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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.495 Aufrufe

  1. #411
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Habe vorgestern "Merida - Legende der Highlands" im Kino in 3D gesehen und war mehr als enttäuscht. Eine relativ miese Story gepaar mit schwachen 3D-Effekten und dazu auch noch ein wirklich mieser Vorfilm. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war enttäuscht.

  2.  
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  3. #412
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    Gestern im Kino gesehen und für sehr gut befunden:

    Prometheus
    Muss widersprechen, nachdem ich vorhin dafür im "CinemaxX" war.

    Fazit: Optisch ein Kracher, inhaltlich in etwa so ärgerlich wie einfältig-aufgeplusterte Pseudo-Tiefgänger à la "Matrix", "Inception" oder "Avatar". Aber was soll auch schon anderes bei rauskommen, wenn mit Lindelof ein Verantwortlicher der größten Serienverarsche aller Zeiten beteiligt ist ...

    Holperige Handlung. Figuren, für deren unglaubwürdige Dämlichkeit man in die Stuhllehne des Vordermanns beißen könnte. Schauspieler, die bis auf Fassbender und Elba zwischen charismafrei und nervig pendeln. Obwohl, Therons heißkalte Blicke sind immer ein Hingucker. Dumm nur, dass ihre Figur völlig überflüssig ist und gerade mal für einen Schmunzler in der "Flirt"-Szene mit Elba taugt.

    Die Kritik der "Fünf Filmfreunde" trifft den Nagel auf den Kopf:

    http://www.fuenf-filmfreunde.de/2012...eichen-review/

  4. #413
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    @ Torsten

    Ich glaub fast, bei Filmen werden wir nie oder nur selten auf einen Nenner kommen. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten!

    Das einzige, was mich störte, war die Verpflichtung des 44jährigen Guy Pearce für die Rolle des greisen Sir Peter Weyland. Hat Hollywood denn keine altgedienten bekannten Schauspieler mehr? Ich fand die Maske völlig misslungen. Schauspieler auf alt schminken, das ist etwas, was Hollywood noch immer nicht gebacken bekommt. Warum nutzt man da nicht die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung? Im umgekehrten Falle, der verjüngten Darstellung eines Schauspielers per CGI, klappt das doch auch ganz passabel! Siehe bspw. bei Brad Pitt in Der seltsame Fall des Benjamin Button (während seine Maske als Greis wiederum unterschiedlich mal mehr, mal weniger gut gelungen war) oder bei Ian McKellen und Patrick Stewart in X-Men: Der letzte Widerstand in der Anfangssequenz, wo sie digital 20 Jahre jünger waren!


    Gruß
    musicola

  5. #414
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Eigentlich gehört's ja hierher:

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    War heute im Kino. Schööööön oldschool mit knackigen Sprüchen und mordsmäßig Action. Kein großer Anspruch, aber die Unterhaltung stimmt definitiv! Sie zitieren sich teilweise gegenseitig!

    Nach drei Tagen sacken lassen, sage ich sogar, dass Expendables 2 noch unterhaltsamer war als der Erste!


    Und nachher geht's ins Remake von Total Recall!

  6. #415
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen

    FETT!!!

    aber sowas von...

    Coole Story, Genialer Anfang (hab mich fast hingelegt vor Lachen) und hammerstarke Special FX! Der Soundtrack mit u.a. AC/DC auch sehr geil!


    Absolute Kino-Empfehlung!



    Ich habe den auch gesehen und fand ihn erstaunlich gut. Zwar sind die Tricks sicherlich überzogen und die Story ist auch ein wenig hanebüchen, aber da habe ich schon Schlimmeres in der letzten Zeit gesehen. Konnte mich durchaus überzeugen.

  7. #416
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Habe gestern Schutzengel von und mit Til Schweiger im Augsburger Cinemaxx gesehen.

    Die 15-jährige Nina (Luna Schweiger) war Zeugin eines Mordes, den der skrupellose Waffenhändler Backer (Heiner Lauterbach) begangen hat. Deshalb beauftragt die Staatsanwaltschaft den ehemaligen KSK-Soldaten Max Fischer (Til Schweiger), Ninas Leben zu schützen, denn Backer will Nina unbedingt aus dem Weg räumen. Weil Backer offenbar einen Maulwurf bei der Staatsanwaltschaft bezahlt, kann Max niemandem mehr vertrauen: Er muss mit Nina vor seinen Polizeikollegen ebenso fliehen wie vor Backers Killern.

