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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.416 Aufrufe

  1. #321
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Die Perlmutterfarbe

    Ich hatte heute das Vergnügen, in Augsburg bei einer Vorpremiere des neuen Films von Marcus H. Rosenmüller dabei sein zu können. Regisseur Marcus H. Rosenmüller, Produzent Robert Marciniak sowie die beiden Hauptdarsteller Markus Krojer und Zoe Mannhart waren selber anwesend, um anschließend noch einige Fragen zum Film zu beantworten.

    Zur Handlung:

    "Die Perlmutterfarbe" ist die Verfilmung des Romans von Anna Maria Jokl (aus dem Jahre 1948).

    Der 13-jährige Alexander besucht eine Realschule. In seine Klasse gehen auch sein bester Freund Maulwurf und Lotte, in die Alexander verliebt ist. Durch Zufall kommt Alexander in den Besitz von Maulwurfs neuester Erfindung, der Perlmutterfarbe, wodurch sein Leben etwas aus den Fugen gerät.

    In der Schule versuchen alle den Dieb der Perlmutterfarbe zu finden. Anstatt jedoch bei der Wahrheit zu bleiben und alles zu gestehen, flüchtet sich Alexander in eine Notlüge. Er wird von Gruber, einem älteren und herrschsüchtigen Mitschüler, gedeckt. Die Abhängigkeit nutzt Gruber jedoch für seine Zwecke.

    Er kann den Verdacht auf B-Karli, einen Jungen aus der Parallelklasse, lenken und tritt eine Hetzkampagne los, es entsteht eine Feindschaft zwischen den beiden Parallelklassen. Alexander verstrickt sich immer weiter in Lügen und entfernt sich mehr und mehr von Maulwurf und seinen Freunden. Gruber spielt währenddessen die beiden Klassen gegeneinander aus.

    Mehr wird nicht verraten. Nett war der Versuch, historisch möglichst akkurat zu bleiben bei Einrichtung, Kostümen und Kulissen. Außerdem ist der selbst konstruierte "Lügendetektor" durchaus einen großen Lacher wert.

    Sicherlich nicht der beste Film von Marcus H. Rosenmüller. "Wer früher stirbt ..." und auch "Schwere Jungs" fand ich um einiges besser, aber es handelt sich eben um eine Literaturverfilmung und dabei waren dem Regisseur wohl ein paar Mal die Hände gebunden. Trotz und alledam: Sehenswert.

  2.  
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  3. #322
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Da hat mich der Trailer etwas abgeschreckt. Hatte nicht den Eindruck, dass er auch an Leute außerhalb Bayerns gerichtet ist.

  4. #323
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ich habe vor einigen Tagen 'Australia' mit Nicole Kidman / Hugh Jackman gesehen.

    Da braucht man Sitzfleisch, denn der Film dauert in etwa 2,5 Std. Das ganze ist eine Liebesgeschichte im Outback zur Zeit des 2. WK.

    Geboten werden sehr viele schöne Naturaufnahmen, eingebettet in etwas Cowboy-Romantik und Aborigines-Folkore. Der Streifen krankt jedoch an den manchmal recht eindimensionalen Charakteren und dem Versuch mehr als nur eine Liebesgeschichte zu sein. Wer sich daran nicht stört, wird jedoch von den beiden bestens aufgelegten Hauptdarstellern blendend unterhalten!

  5. #324
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von ihkawimsns Beitrag anzeigen
    Da hat mich der Trailer etwas abgeschreckt. Hatte nicht den Eindruck, dass er auch an Leute außerhalb Bayerns gerichtet ist.
    Na ja, ich bin ja hinterwäldlerischer Bayer und daher darf mir der Film gefallen. Aber mal im Ernst: Allein schon wegen des Dialekts, den die meisten der Schauspieler sprechen, dürfte es für einen Nichtbayern einfach sehr schwierig sein, den Film rein sprachtechnisch zu verstehen.

  6. #325
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    War am Dienstag mit Freundin und Kids in WALL-E und kann dir in allen Punkten zustimmen. Desweiteren hat der Film übrigens auch einige Stellen, die mächtig ans Herz gehen. Musste mir hin und wieder ein Tränchen verkneifen...

