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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.442 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von Torsten

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    Pallas postete
    @Torsten:
    In welchem Film warst du zuletzt? Kannst du uns den empfehlen?
    Weder empfehlen noch besonders zerreißen: "Troja", war ein spontaner Kinobesuch. Bin eigentlich kein Fan von Sandalenfilmen, aber der war einigermaßen erträglich. Meine größte Bewunderung galt allerdings dem Körperbau von Brad Pitt, da kam schon ein wenig Neid auf...

    Ansonsten halten sich meine Kinobesuche mittlerweile sehr in Grenzen. Grundsätzlich investiere ich dafür nur dann Geld, wenn's sich um einen Film handelt, bei dem es primär auf Optik und Sound ankommt, der aber eben auch nicht zu den lieblos gemachten Krawallstreifen zählt, in denen eine abstruse Story um einen Haufen Special Effects gebastelt wurde.

    Und Filme, die eher intellektueller Natur sind, schaue ich mir prinzipiell nicht im Kino, sondern auf der heimischen Couch an...

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von Pallas

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    Ich suche mir die Vorstellungszeiten besser aus als früher. Zum Beispiel gehe ich nie mehr bei einem Blockbuster in die 17-Uhr-Vorstellung, da man da Gefahr läuft, daß der Kinosaal voller Kinder ist.
    Und nichts finde ich ätzender als Plaudertaschen im Kino, egal, ob groß oder klein!

  4. #43
    Benutzerbild von Heinzi

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    Torsten postete
    Meine größte Bewunderung galt allerdings dem Körperbau von Brad Pitt, da kam schon ein wenig Neid auf...
    Auch wenn mir hierauf wohl wieder ein Pawlow'scher Reflex in Sachen omnipraesenten Fake-Vorwurfs als charakteristisches Merkmal der heutigen Mediengesellschaft vorgehalten werden wird, so sei hierzu von meiner Seite Folgendes bemerkt:

    Auch wenn ich weiss, dass Pitt schon in frueheren Rollen einen respektablen aufgepumpten Koerper hat praesentieren koennen und ich ahne, was mit den richtigen Mitteln innerhalb eines angemessenen Zeitraums beim Bodybuilding moeglich ist (gerade wenn es um Hollywood-Millionen geht), so denke ich doch, dass der in jener kurzen Szene im Zelt gezeigte Oberkoerper von Achilles alias Pitt, wie etwa auch derjenige von Tobey Maguire in der (vieldiskutierten) Spiegelszene des ersten Spiderman-Films, nicht ganz "echt" ist; dafuer war er dann doch etwas ZU massig und die einzige Szene mit freiem Oberkoerper etwas zu kurz, als es dass es sich gelohnt haette, mehr als nur die ansonsten ausserhalb der Ruestung stets gezeigten (Ober)Arme intensiv zu trainieren.
    Und da es etwa bei den "Herr der Ringe"-Filmen moeglich war, menschliche Schauspieler von normaler Statur in den Rollen der Hobbits mittels Computer-Technik in perfekter Weise als in etwa gerademal doppelt so gross wie die anderen Figuren erscheinen zu lassen, wird es ja auch wohl kein Problem sein, einen Koerper bloss etwas breiter und massiver aussehen zu lassen.

    Damit nochmals Gruesse aus den USA...

  5. #44
    Benutzerbild von 84martina

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    Ich habe Höllentour über die Tour de FRance gesehen. Sehr guter Film auf Dokumentarbasis.

  6. #45
    Benutzerbild von waschbaer

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    Hat jemand schon King Arthur gesehen. Ich werde ihn heute abend anschauen und dann mit Sicherheit berichten.

  7. #46
    Benutzerbild von musicola

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    Heinzel postete

    Und da es etwa bei den "Herr der Ringe"-Filmen moeglich war, menschliche Schauspieler von normaler Statur in den Rollen der Hobbits mittels Computer-Technik in perfekter Weise als in etwa gerademal doppelt so gross wie die anderen Figuren erscheinen zu lassen,
    Wenn man dem "Extra" beim ersten HDR Film auf DVD glauben darf,
    wurde da eher weniger mit Computertechnik verkleinert oder vergrößert. Vielmehr wurden kleinwüchsige Menschen als Double engagiert bzw. viel mit perspektivischen Aufnahmetricks gearbeitet!

    In der Szene, als sich Gandalf und Frodo vor dem Kamin gegenüberstehen standen sie in Wahrheit mehrere Meter auseinander, nur durch die Kameraeinstellung sah es so aus als würden sie sich gegenüberstehen!

    Gruß

    musicola

  8. #47
    Benutzerbild von waschbaer

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    King Arthur

    Endlich mal wieder ein Film, auf den ich mich echt gefreut habe. Versprach der Trailer doch zumindest ein paar schöne Landschaftsaufnahmen und auch die Geschichte sollte durchaus mal wieder zeigen, dass in einem Film die Handlung und nicht nur die Special Effects im Vordergrund stehen.

