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Kritik von Kinofilmen

Erstellt von waschbaer, 18.04.2004, 17:09 Uhr · 429 Antworten · 40.490 Aufrufe

  1. #71
    Benutzerbild von Kazalla

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    War gestern im Kino mit meiner Frau!
    30 über Nacht,typische amerikanische Bodyswitch-Komödie mit viel Herzschmerz und geiler 80er Mucke und 80er style.Echt kurzweiliger Film manchmal nein eigentlich fast immer vorasuschaubar aber sehr süss gemacht,für uns 80er Jünger echt zu empfehlen!

  2.  
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  3. #72
    Benutzerbild von musicola

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    Feenwelt postete
    Ich habe soeben The Village gesehen - und bin absolut beeindruckt.
    Der Film ist sicherlich einer der besten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

    Der Regisseur Shyamalan hatte mich mit "6th Sense" schon sehr begeistert, dann war ich allerdings von den Nachfolgefilmen "Unbreakable" und "Signs" etwas enttäuscht. "The Village" ist wiederum genial.

    Zu der Story möchte ich an dieser Stelle nicht viel erzählen - und empfehle auch jedem, der sich den Film noch anschauen möchte, sich nichts erzählen zu lassen (!), um unvoreingenommen rangehen zu können. Im Wesentlichen geht es um eine Dorfgemeinschaft irgendwo in den Wäldern Amerikas, die ziemlich puritanisch lebt. In den Wäldern um das Dorf treiben die "Unaussprechlichen" ihr Unwesen. Mit ihnen hat die Dorfgemeinschaft eine Art stillschweigendes Abkommen: Die Unaussprechlichen tun den Dörflern nichts an, solange diese nicht die Dorfgrenzen verlassen. Daß es jenseits der Wälder auch eine große Stadt gibt, ist nur noch den Älteren der Gemeinschaft bekannt.
    Schwierig wird die Situation erst, als Lucius (Joaquin Phoenix, der Imperator aus "Gladiator") sich in den Kopf setzt, Medizin aus der Stadt zu holen...

    Der Film lebt von der Spannung zwischen den Dörflern, von ihrem Glück, aber auch von ihrer Angst vor denen, die man nicht sieht. Er lebt von einer tollen Kameraführung und klaren Farbgebungen. Vor allem aber lebt er von überragenden Schauspielern. Joaquin Phoenix spielt den einfach gestrickten, mutigen Lucius mit überzeugender Hingabe. Noch besser ist die Debütantin Bryce Dallas Wood, die Lucius' blinde Freundin Ivy verkörpert. Mein persönlicher Oskar für die beste Nebenrolle geht aber an Adrien Brody (hat schon einen Oskar für "Der Pianist"), der Ivy's debilen Bruder spielt.

    Ein Wahnsinns-Film, der bis zur letzten Minute spannend bleibt. Für die Fans von Vergleichen biete ich hier mal folgendes Schlagwort an: Der Film ist eine Mischung aus 6th Sense, Sleepy Hollow und Blair Witch Project. Wenn ihr nur einen dieser 3 Filme mochtet, dann werdet ihr The Village lieben.
    Ich kann dir absolut zustimmen! Der Film ist echt klasse, auch wenn ich die
    "Enthüllung" am Ende des Films so in etwa geahnt hatte!

    Unbedingt ansehen und bloß kein Review vorher lesen!!

    musicola

  4. #73
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Bin seit kurzem wieder aus dem Kino zurück, wo ich mir "Der Untergang" angeschaut habe.

    Reaktion: Ich könnte in Superlativen schwelgen! Einer der besten Filme zu diesem Thema, die ich je gesehen habe! Eine solche Authenzität, wie auch von Historikern bescheinigt, ist bisher unerreicht. Doch ich ziehe vor allem vor den schauspielerischen Leistungen den Hut. Es ist tatsächlich gelungen, die Beteiligten, allen voran natürlich Hitler (Bestnoten für Bruno Ganz), weder zu verherrlichen noch als das personifizierte Böse darzustellen. So bleibt der Film wertungsfrei und lässt sich somit auch nicht für politische Zwecke missbrauchen. Ganz großes Kino!

