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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.454 Aufrufe

  1. #281
    Benutzerbild von compagnies

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Es ist ganz offensichtlich: Videotheken sind unverschämt günstig!

  2.  
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  3. #282
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von compagnies Beitrag anzeigen
    Es ist ganz offensichtlich: Videotheken sind unverschämt günstig!
    Seh ich seit einigen Wochen auch so.

    Vor allem bei Serien, wo ganze Staffelboxen nur 2,50 pro Tach kosten.

  4. #283
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    @Torsten

    So positiv sehe ich es leider noch nicht. Es gibt leider noch mehr als genügend Trash-TV und somit sehe ich das Thema noch nicht als "von vorgestern" an. Aber das mit den "jungen Rebellen", die ein System überlisten, stimmt schon ein wenig, hat mich aber nicht sonderlich gestört.

  5. #284
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Joy-Divison-Freunde aufgepasst: Am 10. Januar startet hierzulande die Biographie von Ian Curtis, "Control"! Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Film um die großen Kinos einen Bogen macht und nur in kleineren Programmkinos zu sehen ist.

  6. #285
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Hab gestern Hostel gesehen. Uiuiuiiii... genau meine Kragenweite!

    *splatter*


  7. #286
    Benutzerbild von Feenwelt

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Na, dann schau Dir mal Hostel 2 an. Wenn Du gedacht hast, daß der erste Teil schon harter Tobak ist, dann haut Dich der zweite echt um. Ich glaube, daß ist der krankeste Film, den ich je gesehen habe.

    But now for something completely different:

    Der goldene Kompass

    Die Bücher von Philip Pullman werden wohl nur Fantasy-Fans unter euch etwas sagen. In der Gemeinde jedenfalls gelten sie seit Jahren als Standards. Deshalb war dieser Film für mich ein Pflichtbesuch, gerade da es ja seit dem Herrn der Ringe zur vorweihnachtlichen Tradition gehört, einen gut verfilmten Fantasy-Schmöker zu gucken. Und wie es so ist: Wenn man das Buch gelesen hat, geht man nicht gerade unvoreingenommen ins Kino. Ich versuche mal, so weit wie möglich neutral zu bleiben.

    Die Geschichte könnt ihr überall nachsehen: In einer Welt, die den Gesetzen des [wiki]Steampunk[/wiki] unterliegt, ist die Seele des Menschen nicht Teil seines Körpers. Stattdessen läuft oder fliegt sie in Form eines zu ihm passenden Tieres neben ihm her. Ein Mädchen gelangt an ein magisches Artefakt, eben jenen goldenen Kompass, der ihm hilft, ein ungeheures Verbrechen aufzudecken, das gegen diese "Dämonen" genannten Tier-Seelen gerichtet ist.

    Der Film war für mich ein wenig enttäuschend. Die Geschichte entwickelt sich für meinen Geschmack zu rasant. Kaum hat man eine Nebenfigur kennen gelernt, so wechselt die Szene und schon kommen wieder neue Figuren hinzu. Das Drehbuch lässt sich kaum Zeit, um diese Figuren auch wirklich zu entwickeln. Und obwohl sich die ganze Geschichte um das Mädchen dreht, so bleibt sie selbst farblos. Sie agiert, ohne daß ihre Motive wirklich klar wären. Das ist schade, denn hier hätte das Buch einiges an Material geboten. Offensichtlich ging es den Machern eher darum, die epische Originalstory in Filmlänge zu quetschen. Auch die anderen Darsteller können nicht viel zur "Tiefe" des Filmes beitragen. Nicole Kidman schauspielert zwar wieder hervorragend, aber auch ihre Figur hat eigentlich kaum etwas zu sagen.
    Was den Film trotzdem sehenswert macht, sind die Spezialeffekte.
    Die "Dämonen" sind wunderschön dargestellt. Manchmal zu klischeehaft (fast alle "Bösen" haben natürlich dunkle, wilde Dämonen wie Wölfe o.ä.), aber immer glaubwürdig im Rahmen der Fantasy-Welt. Und selten habe ich Steampunk so gut umgesetzt gesehen wie hier.

    Jugendliche werden den Film lieben.
    Frauen werden den Film lieben. (Es gibt ohne Ende Katzen und ähnlich niedliche "Dämonen" - meine Freundin war hin und weg. Scheiß auf Handlung! Sobald es irgendwas auf 4 Pfoten mit Krallen gibt, ist der Film toll!)
    Fans des Buches werden nicht völlig enttäuscht, sondern erleben immerhin einen netten Popcorn-Abend mit Wiedererkennungswert. Allen anderen empfehle ich dann doch eher, auf die DVD von "Sternwanderer" zu warten - für mich den besten Fantasy-Film des Jahres 2007.