    Die Waise Nina hat eine schwere Jugend hinter sich und traut keinem Erwachsenen mehr - Einzelgänger Max hat dafür Verständnis, ist aber auf Ninas Unterstützung angewiesen, wenn er sie retten soll. Die lebensgefährliche, schier ausweglose Situation schweißt die beiden zusammen - sie freunden sich an und finden Zuflucht bei Rudi (Moritz Bleibtreu), Max' bestem Freund aus Kriegszeiten. Und als die Staatsanwältin Sara (Karoline Schuch) erfährt, dass ihr Ex-Freund Max Ninas Leben auf eigene Faust schützt, ist auch sie bereit, den beiden auf ihrer Flucht zu helfen. Doch weder Rudi noch Sara können verhindern, dass Backers Männer die Fährte wieder aufnehmen.

    Mir hat der Film nicht sonderlich gefallen, denn meines Erachtens kranken Til Schweiger-Filme in der letzten Zeit schon einmal daran, dass permanent eine seiner Töchter in der Hauptrolle zu sehen ist und er - in diesem Fall auch als Filmrolle - den Papa raushängen lassen muss.

    Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Til Schweiger die letzten vier Wochen vor Drehbeginn nichts anderes gemacht haben muss als irgendwelche alten Tarantino-Filme anzuschauen, denn man hat das Gefühl, dass es ähnlich wie bei Tarantino, nur noch ums Ballern geht. Außerdem bleibt nahezu völlig unberücksichtigt, dass der Waffenhändler nicht aus Jux und Dollerei den Mord begeht, sondern, weil von der Jugendlichen und ihrem Freund ein Computer mit sensiblen Daten aus dem Hotelzimmer entwendet wird und er dies mitbekommt und denkt, dass der Eindringling in sein Hotelzimmer bewaffnet ist.

    Außerdem kotzen mich mittlerweile die Filme um einen unkaputtbaren Helden, der es allein gegen eine Hundertschaft Polizisten und eine halbe Horde Berufskiller aufnimmt und dabei immer noch ganz der einfühlsame Papi ist, einfach nur noch an.

    Nein, das war für mich einfach nur "Scheitern auf hohem Niveau". Dabei wäre das eigentliche Thema - zu zeigen wie es ehemaligen deutschen Soldaten nach einem Afghanistaneinsatz geht, durchaus mal wert gewesen, im Kino seriös behandelt zu werden.

    Außerdem kotzte mich gestern - aber das hat nun gar nichts mir dem Film zu tun - gewaltig an, dass neben mir so ein gefühlt 17-jähriges Jungarschloch saß, der die ganze Zeit mit seinem Handy auf Facebook posten musste, was nun in dem Film passiert. Als ich ihn höflich bat, das Teil doch abzustellen, da es mich stört, wenn neben mir die ganze Zeit ein Leuchtdisplay aufblinkt, kam als Antwort: "F*** dich selber, Alter".

    Nach dem Film sprach ich eine Cinemaxxangestellte darauf an und diese meinte nur, dass man dagegen eben nichts machen könne. Das sei halt mittlerweile so. Nein langsam, aber sicher habe ich bald echt keine Lust mehr ins Kino zu gehen und das hat nicht primär mit der derzeit mangelhaften Auswahl an guten Filmen zu tun.

  8. #417
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Außerdem kotzte mich gestern - aber das hat nun gar nichts mir dem Film zu tun - gewaltig an, dass neben mir so ein gefühlt 17-jähriges Jungarschloch saß, der die ganze Zeit mit seinem Handy auf Facebook posten musste, was nun in dem Film passiert. Als ich ihn höflich bat, das Teil doch abzustellen, da es mich stört, wenn neben mir die ganze Zeit ein Leuchtdisplay aufblinkt, kam als Antwort: "F*** dich selber, Alter".

    Nach dem Film sprach ich eine Cinemaxxangestellte darauf an und diese meinte nur, dass man dagegen eben nichts machen könne. Das sei halt mittlerweile so.
    Mittlerweile ist in den Filmpalästen eine Menge "so"... Wenn man unzivilisierte Sitznachbarn hat, kann das Kino immerhin nicht so viel dafür - unschön und nervig ist es natürlich trotzdem.

    Das die meisten Kinos der großen Ketten einfach sehr eng und unbequem sind ist so. Das man festklebt, sobald man einen Fuß auf den Boden setzt, ist so. Das es wahlweise warm und stickig oder kalt und zugig ist... ist auch so. Und dann ist noch "so", dass das alles mittlerweile wirklich richtig übertrieben teuer geworden ist. Tickets online kaufen kostet teilweise extra "Systemgebühr" (Wofür? Bei anderen Käufen erhält man online Rabatt!). Ist ein Film etwas länger => Kostet mehr. Ist ein Film 3D => Kostet mehr. Nun gibt es bald Filme in umstrittener Soap-Optik mit 48fps ("Der Hobbit – eine unerwartete Reise") und das soll auch nochmal extra kosten. Bei den meisten Kinos in meinem Umkreis zahlt man zusätzlich zum 10,12,14 Euro teuren Ticket dann nochmal 8,90 für irgendwas zu trinken und eine kleine Tüte Popcorn. Will man vor dem Film nochmal zur Toilette kostet das mittlerweile auch Geld oder böse Blicke oder Sprüche vom Reinigungspersonal neben dem Sammelteller. Wenn man Pech hat, kostet es nach dem Film nochmal um die im Kino bereits sündhaft teuer bezahlte Plörre wieder wegzubringen. Nur in der Spätvorstellung haut der Klomann vor Filmende ab.

