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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.424 Aufrufe

  1. #201
    Benutzerbild von Petra67

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    Babooshka, bin ganz Deiner Meinung bezüglich des Harry Potter Films. Snape und die Kimmkorn kamen viel zu gut weg, und Sirius kam nur in dem Kamin vor (so spart man halt eine Filmrolle ein ). Ausserdem glaube ich, dass man immer mehr Probleme bekommt, die Filme zu verstehen, wenn man die Bücher nicht gelesen hat.
    Sehr beeindruckt war ich von Voldemort, toll dargestellt.
    Und Ron erinnert mich vom Gesicht her ein bisschen an Mick Jagger.

    Ansonsten hat uns der Film auch sehr viel Spass gemacht. So ist das halt: wenn man vorher das Buch gelesen hat, gibt es immer genug am Film herumzumäkeln, weil dies oder das oder jenes gekürzt worden ist. Fürchterlich aufgeregt hab ich mich z.B. damals bei der Geisterhaus-Verfilmung, wo man eine komplette Generation ausgelassen hatte.

    Hilfreiche Seite, wenn man irgendwelche Details von Harry Potter vergessen hat, ist übrigens diese hier:
    http://harrypotter.fassbar.de/

  2.  
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  3. #202
    Benutzerbild von J.R.

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    Snape hatte wirklich wenig Auftritte, aber die waren gut. Etwa die Szene, als er sich Ron und Harry von hinten packt, als diese das Schwätzen nicht lassen

    Da sind Schulerinnerungen wach geworden

  4. #203
    Benutzerbild von waschbaer

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    Match Point

    Ich bin nicht unbedingt immer ein großer Freund von Woody Allen Filmen gewesen, aber diesen fand ich wirklich äußerst empfehlenswert.

    Ein junger Tennisprofi kehrt dem Profizirkus den Rücken und arbeitet als Tennislehrer. Ein recht wohlhabender junger Mann wird sein Tennisschüler und die beiden freunden sich auch sehr schnell an (u.a. wegen ihrer gemeinsamen Leidenschaft zur Oper).

    Eines Tages wird der Tennislehrer in die Familie des jungen Mann eingeladen und da trifft er auf zwei Frauen. Zum einen die Schwester des Tennisschülers (mit der er eine Beziehung beginnt) und zum anderen auf die Verlobte des Tennisschülers (eine sehr erfolglose US-amerikanische Schaupielerin).

    Eigentlich mag der Tennislehrer ja auch die Verlobte des Schülers, will es sich aber nicht mit der Familie seines Schülers (und all den damit verbundenen Aufstiegsmöglichkeiten) verscherzen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Tennislehrer heiratet die Schwester seines Schülers, die nun vergeblich versucht, schwanger zu werden. Sein Schüler trennt sich von seiner Verlobten und Tennislehrer und Ex-Verlobte kommen sich wieder näher. Und damit nimmt das Unglück eigentlich erst seinen Lauf.

    Woody Allen hat einige sehr gute Kameraführungen. Die Gewalt in dem Film, wird nur marginal gezeigt und es wird auf jegliche Spezialeffekte verzichtet. Das Story steht eindeutig im Vordergrund.

    Man hat das Gefühl, dass man zwei Stunden lang mit dem armen Tennislehrer "mitleidet", wie er sich aus seiner selbst verschuldeten Situation wieder befreien kann. hierbei kommt es echt zu einer überraschenden Wendung.

    Match Point ist einer der besseren Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe und ich kann ihn wirklich nur empfehlen, obwohl oder wahrscheinlich gerade weil er nicht Woody Allen-typisch ist.

  5. #204
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    LastNinja postete
    musicola postete

    Tom Hanks als Robert Langdon, Jean Reno als Bezu Fache und
    Audrey Tautou als Sophie Neveau.

    Eine, wie ich finde, exzellente Wahl wurde da getroffen. Bin begeistert!


    Bin ja mal gespannt, wer den Albino "Silas" spielen wird!

    Ich plädiere vehement für Matthias ich komme in Frieden Hues!



    Der ewige Bösewicht aus diversen B-Movie Produktionen wäre meines Erachtens die klügste Wahl!

    Gruß

    musicola
    Finde ich auch....
    sehr gute Auswahl...
    ich finde Matthias Hues wäre als Silas ideal...

    Hues, der ja mehr durch Material Arts Filmen von sich reden machte...
    unvergessen sein Auftritt in "I come in Peace II, The Return of Vokuhila"
    zusammen mit Vokuhila Norris...



    Schade...habe gerade dem Berliner Kurier entommen, dass die Rolle des Silas nicht von Matthias Hues gespielt wird...

    Sondern er hier:





    Was sagst du dazu Musicola?

