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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.521 Aufrufe

  1. #311
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja

    AW: Kritik von Kinofilmen

    Passt scho....

    NEO, the ONE, is back....

  2.  
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  3. #312
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie

    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ansonsten ,bin ich auf den gespannt:
    http://www.brandnerkaspar-derfilm.de/
    Der wird es schwer bei mir haben,da ich denke das man das Orginal:
    http://www.br-online.de/bayerisches-...1548871296.xml
    nur sehr schwer besser machen kann:

  4. #313
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    @Torsten (bezugnehmend auf dein Posting 291)

    Absolute Zustimmung bei Deadwood. Diese TV-Produktion ist um Längen besser, als die meisten Filme, die ich in den letzten zwei, drei Jahren gesehen habe.

    Und im Gegensatz zu den meisten 90-Minuten-Western auch keine Wild West Romantik, sondern die Darstellung der Ereignisse in South Dakota. Habe zwar bislang nur die erste Staffel gesehen, aber die hatte es mir mehr als angetan (auch wenn ich die Szene mit den Schweinen des Chinesen immer ein wenig übel fand - das ist echtes Kopfkino).

  5. #314
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ich war in den letzten Tagen zwei Mal im Kino.


    Der Tag, an dem die Erde stillstand

    Um es gleich vorwegzunehmen: Mir hat die Neuverfilmung nicht sonderlich gefallen, denn viel ist vom Charme des Originals sowie dessen Drehbuch nicht übrig geblieben. Permanent blendendes Licht, meines Erachtens eine furchtbar wackelige Kameraführung (so etwas scheint momentan unter Regisseuren aller Länder) "in" zu sein und der Versuch mit allen technischen Mitteln auch in das Genre "Katastrophenfilm" abzudriften, machten den Film eher zu einer Qual. Nicht einmal Keanu Reeves oder Jennifer Connelly können den Film retten. Noch schlimmer und immens nervend fand ich das Auftreten von Jaden Smith (dem Sohn von Will Smith), als übercool wirkendes Hip-Hop-Kind. Lediglich John Cleese als Nobelpreisträger kann mal ein wenig Kurzweil in den ansonsten langatmigen Film bringen.


    Die Buddenbrooks

    In einer speziellen Preview für Angehörige meines Berufsstandes gesehen und ebenfalls als immens langatmig empfunden. Sicherlich ein Armin Müller-Stahl spielt gut und auch die Kostüme, Requisiten und Drehorte sind gut gewählt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Neuverfilmung ohne irgendwelche Höhepunkte vor sich hin plätschert und die Geschichte einfach wahnsinnig langweilig rüberbringt. Persönlicher Höhepunkt für mich: Alle Ballsaal-Szenen und Theaterszenen wurden im Kurhaustheater im Augsburger Stadtteil Göggingen gedreht. Aber ein wenig Lokalkolorit machten den Film für mich wirklich nicht besser.

  6. #315
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie

    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Ich war in den letzten Tagen zwei Mal im Kino.


    Der Tag, an dem die Erde stillstand

    Um es gleich vorwegzunehmen: Mir hat die Neuverfilmung nicht sonderlich gefallen, denn viel ist vom Charme des Originals sowie dessen Drehbuch nicht übrig geblieben. Permanent blendendes Licht, meines Erachtens eine furchtbar wackelige Kameraführung (so etwas scheint momentan unter Regisseuren aller Länder) "in" zu sein und der Versuch mit allen technischen Mitteln auch in das Genre "Katastrophenfilm" abzudriften, machten den Film eher zu einer Qual. Nicht einmal Keanu Reeves oder Jennifer Connelly können den Film retten. Noch schlimmer und immens nervend fand ich das Auftreten von Jaden Smith (dem Sohn von Will Smith), als übercool wirkendes Hip-Hop-Kind. Lediglich John Cleese als Nobelpreisträger kann mal ein wenig Kurzweil in den ansonsten langatmigen Film bringen.

    Leider muss ich mich da anschliessen(ich hatte da wesentlich mehr erwartet).
    Da haben sie so eine tolle Vorlage und manchen dann trotz genügend Geld und Möglichkeiten moderner Technik so eine halbgare Sache daraus.

    Das "ganze" wirkte für mich irgendwie lieblos zusammengeschustert.

  7. #316
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    @Torsten (bezugnehmend auf dein Posting 291)

    Absolute Zustimmung bei Deadwood. Diese TV-Produktion ist um Längen besser, als die meisten Filme, die ich in den letzten zwei, drei Jahren gesehen habe.
    Um nicht zu sehr vom Thema dieses Threads (Kino) abzudriften, hab ich darauf hier geantwortet.

  8. #317
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Komme gerade aus dem Kino zurück. Ich habe mir heute Willkommen bei den Sch´tis angeschaut und bin voll des Lobes.

    Die Handlung ist schnell erzählt. Ein französischer Postbeamter möchte - mehr oder weniger wegen seiner ständig nörgelnden Frau - sich von der Provence an die Cote d´Azur versetzen lassen. Als ihm ein Behinderter den Posten "wegschnappt", gibt er sich bei seinem nächsten Versetzungsantrag ebenfalls als Behinderter aus, jedoch fliegt sein Betrug auf und so wird er zur Strafe für die kommenden zwei Jahre in den hohen Norden Frankreichs strafversetzt.

    Von Freunden und Familie bemitleidet, zieht er zunächst einmal widerwillig alleine dorthin und fühlt sich wegen des schlechten Wetters, seiner möbellosen Dienstwohnung und vor allem der Aussprache der Einwohner absolut unwohl.

