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Ladenöffnungszeiten

Erstellt von musicola, 12.06.2004, 15:20 Uhr · 93 Antworten · 5.796 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von SonnyB.

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    musicola postete

    Wenn, dann sollen aber gefälligst alle anderen Unternehmen mit Kundenkontakt auch immer verfügbar sein.

    Zum Bsp. KFZ-Werkstatt, Klempner, Elektriker, Bank, Post, Ämter usw.
    Da stimme ich musicola voll und ganz zu. Wenn.......dann alle.

    Oder...noch besser.....Schichtdienst wie in Pflegeberufen.
    Wir arbeiten alle zu den gleichen Zeiten wie die Angestellten in Krankenhäusern, oder im Gastgewerbe.

    Um 01:00 Uhr nachts am Sonntag auf das Einwohnermeldeamt um den Personalausweis verlängern zu lassen, oder um 04:00 Uhr morgends bei der Bank einen Kreditaufnehmen.
    Eine andere Möglichkeit wäre, wenn wir Freitagnachmittags auf die Ämter könnten, oder Mittwochsnachmittags zum Arzt

    Und wenn keine Leute kommen, oder sich das nicht rentiert....können die Ämter und Ärzte ja schliessen.

    Das schafft Arbeitsplätze

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von hoodle

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    Mooooment!

    Ich bin nicht für längere Ladenöffnungszeiten! Ich vertrete die Auffassung: Wer werktags bis 20:00 Uhr seine Einkäufe nicht erledigt hat, kriegt es auch um 21:00 Uhr nicht mehr auf die Rille. Und wem es Samstags bis 18:00 Uhr zu kurz ist, der hat eben auch Pech gehabt.

    Ich empfinde lediglich die ständigen gesetzlichen Reglementierungen als absolut störend. Und man muss eben auch bedenken, dass es ohne die Änderungen vor ein paar Jahren keine Ladenöffnungszeiten bis 20:00 Uhr gäbe. Und ich bin als Berufstätiger darauf angewiesen. Ich gehe morgens um sieben aus dem Haus und komme abends um sechs heim. Ich wüsste wirklich nicht, wie ich sonst meine Einkäufe erledigen sollte. Und wenn ich mal zum Arzt muss oder einen Behördengang zu erledigen habe, dann ergeht es mir nicht anders als allen anderen. Ich muss halt einen halben Tag Urlaub nehmen.

    Und ich muss Sonntags in der Tat schauen wo ich meine Brötchen herbekomme. Hier in der Gegend gibt es einen Bäcker der offen hat. (Zigaretten und Alkohol gibt es dort allerdings nicht, was mich aber nicht weiter stört, da ich solche Sachen nicht zum Frühstück konsumiere!) Meines Wissens war das damals auch ein ziemliches Heck-Meck bis die Bäcker sonntags aufmachen durften.

  4. #13
    Benutzerbild von SonnyB.

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    hoodle postete
    Und wem es Samstags bis 18:00 Uhr zu kurz ist, der hat eben auch Pech gehabt.
    Nö....der kommt nach Essen, da haben wir im Center bis 20:00 auf und ich steh da schon seit 2 Stunden dumm rum, weil die Innenstadt um 16 bzw. 17 Uhr zu macht, weil nix mehr los ist.

    Du musst doch reglementieren:
    Wenn nicht, dann sagt die Centerleitung: "Ihr macht jetzt von 08:00 bis 23:00 Uhr auf und wenn euch das nicht passt, oder ihr euch das nicht leisten könnt, sucht euch ein anderes Ladenlokal."

    Tatsache ist, daß es dann kein "kleiner" Laden mehr schafft im Wettbewerb zu bleiben, weil sich nur die "Großen" leisten können, Personal und Strom für nix zu fahren.

    Es geht um den Wettbewerb bei diesen Regelungen. Es glaubt doch wohl keiner, daß man damit uns Verkäufern was Gutes tun will ?

    Klar...von diesen Regelungen profitieren wir auch.....und wenn die Zeiten abgeschafft werden und jeder auf- oder zu machen kann wie er will, kostet das Arbeitsplätze.

    Fachkräfte würden entlassen (zu teuer) und Aushilfen eingestellt, von denen man dann hört: "Keine Ahnung....ich bin nur Aushilfe"

    Da bleibt dann auch der Restservice (den es ja kaum noch geben soll) entgültig auf der Strecke.


    Die Leute wollen:
    Fachkräfte, die kompetent beraten sollen....
    ...rund um die Uhr...
    ...natürlich Qualitätsware...
    ...aber zu Einkaufpreisen.

