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Kurioses und Nerviges vom Plattendeeler

Erstellt von röschmich, 13.06.2004, 09:49 Uhr · 5 Antworten · 462 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von röschmich

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    Wer kennt nicht diesen Ärger in Fachgeschäften und Kaufhäusern, wenn man nach neuen Stoff für seine Platten- oder CD-Sammlung sucht:

    CDs sind besonders nachvollziehbar einsortiert.

    Da gibt es die unterschiedlichsten Methoden eine CD einsortieren.
    Am "beliebtesten" ist die Einsortierung nach dem Preis.
    Man geht ja in einen Laden, weil man gerade 7,54€ hat und dann fragt man, was habt ihr für 7,54€ ?

    Besser ist die Sortierung nach der Musikrichtung.
    Bei Karstadt letztens gesehen: die CD von Knorkator "High Mud Leader" einsortiert bei "Volksmusik".
    Jeder Fan der volkstümlichen Musik unter uns weiss ja, dass Knorkator die zukünftige Reinkarnation von Heino sind.
    Big Country habe ich in der Provinz unter "Country" einsortiert gesehen.
    Wie der Name schon sagt, ist diese Band ja die größte in der Country und Western-Szene.
    Zupfgeigenhansel (Saturn Leipzig und nicht nur dort) ist wie jeder weiß, eine bekannte Ostrockband. Ich, in meiner Unwissenheit, hatte zwar eine andere Meinung, man steckte die CDs auch um. Aber bei meinem nächsten Besuch dort war alles wieder beim alten.

    Bei der Sortierung nach Buchstaben kann man dagegen kaum etwas Falsch machen. Man muss nur beachten, dass zuerst der Nachname, dann der Vorname kommt.
    So z.B. sind CDs des Herrn Harvest, Vorname Barkley James unter "H" einsortiert. Ebenso die CDs von Purple, Deep unter P (überall mal zu erleben)

    Mal abgesehen davon, dass man bei eingeschweißten CDs sich viel Mühe macht, den Preisaufkleber genau auf die wichtigste Stelle des Covers klebt.
    Da gibt es vor allem bei Karstadt besonders fähige Leute.
    Gut macht es sich auch CDs im Wühltisch als Haufen zu präsentieren oder als Stapel mit "abwechslungsreicher" Ausrichtung der Schrift.
    Wichtig ist auch das "Blättern" zu unterbinden in dem man die Fächer optimal vollpackt.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Jaaaaaaaaaaaaaaaa

    Da hatte ich letztens auch so einen Fall......

    Mehrere Läden.....(weil man ja auch die günstigste haben will) und suche:
    "The 69 Eyes"

    Im ersten Laden war sie unter Metal "T"
    im Zweiten unter Gothic "E"
    im Dritten unter Metal "sonstige"
    und im Vierten unter Alternative "0-9"

    Kein Witz !

  4. #3
    Benutzerbild von waschbaer

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    Cock Robin findet man auch regelmäßig unter R, weil er ja mit Vornamen Cock heißt. Grrrrrr, dass es sich hierbei um eine Gruppe handelt, wissen wirklich die wenigsten.

    Ähnliches ist bei J. Geils Band oder Alan Parsons Project zu beobachten. Wo schaut man jetzt? Unter B wie Band oder J wie J. oder vielleicht doch unter G wie Geils.

    Oder Chris deBurgh kann auch unter "D" und unter "B" gefunden werden. Ich habe ihn auch schon unter "Irish Folk" einsortiert gesehen. Nur weil er aus Irland kommt, ist er noch kein Pendant zu den Dubliners.

    Einmal habe ich (ich weiß nicht mehr, in welchem Augsburger Geschäft das war), jede Menge CDs von Robert Palmer unter "E" gefunden. Ein besonders geschickter Angestellter meinte, er müsse sie unter Emerson, Lake & Palmer einsortieren.

    Tja, es gibt halt Leute, die sich sicherlich - obwohl beruflich dazu gezwungen - nicht so viel mit Musik beschäftigen, wie einige hier aus dem Forum.

    Ich bin echt im Forum hier immer mehr dazu übergegangen, bei Musikfragen häufig - wie heißt es doch in amtlichen Schreiben so schön - "die Person meines Vertrauens" zu befragen. Es gibt hier echt viele, die verdammt viel Ahnung von Musik haben (und einer hat mir insbesondere schon immens viel weiter geholfen und ist darüber hinaus noch super hilfsbereit).