  6. #205
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Ich bin zwar nicht Musicola, aber ich find's toll.
    Paul Bettany habe ich in "Ritter aus Leidenschaft" und in "Beautiful mind" gesehen - beide Male war er wirklich großartig.
    Wird Zeit, daß der mal für 'nen Oskar vorgeschlagen wird.

  7. #206
    Benutzerbild von musicola

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    Jaa, Paul Bettany ist mir auch von ""Ritter aus Leidenschaft" bekannt!

    Bin ja mal gespannt, wieviel von der Buchvorlage es letztlich auch in den fertigen Kinofilm schafft...

  8. #207
    Benutzerbild von Veja

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    zuletzt gesehen:

    Himmel & Huhn
    Ein sehr netter animierter Film, den man sich von vorne bis hinten gut angucken kann, auch wenn die Story nichts weltbewegend Neues bietet. Daß ausgerechnet Verona Feldbusch eine der wichtigeren Rollen synchronisieren musste, stört dann aber doch irgendwie, da ihre Stimme auch hier wie gewohnt unerträglich ist.

    Eine zauberhafte Nanny
    Daß der Film derart klamaukbeladen ist, hätte ich nicht erwartet, insbesondere der Anfang des Films, als die Kinder noch außer Rand und Band sind, ist kaum auszuhalten. Im späteren Verlauf wird der Film zwar noch deutlich erträglicher und teilweise sogar ganz witzig, unterm Schnitt ist der Film aber höchstens unteres Mittelmaß.

    Der ewige Gärtner
    Ein guter Film, aber auch ein schwieriger. Die erste Stunde des Films ist nämlich ziemlich langweilig, besonders dadurch bedingt, daß man viele Handlungsstränge erst viel später versteht. Im weiteren Verlauf wird der Film aber richtig spannend und auch dramatisch, auch wenn man am Ende nicht restlos Alles vom Film verstanden hat. Die Botschaft des Films kommt auf jeden Fall an und über diesen Film denkt man auch nach dem Ansehen noch lange nach. Daher trotz des lahmen Anfangs sehr empfehlenswert.

    Von diesen 3 Filmen (die natürlich sehr unterschiedlich sind) würde ich somit am Ehesten den ewigen Gärtner empfehlen.

  9. #208
    Benutzerbild von waschbaer

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    Filme, die der Bär in der letzten Zeit gesehen hat:

    München

    Langsam bin ich echt der Meinung, dass der Name Stephen Spielberg nicht mehr unbedingt für sehr gute Filme stehen muss. Außerdem hätte ich mir wirklich gewunschen, dass nicht die Suche nach den Drahtziehern (und vor allem deren brutal dargestellte Eliminierung) im Vordergrund steht, sondern auch ein bisschen mehr zum eigentlichen Attentat. Vor allem die Schlussszene, in welcher Spielberg das Töten der israelischen Geißeln mit einem 5exualakt des vom Mossads beauftragten Killers verbindet, finde ich es ein Fehlgriff erster Kategorie.


    Himmel und Huhn

    Den Film habe ich mit meinem Patenkind angesehen und finde ihn einfach scheiße. Zu Verona Pooth muss ich mich eh nicht weiter äußern.


    Aeonflux

    Diesen Film habe ich in einer Sneak Preview gesehen und wusste gar nicht, was auf mich zukommt. Aber wenn ich wohl eine Liste der zehn schlechtesten Filme der letzten zehn Jahre machen müsste, dann wäre dieser sicherlich dabei. Massenhaft special effects machen eben noch lange keinen guten Film aus.


    Die Wolke

    Den Film habe ich in einer speziellen Lehrerpreview gesehen. Die Geschichte basiert auf dem Buch von G. Pausewang. Ein fiktives Atomkraftwerk in der Nähe von Fulda erleidet einen Super-GAU. Eine radioaktive Wolke bewegt sich auf die Bewohner des Umfeldes zu.

    Massenpanik herrscht unter den Bewohnern der Zone und alle versuchen, irgendwie aus den Orten um das Atomkraftwerk zu fliehen. Von Bad Hersfeld aus sollen Sonderzüge die Leute nach Norden bringen. Die junge Hannah verliert auf der Flucht ihren kleinen Bruder Uli sowie - ohne dass sie es weiß - ihre Mutter. Kurz nach dem Tod ihres Bruders nimmt sie ein fremdes Ehepaar mit zum Bahnhof nach Bad Hersfeld. Eigentlich könnte sie sich in einen der letzten Sonderzüge begeben, aber sie erkennt auf dem Bahnhof einen ihrer Klassenkameraden, mit dem sie seit wenigen Stunden "zusammen ist". Völlig entnervt läuft sie vor den Bahnhof ins Freie, wo sich die radioaktive Wolke über ihr ergießt.