    Kino ist für mich immer weniger Vergnügen und ich kann sehr gut verstehen, dass sich immer mehr Menschen zu Hause ein wahrhaftiges "Home Cinema" bauen. Solange sie Originale kaufen (und für den Preis des Kino-"Spaßes" kann man sich locker BluRays leisten), dürfte das heute nichtmal mehr der Filmwirtschaft schaden. Trotzdem Schade, weil "ins Kino gehen" ja durchaus einen anderen Freizeit-Charakter hatte als zu Hause vorm Fernseher auf dem Sofa zu liegen.

  9. #418
    Benutzerbild von wellensittich

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Hat jemand noch den neuen Twilight gesehen? *schäm*
    Habe alle Bücher gelesen, daher musste das natürlich auch sein...
    Fande den letzten Teil allerdings nicht unbedingt so gut. Zwischendrin etwas schnarchig.

  10. #419
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Ich war gestern im 1. Teil des Hobbits (3D) und eigentlich ganz angenehm überrascht. Sicher, die Story erreicht nicht annähernd HdR-Größe und lässt sich etwas behäbig an, aber man kann einfach nicht leugnen, dass Peter Jackson einfach eine große Vision von den Tolkien-Geschichten hat und diese auch umzusetzen weiß. Störte mich auch nicht, dass einige Passagen gar nicht im Buch vorkamen, da sich diese harmonisch ins Gesamtgefüge einpassen und der doch sehr kindgerechten Story etwas mehr Action verpassen. Bin schon recht gespannt, wie man die restlichen zwei Filme füllen will, denn vieles aus dem Buch (soweit ich mich daran erinnere) ist bereits abgefrühstückt.

    Eine absolute Frechheit war natürlich mit 12 Euro mal wieder der Preis und die 1 Std. andauernde Werbung inkl. Pause mittendrin. Einer der Gründe, warum ich mir das immer seltener antue - neben den von waschbär geschilderten Episoden (Beileid!).

  11. #420
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Kritik von Kinofilmen

    Zitat Zitat von lautlos Beitrag anzeigen
    Ich war gestern im 1. Teil des Hobbits (3D) und eigentlich ganz angenehm überrascht.
    Der Hobbit ist nicht so mein Genre... vielleicht liegts auch einfach nur an meiner rebellischen Natur und daran, dass ich Massen-Phänomenen eher aus dem Weg gehe (habe bis heute noch nicht die James-Cameron-Verfilmung von Titanic gesehen, keinen HdR und auch nicht Harry Potter... ).

    Aaaaaaber: Der Hobbit von Peter Jackson wurde ja in HFR gedreht (High Frame Rate) und das soll einen neuen Standard im Kino setzen, für den natürlich auch wieder ein Aufpreis fällig wird.

    Ich freue mich über diese technische Neuerung bis jetzt noch nicht so sehr, habe aber auch noch keinen HFR-Film gesehen. Bei HFR wird die Zahl der Bilder pro Sekunde von 24 auf 48 erhöht. Von aktuellen LCD/LED-TVs kennt man bei höheren Bildraten den sog. Soap-Effekt: Egal wie teuer der Kinofilm auch produziert wurde, er wirkt auf Basis alter Filmlook-Gewohnheiten wie eine billige TV-Telenovela oder das mit TV-Kameras gedrehte "Making of" eines Kinofilms. "Berlin Tag und Nacht"-RealitySoap-gewöhnte jüngere Menschen scheint das aber nicht zu stören. Bei Fernsehern kann man das zum Glück ausschalten und wieder den gewohnten 24p-Filmlook herstellen. Aber wenn HFR Standard im Kino wird, fragt sich wie lange der gute alte Filmlook noch lebt.......

    Deshalb: Ist Dir was aufgefallen (also sah der Film "komisch" aus?) und weisst Du ob Du den Film in 3D-HFR gesehen hast (es sind wohl mehrere Versionen im Umlauf: 2D, 3D, 3D HFR....).

    Hat irgendjemand anderes bereits HFR-Erfahrungen im Kino gemacht?

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