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Ladenöffnungszeiten

Erstellt von musicola, 12.06.2004, 15:20 Uhr · 93 Antworten · 5.809 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Was mich nur tierisch an ist halt die Fragestellung in den Umfragen.

    Immer wird gefragt: "Würden sie gerne länger einkaufen?"
    Klar, daß die Leute dann "Ja" sagen.

    Man müsste aber fragen: "Würden sie dann auch einkaufen und Geld ausgeben, obwohl sie mit höheren Preisen rechnen müssten, die ja dann nicht ausbleiben würden, oder Abstriche beim Service machen, damit die Preise gehalten werden können?"

    Das Umfrageergebnis möchte ich dann sehen .....aber wahrscheinlich wäre dieser Satz dann auch schon zu lang für die Hälfte der Befragten

  2.  
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  3. #22
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Hier noch ein paar interessante Zahlen zu zum Thema Ladenöffnungszeiten.

    Bis 1996 hatten Geschäfte, welche die maximalen Öffnungszeiten ausnutzen 64,5 Stunden pro Woche geöffnet. Seit der letzten Änderung haben diese Geschäfte maximal 84 Stunden pro Woche geöffnet. Ausnahmeregelungen für Bäcker, Kurorte, große Städte ab 200 000 Einwohnern, ... sind noch nicht berücksichtigt.

    Wenn man dann mal von einer 35 Stundenwoche ausgeht, die von den Gewerkschaften ja immer gefordert wird, bleiben einem normalen Arbeitnehmer 49 Stunden Zeit zum einkaufen. Selbst Arbeitnehmer mit einer Wochenstundenzahl von 40 kommen noch auf 44 Stunden, in denen sie ihre Einkäufe erledigen können.

    Die Beschäftigtenzahlen (Handel, Gastgewerbe und Verkehr) (Quelle: Bundesamt für Statistik)

    2001 9.914.000
    2002 9.858.000 – ein Minus von 56.000
    2003 9.720.000 – ein Minus von 138.000
    Laut Verdi sind 2003 alleine 50.000 Stellen im Einzelhandel abgebaut worden.
    Und das ist doch schon merkwürdig, wo die Geschäfte doch länger aufhaben. Es bedeutet also, dass weniger Personal mehr Wochenstunden leisten muss. Dies bedeutet auch eine absolute Kosteneinsparung.

    Die ist auch nötig, da längere Ladenöffnungszeiten auch mehr Kosten verursachen. Schwerpunkt hier sind neben den Personalkosten wohl die Stromkosten. Und die sind im letzten Jahr durchschnittlich um 9,3 Prozent gestiegen (Quelle: Energieberatungsunternehmens NUS Consulting ).Dazu kommen noch die Ökosteuer, die aktuell sehr hohen Mineralölkosten, ..., alles Indikatoren, die berücksichtigt werden müssen.

    Dem entgegen zu setzen wären dann die Umsatzzahlen des Einzelhandels. Und diese sind rückläufig. Das Bundesamt für Statistik hält leider nur relevante Indexzahlen bereit, aber auch diese zeigen es deutlich. Setzt man einen Index von 100 für das Jahr 2000, so ist der Umsatz in 2003 im Jahresmittel bei einem Wert von 99,65. Dies bedeutet einen effektiven Umsatzrückgang. Für die ersten 4 Monate 2004 liegt er bei 98,2, was einen weiteren Umsatzrückgang bedeutet.

    Wenn der Einzelhandel seine Öffnungszeiten also von max. 84 Stunden auf 168 Stunden (7Tage x 24 Stunden) erhöht, der Umsatz aber effektiv sinkt, müssen die Kosten eingespart werden. Dies wird in der Regel erreicht durch Kostenersparnisse beim Personal (Personaleinsparungen, Gehaltsreduzierungen, Arbeitszeitverlängerungen), Weitergabe der Kosten an den Verbraucher (Preiserhöhungen) oder im Extremfall, wenn unter dem Strich weiter ein fettes Minus ist, durch Geschäftsaufgabe.

    Nicht messbare Werte wie Konkurrenzdruck, Centerzwang (siehe Sonnys Post), Umgebungsvariablen (Kaufkraft der Bevölkerung, evtl. schließende Unternehmen im Umfeld, ...) können ihr übriges tun.

    Alles in allem denke ich, dass wir andere Probleme haben, als uns Gedanken zu machen, ob uns ca. 44 Stunden pro Woche ausreichen um unsere Einkäufe zu erledigen.

  4. #23
    Benutzerbild von hoodle

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    Aaargh

    Also nochmal an alle die mich um's verrecken falsch verstehen wollen:

    Ich bin nicht für längere Ladenöffnungszeiten.
    Ich bin nicht dafür, dass alle Bäcker am Sonntag geöffnet haben.
    Ich möchte nicht, dass wir nur einen Arbeitslosen mehr in D haben.


    Jetzt noch mal für alle, und ihr müsst ganz genau hingucken: Ich bin gegen staatliche Reglementierungen!

