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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.454 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von Petra67

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    senden postete
    Ich habe Der Wixer kürzlich gesehn und fand den Film nicht so toll. Die ganzen Witze werden mit der Zeit nervig und fast langweilig. Anke Engelke nervt wieder mal und auch Kalkofe und Pastewka können keine Glanzlichte setzen. Bis auf eine Handvoll Witze war der Film eigentlich nur noch blöd.
    Eine Freundin von mir war auch nicht sehr begeistert...

    Gefallen hat mir 50 Erste Dates. Den fand ich sehr unterhaltsam, auch wenn es ein bisschen an Und täglich grüßt das Murmeltier erinnert. Aber Adam Sandler spielt sehr gut.
    Hab den Film im Flugzeug gesehen und musste aufhören, weil mir meine Heulerei zu peinlich wurde... Wirklich schöner Film mit einigen guten Gags am Anfang.
    Hab mir dann Starsky and Hutch angeguckt und mich vor Lachen fast bepinkelt. Das war dann meinem Mann beinah peinlich


    Ganz schlecht war Van Halesing. Das war echt absoluter Mist. Nur computeranimierter Schwachsinn, der nichts mit der Story zu tun hat, sondern nur um der Action willen da ist. Wirklich einer der schlechtesten Filme aller Zeiten. Da kann ich J.R. nur beipflichten.
    Fand ich auch nicht so prall. Dieses hach so pathetisch-traurige Ende , dann die Vermischung von Dr. Shrekyl, Frankenstein und Dracula, das fand ich alles sehr seltsam. Wir mussten häufig ungewollt lachen, z.B. weil uns der arme Frankenstein (bzw. sein Monster) so leid tat, wie der da rumtaperte, war das so beabsichtigt oder sollte der Film gar nicht komisch wirken???
    Es gibt aber einen noch schlechteren Film, nämlich der Pakt der Wölfe. Das war Schwachsinn pur, aber im ähnlichen Stil wie Van Helsing.


    Dieses WE haben wir uns Shrek 2 angeguckt und fanden den wirklich gut. Ich möchte den gern noch ein zweites Mal sehen, um auch alle Anspielungen zu verstehen. Ausserdem fand ich den Soundtrack klasse, mit dem traurigen Klavierspieler in der Bar, der von Nick Cave gesungen wird, tooooooooll!!!!!!!!! Und heute hab ich gleich nachgeforscht, von wem Ever fallen in love gesungen wurde, nämlich von einem gewissen Pete Yorn. Sacht mir gar nix, kennt den jemand?????

    Zu guter letzt muss ich zugeben, dass mir Harry Potter 3 auch gut gefallen hat.

    Gruss,
    Petra

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Seit ca. einer Dreiviertelstunde bin ich aus "Fahrenheit 9/11" zurück. Fazit: Manche Details kann und soll man anzweifeln (wie es bei solchen Themen eigentlich immer ist", aber die Grundaussage bleibt absolut richtig.

    Der einzige (kleinere) Vorwurf, den ich dem Film zu machen habe, ist der, dass die Tatsache, dass der Film auch Wahlkampfzwecken dienen soll, stellenweise doch recht stark zum Vorschein kommt - er kommt mitunter etwas manipulativ daher. Prinzipiell ist der Film aber als absolut sehenswert einzustufen!

  4. #33
    Benutzerbild von Pallas

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    musicola postete
    Habe mir Shrek 2 angesehen und war furchtbar enttäuscht.
    (...)
    Was fehlte war der Humor!
    Da hat dann meines Erachtens doch etwas ganz Wesentliches gefehlt!?...

    Hat jemand schon den neuen Bully-Film "(T)raumschiff Surprise" (oder so ähnlich) gesehen?

  5. #34
    Benutzerbild von waschbaer

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    Nun dann schreibe ich mal über das Traumschiff:

    Ich empfand den Film zum einen als technisch perfekt gemacht (die Tricktechnik muss sich in keinster Art und Weise hinter den Großen aus USA verstecken), aber auf der anderen Seite als humoristisch äußerst platt gemacht.

    Während das tuntige Getue (Sorry mir fällt kein anderer Ausdruck dazu ein) bei Manitou nur auf eine Person beschränkt war, kommen halt jetzt einfach drei von der Sorte vor und das wurde mir persönlich etwas zu viel. Darüber hinaus hat man die meisten Gags bereits bei der Bullyparade gesehen. Außerdem war das bei Manitou einfach ein neuer Witz und dieses mal war es einfach viel zu sehr berechenbar.