    Frage: Was ist falsch in dieser Aufzählung? Suchen sie die 4 Fehler



    hoodle postete
    Und ich muss Sonntags in der Tat schauen wo ich meine Brötchen herbekomme. Hier in der Gegend gibt es einen Bäcker der offen hat.
    War das ein Tippfehler ?

    Sonst würde ich fragen: "Reicht ein Bäcker nicht für ein paar Brötchen ?"

  5. #14
    Benutzerbild von musicola

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    Tja, da wollte ich gerade meinen Roman zu verfassen, da sehe ich, die SonnyB. hat mir die Arbeit schon abgenommen.

  6. #15
    Benutzerbild von hoodle

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    SonnyB. postete
    hoodle postete
    Und ich muss Sonntags in der Tat schauen wo ich meine Brötchen herbekomme. Hier in der Gegend gibt es einen Bäcker der offen hat.
    War das ein Tippfehler ?

    Sonst würde ich fragen: "Reicht ein Bäcker nicht für ein paar Brötchen ?"
    Doch ein Bäcker reicht mir, aber ich musste erst einen finden, der Sonntags geöffnet hat.

  7. #16
    Benutzerbild von musicola

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    hoodle postete
    SonnyB. postete
    hoodle postete
    Und ich muss Sonntags in der Tat schauen wo ich meine Brötchen herbekomme. Hier in der Gegend gibt es einen Bäcker der offen hat.
    War das ein Tippfehler ?

    Sonst würde ich fragen: "Reicht ein Bäcker nicht für ein paar Brötchen ?"
    Doch ein Bäcker reicht mir, aber ich musste erst einen finden, der Sonntags geöffnet hat.
    Ahaaaaa!!! So war das. Von den ganzen Bäckereien in deinem Wohnort hatte also nur dieser eine Sonntags geöffnet.

    Ja, nee is klar. Und wenn die Ladenöffnungszeiten ganz wegfallen, haben plötzlich sämtliche Bäckereien Sonntags offen, obwohl sie das schon laaange
    machen dürfen.

    Irgendwie kann ich deiner Argumentation nicht ganz folgen, denn zumindest was die Öffnung an Sonntagen betrifft haben Bäckereien damit nix zu tun.
    Sie haben schon längst die Erlaubnis, Sonntags früh um Drei ne Ladung Brötchen in den Ofen zu schieben.

    Was machst du, wenn dieser letzte Bäcker bei euch sich dazu entscheidet, Sonntags auszuschlafen, weil es ihm nicht mehr rentabel genug ist für Dich und ein bestimmte Anzahl X weiterer Einwohner am Sonntag zu schuften und den Laden nur noch von Mo-Sa betreibt?

    Ist ja sein gutes Recht. Selbst ein Wegfall irgendwelcher Ladenschlussgesetze würde ihn nicht verpflichten rund um die Uhr für die Kundschaft Backwaren anzubieten. Aber er könnte, wenn er denn wollte und einen Vorteil für sich darin sieht.

    Viele Menschen glauben, wenn der Ladenschluss wegfällt, müssen alle Läden länger öffnen. FALSCH!

    Das ist vergleichbar mit dem Rabattgesetz, bzw. dem Wegfall desselben:

    Da kam ein Kunde zu mir und wollte partout über den Preis einer Ware verhandeln. Ich müsse da mitmachen, meinte er. Das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung seien schließlich schon lange abgeschafft.

    Ich: Nö! Der Wegfall dieses Gesetzes erlaubt mir als Händler, dass ich mit dem Kunden über den Preis der Ware verhandeln darf und ich ihm auch gerne etwas hochwertigeres als einen Kugelschreiber kostenlos dazulegen darf. Aber der Gesetzgeber befiehlt es mir nicht. Die Entscheidung liegt beim Ladeninhaber. Und das ist in diesem Fall der Kaufhof. Und der hat sich entschlossen dem Kunden Rabatte in Form und 10%Coupon-Aktionen, Paybackpunkten und Zugaben, die in Prospekten beworben werden, zu geben.
    Ist absolut legitim und vor allem gerechter.



    musicola

  8. #17
    Benutzerbild von SonnyB.

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    musicola postete

    Was machst du, wenn dieser letzte Bäcker bei euch sich dazu entscheidet, Sonntags auszuschlafen, weil es ihm nicht mehr rentabel genug ist für Dich und ein bestimmte Anzahl X weiterer Einwohner am Sonntag zu schuften und den Laden nur noch von Mo-Sa betreibt?

