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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.416 Aufrufe

  1. #151
    Benutzerbild von bubu

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    Million Dollar Baby
    Großartiger Film mit drei hervorragenden Hauptdarstellern Clint Eastwood, Hillary Swank und Morgan Freeman.

    Maggie ist 31, kommt aus dem Nichts, hat nichts und will Boxerin werden. Daran setzt sie alles, ihr großes Ziel zu erreichen. Sie nervt den alternden Boxtrainer Frankie so lange, bis der sie schließlich trainiert - obwohl er starke Zweifel an dem Sinn der ganzen Sache hegt. Aber Maggies Wille ist so eisern wie ihre Fäuste. Mit Leichtigkeit macht sie alle ihre Gegnerinnen platt und ihr Weg an die Spitze scheint nur noch eine Frage der Zeit. Dann nimmt der Film eine radikale Wendung...

    Ein Tipp: wer kann sollte sich den Film im Original oder OmU anschauen. Denn sonst gehen einem die sehr überzeugenden gesprochenen Dialekte flöten.

  2.  
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  3. #152
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    musicola postete

    Tom Hanks als Robert Langdon, Jean Reno als Bezu Fache und
    Audrey Tautou als Sophie Neveau.

    Eine, wie ich finde, exzellente Wahl wurde da getroffen. Bin begeistert!


    Bin ja mal gespannt, wer den Albino "Silas" spielen wird!

    Ich plädiere vehement für Matthias ich komme in Frieden Hues!



    Der ewige Bösewicht aus diversen B-Movie Produktionen wäre meines Erachtens die klügste Wahl!

    Gruß

    musicola
    Finde ich auch....
    sehr gute Auswahl...

    Silas...
    Na Silas kann doch nur einer spielen...

    Er hier...







    Ok, Scherz beiseite..
    ich finde Matthias Hues wäre als Silas ideal...

    Hues, der ja mehr durch Material Arts Filmen von sich reden machte...

    unvergessen sein Auftritt in "I come in Peace II, The Return of Vokuhila"
    zusammen mit Vokuhila Norris...




  4. #153
    Benutzerbild von Torsten

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    LastNinja postete
    unvergessen sein Auftritt in "I come in Peace II, The Return of Vokuhila"
    zusammen mit Vokuhila Norris...





    Da dürfte Vokuhilas Lieblings-Smilie ja nicht lange auf sich warten lassen...

  5. #154
    Benutzerbild von musicola

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    Torsten postete

    Da dürfte Vokuhilas Lieblings-Smilie ja nicht lange auf sich warten lassen...
    *einknickundwegbrech*



  6. #155
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Hotel Ruanda

    Ein absolut sehenswerter Film, der nur leider am Massengeschmack vorbeizugehen scheint. Im hiesigen Cinestar lief er schon nicht mehr, falls er dort überhaupt zu sehen war, so dass ich ihn in einem kleinen Programmkino um die Ecke anschauen "musste". Es geht dabei, wie man sich schon fast denken kann, um den ruandischen Bürgerkrieg von 1994 und den damit verbundenen Völkermord. Der Vizeleiter eines Luxus-Hotels für Touristen, selbst ein Hutu, bietet Hunderten Tutsis Unterschlupf, die sonst getötet worden wären und gerät beim Versuch, seinen Schützlingen das Leben zu retten, oft selbst in Lebensgefahr. Er muss die Anführer der Hutu-Armee und der Hutu-Milizen regelmäßig bestechen, damit sie das Hotel verschonen, doch irgendwann gehen seine Mittel zur Neige... Die UN-Soldaten bieten nur zweifelhaften Schutz, da dem Westen der Wille fehlt, ernsthaft in den Konflikt einzugreifen. Fazit: Ein sehr beklemmender Film, die Sorte, nach der man erst mal gar nichts sagen kann und das Gesehene verarbeiten muss.

    An der einen oder anderen Stelle wird zum Ausdruck gebracht, dass der Westen militärisch hätte eingreifen sollen, diese Stellen sind die einzigen, denen ich etwas kritisch gegenüberstehe, weil ich skeptisch bin, ob Militäreinsätze (mit Schießbefehl) in solchen Gegenden wirklich helfen. Die Antwort der Tutsi auf die Massaker waren schließlich Kriegsverbrechen an der Hutu-Zivilbevölkerung. Solche Konflikte lassen sich wohl nur endgültig lösen, wenn eine dritte Macht beide Seiten auslöscht - und das dürfte wohl die noch schlechtere Lösung sein. Es ist bitter, dass sich so etwas auf diesem Planeten abspielt, letzten Endes glaube ich aber, dass man da gar nichts machen kann außer humanitärer Hilfe, sofern sie möglich ist. Dass der Plan, Bürgerkriege durch Waffengewalt Dritter zu beenden, komplett in die Hose gehen kann, zeigte eindrucksvoll der Somalia-Konflikt...

  7. #156
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Die Dolmetscherin

    Mitten im Plenarsaal des UNO-Gebäudes planen zwei Männer die Ermordung eines afrikanischen Diktators während einer Rede vor der UN-Vollversammlung, der in seiner Heimat Verbrechen an der Menschlichkeit begangen hat und immer noch begeht. Eine Dolmetscherin (Nicole Kidman) belauscht sie zufällig dabei und verständigt die Polizei. Schnell sind auch FBI und CIA in die Ermittlungen integriert. Es stellt sich heraus, dass die Dolmetscherin selbst in den Fall verwickelt ist, da sie aus dem Land des Diktators stammt und Verbindungen zum Widerstand aufweist. Fieberhaft versuchen die Beamten, die Täter zu finden, doch ergibt sich für den Betrachter auch die Frage, ob es moralisch überhaupt richtig ist, das Attentat zu verhindern...