    Im zweiten Teil des Films kommt Hanah in einer Kinderstation in der Nähe von Hamburg zu sich und merkt nun, wie hart die Realität mit der Leukämie ist. Hierbei trifft sie wieder auf ihren Freund, mit dem sie ein manchmal äußerst merkwürdiges Wechselbad der Gefühle teilt.

    Der Film von Gregor Schnitzler (u.a. auch Soloalbum) zeigt deutlich die Gefahr eines Super-GAUs, so er denn hier passieren würde. Die Massenpanikszenen sind meines Erachtens sehr gut gedroht worden und zeigen in bedrückender Art und Weise den Kampf um das nackte Überleben.

    Mehrere Logikfehler stören den Handlungsverlauf jedoch ganz gewaltig. Noch mehr störte mich jedoch die "Teenager-Romanze", die man über die eigentliche Handlung gelegt hat (die auch so in dem Buch in keiner Weise so ausführlich beschrieben wird). Auch fand ich, dass Paula Klaneberg in der Hauptrolle der Hannah nicht so 100%-ig überzeugend wirkte.

    Für sehenswert halte ich den Film trotzdem, auch wenn er mir phasenweise wir ein überdimensional langer Wahlwerbespot der Grünen vorkam. Was mich allerdings wundert, ist dass das Buch von G. Pausewang (ich habe es Ende der 80er gelesen) jetzt erst verfilmt wird, denn wie es mein Banknachbar im Kino formulierte: "Die Gefahr eines atomaren GAUs halte ich für wesentlich geringer, als die Gefahr, dass irgendein muslimischer Terrorattentäter eine Inferno in einer westlichen Großstadt anrichtet."

  10. #209
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Lord Of War

    Anhand des Exil-Ukrainers Yuri Orlov thematisiert dieser Film auf gelungene Art und Weise den internationalen Waffenhandel. Zynisch, kompromisslos, auf wahren Tatsachen beruhend und mit einem gut aufgelegten Nicolas Cage, der die Hauptrolle hervorragend ausfüllt, auch wenn ich ihn sonst eher unsympathisch finde. Immer wieder kommt einem das Gezeigte überspitzt vor - auf einer Filmkritikseite las ich die Bezeichnung "Satire-Drama", aber so furchtbar weit hergeholt wird das meiste gar nicht sein. Und auch wenn manche Szenen hollywoodartig vorhersehbar waren, hat man nicht den Kardinalsfehler gemacht, den Film politisch korrekt und kantenlos zu machen. Gerade die angesprochenen politischen Strukturen, dass beispielsweise die fünf größten Waffenhändler der Welt gerade die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und die größten privaten Waffenhändler nicht mehr als freie Mitarbeiter fürs Grobe sind, kamen auf der anderen Seite des Atlantiks nicht besonders gut an. Auch Zitate wie "Nur mit Osama Bin Laden habe ich nie gehandelt. Nicht aus moralischen Gründen, sondern weil er öfter mal einen Scheck platzen ließ." trafen dort nicht auf Gegenliebe. Trotzdem - oder gerade deswegen - ein wichtiger und mutiger Film.

    Einziges Manko dieses Abends war die Tatsache, dass der Saal relativ voll und ein Großteil des Mitpublikums relativ störend war. Je mehr Leute drin sind, desto eher sind Leute dabei, die an den absolut unpassendsten Stellen lachen. Und ich kann auch nicht verstehen, was manche Leute für die zweieinhalb Stunden an Essensvorräten mitnehmen. Bei manchen könnte man wirklich denken, sie haben zuvor vier Wochen in einem sibirischen Straflager verbracht...

  11. #210
    Benutzerbild von Veja

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    Diese Filme habe ich zuletzt gesehen:

    München
    Hier kann ich Waschbärs Kritik in allen Punkten zustimmen. Ich hatte auch etwas anderes erwartet (Schwerpunkt auf dem Geiseldrama) und außerdem war mir der Film viel zu brutal. Und wenn es schon um die Eliminierung der Drahtzieher geht, hätte ich mir gewünscht, daß man noch viel mehr von der Veränderung des Hauptdarstellers vom fröhlichen Menschen zum depressiven und gefühlskalten Killers mitbekommt.


    The Fog - Nebel des Grauens
    Leider ein eher schwaches Remake des Horror-Klassikers, das lange nicht so spannend ist wie das Original. Auch die Hauptdarsteller können nicht sonderlich überzeugen. In einem Punkt fand ich das Remake aber dann doch sogar besser als das Original: die Hintergrundgeschichte, warum das mit dem Nebel und den wiederkehrenden Toten überhaupt geschieht, fand ich hier wesentlich besser verständlich dargestellt. Aber ansonsten war der Film eher mau.

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