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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.517 Aufrufe

  1. #131
    Benutzerbild von musicola

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    waschbaer postete

    Ansonsten scheint es nur mir zu passieren, dass ich im Kino echt immer neben den absoluten Volltrotteln sitze.

    Filmzitat: Dann fahren wir eben nach Amsterdam. Die belgischen Frauen sollen sehr hübsch sein
    Waschbär lacht
    Nachbarin (ca. 19 - 20 Jahre): Was ist jetzt daran witzig???

    oder:

    Filmzitat: Mir sind zwei Monet gestohlen worden?
    Nachbarin: Was ist denn das?


    Du solltest wirklich in Zukunft einen MD-Walkman mit Aufnahme-Funktion in's Kino mitnehmen und unauffällig mitlaufen lassen, damit wir auch mal akustisch in den Genuss deiner Kino-Erlebnisse kommen!

  2.  
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  3. #132
    Benutzerbild von Topas12

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    ich hab mir letzte Nacht Alexander angesehn und die Jury hatte wirklich Recht, dass man sich das nicht antun muss. 3 Stunden sind echt 1,5 zuviel

    Topas12

  4. #133
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Die Unglaublichen

    Eine Inhaltsangabe sollte sich erübrigen, weil aufgrund des großen Medienrummels auch so jeder wissen dürfte, worum es in dem Film geht. Mein Fazit: Ganz nett, aber das auch nicht mehr. Halt ein durchschnittlicher Film für das durchschnittliche Publikum.

  5. #134
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Shaun Of The Dead

    Eine englische Horrorkomödie, der ich das Prädikat "äußerst sehenswert" verleihe. Durch einen mysteriösen Vorfall verwandeln sich alle möglichen Leute in einem Londoner Stadtteil in Zombies und beginnen, andere Menschen anzufallen und ebenfalls in Zombies zu verwandeln. Mittendrin steckt Shaun, ein klassischer Verlierertyp, der sich nun mit dieser Situation arrangieren muss. Die Darstellung der Untoten, ihres Verhaltens und der Art und Weise, wie "normale" Menschen mit ihnen umgehen, erinnert stark an billige Horrorproduktionen und persifliert diese regelrecht. Ein äußerst blutiger und schräger Kinospaß!

  6. #135
    Benutzerbild von waschbaer

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    Schneeland

    Ich habe Freikarten für eine Premiere von Schneeland gewonnen. Das Besondere daran war, dass mit Hans W. Geissendörfer der Regisseur anwesend war und sich anschließend den Fragen des Publikums gestellt hat.

    Der Film an sich fand ich recht seltsam, streckenweise sehr deprimierend. Vor allem die 152 Minuten Länge empfand ich als sehr langatmig und dachte mir bei vielen Szenen, dass der Film hier und da durchaus gekürzt hätte werden können.

    Kurze Inhaltsbeschreibung: In Schweden verbaschiedet sich ein Mann von seiner Frau, da er auf Geschäftsreise geht. Wenig später erhält sie einen Anruf, dass dieser tödlich verunglückt ist und so dreht diese erst einmal völlig durch. Ihre drei Kinder werden bei "Tante Britta" geparkt und sie möchte sich in den weiten Lapplands (wo sie ihren Mann einst kennenlernte), in den Schnee legen und durch Erfrieren sterben. Doch ihr Körper wehrt und wehrt sich und so schlägt sie sich bei Schnee und Wind durch, bis sie auf einer Anhöhe ein kleines Gehöft erkennt. Dort angekommen findet sie eine erfrorene Frauenleiche vor. Sie versucht herauszufinden, was es mit dieser Toten auf sich hat.

    Nach den ersten 30 Minuten war ich nahe dran zu sagen, dass ich gehen möchte, denn ich fand viele Handlungsstränge einfach nur noch seltsam. Ab der Mitte des Films fügen sich diese jedoch ganz harmonisch zusammen und es wird die Geschichte der gefundenen Frauenleiche auf zwar recht langatmige, aber durchaus plastische Art und Weise erzählt. Sicherlich sind einige Szenen (z.B. die Missbrauchsszenen des Vaters) nicht gerade appetitlich, aber dadurch dass man sieht, was der Hauptcharakterin angetan wird, sympathisiert man durchaus mit dieser (selbst bei ihrer grausamen "Rachetat"). Alles in allem ein interessanter Film, der jedoch meines Erachtens durchaus auf 90 Minuten hätte gekürzt werden können.

    Interessant fand ich anschließend die Diskussion mit dem Regisseur (übrigens einem gebürtigen Augsburger), der sich bereitwillig den Fragen aller Kinobesucher stellte.

    P.S.

    @musicola

    Ich saß diesesmal neben völlig "normalen" Personen im Kino. Unglaublich, aber wahr.

  7. #136
    Benutzerbild von bubu

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    Aviator

    Cooler Film, wenn auch ein dreistündiges Marathonwerk. Aber sehr gelungen. Leo ist auf dem besten Weg der neue De Niro zu werden. Und Cate Blanchett - diese Frau ist einfach der Hammer! Umwerfend!

  8. #137
    Benutzerbild von Torsten

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    bubu postete
    Leo ist auf dem besten Weg der neue De Niro zu werden.

  9. #138
    Benutzerbild von waschbaer

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    Ich habe Aviator auch schon gesehen. Sicherlich hat mir der Film über das Leben des Flug- und Kinopioniers Howard Hughes auch recht gut gefallen, aber einige Sachen fand ich nicht so gelungen.

