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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.432 Aufrufe

  1. #141
    Benutzerbild von bubu

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    Torsten postete
    waschbaer schrieb
    Bubus Begeisterung für Leonardo kann ich nachvollziehen. Ich war anfangs gar nicht sonderlich begeistert, dass Leonardo in diesem Film die Hauptrolle spielt, aber er hat das richtig gut gemacht. Auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, so hat er mich in dieser Rolle wirklich begeistert.
    Ich bin auch kein DiCaprio-Fan, fand ihn aber z. B. in "Titanic" überzeugend und treffend besetzt. Was er bezüglich der Ausstrahlung allerdings mit einem Robert De Niro gemeinsam haben soll, erschließt sich mir nicht.
    Hast du mal den jungen De Niro gesehen? Falls ja, weißt du, was ich meine. Gib Leo noch zehn Jahre. Schon jetzt in "Aviator" fand' ich hatte er einiges mehr an Ausstrahlung als jemals in "Titanic".

  2.  
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  3. #142
    Benutzerbild von Torsten

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    bubu schrieb
    Daher war ich von ihm etwas enttäuscht, dass er nach solch tollen und anspruchsvollen Rollen (u.a. noch "This Boy's Life") dann in so einem total auf Erfolg programmierten Herzschmerz-Blockbuster mitspielte.
    "Titanic" war nie so überragend, wie er durch den medialen Hype gemacht wurde - aber auch nie so schlecht, wie ihn die intellektuelle Filmkaste machte. Letztlich einer der perfektesten Popcorn-Streifen, die jemals gedreht wurden, und das darf man durchaus anerkennen - steckte immerhin eine besessene Akribie des Regisseurs drin...

  4. #143
    Benutzerbild von Torsten

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    bubu postete
    Hast du mal den jungen De Niro gesehen?
    Ja.

    bubu postete
    Falls ja, weißt du, was ich meine.
    Nein.

    Bezüglich der Ausstrahlung zwei völlig verschiedene Typen. Da wird auch das Alter nix dran ändern. Ich spreche ihm ja nicht die schauspielerische Klasse ab, sondern bin nur davon überzeugt, dass sie ein unterschiedliches Charisma verkörpern.

    Vielleicht können ja mal einige Damen dazu Stellung nehmen...

  5. #144
    Benutzerbild von bubu

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    Torsten postete
    bubu postete
    Falls ja, weißt du, was ich meine.
    Nein.
    Ich meine das gern bemühte Prinzip vom guten Wein und dem Reifen...

    Torsten postete
    Bezüglich der Ausstrahlung zwei völlig verschiedene Typen. Da wird auch das Alter nix dran ändern. Ich spreche ihm ja nicht die schauspielerische Klasse ab, sondern bin nur davon überzeugt, dass sie ein unterschiedliches Charisma verkörpern.
    Naja, das ist doch klar. Mir ging's um diese zwei entscheidenden Punkte im Allgemeinen: schauspielerisches Können und Charisma. Bei Ersterem steht er Bobby in nichts nach. Bei Letzterem legt er stetig zu.

    Torsten postete
    Vielleicht können ja mal einige Damen dazu Stellung nehmen...
    Würde aber dafür plädieren - nur solche, die auch "Aviator" gesehen haben.

  6. #145
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    waschbaer postete
    Beispielsweise den Schluss fand ich mehr als seltsam. Mit seiner "Spruce Goose" (dem größten jemals fliegenden Objekt - bis heute übrigens) fliegt er noch einmal und dann ist der Film mehr oder weniger aus. Howard bekommt wieder einen seiner krankheitsbedingten Anfälle und schwupps - der Film ist aus.

    Das fand ich wirklich bescheiden. Mir hat einfach gefehlt, wie sein Leben dann noch weitergegangen wäre, dass er beispielsweise sich nur noch "eingeigelt" hat und sich nur noch von sieben Mormonen begleiten ließ, die alles, was er anfasste sofort aus Angst vor Bakterien abwischen mussten. Und wenn man dies nur noch kurz mit einem Schriftzug eingeblendet hätte. So fand ich den Film jedoch sehr abrupt beendet.
    Tja, und das ist so ein Grund, warum mich der Film bislang eher abgeschreckt ist. Die Phase, in der er sich einigelte und nur über Fernseher und Telefon Kontakt zur Außenwelt hatte, aber noch immer über ein beträchtliches Vermögen und ein Medienimperium verfügte, war gerade die, in der er sich intensiv in die Politik einmischte. Meine Kenntnisse über die Materie (da wurden auch Bücher darüber geschrieben) halten sich in Grenzen, aber es ist wohl so, dass hauptsächlich Harry Hughes die Regierung Nixon an die Macht gebracht hat, so dass diese weitgehend von ihm abhängig war. Und als sich Nixon während der Watergate-Affäre gegen ihn stellte, hat Hughes der Öffentlichkeit noch gezielt Informationen zugespielt.

    Der Zeitpunkt, an dem der Film endet, ist wohl der, an dem sich der echte Hughes aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Dennoch gibt es auch über seinen Lebensabend mittlerweile genug gesicherte Erkenntnisse (das im Film Gezeigte muss gar nicht mal so weit gehen wie oben), dass diese Zeit zumindest Erwähnung finden sollte. So aber kommt mir Hughes im Film zu gut weg. Statt liebenswerter Verschrobenheit lag bei dem Kerl wohl ein gehöriger Dachschaden vor.