    Aber er ist ja auch sooooo goldig:

    Ich hab das Teil jetzt endlich auch gesehen - klasse Film, brillant animiert! Wenn dann noch die Freundin sagt "ach das ist Computergrafik?", ist das für die 3D-Modeller wohl die höchste Auszeichnung!
    Besonders schön fand ich auch die diversen Anspielungen auf Filmklassiker a la "2001: A Space Odyssey".

    Vor kurzem hab ich mir noch die Doku "Sicko" (2007) reingezogen. Selbst wenn man da einiges von der typischen Michael Moore Polemik abzieht, bleibt ein erschütterndes Bild des "Gesundheitssytsems" in den USA. Unbedingt ansehen!
    Spannend, und stellenweise auch komisch....

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sicko

    Lutz

  7. #326
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Hab mir gerade den viel diskutierten "Slumdog Millionaire" angesehen, der im März bei uns in die Kinos kommt. Hat mir gut gefallen, aber die große Erwartungshaltung, die durch die vielen Auszeichnungen und Lobeshymnen aufgebaut wurde, konnte er leider nicht erfüllen (wie so oft in den letzten Jahren) - dafür läuft er auf ein zu simpel gestricktes und klischeebeladenes Ende hinaus. Deshalb hat mir die erste Filmhälfte, die größtenteils in den Slums spielt, auch besser gefallen als die zweite, wobei ich stellenweise froh war, dass es kein Geruchsfernsehen gibt. Die Liebesgeschichte ist anfangs sehr anrührend, wird mir aber nach hinten raus etwas zu kitschig.

    Trotzdem ein unterhaltsamer, oft bewegender und manchmal amüsanter Film mit tollen Bildern und einem schönen Soundtrack. Und die Tanzeinlage während des Abspanns interpretiere ich einfach mal als Persiflage auf die üblichen Bollywood-Streifen.

    Ohne Untertitel ist dieser Film im O-Ton übrigens ein hartes Brot - an vielen Stellen kann man kaum glauben, dass das wirklich Englisch sein soll, was die indischen Schauspieler da sprechen. Glücklicherweise lebt "Slumdog Millionaire" aber auch mehr von Atmosphäre, Bildgewalt und der Außenseiterstory, die Sätze/Dialoge sind sowieso meist eher kurz gehalten.

  8. #327
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Komme gerade aus dem Kino und bin völlig begeistert:


    Der seltsame Fall des Benjamin Button


    Die Handlung basiert auf einem ganz einfachen, aber genialen Einfall: Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Menschen, der als alter Mann geboren wird und anstatt zu altern immer jünger wird, bis er schließlich ein (diesmal "echter") Säugling ist. Darauf basierend wird eine häufig melancholische, stellenweise aber auch humorvolle Geschichte erzählt, die am ehesten mit Forrest Gump verglichen werden kann. Zumindest werden ähnliche Themen aufgegriffen: Geburt, Alterung, Verlust, Tod, sich überkreuzende Lebensgeschichten, eine nur teilweise erfüllte Beziehung sowie die Frage, inwiefern man sein Leben selbst gestalten kann und inwiefern man vom Schicksal getrieben wird. Dennoch ist der Film völlig eigenständig und hat definitiv Charme. Für mich jetzt schon ein Kandidat für meinen Lieblingsfilm des Jahres!

  9. #328
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von ihkawimsns Beitrag anzeigen
    Komme gerade aus dem Kino und bin völlig begeistert:


    Der seltsame Fall des Benjamin Button


    (...) Für mich jetzt schon ein Kandidat für meinen Lieblingsfilm des Jahres!
    Den will ich mir demnächst auch mal ansehen, auch wenn ich für solche Charakterdramen nicht ins Kino gehe. Neben der Geschichte und den guten Schauspielleistungen bin ich mal auf die viel gelobten Masken und Effekte gespannt, die in ihrer Brillanz ja auch mit dem technischen Meilenstein von "Forrest Gump" verglichen werden.

  10. #329
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Hm, dann sind eher die Masken interessant. Sooo viele auffällige Spezialeffekte sind mir nicht in Erinnerung.

  11. #330
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von ihkawimsns Beitrag anzeigen
    Hm, dann sind eher die Masken interessant. Sooo viele Spezialeffekte sind mir nicht in Erinnerung.
    Mit "Effekte" meinte ich auch alles, was das Verjüngen/Altern der Figuren betrifft. Weiß ja nicht, wie viel davon reine Maskenarbeit ist und wo mit Effekten nachgeholfen wurde.

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