich vermute allerdings, dass Überschrift 1 eher suggeriert: "Aha! OK, so ist sie eben die Natur!" und Überschrift 2: "Ohje, nun müssen wir noch mehr Energiesparlampen kaufen um das Unglück zu verhindern!". Stichwort: "Nachdenken" aus Torstens Posting. Doch mal auf diesen Fall bezogen: Hier denkt der Mensch dann doch nur, dass er denkt. Die Arktis schmolz schon vor seinem Erscheinen auf der Erde und wird sich durch seine Existenz nicht davon abhalten lassen, ob er meint das er gerade Schuld ist oder nicht - bisher war er es jedenfalls nicht und es passierte trotzdem. Der Bohrkern der das zeigt, lässt sich wohl nicht wegdiskutieren.

    Wir können trotzdem Sprit sparen, Glühlampen verbieten und nach alternativen Antrieben und Energien suchen. Aber wie DeeTee es schon schrieb: Der geförderte Glaube, dass die Natur nur gutes vollbrächte ist schon ein wenig merkwürdig. Den Begriff "Naturgewalten" hat man ja im Windschatten dieser leuchtgrünen Ersatzreligion fast schon ausgerottet, da jede Pups-Windhose nur noch der Industrie, Glühbirnen und Porsche in die Schuhe geschoben wird.

    Da ist es ja fast schon ein Wunder, dass ein Wissenschaftler sich heutzutage unter dem geschaffenen "Klima" noch traut sich mit den Worten "Die bislang gültige Annahme, wir hätten in dieser Zeit eine gleich bleibende Kältephase erlebt, ist damit erschüttert" zitieren zu lassen. Er verlässt damit schließlich einen angeblichen wissenschaftlichen Konsens, dass es Klimawandel wie wir ihn heute erleben, so noch nie zuvor gegeben hätte.

    Wenn "Nachdenken" auf Basis dieser Ideologie dann ergibt, dass gewisse Umweltapostel uns empfehlen nur noch Toyota zu fahren (+3g CO2 Flottenverbrauch zu VW, -x% Absatz und Arbeitsplätze bei VW durch sinnfrei herbeigeredeten Imageschaden) und Deutschland im nationalen Alleingang zum Umweltmusterland auszurufen (das klappt auch jetzt schon ganz gut, denn Fabriken die hier schließen und in China zu dreifachen Emissionen wieder aufmachen haben HIER null Emissionen - toller Umweltschutz, echt super, kennt man auch als St. Florians Prinzip...), dann wünschte ich mir ausnahmsweise mal, manche Leute würden nicht nachdenken....

    PM

  9. #78
    Benutzerbild von PostMortem

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    Mal eine Reaktion aus der derzeit in der Kritik stehenden deutschen Automobilindustrie, größtenteils berechtigt wie ich finde:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,469694,00.html

    "Winterkorn: Wir haben den Vorsprung durch Technik bereits in den neunziger Jahren mit dem Audi duo präsentiert, dem ersten Hybrid-Serienfahrzeug der Welt. Da war der Markt offenbar noch nicht reif. Wir haben nur einige hundert davon verkauft. Auch heute hält sich der große Run auf die Hybriden ja in Grenzen. Schauen Sie sich die Zulassungszahlen an."
    ...
    "Wir haben allerdings nicht damit gerechnet, dass dies ein so emotionales Thema wird. Es wird ja so getan, als könne der Hybrid alle Probleme lösen - was bei weitem nicht der Fall ist"
    ...
    "SPIEGEL: Auf jeden Fall ist der Eindruck entstanden, Toyota bietet fortschrittliche Technik, um das Umweltproblem zu entschärfen - die deutschen Hersteller drohen mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, um schärfere Abgasnormen zu verhindern.

    Winterkorn: Das ist nichts weiter als eine geschickte Marketingleistung unseres Wettbewerbers. Mit den Fakten hat das nichts zu tun. Wir investieren seit Jahren Milliarden, um durch direkteinspritzende Diesel- und Benzinmotoren den Verbrauch zu reduzieren. Wir haben bei Audi mit Aluminiumkarosserien das Gewicht reduziert, bei VW mit Leichtstählen, um nur ein paar Beispiele zu nennen."
    ...
    "Winterkorn: Man muss doch die Kirche im Dorf lassen. Der Pkw-Verkehr verursacht gerade mal zwölf Prozent der gesamten CO2-Emissionen. Das muss man ja feststellen dürfen, ohne sich den Vorwurf einzuhandeln, man wolle ablenken. Wir arbeiten mit allen 18 000 Ingenieuren und Entwicklern des Konzerns mit Hochdruck daran, den Verbrauch, die CO2-Emissionen und die anderen Abgase zu verringern. Wir investieren in die Entwicklung alternativer Kraftstoffe. Volkswagen hat den Kleinwagen mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß im Angebot, den Polo Blue Motion. Der liegt auch deutlich vor den von Ihnen so hochgelobten Japanern ..."