  5. #74
    Benutzerbild von McFly

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    Läuft denn eigentlich schon "Terminal" in Deutschland? Wenn ja, wer hat ihn gesehen?
    In Spanien hab ich die Werbung gesehen, da läuft er auch schon überall. Soll ja echt komisch sein (obwohl tatsächlich passiert...)

    McFly

  6. #75
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Start in Deutschland ist laut http://www.filmstarts.de der 7. Oktober.

  7. #76
    Benutzerbild von Schokominza

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    war schon jemand in dem Film wie ein einziger Tag?
    Ist eine sehr schöne Liebesgeschichte um Allie und Noah - rückblickend erzählt aus der heutigen Zeit. Sehr schöne Bilder, anrührende Story..
    Wer den Film noch nicht kennt und was für Liebesfilme übrig hat: unbedingt anschauen!

  8. #77
    Benutzerbild von waschbaer

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    Dann trage ich mal wieder ein bisschen nach. Ich habe in den letzten Wochen drei für mich neue Filme gesehen.

    30 über Nacht

    Im Großen und Ganzen kann man sich, dem was Kazalla geschrieben hat nur anschließen. Netter Soundtrack mit vielen 80er Titeln. Allerdings von der Aufmachung auch fehlerhaft, denn Mel & Kim Respectable war zu dem Zeitpunkt, als der Film spielt noch gar nicht veröffentlicht (zumindest nicht 1985, als der erste Schriftzug eingeblendet wird). Aber ansonsten ganz nett, wenn auch nichts für hohe Anspüche.

    Der Untergang

    Ich habe den Film mittlerweile auch gesehen und selten ist es mir passiert, dass es ihm Kino danach so still war, dass man eigentlich eine Stecknadel hätte fallen hören können. Das hatte ich das letzte Mal wirklich in dieser Art und Weise erst bei Schindlers Liste. Absolute Bestnoten für die schauspielerische Leistung von Bruno Ganz und Corinna Harfourch. Ganz spielt Hitler als den Choleriker genauso gut, wie wenn er nahezu väterlich-freundliche Züge gegenüber seiner Sekretärin erkennen lässt.

    Bei diesem Film würden mich zwei Sachen wirklich interessieren: Zum einen, wie kommt dieser Film im Ausland an? Wie nehmen beispielsweise britische, französische oder US-amerikanische Zuschauer diesen Film auf?

    Und das zweite ist eine ganz einfache Frage bezüglich eines evtl. Filmfehlers. In der Szene, als Hitler sein letztes Abendessen vor seinem Selbstmord einnimmt, ist einmal in Großaufnahme eine Flasche "Staatlich Fachinger" zu sehen. Das gab es doch damals nicht, oder?

    Männer wie wir

    Den habe ich in einer Sneak Preview gesehen. Was mich an dem Film gestört hat, ist wieder einmal dieses reine Schwarz-Weiß-Denken. Böse Heteros stören sich an netten Schwulen, die dann ein Fußballteam formen und sowohl konditionell wie auch spielerisch eigentlich keinerlei Chancen gegen eine Horde Halbprofis haben, es aber dann doch schaffen. Viel zu vorhersehbar und vor allem viel zu überzeichnet. Die Schwulen werden so persifliert dargestellt, dass es schon deutlich lächerlich wirkt. Würde mich mal interessieren, wie schwule Forumsmitglieder darüber denken.

  9. #78
    Benutzerbild von bubu

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    waschbaer postete
    Der Untergang
    Ich habe den Film mittlerweile auch gesehen und selten ist es mir passiert, dass es ihm Kino danach so still war, dass man eigentlich eine Stecknadel hätte fallen hören können. Das hatte ich das letzte Mal wirklich in dieser Art und Weise erst bei Schindlers Liste. Absolute Bestnoten für die schauspielerische Leistung von Bruno Ganz und Corinna Harfourch. Ganz spielt Hitler als den Choleriker genauso gut, wie wenn er nahezu väterlich-freundliche Züge gegenüber seiner Sekretärin erkennen lässt.

    Bei diesem Film würden mich zwei Sachen wirklich interessieren: Zum einen, wie kommt dieser Film im Ausland an? Wie nehmen beispielsweise britische, französische oder US-amerikanische Zuschauer diesen Film auf?
    Ich bin auch schon sehr gespannt auf den Film. Nur eine Sache nervt mich: warum müssen immer deutsche Filme mit Nazi-Thematik für den Oscar ins Rennen geschickt werden? Da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn man als Deutscher vor allem von den Amis immer wieder monothematisch mit der Nazizeit in Verbindung gebracht wird...