    Beispielsweise den Schluss fand ich mehr als seltsam. Mit seiner "Spruce Goose" (dem größten jemals fliegenden Objekt - bis heute übrigens) fliegt er noch einmal und dann ist der Film mehr oder weniger aus. Howard bekommt wieder einen seiner krankheitsbedingten Anfälle und schwupps - der Film ist aus.

    Das fand ich wirklich bescheiden. Mir hat einfach gefehlt, wie sein Leben dann noch weitergegangen wäre, dass er beispielsweise sich nur noch "eingeigelt" hat und sich nur noch von sieben Mormonen begleiten ließ, die alles, was er anfasste sofort aus Angst vor Bakterien abwischen mussten. Und wenn man dies nur noch kurz mit einem Schriftzug eingeblendet hätte. So fand ich den Film jedoch sehr abrupt beendet.

    Bubus Begeisterung für Leonardo kann ich nachvollziehen. Ich war anfangs gar nicht sonderlich begeistert, dass Leonardo in diesem Film die Hauptrolle spielt, aber er hat das richtig gut gemacht. Auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, so hat er mich in dieser Rolle wirklich begeistert.

    Cate Blanchet fand ich ebenfalls recht überzeugend, wenn auch mir der Charakter der Katrin Hepburn während des ganzen Films recht unsympathisch war. Vor allem die "Familienszene": Wäre ich Howard Hughes gewesen, so hätte ich doch ein paar deutlichere Worte gesagt.

    Alles in allem trotz der kleineren Schwächen ein meiner Meinung nach gelungener Film.

    Er wird mit Sicherheit dieses Jahr bei der Oscar-Verleihung ganz groß abräumen. Warum? Ich nenne einfach mal drei Gründe:

    - Martin Scorsese hat noch keinen Regie-Oscar zählt aber zu den ganz Großen des Business. Ergo, er wäre diesesmal einfach "dran".

    - Es geht u.a. auch um einen der "eigenen" Hollywoodpioniere. Auch wenn der Flugfanatismus von Howard Hughes eindeutig im Vordergrund steht, so war er doch auch einer der bekanntesten Regisseure (und auch Produzenten) des frühen Hollywoods.

    - Es geht in diesem Fall um die Geschichte eines "großen Amerikaners" mit einer gehörigen Portion (wenn auch überaus kritisch) Patriotismus.

    Sehr gut spielt meines Erachtens auch Alan Alda. Es würde mich nicht wundern, wenn er eine Nominierung für die beste männlichen Nebenrolle erhalten würde.

  10. #139
    Benutzerbild von bubu

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    @Torsten und waschbär

    Ich bin eigentlich kein Dicaprio-Fan, daher fiel mir o.g. Satz auch nicht leicht - aber seine phänomenale schauspielerische Leistung in diesem Film muss man wirklich anerkennen und würdigen. Meine Reserviertheit ihm gegenüber begründet sich noch auf diese "Titanic"-Hysterie um ihn. Ich erinnere mich, dass ich vor "Titanic" von Dicaprio schon einmal ziemlich beeindruckt gewesen war, als ich ihn mit Johnny Depp und Juliette Lewis zusammen in dem tollen Film "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" gesehen hatte. In "Gilbert Grape" spielt Dicaprio einen Autisten und zwar sowas von echt und überzeugend (ich kenne einige Autisten), dass einem die Spucke wegbleibt. Daher war ich von ihm etwas enttäuscht, dass er nach solch tollen und anspruchsvollen Rollen (u.a. noch "This Boy's Life") dann in so einem total auf Erfolg programmierten Herzschmerz-Blockbuster mitspielte. Karrieretechnisch war's allerdings ein äußerst geschickter Zug, da ihm der "Titanic"-Erfolg mit Sicherheit große finanzielle und künstlerische Freiheiten ermöglichte.

    Ich denke, der Vergleich mit De Niro drängt sich vorwiegend daher auf, weil er nun bereits zum zweiten Mal die Hauptrolle in einem Scorsese-Film spielt. Und ich wette, es wird nicht der letzte gewesen sein. Bekanntermaßen sind De Niro und Scorsese alte Buddies und De Niro war ja Stammschauspieler in den großen Scorsese-Filmen.

    Außerdem glaube ich, dass sowohl Dicaprio in De Niro und Scorsese seine geistigen Vorbilder sieht als auch umgekehrt De Niro und Scorsese in ihm ihre Erben. Es wird auch kein Zufall gewesen sein, dass Dicaprio in dem De-Niro-Film "This Boy's Life" vor einigen Jahren spielte.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die besten Filme von Dicaprio noch nicht gedreht wurden!

    @waschbär
    Zustimmung zum Ende. Mir kam auch sofort der Gedanke "Was? Das war's jetzt?"

  11. #140
    Benutzerbild von Torsten

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    waschbaer schrieb
    Bubus Begeisterung für Leonardo kann ich nachvollziehen. Ich war anfangs gar nicht sonderlich begeistert, dass Leonardo in diesem Film die Hauptrolle spielt, aber er hat das richtig gut gemacht. Auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, so hat er mich in dieser Rolle wirklich begeistert.
    Ich bin auch kein DiCaprio-Fan, fand ihn aber z. B. in "Titanic" überzeugend und treffend besetzt. Was er bezüglich der Ausstrahlung allerdings mit einem Robert De Niro gemeinsam haben soll, erschließt sich mir nicht.

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