    Mag sein, dass dieser Mann natürlich sein Unternehmen und das Interesse der Industrie vertritt. Aber die Industrie ist weder per se böse, noch gehts um "wir hier" und "da die Industrie", schließlich hängen in Deutschland Millionen Jobs am Auto und wenn ich mir die unveränderte Fahrweise der meisten Mit-Verkehrteilnehmer so anschaue, dann ist es zuletzt die Industrie die ein Problem mit dem Spritsparen hat (sonst würde es keine Wettrennen zur roten Ampel mehr geben, niemand mehr auf der Autobahn beim Überholen drängeln obwohl die nächste Autoschlange schon in Sichtweite ist, niemand 500m vor seiner Ausfaht noch in einem halsbrecherischen Manöver über drei Spuren hinweg überholen usw. usf.)

    Es ist doch eine riesengroße Dummheit, dass wir nun angesichts 10,11 oder 12% Anteil des Individualverkehrs am CO2-Ausstoss (was nichts relativieren soll, aber bedeutet, dass nicht nur der Anteil, sondern erst Recht das Senkungspotenzial klein ist) wieder unsere beste und größte Industrie kaputtreden, nur weil sich einige damit eine grüne Nase verdienen und sich für die nächsten Wahlkämpfe profilieren wollen. So zu tun, als wäre in Deutschland in Sachen Umweltschutz nie etwas geschehen, ist doch der blanke Hohn. Es ist gut, dass die Klima-Debatte den Druck für sparsamere Modelle weiter erhöht hat. Die Modelle sind teilweise schon da und weitere sind für die nahe Zukunft (2008 gar wieder ein Hybrid aus dem VW-Konzern) angekündigt. Angeschts dessen sollten bis dahin einige verantwortungslose Politiker (namentlich u. a. Frau Künast) vielleicht einfach mal die Füße stillhalten und nicht zugunsten ihres Sponsors Toyota die ganze deutsche Autoindustrie geschäftsschädigend an den Pranger stellen. So ein Auto kommt eben nicht von heute auf morgen auf den Markt.

    Wo war denn Frau Künast und hat 1998 im Zuge der rot/grünen Regierungsübernahme dafür geworben, dass sich doch bitte alle den Audi A4 Avant Hybriden kaufen? Da war sie wohl noch nicht so "schlau" wie heute!?

    PM

  10. #79
    Benutzerbild von schubser

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    soooo nun schreibt sogar die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben:
    __________________________________________________ ____________

    Klima-Alarm

    Hat die Erderwärmung
    nichts mit CO2 zu tun?


    Was ist denn nun los? Seit Monaten verkünden weltweit Politiker und Wissenschaftler, der Mensch sei schuld an der Erderwärmung. Die von ihm verursachten Kohlendioxid-Massen (CO2) würden unseren Planeten aufheizen.
    Die renommierte „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet nun vom genauen Gegenteil! Die Erde würde vor allem aufgrund natürlicher Schwankungen wärmer (und auch wieder kälter). Der Einfluss des Menschen und seiner Autos sei nur minimal!
    Behauptung 1
    Kalt- und Warmzeiten haben sich ständig abgelöst. Unabhängig davon, wie viel CO2 gerade in der Atmosphäre war.
    8000 bis 6000 vor Christus war es auf der Nordhalbkugel der Erde deutlich wärmer als heute. Obwohl extrem wenig Kohlendioxid in der Luft war. Danach stieg der Anteil des Gases, die Erdtemperatur sank jedoch.
    Zu Christi Geburt setzte eine Warmzeit ein, die Römer konnten dadurch ihr Weltreich bis in den fruchtbaren Norden Englands ausdehnen.
    In den Jahren 300 bis 800 folgte eine Kaltzeit – die Germanen zogen Richtung Süden („Völkerwanderung“).
    Danach wieder eine Warmzeit: Wein wuchs vom Niederrhein bis nach Neufundland, im Rheinland wuchsen Feigen und Oliven. Grönland („Grünland“) wurde besiedelt.
    1300 bis 1700 eine neue Kaltzeit in Europa: Schnee im Hochsommer, der Bodensee fror zu. Ernten fielen aus, Menschen hungerten. Lufttemperatur im Sommer: manchmal nur 15 Grad.
    Ab 1800 wurde es wieder wärmer, jedoch stark verzögert wegen eines Vulkanausbruchs in Island (verdunkelte die Atmosphäre). Der CO2-Gehalt der
    Luft blieb aber fast konstant.
    Behauptung 2
    Warme Winter (wie 2006/2007) sind kein Beleg für eine aktuelle Klimaveränderung. Auch sie gab es schon immer. Im Sommer 1904 herrschte in Europa tropische Hitze, die Elbe war fast völlig ausgetrocknet. Im Dezember 1907 war in Deutschland ein solch mildes Frühlingswetter, dass schon die Knospen austrieben. Ursache: verstärkte Sonnenstrahlung.
    Dänische Forscher bewiesen, dass die Sonne Ende des 20. Jahrhunderts so intensiv wie seit 1000 Jahren nicht mehr strahlte.
    Das könnte die Hauptursache für die aktuelle Warmzeit der Erde sein. 2004 war mit seinen Temperaturen ein Jahrtausend-Sommer.
    Behauptung 3
    Autos haben kaum einen Einfluss darauf, wie viel Kohlendioxid in der Atmosphäre ist.
    Alle Autos weltweit erzeugen 2,1 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die 6,7 Milliarden Menschen erzeugen durch ihre Atmung 2,5 Milliarden.
    Der Anteil des Menschen am Kohlendioxid wird weltweit insgesamt nur auf 1 bis 4 Prozent geschätzt. Der Großteil stammt aus tierischer Atmung und aus den Ozeanen. Die geben umso mehr CO2 ab, je wärmer sie werden.
    Die „Frankfurter Allgemeine“: „Selbst, wenn in Deutschland alle Verbrennungsmotoren verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klima...“
    Die Zeitung weiter: „Der menschliche Beitrag zur Erzeugung von CO2 soll weder verniedlicht noch abgestritten werden. Nur taugt er nicht dazu, eine Klimahysterie auszulösen. Und schon gar nicht dazu, das Klima für 100 Jahre vorherzusagen, wenn es bereits schwerfällt, das Wetter für die kommenden drei Tage zu bestimmen.“
    Was sollen wir denn nun glauben? BILD berichtet weiter.
    __________________________________________________ ________________
    leider ist der FAZ-Bericht nicht ohne ABO einsehbar