    Trotzdem habe ich gestern abend irgendwie enttäuscht das Kino verlassen. Sicherlich, ich habe dieses Jahr schon ganz anderen cineastischen Mist gesehen, aber irgendwie hatte ich mir den Film besser vorgestellt.

    Auf der einen Seite ganz gut, dass versucht wurde mit der romantisierenden Arthus-Saga ein bisschen aufzuräumen, aber trotzdem sind dann wieder so einige schwachsinnig erscheinende Elemente in dem Film, so dass man nur lachen kann (Pfeile, die um die Ecke fliegen können).

    Die Story besagt, dass Arthur und seine Ritter Reiter sind, welche ursprünglich von den Römern in einer Schlacht besiegt wurden und dann 15 Jahre für die Römer ihren Dienst in Britannien ableisten müssen, ehe sie in die Freiheit entlassen werden. An ihrem letzten Tag in römischen Diensten sollen sie noch einen letzten Auftrag erhalten und eine römische Familie nördlich des Hadrianswalls in den sicheren Süden bringen. Dabei warten allerdings einige unliebsame Angreifer (Pikten unter dem Zauberer Merlin, Sachsen unter dem Sachsenkönig Cerdic) auf Arthur und seine Reiter.

    Immer wieder kommt es zu Schlachtszenen, die mich mit der Zeit wirklich genervt haben, denn ich bekam das Gefühl, dass jedesmal, wenn der Film ganz langweilig (auch auf Grund der Dialoge) werden sollte, wieder mal schnell ein paar Schlachtszenen aufgeführt werden (z.B. auf einem zugefrorenen See), die dann Füllcharakter hatten (so wie bei I Robot beispielsweise der übertriebene Einsatz von Special Effects).

    Til Schweiger als Sohn des Sachsenkönigs gibt meines Erachtens keine schlechte Figur ab (eine britische Zeitung bezeichnete ihn angeblich als "pure Teutonic evil"). Trotzdem nervte einfach, dass - obgleich die Romantisierung der Saga ja eben nicht betrieben werden sollte - Elemente in dem Film vorkamen, die meines Erachtens genau das Gegenteil erreichen. Keira Knightley hat ihren ersten Auftritt in total heruntergekommen (auch körperlich) und in zerfetzten Lumpen und wenig später bei der Schlacht auf einem zugefrorenen See steht sie topfit mit Bogen und edlem blauem Kleidchen auf dem Eis und hat keinerlei Probleme einen Sachsen nach dem anderen abzuschießen.

    Überhaupt diese Art, in jedem historischen Film mit Gewalt eine "starke Frau" reinzubringen nervt mich schon etwas, aber in diesem Film war es echt massiv. Ganz klar, dass Guinevere zum Schluss als Showdown den Sohn des Sachsenkönigs persönlich in der finalen Schlacht herausfordert. Höhepunkt allen Kitsches ist die Schlussszene, in der Arthur dann Guinevere heiratet und zig Pfeile in die Luft geschossen werden.

    Fazit: Die Engländer mögen den Film vielleicht mögen, aber ich verstehe mittlerweile, weshalb er in den USA (obwohl das nicht viel heißen mag) gefloppt ist. Sicherlich sind einige gute Kulissen drin und auch die schauspielerischen Leistungen einiger Akteure (allen Voran Stellan Skarsgard und Til Schweiger) ist durchaus beachtlich, aber der Gesamteindruck würde bei mir auf einer Skala von 0 bis 10 bestenfalls 3 erreichen. Schade eigentlich.

  9. #48
    Benutzerbild von SonnyB.

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    waschbaer postete

    ...dass Guinevere zum Schluss als Showdown den Sohn des Sachsenkönigs persönlich in der finalen Schlacht herausfordert.
    Wenn man dann bedenkt, daß Guinevere der Sage nach ein überaus ängstliches, dem Christentum schon radikal zugeneigtes, dummes Weibchen ist und Morgaine le Fay doch eigendlich die Kämpferin ist (wie wird die eigendlich dargestellt ?), die zwar ohne Waffen aber doch recht kämpferisch ihre Ziele verfolgt....

    ...dann darf ich also davon ausgehen, daß der Film, ausser den Namen und den Orten NICHTS mit der Sage gemeinsam hat und durch jeden anderen (historischen oder erfundenen) Namen ersetzt werden kann.

    Als Fan der Artus - Sage hab ich ja schon einige Versionen gesehen /gelesen, und ich werde mir den Film wohl auch ansehen sobald er auf Premiere läuft (wenigstens ist der dann ohne Werbung) aber ins Kino gehe ich wohl dafür nicht.

  10. #49
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Waschbär: Danke für die ausführliche Kritik. Ursprünglich hatte ich mich selten so sehr auf einen Film gefreut wie auf diesen. Ich werde ihn mir wohl trotzdem anschauen, aber doch mit deutlich niedrigeren Erwartungen.

  11. #50
    Benutzerbild von waschbaer

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    @Sonny und Feenwelt

    Mir ging es ähnlich. Ich habe mich wirklich auf diesen Film gefreut, aber war leider etwas ernüchtert. Vielleicht geht es euch anders. Ich spreche in der Kritik ja nur für mich.

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