    Allerdings lernt er sehr schnell die Herzlichkeit der Einwohner kennen, die binnen eines Tages gebrauchte Möbel für ihn sammeln. Er freundet sich mit seinen Arbeitskollegen an und als er nach zwei Wochen zum ersten Mal zurück in die Provence zu seiner Frau fährt, möchte diese gar keinen echten Bericht, wie er sich fühlt / es ihm geht, sondern möchte sich im Prinzip in ihren Vorurteilen über den Norden Frankreichs bestätigt sehen.

    Mehr wird nicht verraten.

    Mir hat der Film aus mehreren Gründen gefallen. Zum einen endlich mal kein Film, der vor Spezialeffekten, Kamerawackeleffekten und Schnitten im Sekundentakt wimmelt, sondern ein Film, der sich auf Dialoge (herrlich die Sprachspiele in dem Film) und ein vernünftiges Drehbuch konzentriert.

    Weiterhin gibt es kaum eine Minute in dem Film, in dem nicht irgendeine Pointe vorkommt. Und diese nicht einfach platt, sondern wirklich amüsant. Die Rollen sind mit Kad Meran, Dany Boon und vor allem Anne Marivin hervorragend besetzt.

    Und zuletzt habe ich die Erlebnisse des Poststellenleiters in vergleichbarer Weise ebenfalls erlebt. Als ich vor vielen Jahren im industriellen Norden Englands in einer Staft mit riesengroßen Stahlwerk lebte, wollte ich eigentlich nach fünf Minuten wieder umfrehen und ab nach Hause. Da ging es mir wie dem Hauptdarsteller. Und genau das, was er erlebt hat, widerfuhr mir auch. Im Laufe der Zeit war ich einfach von der Herzlichkeit der Leute beeindruckt.

    Für mich so gesehen ein gelungener Kinoabend und ich kann wirklich gut verstehen, dass dieser Film über 20 Millionen Franzosen in die Kinos gelockt hat. Wenn ich das richtig gelesen habe, dann ist er der erfolgreichste französische Film überhaupt (was wohl bislang "Die große Sause" mit L. de Funes war) ud nach Titanic der zweiterfolgreichste Film in Frankreich (gemessen an den Ticketverkäufen).

  9. #318
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ja, der Film war in Frankreich überaus erfolgreich und ich werde ihn mir sicherlich im französischen Original ansehen. Von der deutschen Version habe ich nur Ausschnitte in Fernsehberichten gesehen und fand's ziemlich abgefahren, dass man einen solchen typisch französischen Film synchronisiert hat, synchronisiert, nicht etwa lokalisiert. Sprecher der Hauptperson ist ja Christoph "Stromberg" Maria Herbst, der das sehr gut hinbekommen hat. Wie er aber erzählte, sei er bei den Synchronisierungsarbeiten oft dem Wahnsinn nah gewesen.

  10. #319
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    jedoch fliegt sein Betrug auf und so wird er zur Strafe für die kommenden zwei Jahre in den hohen Norden Frankreichs strafversetzt.

    Von Freunden und Familie bemitleidet, zieht er zunächst einmal widerwillig alleine dorthin und fühlt sich wegen des schlechten Wetters, seiner möbellosen Dienstwohnung und vor allem der Aussprache der Einwohner absolut unwohl. [...]Als ich vor vielen Jahren im industriellen Norden Englands in einer Staft mit riesengroßen Stahlwerk lebte, wollte ich eigentlich nach fünf Minuten wieder umfrehen und ab nach Hause. Da ging es mir wie dem Hauptdarsteller. Und genau das, was er erlebt hat, widerfuhr mir auch. Im Laufe der Zeit war ich einfach von der Herzlichkeit der Leute beeindruckt.
    Von dem Film habe ich vor einigen Monaten auch ein Making Of gesehen. Ich werde ihn mir auf jeden Fall angucken. Ich war auch schon im "Nord-Pas-de-Calais" und es hat mir sehr gut gefallen. Zwar bin ich an solchen lebenden, "ranzigen" Ecken ja eh immer mehr interessiert als an schönen Stränden. Aber wenn ich mir angucke wie diese Gegend im ersten Weltkrieg mitgenommen wurde und wie allgegenwärtig dort noch das Andenken an die damaligen Schlachten ist, war ich doppelt beeindruckt wie gut man als Deutscher aufgenommen wurde. Ich bin gespannt was ich im Film vielleicht wiedererkennen werde und fand schon die Ausschnitte aus dem Making Of sehr amüsant. Ich finds gut, wenn die vermeintlichen industriellen Schmuddelecken mal ein wenig ins Rampenlicht gerückt werden. In Deutschland glauben ja auch viele erst, dass es tief im Westen viel besser ist als man glaubt, wenn sie sich selbst vor Ort davon überzeugt haben. Da gibts noch ne Menge Klischees und die kann man wunderbar auf die Schippe nehmen.

    PM

  11. #320
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    @PM

    Ich war auch schon mal für einen Kurzurlaub im Pas-de-Calais. Kam mir immer wie ein "verlängertes Belgien" vor. Aber wirklich: Sehr freundlicher, hilfsbereiter Menschenschlag. Sicherlich, es ist nicht Mittelmeer und sieht alles andere als "südlich" aus dort, aber es hat eben einen eigenen Charme.

    In dem Film wird sehr mit den Klischees gespielt. Und die Nordfranzosen nehmen sich teilweise auch selber auf die Schippe. Herrliche Szene in der alten Bergarbeitersiedlung. Mehr sage ich nicht dazu.

    Und selbst einem 80er-Jahre-Lied, das ich eigentlich gar nicht abhaben kann und welches in dem Film eine gewisse Rolle spielt, kann ich - zumindest in diesem Film - etwas abgewinnen.


    @Torsten

    Danke für den Hinweis auf The Wire im anderen Thread. Ich versuche mal an die DVD-Boxen ranzukommen. Mal schauen, was das Finanzielle spricht.

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