    Ist ja sein gutes Recht. Selbst ein Wegfall irgendwelcher Ladenschlussgesetze würde ihn nicht verpflichten rund um die Uhr für die Kundschaft Backwaren anzubieten. Aber er könnte, wenn er denn wollte und einen Vorteil für sich darin sieht.

    Viele Menschen glauben, wenn der Ladenschluss wegfällt, müssen alle Läden länger öffnen. FALSCH!
    Ich denke mal, daß kommt auf die Lage an, in der er seinen Laden hat.
    Wie gesagt....wir können dann nicht frei entscheiden, sondern bekommen von der Centerleitung vorgeschrieben, wann wir wie geöffnet haben sollen.

    Wir haben im Center 3 Bäcker....und auch die müssen dann immer auf haben.

    Hat er aber irgendwo in der Stadt seinen Laden, dann könnte er, wenn er wollte, zu "seinen" Wunschzeiten geöffnet lassen....stimmt......aber.....wieviel Konkurenz hat er drumrum ?
    Wie haben die auf?
    Wenn er seine Kunden nicht verlieren wil....muss auch er mitmachen beim Öffnungzeitenpoker !

    Übersteigen die Kosten den Umsatz......wird er entlassen müssen. Das "früher schliessen" wird das letzte Mittel sein.

    Es wird immer erzählt: "längere Öffnungszeiten schaffen Arbeitsplätze."
    NÖ ! Das Gegenteil ist der Fall.

  9. #18
    Benutzerbild von waschbaer

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    SonnyB. postete

    Es wird immer erzählt: "längere Öffnungszeiten schaffen Arbeitsplätze."
    NÖ ! Das Gegenteil ist der Fall.
    Es wird auch immer behauptet, dass längere Öffnungszeiten schlicht und ergreifend den Umsatz erhöhen, aber für mich ist das eine Milchmädchenrechung. Nur, weil ein Laden evtl. bis 23:30 Uhr oder noch länger aufhat, habe ich deswegen nicht mehr Geld, um mir mehr zu kaufen. Meinem persönlichen Kaufdrang sind dann vielleicht keine zeitlichen Grenzen gesetzt, sondern schlicht und einfach pekuniäre (schön geschwollener Ausdruck).

    Ich weiß, dass ich mich von den Arbeitszeiten her nicht beschweren darf, aber ich hatte auch schon Tage, an denen ich folgende Stundenpläne hätte: 8:00 - 8:45; 9:30 - 10:15; 11:20 - 12:05; 14:00 - 14:45 und 16:15 - 17:00. Da hat man dann das Gefühl, dass man eigentlich nicht so sonderlich viel an "Stunden gehalten" hat, aber man war den ganzen Tag "in der Arbeit". Vor allem während der Nicht-Unterrichtszeit (= eigene Ruhezeit oder Pausen) bekommt man dann irgendwelche anderen kleinen Jobs, die man eigentlich gar nicht tun müsste, aber "weil man halt gerade da ist und nichts zu tun hat", doch tut.

    Ich kann mir vorstellen, dass dies im Einzelhandel sicherlich ähnlich ist.

  10. #19
    Benutzerbild von SonnyB.

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    @waschbaer

    jawohl......

    eben....es kommt nicht mehr Geld rein. Man sucht sich dann krampfhaft Arbeit....weil rumstehen lockt keine Kunden an ....

  11. #20
    Benutzerbild von waschbaer

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    Klar, geht mir ähnlich. Wenn ich beispielsweise 6 Unterrichtsstunden am Stück habe und dann heimgehen kann, mache ich mir meistens erst etwas zum Essen und dann setze ich mich am Nachmittag hin und korrigiere Hefte oder bereite weitere Stunden vor.

    Aber wenn ich noch in der Schule bin, geht dies leider nicht, weil dann irgendwie immer jemand aus dem "Tätsch-Club" kommt. (Tätscht mir mal dabei helfen oder das für mich machen). Und wenn es nur der Hausmeister ist, der Hilfe braucht beim Bestuhlen der Aula (und das ist ja nun wirklich nicht meine Aufgabe). Aber das ist leider die Realität. So komme ich dann auch in der Schule nicht zum Korrigieren, denn da brauche ich eigentlich meine volle Konzentration und möchte nicht andauernd unterbrochen werden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Durch die entzerrte Arbeitszeit hat man eigentlich weniger getan, kommt aber irgendwie kaputter (und vor allem viel genervter) nach Hause.

    Tja Sonny - auch wenn wir in völlig unterschiedlichen Berufen tätig sind, irgendwie sind wir uns doch ähnlich ....

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