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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.449 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von Lutz

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    Lost In Translation:

    Pallas postete
    Lutz postete
    Grandios finde ich diese Szene die zeigt wie er sich kurz in der Bar mit der Sängerin unterhält

    *Schnitt*. Nächster Morgen.

    Er schreckt hoch - fragt sich was er letzte Nacht gemacht hat und merkt das er wohl Mist gebaut hat und nicht alleine ist...
    Diese Szene war gut, ja, und sie war so traurig.

    Meine Lieblingsszene war die, wo Er und Sie auf dem Bett liegen, nebeneinander, die ganze Nacht - und irgendwann berührt ihr Fuß (? War's der Fuß?) seine Hand.
    Oh ja - die ist schön. Ich mag auch die Szene mit dem Trimdich-Rad

    Pallas postete

    Und ich nehme an, das du ein "Sitzenbleiber" bist (Obwohl ich bei dem Avatar immer an Weibliches gedacht habe).
    Genau Zum Avatar: Das ist eine der Mädels von "Fuzzbox". Das erinnert mich daran das ich zu der Band noch ein Thread starten wollte...

    BTW: Ich war länger nicht mehr im Kino (ich schau lieber DVD-Originalfassungen). Wie hoch ist eigentlich mittlerweile der Anteil der Leute die sofort rausrennen?
    Ich habe es bislang eher selten gesehen, daß Leute das Kino verlassen.
    Zuletzt habe ich ein paar Leute das Kino nach kurzer Zeit verlassen sehen beim Film "Was nützt die Liebe in Gedanken" (der war übrigens sehr gut, auch so ein ruhiger Film, der auf manche, die das nicht mögen, langweilig wirken kann).
    Das hatte ich mich missverständlich ausgedrückt - ich meinte Leute, die sofort wenn der Abspann kommt aufspringen.


    Lutz

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von Pallas

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    Lutz postete
    Das hatte ich mich missverständlich ausgedrückt - ich meinte Leute, die sofort wenn der Abspann kommt aufspringen.
    Ach, das meinst du. Ja, das sehe ich fast jedes Mal im Kino.
    Das nervt, da ich die Angewohnheit habe, mir immer einen Platz mittendrin (mittlere Reihe, davon die Mitte) zu suchen. Dann wollen Leute an einem vorbei.
    Es ist sehr selten, daß die Leute wirklich mal sitzenbleiben.

  4. #63
    Benutzerbild von 80sgirl

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    Ich habe Kleinruppin forever gesehen. Der Film war irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch. Das übliche Verwechslungsschema (Zwillinge) und aus der DDR reist der falsche in den Westen. Als der Original-Westler dann die Chance bekommt, sich mit einem Sportteam in den Westen abzusetzen, kehrt er in die Zone zurück, weil er sich in eine Krankenschwester verliebt hat. Ansonsten einfach nur klischeelastig (Bananan). Irgendwie war der Film weder Komödie, noch Drama, sondern einfach nur langatmig. Würde mich interssieren, was User aus der Ex-DDR zu dem Film sagen.

  5. #64
    Benutzerbild von bubu

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    Fahrenheit 9/11

    Klasse! Reingehen.
    Erschreckend, wie solch ein unfähiger Mensch Präsident werden konnte.

  6. #65
    Benutzerbild von musicola

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    Absolute Zustimmung!

    Der Film ist echt der Hammer! Wenn man die richtigen Leute in den richtigen Positionen hat, wird man auch Präsident der vereinigten Staaten!

  7. #66
    Benutzerbild von Lutz

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    Michael Moore war neulich bei Jay Leno (CNBC) und hat einiges über seinen Film Fahrenheit 9/11 erzählt (ein riesen Erfolg an der US-Kinokasse, btw).

    Es gab einen Ausschnitt, in dem deutlich wurde das viele Politiker gar nicht lesen was sie unterschreiben (Stichwort: Van mit Lautsprecher)

    M.Moore geht an die Sache unheimlich sympathisch ran - ich mag seinen Ansatz: Satt Gegner zu verunglimpfen oder Hasstiraden zu reiten, lässt er sie einfach für sich selbst sprechen (das offenbart oft einiges). Er kommt deshalb auch bei dem Publikum der US-Late-Shows gut an (und bei Leno sitzen sicher zur Hälfte Bush Wähler im Publikum). Dazu kommt noch eine gehörige Portion Humor und Selbstironie. Letzteres ist in .de ja mittlerweile fast ausgestorben

    Ich hab den Film noch nicht gesehen - werde das aber demnächst mal tun.

    Lutz

  8. #67
    Benutzerbild von bubu

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    Ich konnte die vielerorts geäußerte Kritik nicht nachvollziehen, dass Moore in "Fahrenheit" sehr polemisch sei und mit diesem Film ohnehin nur Bush-Gegner bestärken, aber Bush-Befürworter nicht vom Gegenteil würde überzeugen können.