    Eine Hollywood-Produktion der besseren Sorte, da nicht ganz so vorhersehbar, wie es in diesem Genre (leider) oft vorkommt. Einen großen Logikfehler gibt es jedoch, und zwar gleich zu Beginn. Ohne diesen ließe sich die Geschichte jedoch nicht erzählen, so dass man sich darauf einlassen muss. Ein bisschen störend empfand ich eine Art Pseudo-Romanze zwischen der Dolmetscherin und einem CIA-Agenten (Sean Penn), aber in einen Hollywood-Film "muss" so etwas ja mit rein. Immerhin haben sie keine richtige Liebesgeschichte entstehen lassen, sonst wäre der Film wohl unglaubwürdig geworden.

    Am meisten aufgefallen ist mir in diesem Film die Erscheinung von Nicole Kidman, da habe ich mich regelrecht erschrocken. Sie ist tatsächlich noch dünner als in ihren letzten Filmen. Wenn sie jetzt noch mit den Armen wackelt, habe ich mir ein paar Mal gedacht, hebt sie ab...

  8. #157
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Die Bluthochzeit

    Genre: Tragikomödie

    Der Film erzählt den Hochzeitstag von Mark und Sophie, der unvergesslich werden sollte und es auch wird - wenn auch anders als beabsichtigt... Bestimmt wird die Hochzeitsfeier nämlich maßgeblich von Marks Vater Hermann Walzer (Armin Rohde), der genauso reich wie egozentrisch und cholerisch ist. Für die Feier hat er einen Tisch in einem idyllisch gelegenen Landgasthof in der Eifel reserviert. Gleichzeitig will er dem Besitzer des Gasthofes, Franz Berger (Uwe Ochsenknecht), seine Immobilie abkaufen, doch dieser lehnt zum wiederholten Male ab. Erster Unmut kommt auf. Bei der Vorspeise kommt es schließlich zum Eklat: Walzer wirft Berger vor, dass die Garnelen verdorben sind, was dieser bestreitet. Prompt bricht Walzer die Feier ab und verschwindet mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft, selbstverständlich ohne zu bezahlen. Das Dumme ist nur: Die Braut und ihre Schwiegermutter sind noch auf der Toilette. Als Berger merkt, was passiert, sperrt er die Frauen dort ein und schließt die Tore. Bei Walzer, der nebenbei noch Waffenfanatiker ist, brennen daraufhin (noch) ein paar Sicherungen durch, so dass er einen Kleinkrieg gegen Bergers Gut beginnt. Leichter gesagt als getan, denn dieser weiß sich durchaus zu wehren...

    Ein sehr unterhaltsamer, straff erzählter Film, der nur selten zur Ruhe kommt. Getragen wird er vor allem von den zahlreichen mehr oder weniger entrückten Charakteren, die schauspielerisch herausragend dargestellt werden. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

  9. #158
    Benutzerbild von Torsten

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    ihkawimsns schrieb

    Die Bluthochzeit

    (...)

    Ein sehr unterhaltsamer, straff erzählter Film, der nur selten zur Ruhe kommt. Getragen wird er vor allem von den zahlreichen mehr oder weniger entrückten Charakteren, die schauspielerisch herausragend dargestellt werden. Prädikat: Sehr empfehlenswert!
    Da Armin Rohde aktuell mein deutscher Lieblingsschauspieler ist und mir die Ausschnitte gut gefallen haben, überlege ich noch, ob ich dafür ins Kino gehe - normalerweise reicht es ja, sich einen solchen Streifen auch an einem gemütlichen DVD-Abend anzusehen.

    Möchte mich zudem davon überzeugen, was an der Kritik dran ist, die die Rezension in der "TV Spielfilm" abschließt:
    Gerade wegen Rohdes und der Leistung des gesamten Ensembles ist es schade, dass "Bluthochzeit" so dumpf gewalttätig daherkommt. Zwar hat Deruddere die weit radikalere Comic-Vorlage deutlich entschärft; dass er aber nirgendwo einen moralischen Standpunkt sichtbar macht, lässt den Film wie eine Anleitung zum Durchknallen wirken.
    Wobei es fraglich ist, ob der vernunftbegabte Zuschauer unbedingt mit moralischen Botschaften zugekleistert werden muss...

  10. #159
    Benutzerbild von Muggi

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    Wenn alles klappt, werde ich mir am nächsten Freitag "Maria voll der Gnade" anehen. Muß dazu extra nach Dresden fahren und selbst dort läuft es nur in einem einzigen Kino. Eine Schande bei einem Film, der immerhin eine Oscarnominierung und mehrere gewonnene Filmpreise aufzuweisen hat. Trailer und Infos gibt es unter

    www.maria-voll-der-gnade.de

  11. #160
    Benutzerbild von Torsten

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    Muggi postete
    Wenn alles klappt, werde ich mir am nächsten Freitag "Maria voll der Gnade" anehen. Muß dazu extra nach Dresden fahren und selbst dort läuft es nur in einem einzigen Kino. Eine Schande bei einem Film, der immerhin eine Oscarnominierung und mehrere gewonnene Filmpreise aufzuweisen hat. Trailer und Infos gibt es unter

    www.maria-voll-der-gnade.de
    Sicher ein herausragender Film - aber keiner, den ich mir unbedingt im Kino ansehen muss. Auf kollektive Betroffenheit kann ich gut verzichten.

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