  8. #287
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ich war in den letzten Tagen auch zwei mal im Kino. Zum einen habe ich auch "Der goldene Kompass" gesehen und fand den Film jedoch nicht sonderlich. Gut, ein paar schöne Bilder von England (v.a. aus Oxford) gab es dann schon, aber ansonsten hat mir der Film nahezu gar nicht zugesagt.

    Und als Beweis dafür, dass ich häufig neben seltsamen Gestalten im Kino sitze, nur mal zwei Zitate, wie mein Nachbar den fIlm gesehen hat:

    über Nicole Kidman: "Die hat in dem Film was von Magda Goebbels".
    über die gepanzerten Eisbären: "Das kommt davon, wenn ein Eisbär ein Gürteltier poppt".


    Der zweite Film, den ich angesehen habe, war Elisabeth.

    Schönes Kostümdrama, welches allerdings historisch nicht ganz korrekt ist. Die Person von Walter Raleigh wird völlig überzeichnet, dafür aber Sir F. Drake nahezu komplett ausglendet.

    Die Altersfreigabe 6+ hat mich dann doch wieder gewundert, denn man sieht u.a. wie einem die Zunge herausgeschnitten wird, frühneuzeitliche Foltermethoden. Auch die Enthauptungsszene (Maria Stuart) finde ich für einen 6-jährigen ganz schön hart.

    Trotzdem: Prädikat sehenswert.

  9. #288
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ich habe gestern "Eastern Promises" von David Cronenberg angeschaut.

    Zur Handlung:

    Bei einer Geburt in einem Londoner Krankenhaus stirbt die junge russische Mutter in den Armen der Hebamme Anna (Naomi Watts). Da die Identität der Toten, einer offenbar illegalen osteuropäischen Prostituierten, unbekannt ist, setzt Anna alles daran die Angehörigen des verwaisten Säuglings zu finden. Ihre einzigen Hinweise sind ein in Russisch geschriebenes Tagebuch und ein Streichholzbriefchen mit dem Namen eines russischen Restaurants.

    Anna folgt der Spur und trifft dabei auf den attraktiven Nikolai (Viggo Mortensen). Der arbeitet für den ebenso einflussreichen wie zwielichtigen Restaurant-Besitzer und Patriarchen Semyon (Armin Mueller-Stahl). Als Anna entdeckt, dass das Tagebuch Beweise enthält, die Semyon und seinen Sohn Kirill (Vincent Cassel) für viele Jahre hinter Gitter bringen könnten, schwebt sie schon längst in höchster Gefahr ...

    Selten habe ich einen Film gesehen, der so schonungslos Brutalität und Gewaltszenen offen zeigt. Die Frau neben mir im Kino hatte bei etlichen Szenen die Augen geschlossen und zeigt ernsthaft Angstschweiß. Es war einfach zu viel, was dem Zuseher da zugemutet wurde. Mehrere, überwiegend weibliche Zuschauer, verließen den Kinosaal während des Films. Ich frage mich, was muss ein Film noch alles zeigen, dass in Deutschland das FSK18-Prädikat kommt. Wenn man bedenkt, dass "Assault on Precinct 13" auch heute noch ein FSK18-Prädikat hat, dann ist dies völlig unverständlich. Der ist schon fast ein Kinderfilm dagegen.

    Dabei sind die Gewaltszenen für die Handlung (die spannend und gut ist) gar nicht zwingend notwendig. Die schauspielerische Leistung von Armin Müller-Stahl und auch von Viggo Mortensen sind meines Erachtens sehr gut.

  10. #289
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Gesehen habe ich ihn gestern auch, fand die Gewaltszenen aber nicht sooo dramatisch (verglichen mit "Saving Private Ryan" etc.). Vielleicht war es ein wenig ungewohnt, weil alles im Nahkampf erledigt wurde, anstatt "aus sicherer Entfernung". Überhaupt fand ich es bemerkenswert, einen Mafiafilm anzuschauen, in dem keine einzige Schusswaffe abgefeuert wird. Kann mich nicht daran erinnern, so was vorher schon mal gesehen zu haben.

    Inhaltlich ansonsten in der Tat ein sehenswerter Film, auch wenn das Rad nicht neu erfunden wird. Einiges konnte man durchaus vorhersehen...

  11. #290
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    ...Wenn man bedenkt, dass "Assault on Precinct 13" auch heute noch ein FSK18-Prädikat hat, dann ist dies völlig unverständlich...
    Der erwähnte Film wurde einfach der FSK nicht zur neuen Bewertung vorgelegt, was aber 2005 dann doch geschehen ist, siehe da: Assault ist seither frei ab 16.

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