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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.501 Aufrufe

  1. #261
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    Ach ja...
    ich hätte ihn gern mit der alten Apollo-Hose boxen sehen...


    hier noch ein Fund:
    http://www.youtube.com/watch?v=BtFn4ddJSsE

  2.  
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  3. #262
    Benutzerbild von ihkawimsns

    Registriert seit
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    Schräger als Fiktion / Stranger Than Fiction

    Harold Crick, ein stinklangweiliger und überkorrekter Steuerprüfer stellt plötzlich fest, dass alles mögliche, was er unternimmt, von einer geheimnisvollen Stimme kommentiert wird. Bald keimt in ihm der Verdacht, dass er in einem Roman mitspielt. Tatsächlich ist er sogar die Hauptfigur in einem Werk der zynischen Schriftstellerin Karen Eifel, die gerade an einer Schreibblockade leidet: Sie weiß nicht, wie sie Crick töten soll! Eher zufällig erfährt dieser, dass er sterben soll und versucht mit Hilfe eines kauzigen Literaturprofessors zu entschlüsseln, um was für einen Roman es sich handelt und wer der Urheber sein könnte...

    Als Genre wurde Komödie angegeben, allerdings verbirgt sich dahinter kein billiger Klamauk, sondern eher leiser, hintergründiger Humor. Sicher kein großes Meisterwerk, da stellenweise zu vorhersehbar, aber eine nette Idee und ein unterhaltsamer Film.

  4. #263
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Abschließend,nochmal ein -Making of- über Rocky(1-6)!
    Sehr interresant.
    http://www.myvideo.de/watch/779463

  5. #264
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Ich will ja keinen langweilen ,aber...............
    Ich habe noch eine Kritik zu -Rocky(6)Balboa-gefunden,der ich zu 100% zustimme und euch nicht vorenthalten will:
    http://www.cineastentreff.de/content/view/2611/31/


    Abschied mit erhobenem Haupt

    (tsch) Sylvester Stallone war diesmal im Vorteil: Die Erwartungen, was den sechsten Teil der Rocky-Saga angeht, hielten sich in Grenzen. Im Gegenteil: Es gab nicht wenige, auch altgediente Fans, die die Hände über dem Kopf zusammenschlugen, als Sly verkündete, er wolle ein letztes Mal in die Rolle des "Italian Stallion" schlüpfen und dabei gar selbst in den Ring steigen - 16 Jahre nach dem verheerend schlechten "Rocky V", der das Denkmal eines der größten Kino-Helden aller Zeiten in Schutt und Asche gelegt hatte. Nun also Stallone - mit 60 Jahren - zurück in den Ring? Wie leicht hätte das peinlich werden können.



    Nun, das wird es nicht. Von ein, zwei etwas überzogenen Momenten einmal abgesehen. Stallone selbst schrieb das Drehbuch und führte Regie. So wie damals, Mitte der 70er-Jahre, als er für "Rocky" jeweils eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch und die beste Hauptrolle erhielt. Natürlich ist er heute von solcherlei Ehrungen ähnlich weit entfernt wie Axel Schulz von einem Weltmeistertitel. Doch es ist dem Action-Star von einst hoch anzurechnen, dass er nun mehr als pfleglich mit seiner populärsten Rolle umging, die stets auch ein wenig für seine eigene Geschichte stand. Bisweilen übt sich Stallone sogar in Selbstironie: So entgegnet er im Original seinem aktuellen, weit jüngeren Kontrahenten auf dessen Feststellung, dass es doch vorbei sei mit der Karriere des Rocky Balboa: "It isn't over till it's over." Und auf dessen Gegenfrage, ob dieses Zitat nicht aus den 80er-Jahren stammt, antwortet Rocky: "That's probably the 70's."

    Warum nun der ehemalige Weltmeister noch einmal in den Ring steigt, versucht das Drehbuch nur dezent zu erklären. Da sind keine Träume mehr von großen Titeln, da geht es nicht um Stolz oder um alte Rechnungen. Nein, Rocky hängt noch am Sport, ist in der späten Midlife-Crises und will eigentlich nur ein paar kleine lokale Kämpfe bestreiten. Doch dann erhält er ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.

    Der Sportsender ESPN hat mithilfe einer Computersimulation den Ex-Champion gegen den aktuellen, Mason Dixon (Antonio Tarver), antreten lassen, um so festzustellen, wer denn nun der Beste aller Zeiten war. PC-Rocky schickt seinen Kontrahenten auf die Bretter, was die Lust im Boxer von einst aufs Neue erwachen lässt. Das Kampfangebot, das er nun erhält, sieht er als Chance, noch einmal vor einem großen Publikum zu boxen. Nur ein Showkampf soll es werden - in Las Vegas.