    Wer mich in dem Film am meisten nervt ist Bully selber. Die anderen Charaktere, vor allem Til Schweiger (als er selbst; Bester Satz meines Erachtens: Mein Name ist Til Schweiger, ich bin Schauspieler und verdiene mit solchem Schwachsinn mein Geld) finde ich sind deutlich besser gespielt und stehen deutlich mehr im Vordergrund.

    Die Musik von Stefan Raab würde ich eigentlich sogar gar nicht einmal schlecht finden, aber das tuntige Getue bei Space Taxi finde ich macht einen eigentlich ordentlichen Song wieder zunichte.

    Fazit: Hirn an der Kasse abgeben und danach wieder holen. Und: Auf jeden Fall bis ganz zum Schluß sitzenbleiebn und nicht sobald der Abspann kommt gehen.

  6. #35
    Benutzerbild von bubu

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    I, Robot

    "I, Robot" schmückt sich mit einem großen Namen: Kein geringerer als Science-Fiction-Ikone Isaac Asimov musste für den neuesten Film von "Dark City"-Regisseur Alex Proyas mit seinem guten Namen herhalten. Doch bevor das womöglich missgedeutet wird, wies der freundliche Herr von der 20th Century Fox bei der Pressevorführung des Films die Journalisten sicherheitshalber darauf hin, dass "I, Robot" zwar "philosophische Anklänge" besäße, aber trotzdem ein typischer "Blockbuster" sei.

    Der eingefleischte Science-Fiction-Fan, der sicher vor Besuch des Films mit dem Schlimmsten rechnet, sprich: der vollständigen Verhunzung von Asimovs Werk, wird erstaunt sein. Man findet doch so einiges vom Altmeister der Science-Fiction in "I, Robot" wieder, zwar oberflächlich, aber immerhin.

    Am deutlichsten wohl im Vorspann, wo gleich die drei Robot-Gesetze Asimovs zitiert werden:

    1) Ein Robot darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen

    2) Ein Robot muß den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Wiederspruch zum ersten Gesetz

    3) Ein Robot muß seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem ersten oder zweiten Gesetz widerspricht

    Die Spannung zieht aus den sich daraus ergebenden Konflikten zum großen Teil ihren Saft. Damit muss sich der Asimov-Fan dann aber auch schon begnügen. Der nicht im klassischen Sinne Science-Fiction-Begeisterte Zuschauer indes kann sich von "I, Robot" gefahrlos unterhalten. Und das gar nicht mal schlecht. Der Film weiß, den Betrachter für sich einzunehmen, zumindest anfangs. Allerdings geht dem Plot dann zunehmend die Luft aus. Diesem typischen Blockbuster-Dilemma meinen Regisseure ja immer wieder mit ordentlich mehr Action beikommen zu können - so auch hier. Was manchmal hinhaut, tut es hier leider nicht. Aber der Reihe nach.

    Die Geschichte? Wir befinden uns im Chicago des Jahres 2035. Und wie es nicht anders sein kann: alles ist größer, alles ist schneller, alles ist voller. Das normale Alltagsbild wird ergänzt durch jede Menge Roboter, die seelenruhig durch die Straßen laufen, Einkaufstüten tragen, Hunde ausführen und für ihre Besitzer die perfekte Haushaltshilfe abgeben. Dazu wurden sie gebaut und man vertraut den gehorsamen Blechkameraden. Was soll auch passieren? Die drei Gesetze sind ihnen fest und unwiderruflich implantiert.

    "I, Robot" verlangt einem diverse Gewöhnungsprozesse ab. Hat man sich zunächst an der sehr gelungenen Optik berauscht, wird erst einmal ausgiebig der Schleichwerbung genüge getan. Gottlob wird die wenigstens kurz und schmerzlos abgehakt: Schlag auf Schlag werden alle möglichen Produkte durch das Kinobild gereicht. Ist das Product-Placement vorbei, realisiert man erst einmal erstaunt, dass Will Smith seine "Ali"-Muskelpakete noch extrem weiter ausgebaut hat. Er wird auch kaum eine Gelegenheit auslassen, seine Muckis stolz in die Kamera zu halten.