    In Prosa heisst das: Derjenige der länger aufmachen will, der darf das tun. Derjenige der das nicht will, der darf das auch tun. Und ich bin ihm noch nicht mal böse.

    Und wenn der letzte Bäcker, dessen Laden Sonntags rappelvoll ist, sich entscheiden nicht mehr aufzumachen, dann ess ich Sonntags Brot und keine Brötchen! Und ich mache dem Bäcker bestimmte keinen Vorwurf.

    Ich hoffe nach mittlerweile drei Erklärungen ist mein Standpunkt klar.

    Auch auf die Gefahr wieder bewusst missverstanden zu werden: Ich glaube nicht, dass aufgrund gesetzlicher Regelungen zum Ladenschluss nur ein Arbeitsplatz gerettet wird.

    Ein Beispiel aus meine Branche: Ich arbeite in einem Steuerberatungsbüro. Wir haben jedes Jahr weniger Mandanten die ihre Einkommensteuererkärung zu uns bringen. Das liegt daran, dass sich viele Leute ein Steuerprogramm von Aldi oder Tchibo holen. Sollten wir das nicht gesetzlich verbieten, denn das kostet doch Arbeitsplätze in der Steuerbranche. Außerdem sollten wir EU-Re-Importe von Fahrzeugen verbieten, denn da werden doch die armen deutschen Autohändler geschädigt. Außerdem finde ich die Internetapotheken nicht gut, denn die armen Apotheker bleiben auf der Strecke.

  5. #24
    Benutzerbild von musicola

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    hoodle postete
    Auch auf die Gefahr wieder bewusst missverstanden zu werden: Ich glaube nicht, dass aufgrund gesetzlicher Regelungen zum Ladenschluss nur ein Arbeitsplatz gerettet wird.
    Ich hoffe mal, dich nicht missverstanden zu haben. Schon gar nicht bewusst!! Was soll denn das jetzt?

    Glaubst du ernstaft, wir wollen deine Argumentation nicht verstehen?
    Ich kann sie nur nicht nachvollziehen!

    Und ich glaube nicht, dass durch den Wegfall gesetzlicher Regelungen zum Ladenschluss auch nur ein Arbeitsplatz gerettet wird. Im Gegenteil.

  6. #25
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    SonnyB. postete
    ...
    Man müsste aber fragen: "Würden sie dann auch einkaufen und Geld ausgeben, obwohl sie mit höheren Preisen rechnen müssten, die ja dann nicht ausbleiben würden, oder Abstriche beim Service machen, damit die Preise gehalten werden können?" ...
    [IRONIE AN]
    Ich würde die Frage anders stellen:

    Wozu wären sie bereit, wenn die Öffnungszeitenregel aufgehoben wird? (Mehrere Antworten möglich)

    1) Höhere Preise
    2) Weniger Service
    3) Arbeitsplatzabbau
    4) Höhere Steuern
    5) Nichts von dem

    Ergebnis:

    Ja zu 1-4
    Sie sehen die Hintergründe und wissen, worauf sie sich einlassen. Für sie wäre eine Aufhebung der Ladenöffnungszeitenklausel kein Problem.

    Ja zu 1,2,3 oder 4
    Sie haben den richtigen Ansatz, aber leider gibt es noch viel mehr Zusammenhänge die beachtet werden müssen.

    Ja zu 1-4 und 5:
    Hallo Sie da, haben sie mal eine Grundschule besucht? Wissen sie, was sie wollen?

    Ja zu 5:
    Wirtschaftliche Zusammenhänge sind nicht ihr Ding, beschäftigen sie sich lieber mit anderen Dingen. Die Öffnung der Ladenöffnungszeitenklausel hat konsequenzen. Denken sie mal drüber nach,

    [IRONIE AUS]

  7. #26
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Ich sehe das weiterhin so ähnlich wie hoodle.

    Sonny, wenn die Center-Leitung die Läden dazu zwingt, die Öffnungszeiten voll auszureizen, so ist dies ein Problem der Center-Leitung, nicht aber des Gesetzgebers. Wenn die Einzelhändler umgekehrt einen gewissen Druck auf die Center-Leitung ausüben könnten bzw. dieser Zwang unterbunden würde, wäre die freie Wahl der Öffnungszeiten durchaus möglich.

    Aber natürlich ist es nicht sonderlich realistisch, dass das geschieht. Deshalb noch mal das, was ich eingangs geschrieben habe: Ja zu freien Öffnungszeiten, aber nur, wenn die Situation der Verkäufer sozial verträglich bleibt - und, das kommt jetzt noch neu hinzu, wenn auch dem Kunden effektiv keine Nachteile entstehen. Ist dies nicht möglich, braucht es auch keine längeren Öffnungszeiten.

  8. #27
    Benutzerbild von SonnyB.

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    ihkawimsns postete
    Ich sehe das weiterhin so ähnlich wie hoodle.