    Bis dahin vergeht rund ein Dreiviertel des Films, der sich zuvor auf das Privatleben Balboas beschränkt, dessen Ehefrau Adrian, so will es das Buch, vor vier Jahren gestorben ist. Zu seinem Sohn (Milo Ventimiglia) hat er nicht gerade das beste Verhältnis. Charmant und, wenn man so will, auch realistisch beschreibt Stallone in seinem Drehbuch das Szenario rund um den Champ von früher. Rocky hat ein Restaurant, in dem er treuen Gästen alte Geschichten erzählt. Dezent erwacht in ihm zudem die Sehnsucht nach einer Frau an seiner Seite - womöglich der Beginn einer neuen Liebesbeziehung, die der Film jedoch nur am Rande und ohne Pathos anspricht.

    Überhaupt - kein Pathos. "Rocky Balboa" gibt sich künstlerisch wie auch inhaltlich sehr zurückhaltend, orientiert sich eindeutig in Stil und Erzählweise am hochgelobten ersten Teil. Es ist dreckig, es ist düster, es wird geredet und geredet. Paulie (Burt Young), Adrians Bruder, ist noch immer an Rockys Seite und zwischen beiden entsteht der eine oder andere Dialog, der es in sich hat. Balboa spricht wie in vielen Filmen vorher dabei auch mal kluge Lebensweisheiten aus, aber eben entstanden aus dieser besonderen Mixtur aus Naivität, Erfahrung und intellektueller Reglementierung. Das alles anzuhören, wird bisweilen zwar schon ein wenig langweilig, doch bleibt auf diese Weise der Respekt vor den Hauptcharakteren erhalten, der in "Rocky V" so schamlos verspielt wurde.

    Treu bleibt der Film indes der klassischen Dramaturgie, der auch die Teile eins bis vier folgten. Nach dem Kampfangebot folgt die Trainingseinheit mit allem, was Rocky-Fans kennen: rohe Eier im Glas, einarmige Liegestützen, und am Ende geht's die legendäre Treppe hinauf, an deren Ende das Denkmal längst verschwunden ist. Was folgt, ist der Kampf selbst, der etwas zurückhaltender als früher inszeniert ist. Aufgezeichnet wurde er übrigens im Umfeld eines echten Boxkampfes in Las Vegas vor 14.000 Zuschauern. Die "Rocky, Rocky, Rocky"-Sprechchöre sind nicht gestellt.

    Wer nun ins Kino geht, der wird danach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von jedem Rocky-Kenner gefragt, wie der Fight denn nun ausgeht. Und die Antwort, die dann der Kinobesucher geben kann, macht klar, dass "Rocky Balboa" eben keine peinliche Neuauflage ist: "Es spielt keine Rolle, wer den Kampf gewinnt."

    Ein kleiner, bisweilen sogar bescheidener Film ist es geworden, sichtbar mit einfachen technischen Mitteln gedreht, der das jugendliche Publikum kaum ansprechen wird und daher wohl auch kaum zum überwältigenden Kassenerfolg wird. Rocky-Fans von früher, die sich mit dem Abgang des Champions vor anderthalb Jahrzehnten niemals abfinden wollten, dürfen indes bedenkenlos ins Kino gehen. Sie sehen ihre Geschichte, die stets als Märchen zu begreifen war, zu einem gute Ende gebracht.

    "Klar, dass du manchmal im Leben in die Fresse kriegst. Wichtig ist nur, dass du wieder aufstehst", lautet die Botschaft. Revolutionär ist die freilich nicht. Ja, nicht einmal sonderlich originell. Aber vom größten Boxer der Sportgeschichte lassen wir uns das gerne noch einmal sagen. Stallone, der demnächst auch als "Rambo" ein Comeback feiern wird, hat sich jedenfalls an diese Weisung gehalten. Rocky ist wieder aufgestanden und verabschiedet sich erhobenen Hauptes.

  6. #265
    Benutzerbild von bubu

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    "Der letzte König von Schottland"

    Spitze! Unbedingte Empfehlung. Großartige Schauspielerische Leistung von Forest Whitaker, der dafür ja auch einen Oscar bekommen hat.

    Es geht um Idi Amin, den grausamen Diktator Ugandas in den 70er-Jahren.

    Das ist wahrlich kein Film, um zusammen mit einer Frau reinzugehen...

  7. #266
    Benutzerbild von compagnies

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    Pfeil

    Aber in Ghost Rider kannste mit Deiner Frau gehen!

    Allerdings eher wegen der Szene, in der Nicolas Cage seinen nackten Oberkörper zeigt!

    Ansonsten lebt der Film von der abwechslungsreichen Vielfalt der Mimik eben dieses Hauptdarstellers!

    Der rasante Ausschnitt der Hauptdarstellerin wäre allerdings Dein Eintrittsgeld wert!

    Wären die Sequenzen emotionalen Tiefganges der unerfüllten Liebe zu Gunsten einiger "ehrlicher Fresseklatschen"-Szenen gestrichen worden, dann wäre das ein echt guter Actionfilm geworden!

    ---

  8. #267
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Zitat Zitat von bubu Beitrag anzeigen
    "Der letzte König von Schottland"

    Spitze! Unbedingte Empfehlung. Großartige Schauspielerische Leistung von Forest Whitaker, der dafür ja auch einen Oscar bekommen hat.