  7. #146
    Benutzerbild von Muggi

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    Im aktuellen "Biografie"-Heft kann das Leben von Howard Hughes mit zahlreichen Bildern verfolgt werden. Ist zwar schon im November erschienen, es müßte sich aber noch besorgen lassen. Ist bei mir immer Pflichtkauf...

    http://www.stern.de/magazin/biograph...32306&nv=ma_ah

  8. #147
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Ich bin ein wenig erschrocken über eure positiven Kommentare. Ich habe mir The Aviator am Wochenende angesehen: es war für mich einer der miesesten Filme überhaupt.
    OK, ich gebe zu, daß Di Caprio gut spielt. Blanchett auch.
    Soweit ich es gesehen habe.
    Denn es ist mir noch nie in meinem Leben passiert, daß ich im Kino eingepennt bin. Diesmal schon.
    Der Film war das langweiligste, was ich je im Kino gesehen habe.
    Übrigens war ich mit Schlafen nicht der einzige. Ein Kumpel, der neben mir saß und wachblieb, erzählte mir (und teilweise hab ich es auch gesehen), daß andauernd irgendwelche Leute wachgerüttelt wurden, weil sie schnarchten. Alleine in der Reihe neben mir pennten ebenfalls 5 Leute.

  9. #148
    Benutzerbild von bubu

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    Requiem For A Dream

    Mann, ich hatte ja keine Ahnung, was ich mir da gestern Abend antat. Heftiger Film! Es geht um Drogen. Auch, wenn der Film wirklich äußerst deprimierend anzuschauen ist - es ist so ziemlich der beste Anti-Drogenfilm, den ich bislang gesehen habe. Und das, ohne irgendwie moralisierend zu sein. Er beschreibt einfach hyperrealistisch das langsame Kaputtgehen von Menschen - jung und alt - an ihren Drogen. Dabei beleuchtet er aber auch die Gründe, warum die Drogen überhaupt genommen werden. Super! Sollte sich Robbie Williams mal anschauen...

  10. #149
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Sideways

    Heute angelaufen, vom Buchstabenwirbel begutachtet: Jack, ein abgehalfterter Schauspieler, der statt Fersehserien nur noch Werbefilmchen dreht, will heiraten. Eine Woche zuvor fährt er mit seinem alten College-Kumpel Miles weg, um noch mal die Sau rauszulassen. Miles ist ein geschiedener Englisch-Lehrer mit Schriftsteller-Ambitionen, der ein bisschen zu viel trinkt und ausgeprägte Depressionen durchmacht. Während Jack auf der Reise noch mal alles p***en will, was ihm in die Quere kommt, und dies auch in die Tat umsetzt, kippt sich Miles jeden Abend diverse Weinflaschen hinter die Binde. Apropos Wein, der spielt im Film auch eine wichtige Rolle, die Reise zieht sich nämlich durch kalifornische Weinanbaugebiete, und vor allem durch den passionierten Weinliebhaber Miles lernt man eine Menge über den Rebensaft kennen - quasi eine Dokumentation innerhalb des Filmes.

    Genremäßig ist das Ganze eine Tragikomödie. Komödie deswegen, weil die beiden ungleichen Freunde immer wieder durch glänzende Situationskomik hervorstechen. Dabei überwiegen jedoch die leisen Töne, denn da beide einigermaßen verkrachte Existenzen sind, brechen ihre persönlichen Probleme immer wieder hervor - dies ist das tragische Element. Mit dieser Mischung konnte ein Teil des Publikums offenbar nichts anfangen (sie hatten wohl eine richtige Komödie erwartet), weshalb schon nach einer guten halben Stunde etliche den Saal verließen. Am Anfang hat der Film einige Längen (und ist "natürlich" wieder mal länger als zwei Stunden), aber alles in allem ein sehr gelungenes und zu empfehlendes Kunstwerk!

  11. #150
    Benutzerbild von musicola

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    Audrey Tautou: Hauptrolle in "Da Vinci Code"?



    Als süße "Amélie" eroberte sie die Herzen des Publikums. Jetzt soll die Französin eine Hauptrolle in der Verfilmung des amerikanischen Bestsellers "Sakrileg" bekommen.

    Die 26-Jährige hat gerade wieder mit ihrem Part in "Mathilde - eine große Liebe" einen Riesenerfolg gelandet (bei uns ist das Drama ab 27.1. zu sehen). Nun freut sie sich bereits auf ihre Rolle in dem Thriller "The Da Vinci Code" (dt. Titel: "Sakrileg") nach einer Buchvorlage des Amerikaners Dan Brown. Es sei so gut wie sicher, dass die junge Schauspielerin an der Seite von Tom Hanks die französische Symbolforscherin Sophie Neveu spielen werde, berichtete "World Entertainment News Network".

    Hanks verkörpert den überdurchschnittlich gutaussehenden US-Professor Robert Langdon: Der Symbologe gilt in einem Mordfall als Hauptverdächtiger und muss vor dem gerissenen Ermittler Capitaine Bezu Fache (Jean Reno) fliehen. Neveu, die Enkelin des Ermordeten, hilft ihm nicht nur bei der Flucht, sondern knackt mit ihm zusammen knifflige Codes, um hinter ein dunkles Geheimnis zu kommen, das ihnen ihr Großvater in seinen letzten Stunden verraten wollte.

    Die Dreharbeiten zum Film starten im Verlaufe des Jahres. Im Mai 2006 soll der Thriller in die Kinos kommen.

    Quelle: http://suche.tvspielfilm.msn.de/news/detail/?id=2611


    Tom Hanks als Robert Langdon, Jean Reno als Bezu Fache und
    Audrey Tautou als Sophie Neveau.

    Eine, wie ich finde, exzellente Wahl wurde da getroffen. Bin begeistert!

    Bin ja mal gespannt, wer den Albino "Silas" spielen wird!

    Ich plädiere vehement für Matthias ich komme in Frieden Hues!



    Der ewige Bösewicht aus diversen B-Movie Produktionen wäre meines Erachtens die klügste Wahl!

    Gruß

    musicola

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