  10. #79
    Benutzerbild von waschbaer

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    @Bubu

    Das kann ich nachvollziehen. Es gibt aber auch noch - wenn auch nicht viele - gegenteilige Meinungen. Folgenden Text habe ich in einem Forum der imdb gefunden. Lohnt sich zu lesen, vor allem der letzte Satz ....

    First off I would like to say that I am an American and I could only speak from an American point of view. I myself believe that Germans today take a bad rap from the hideous Nazi legacy. Almost everywhere I go I always find the term "German" associated with "Nazi". I find it hypocritical how many people out there seem to constantly link the Germans with their hideous past while Americans themselves seem to try to put their past away. Whenever I try to have a conversation about race in America, I normally bring up the past and a lot of people always tell me the same thing: "But that happened a long time ago." Well, Nazi Germany happened a long time ago but it is a subject that is constantly being brought up.

    The point is, as you may well have heard many times, is that history is written by the winners. And when it is written by the winners, the losers are often depicted as the villains. When I was studying history in high school, as a student I was never taught anything much about the genocide of Native Americans and slavery. My teachers pretty much ignored those issues. When it came to World War II, however, I was completely exposed to Nazis. Along with the others in my class, we went into great detail on who the Nazis where and what they did. We all read Anne Frank, we all watched Schnidler's List, and we even saw clips of Leni Riefensthal's "Triumph of Will. It is as if my teachers were trying to hide the American past from us by redirecting our aggression to the Germans. To top it all off, since this was the first time we were expose to anything that was German, my teachers did not really stress any difference from these Germans of the past to the Germans of today. Maybe this is why a lot of Americans tend to automatically associate Germans with Nazis.

    If we could try to see history objectively and try to compare American history with German History without moralizing anything (I could only take from Nazi history because that's all I know), then I would find some striking similarities. If we could compare what Hitler did to the Jews to what Thomas Jefferson and the other founding fathers did to the Natives, I would find no real difference. Like Hitler, Jefferson had a vision of his nation and he needed to clear the land and create genocide so that he could accomplish what he wanted. I mean what is the difference between "Manifest Destiny" and "The Final Solution"? Both involve killing one group of people so that the conquered land could be used as a place to establish the ruler's vision. My point is that if Hilter would've won all of Europe, he would've been up there with Napolean and Alexander. Like the Romans, history would've saw the Germans as a great people with a great vision instead of being labeled those damn Nazis. But since they lost they are stuck being demonized constantly. This isn't fair.

    There is no good and evil in history, there is only winning and losing. America is such a lucky country because it has two oceans to protect it. I hate it when people call it the greatest country in the world. I believe its the richest but not the greatest. I personally think that America screwed more people than Hitler did and still continues to do so. You don't think Iraq is a continuation of America's genocide happy legacy? In America it seems that they got to opress your race first before you get to join in. Like Hitler and his idea of the Aryan race, America only favors Pilgrim blood. It always has and it always will. There are other places out there that treat their own people better. As for all the Germans out there I feel for you. Its not fair to be branded by a hideous legacy that you were not even a part of. Aufwiedersehen.

    OK now the FBI's gonna track me down.

  11. #80
    Benutzerbild von Torsten

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    waschbaer postete
    Und das zweite ist eine ganz einfache Frage bezüglich eines evtl. Filmfehlers. In der Szene, als Hitler sein letztes Abendessen vor seinem Selbstmord einnimmt, ist einmal in Großaufnahme eine Flasche "Staatlich Fachinger" zu sehen. Das gab es doch damals nicht, oder?
    Doch, gab es - guckst du hier:

    http://www.fachingen.de/unt_01_01.html

    Und nachdem ich "staatlich fachinger untergang" bei google eingegeben hatte, kam übrigens eine Kritik zu Tage, die sich mit der allgemeinen Lobhudelei so gar nicht anfreunden kann:

    http://www.perlentaucher.de/artikel/1866.html

    Naja - ich werde mir den Film trotzdem noch anschauen und glaube nicht, anschließend enttäuscht zu sein...

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