  5. #4
    Benutzerbild von Babooshka

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    Genau, bei Alan Parsons Project bekomme ich auch regelmäßig Schwierigkeiten. Ist es unter A? Oder gar unter P? Bei Barclay James Harvest ist mir das noch nicht aufgefallen, die habe ich immer unter B gefunden, wie es sich gehört.

    Als damals von Leslie Mandoki & Friends das Album "People" rauskam, befand sich dieses unter - na was wohl: M People!

    Immer wieder witzig ist auch Hot Chocolate. Steht natürlich unter C. Weil der Mann mit Vornamen Hot heißt

  6. #5
    Benutzerbild von falkenberg

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    röschmich postete
    Da gibt es die unterschiedlichsten Methoden eine CD einsortieren.
    Am "beliebtesten" ist die Einsortierung nach dem Preis.
    Man geht ja in einen Laden, weil man gerade 7,54€ hat und dann fragt man, was habt ihr für 7,54€ ?
    Wo gibts denn sowas? Dass Billigangebote separat präsentiert werden, kenne ich ja, da ist aber meistens trotzdem ein Exemplar da, wo es hingehört.

    röschmich postete
    Besser ist die Sortierung nach der Musikrichtung.
    Bei den großen Läden wie Müller, Saturn oder Media-Markt ist das nicht wirklich ein Problem, weil die offensichtlich von der Zentrale vorgegeben kriegen, wo die Sachen hingehören. Da ist vor Ort kein Sachverstand nötig. Blöd ist nur die Wahl der Kategorien. Dass bei "Independet" immer der ganze Punk-Plunder mit drin ist, daran habe ich mich ja schon gewöhnt. Aber "Independent" mit "Heavy Metal" ineinanderzuschmeißen (z. B. Media-Markt Leipzig-Paunsdorf) ist einfach nur blöd.

    Eine besonders interessante Variante hatte Saturn-Hansa (ja, damals hießen die noch so) zu LP-Zeiten. Da war in den Tischen nur jeweils ein Exemplar, und wenn man eine unangegrabbelte LP haben wollte, konnte man sich die aus den Regalen nehmen. Und dort war stur nach Plattenfirma und Bestellnummer geordnet.

    Ich kaufe eh nicht mehr viel in Läden. Müller verkleinert bei uns sein Sortiment ständig zu Gunsten der DVDs (die hatten noch nicht mal die letzte CD von Funker Vogt im Sortiment) und Media-Markt ist auch nicht mehr ganz so üppig. Da kaufe ich lieber bei Martz, da finde ich wenigstens alles nach Alphabet.

    röschmich postete
    Mal abgesehen davon, dass man bei eingeschweißten CDs sich viel Mühe macht, den Preisaufkleber genau auf die wichtigste Stelle des Covers klebt.
    Die Preisaufkleber werden bei großen Läden anscheinend maschinell aufgeklebt. Da landet der Preis immer an der selben Stelle, ohne Rücksicht auf Verluste.

    röschmich postete
    Da gibt es vor allem bei Karstadt besonders fähige Leute.
    Gibt es irgendwo noch einen Karstadt, bei dem man wirklich CDs kaufen kann? Der Karstadt in Erfurt (größtes Kaufhaus Thüringens - na ja, es ist auch fast das einzige) hat nur noch ein lächerliches Angebot (auch im Vergleich zum vorherigen Hertie), Karstadt Leipzig hat massiv nachgelassen und Karstadt Halle war immer schon dünne. Und das alles zu völlig überzogenen Preisen.

  7. #6
    Benutzerbild von musicola

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    falkenberg postete
    röschmich postete
    Mal abgesehen davon, dass man bei eingeschweißten CDs sich viel Mühe macht, den Preisaufkleber genau auf die wichtigste Stelle des Covers klebt.
    Die Preisaufkleber werden bei großen Läden anscheinend maschinell aufgeklebt. Da landet der Preis immer an der selben Stelle, ohne Rücksicht auf Verluste.
    Richtig. Das geschieht maschinell. Allerdings nicht bei Karstadt oder auch Kaufhof, sondern schon bei deren Lieferanten, z.Bsp. AMS (Kaufhof-Lieferant)!

    Hier sind die Mitarbeiter der CD-Abteilungen unschuldig!


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