  11. #80
    Benutzerbild von PostMortem

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    Zitat Zitat von schubser Beitrag anzeigen
    soooo nun schreibt sogar die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben:
    __________________________________________________ ____________

    Klima-Alarm

    Hat die Erderwärmung
    nichts mit CO2 zu tun?


    Was ist denn nun los? Seit Monaten verkünden weltweit Politiker und Wissenschaftler, der Mensch sei schuld an der Erderwärmung. Die von ihm verursachten Kohlendioxid-Massen (CO2) würden unseren Planeten aufheizen.
    Die renommierte „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet nun vom genauen Gegenteil! Die Erde würde vor allem aufgrund natürlicher Schwankungen wärmer (und auch wieder kälter). Der Einfluss des Menschen und seiner Autos sei nur minimal!
    Typisch BILD: Erst wird eine Welle mit losgetreten, die auf tendenziell interpretierten Indizien aufbaut, und sich dann heuchlerisch ganz verwirrt gegeben wenn andere Medien nicht so unkritisch und verantwortungslos sind wie BILD oder gewisse Politiker.

    Es ist nur zu begrüßen, dass manche Medien endlich wieder ihre Aufgabe wahrnehmen und kritische Berichterstattung zum Thema betreiben. Kritisch heisst hierbei keineswegs klima(wandel)kritisch, sondern kritisch hinsichtlich der tatsächlichen Faktenlage (was ist wirklich Faktenstand der Wissenschaft und was muss als Vermutung gelten?) und der Motivation mancher Politiker. Das Wählergedächtnis ist nunmal kurz und so muss der Mann und die Frau von der Straße daran erinnert werden, dass die politischen Umweltengel unserer Tage oftmals Mogelpackungen sind (Umweltkommissare im VW Touareg, Umweltminister mit Industriefilz im Hintergrund, Politiker als Profiteure von Solarfirmen etc.) und wissenschaftliche Erkenntnisse gerne so darstellen und verwerten wie sie ihnen in den Kram passen.

    In Deutschland kaum beachtet, aber angesichts der in Stein gemeisselten Klimawandelursache Nr. 1 irgendwie schon interessant, sind die neuesten Erkenntnisse zum Klimawandel auf dem Mars seit Mitte der 1970er Jahre:

    http://www.nature.com/nature/journal...ture05718.html

    Dort ist die Temperatur in den letzten 30 Jahren wahrscheinlich um 0,65° gestiegen - ganz ohne Menschen. Mal sehen wieviel Unterstützung die Wissenschaftler erfahren werden um diese Analysen weiter zu vertiefen. Es würde evtl. doch Fragen aufwerfen, warum es auf unserem industrie- und verkehrsfreien Nachbarplaneten momentan eigentlich in vergleichbarem Maße wärmer wird wie auf der Erde.

    Eins macht es auf jeden Fall klar: Mutter Natur ist manchmal ganz schön launig und die Antworten auf die Fragen wie Mensch mit einem stattfindenden Klimawandel umgeht kommen momentan viel zu kurz. Es wird sich noch rächen, dass der Mensch momentan meint er könne den Klimawandel durch Energiesparlampen und Hybrid-Toyotas aufhalten und bräuchte sich deshalb sonst um nichts kümmern und an nichts anpassen. Die Dinosaurier sind ausgestorben weil sie es nicht konnten.....

    PM

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