    Mit Will Smith als Muskelpaket mag man sich ja noch abfinden, aber Will Smith, einst gekommen, um den Abschaum des Universums zu jagen, nun als findiger Polizeibeamter, der einen vermeintlichen Mordfall der so ganz anderen Art lösen soll? Das ist zwar ein nicht ganz so großes Novum, wie seine Charakter-Rolle als Muhammad Ali, aber dennoch bleibt Smith als Cop erst einmal gewöhnungsbedürftig. Wenigstens hat man ihm die lockeren Sprüche aus "Men In Black" gelassen...

    "I, Robot" ist ein seltsamer Mix. Statt guter Science-Fiction bekommt man hier eher einen Krimi serviert. Doch leider keinen besonders cleveren, denn am Ende war es doch wieder der Gärtner. Was schade ist: der Film macht deutliche Anleihen, aber leider wird keine der Inspirationen konsequent weiter entwickelt. Der "Blade-Runner"-Freund wird sich über die vertraute Optik freuen und natürlich wurde auch hier und da ein Schuss "Matrix" mit hinein gerührt (aber welcher Film heutzutage bedient sich NICHT bei "Matrix"?).

    Die zaghaften "philosophischen Ansätze" (vor denen der Mann von der 20th Century Fox warnte) holt sich "I, Robot" ebenfalls von "Blade Runner". Aber während bei Letztgenanntem existentialistische Fragen nach dem Wesen des Menschseins den Kern der Geschichte bilden, kann "I, Robot" hier nur mit sentimentalen Blicken aus blinkenden blauen Roboteraugen aufwarten. Und als ob es nicht schon genug ist mit den philosophischen Ansätzen, versucht "I, Robot" auch noch eine holprige Drehung hin zu politischen Fragestellungen, die man alle schon aus den "Planet-der-Affen"-Filmen kennt (den alten Teilen, versteht sich).

    Was erstaunlich ist - nicht nur Film-Klassiker, sondern auch Ego-Shooter-Klassiker schimmern in einigen Szenen von "I, Robot" durch. Computerspieler werden am Ende des Films deutliche Déjà-vus verspüren, wenn sie glauben, sich in einigen Szenen von "Half-Life" und "System Shock" wiederzufinden.

    Das Ende ist allerdings auch das Schwächste an "I, Robot". Nicht nur, dass es doch mal wieder plötzlich der Gärtner war, nein, hier werden dann auch nicht mehr nur Anleihen gemacht, sondern einfach schamlos geklaut. Und das bei keinem geringeren als William Gibsons visionären Roman "Neuromancer". Der kundige Zuschauer wird das erkennen. Und er wird sich darüber ärgern. Die (unkundige) Zielgruppe, für die der Blockbuster "I, Robot" gemacht wurde, hingegen wird rundum zufrieden sein.

    Wie hieß es doch so schön in "Matrix"? - "Ignorance is bliss... "

  7. #36
    Benutzerbild von Torsten

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    @ waschbaer & bubu

    Es gibt Filme, an die verschwende ich keine Sekunde lang den Gedanken, dafür ins Kino zu latschen. "(T)Raumschiff Surprise" und "I, Robot" sind da ganz exzellente Vertreter dieser Gattung, für die ich nichma auf 'ne Einladung hin freiwillig meinen Hintern ins Lichtspielhaus bewegen würde.

    Mich würde ernsthaft interessieren, was euch dazu getrieben hat, sich diesen hohlraumversiegelten Mumpitz anzuschauen. Peinliche Lachnummern à la "Matrix" oder enervierende Schwulenparodien wie "Der Schmu des Manitu" sollten doch Warnung genug sein...

  8. #37
    Benutzerbild von bubu

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    @Torsten

    Berufliche Pflicht...

  9. #38
    Benutzerbild von prescott

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    Ich fand Periode 1 voll geil. Der war echt witzig und macht Spaß.

  10. #39
    Benutzerbild von Pallas

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    @Torsten:
    In welchem Film warst du zuletzt? Kannst du uns den empfehlen?

  11. #40
    Benutzerbild von stoni

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    Also ich war vom (T)Raumschiff Surprise echt enttäuscht
    Nachdem er als gigantischter Opener aller Zeiten in Deutschland gelobt wurde,war's wirklich ziemlich platt und berechenbar.
    Schade eigentlich

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