    Jeder halbwegs noch zu Gefühlen und klarem Denken fähige Mensch wird spätestens dann anfangen an dieser ganzen Regierung und ihren Entscheidungen zu zweifeln, wenn er sieht, wie Moore eine Mutter begleitet, die anfangs völlig vom Irak-Krieg überzeugt ist und dann letztlich ihren eigenen Sohn dort verliert - in einem völkerrechtswidrigen, auf einer Lüge basierenden und sinnlosen Krieg. Es ist eine unglaublich berührende Szene, wie sie nach Washington reist, vor dem weiträumig abgesperrten Hochsicherheitstrakt Weißes Haus steht und in Tränen zusammenbricht.

    Mich hat sehr wütend gemacht, als Moore schonungslos die skrupellosen Methoden des US-Militärs offenlegt, wie es seine Soldaten anwirbt. Menschen, die oft aufgrund sozialer Benachteiligung gar keine andere Wahl haben, als zum Militär zu gehen, weil das die einzige Chance für sie ist, eine Ausbildung und einen Job zu bekommen. Aber die Kinder der Besserverdienenden, der Senatsabgeordneten, die brauchen nicht ja zu kämpfen. Und diese Menschen sind es, die nun dort Tag für Tag dort sterben, damit die Besserverdienenden, die Politiker ihre dicken Ölgeschäfte machen können und davon ablenken, dass sie mit den eigentlich Verantwortlichen - Bin Laden & Co. - und deren Familien schon seit Jahrzehnten Geschäfte gemacht haben.

    Zynische Kritiker mögen Moore vorwerfen, dass er die Bush-Kritik kommerzialisiert, dass er mit seinen Filmen Geld macht. Von mir aus. Dennoch glaube ich, dass es ihm Ernst und dass das nicht sein Hauptanliegen war und ist. So lange es noch solche Amerikaner gibt, ist es noch nicht zu spät.

  9. #68
    Benutzerbild von Lutz

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    In den USA wird die Bush-Kritik immer lauter. Gestern war in der als liberal geltenden Conan O`Brian Show ein Bush-Kritiker eingeladen, der dermaßen über Mr.President herzog (mit ein paar "Bloopers" - also Worte die nicht gesendet werden) - das selbst der freakige Conan etwas blass um die Nase wurde - denn so hochpolitische Statements sind in den Lateshows eigentlich nicht üblich.

    Er meinte auch das er sich schämt in einem Land zu leben in dem das größte Thema der lächerliche "Nippel-Skandal" beim Superbowl ist.

    Lutz

  10. #69
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Ich habe soeben The Village gesehen - und bin absolut beeindruckt.
    Der Film ist sicherlich einer der besten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

    Der Regisseur Shyamalan hatte mich mit "6th Sense" schon sehr begeistert, dann war ich allerdings von den Nachfolgefilmen "Unbreakable" und "Signs" etwas enttäuscht. "The Village" ist wiederum genial.

    Zu der Story möchte ich an dieser Stelle nicht viel erzählen - und empfehle auch jedem, der sich den Film noch anschauen möchte, sich nichts erzählen zu lassen (!), um unvoreingenommen rangehen zu können. Im Wesentlichen geht es um eine Dorfgemeinschaft irgendwo in den Wäldern Amerikas, die ziemlich puritanisch lebt. In den Wäldern um das Dorf treiben die "Unaussprechlichen" ihr Unwesen. Mit ihnen hat die Dorfgemeinschaft eine Art stillschweigendes Abkommen: Die Unaussprechlichen tun den Dörflern nichts an, solange diese nicht die Dorfgrenzen verlassen. Daß es jenseits der Wälder auch eine große Stadt gibt, ist nur noch den Älteren der Gemeinschaft bekannt.
    Schwierig wird die Situation erst, als Lucius (Joaquin Phoenix, der Imperator aus "Gladiator") sich in den Kopf setzt, Medizin aus der Stadt zu holen...

    Der Film lebt von der Spannung zwischen den Dörflern, von ihrem Glück, aber auch von ihrer Angst vor denen, die man nicht sieht. Er lebt von einer tollen Kameraführung und klaren Farbgebungen. Vor allem aber lebt er von überragenden Schauspielern. Joaquin Phoenix spielt den einfach gestrickten, mutigen Lucius mit überzeugender Hingabe. Noch besser ist die Debütantin Bryce Dallas Wood, die Lucius' blinde Freundin Ivy verkörpert. Mein persönlicher Oskar für die beste Nebenrolle geht aber an Adrien Brody (hat schon einen Oskar für "Der Pianist"), der Ivy's debilen Bruder spielt.

    Ein Wahnsinns-Film, der bis zur letzten Minute spannend bleibt. Für die Fans von Vergleichen biete ich hier mal folgendes Schlagwort an: Der Film ist eine Mischung aus 6th Sense, Sleepy Hollow und Blair Witch Project. Wenn ihr nur einen dieser 3 Filme mochtet, dann werdet ihr The Village lieben.

  11. #70
    Benutzerbild von Pallas

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    In ähnlichem Wortlaut erzählte mir neulich mein Freund von diesem Film. Hört sich wirklich spannend und nach einem guten Film an - und wird unser nächster Kinogang!

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