    Es geht um Idi Amin, den grausamen Diktator Ugandas in den 70er-Jahren.
    Ja, sehe ich genauso. Der Oscar ist auf jeden Fall verdient, auch wenn es sich streng genommen nicht um die Hauptrolle handelt. Wohltuend auch, dass hier keine Betroffenheit geschürt wurde, was beispielsweise bei "Hotel Ruanda", so gut der Film sonst auch war und ist, etwas problematisch war.

  9. #268
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Drei Monate nicht im Kino gewesen, aber heute hat sich's direkt mal wieder gelohnt:


    Hot Fuzz

    Simon Pegg, Nick Frost & Co. sind wieder da! Wurden in "Shaun Of The Dead" noch Zombiefilme durch den Kakao gezogen, ist nun das Genre der Polizeifilme dran: Der etwas übereifrige Polizist Angel (Pegg) wird aus London in das ländliche Sandford versetzt, wo er beizeiten unangenehm auffällt, weil er auch dort aus jeder Mücke einen Elefanten macht. Das kommt vor allem deshalb schlecht an, weil sich der Ort als schönstes Dorf Englands versteht und dafür bereits desöfteren ausgezeichnet wurde. Deswegen wird jegliches Verbrechen von den harmoniesüchtigen Einwohnern gerne unter den Tisch gekehrt. Als dann plötzlich eine unheimliche Mordserie beginnt, sind die übrigen Polizisten auffallend bemüht, jede Tat wie einen Unfall aussehen zu lassen. Doch Angel glaubt nicht dran und gerät so selbst ins Visier...

    Der Film kann durchaus mit "Shaun Of The Dead" mithalten, auch wenn sich die beiden Werke schwer vergleichen lassen, weil sie völlig unterschiedliche Themen behandeln. Die Persiflage gelingt aber auch diesmal wieder, und das durchaus auf unterschiedlichen Ebenen. Ohne Spoiler kann ich dazu leider nicht mehr sagen. Hervorzuheben auf jeden Fall noch das kongeniale Duo Pegg / Frost - auch wenn es am Anfang gewöhnungsbedürftig war, den Verlierertypen Pegg aus "Shaun Of The Dead", der ja zugegebenermaßen nur ein halbes Hemd ist, plötzlich als stahlharten Edelbullen verkauft zu bekommen (möglicherweise auch schon ein satirisches Element?). Frost hingegen spielt wieder eine ähnliche Rolle und geht darin auch voll auf.

    Wird eines Tages auf jeden Fall meine DVD-Sammlung bereichern!

    P.S.: Jarp!

  10. #269
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Brücke nach Terabithia


    „Brücke nach Terabithia“ basiert auf Katherine Patersons Roman für Jugendliche und wurde im landschaftlich reizvollen Neuseeland gedreht. Es geht darin um Erfahrungen in Sachen Einfühlsamkeit und der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber das Ganze wird nie schwerfällig dargestellt. Jesse (der verschlafen wirkende Josh Hutcherson, Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum), ein einzelgängerischer Fünftklässler, lebt mit seinen Eltern und vier Schwestern – darunter auch die freche May Belle (Bailee Madison), die ihn vergöttert - auf dem Land. Sein strenger Vater (Robert Patrick, Terminator 2) arbeitet in einem Heimwerkermarkt. Das Geld ist knapp, und die Klassenkameraden machen sich über seine abgenutzten Klamotten lustig, und so sucht Jesse Zuflucht beim Rennen und Zeichnen. Alles verändert sich, als gegenüber ein Schriftstellerpaar mit deren Tochter Leslie (Anna Sophia Robb aus Charlie und die Schokoladenfabrik) einzieht. Leslie ist schneller als alle Jungs, was Jesse anfangs abstößt, aber die beiden finden bald durch ihre Liebe für Phantastereien zueinander. Im Wald entdecken sie einen Fluss, der nur mit einem Seil überquert werden kann. Leslie nennt das Land auf der anderen Seite Terabithia, wo die beiden sich als Königspaar sehen. Jesse und Leslie freunden sich auch mit ihrer unkonventionellen Musiklehrerin Ms. Edmonds (Zooey Deschanel, Buddy – Der Weihnachtself) an, die ihre Kreativität unterstützt. Abgesehen von den Spannungen zuhause findet Jesses eigenes Leben endlich eine Richtung, als das Undenkbare geschieht. Wird er wieder zu seinem unsozialen Verhalten zurückkehren oder wird er aus der Erfahrung lernen? Obwohl sich der Film an alle Altersgruppen wendet, dürften einige der Kreaturen aus Terabithia für Vorschulkinder ein wenig zu gruselig sein. Die Älteren dürften jedoch an diesem gut geschriebenen und angenehm gespielten Film ihre Freude haben. --Kathleen C. Fennessy


    Toller Film, allerdings auch furchtbar traurig gegen Ende...

  11. #270
    Benutzerbild von Feenwelt

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Kann ich nur unterstützen.
    Für mich ist das einer der besten Fantasyfilme der letzten Jahre und kann als einer der wenigen gegen den Harald-Töpfer-Wahn anstinken.

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