    Sonny, wenn die Center-Leitung die Läden dazu zwingt, die Öffnungszeiten voll auszureizen, so ist dies ein Problem der Center-Leitung, nicht aber des Gesetzgebers. Wenn die Einzelhändler umgekehrt einen gewissen Druck auf die Center-Leitung ausüben könnten bzw. dieser Zwang unterbunden würde, wäre die freie Wahl der Öffnungszeiten durchaus möglich.
    Tja, nur lässt die Centerleitung auch die Läden abstimmen.....bei uns hat es auch eine Abstimmung zum Samstag 20:00 Uhr gegeben....allerdings haben Saturn, Wal Mart und Strauß, die mehr als 2/3 aller Stimmen haben, für 20:00 Uhr gestimmt und somit hatten die "kleinen" keinen Einfluß mehr.
    Bei einem Verhältnis von 3 "großen" zu den 15 "kleinen" sollte das Ergebnis ja feststehen (die 15 waren dagegen).


    Aber natürlich ist es nicht sonderlich realistisch, dass das geschieht. Deshalb noch mal das, was ich eingangs geschrieben habe: Ja zu freien Öffnungszeiten, aber nur, wenn die Situation der Verkäufer sozial verträglich bleibt - und, das kommt jetzt noch neu hinzu, wenn auch dem Kunden effektiv keine Nachteile entstehen. Ist dies nicht möglich, braucht es auch keine längeren Öffnungszeiten.
    Und genau das ist der Punkt.....es werden jedem effektiv Nachteile entstehen. Da geb ich dir Recht.

  9. #28
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Ich habe selbst jahrelang im Einzelhandel (Karstadt) gestanden und bin jedesmal wieder froh, davon weg zu sein, wenn ich solche Diskussionen lese.
    Tatsache ist, daß ich durchaus für eine Lockerung wäre. Ich glaube daran, daß sich fixe Kosten wie Pacht, Strom etc. durchaus durch Abschreibungen und minimal höhere Kosten "wegdrücken" ließen. Und zumindest 1 oder 2 Jahre lang dürfte der Gesamtumsatz wohl wirklich steigen.
    Die größte Schwierigkeit liegt für mich aber in dem sozialen Aspekt. Die Verkäuferinnen und Verkäufer fragt nämlich niemand, ob sie später arbeiten wollen. Und was das für familiäre Probleme mit sich bringt, kann sich nur jemand vorstellen, der das selbst miterlebt.
    Ich höre immer wieder den Satz: "Die haben sich ihren Job ja auch selbst ausgesucht." Das ist so was von falsch. Die meisten Einzelhändler haben zu einer Zeit angefangen, als es noch den Schlado gab. (Scheiß-langen-Donnerstag) Wer zur Zeit der Umstellung auf die 20 Uhr-Öffnungszeiten (auch am Samstag) bereits dabei war, hätte lieber seinen Job gewechselt. Nur kann man leider nicht von heute auf morgen, meistens sogar gar nicht, in einen anderen Beruf mit familienfreundlicheren Arbeitszeiten wechseln.
    Die Argumentation von Dir, Hoodle, das Du ja nur gegen staatliche Reglementierung bist, kann ich zwar gefühlsmäßig nachvollziehen. Trotzdem halte ich sie für kurzsichtig. Denn das Problem ist hier ja schon öfter beschrieben worden: nicht nur Centerläden und "die kleinen Krauter" werden dadurch geschädigt, weil sie nicht mittun könnten im großen Rennen ums Prestige, das dann ausgelöst würde. Es wird einfach das Privatleben all derer kaputt gemacht, die nicht selbst darüber bestimmen können, ob ihr Geschäft öffnet oder nicht. Und das sind nun mal bei den "Großen" fast alle Mitarbeiter.
    Und deren Familien.

  10. #29
    Benutzerbild von Pallas

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    raabi2000 postete
    Was andere Länder angeht, muss man da auch unterscheiden. Die typischen Urlaubsorte weltweit haben meist andere Öffnungszeiten als der Rest des betreffenden Landes. Und dies gilt auch für Deutschland. Es gibt z.B. Ausnahmeregelungen für Nord- und Ostsee, Berlin, München, Hamburg, ...

    Bevor hier jemand das Beispiel USA anbringt, das ist mit Deutschland nicht vergleichbar. Die Arbeits- und Lebensbedingungen sind grundverschieden und nicht vergleichbar. Und auch die Ladenöffnungszeiten sind nicht überall 24 Stunden. 99% aller Kaufhäuser und Shopping-Malls haben ihre Öffnungszeiten zwischen 9 und 21 Uhr. Manche von 9 - 18 Uhr, andere von 11 - 21 Uhr und nur sehr wenige von 9 Uhr bis 21 Uhr. Dies gilt auch für die meisten großen Supermärkte.

    Lediglich kleinere Einzelhandelsketten (so gut wie keine Bekleidung, Elektronik, Auto) und sog. Tante Emma Läden öffnen bis zu 24 Stunden. Meist sind es Familienbetriebe, die im Schichtdienst arbeiten. Und auch da ist der Preis meist minimal höher als in den großen Supermärkten.

    Wo haben wir denn solche Geschäfte? Die mussten alle schließen, da der Verbraucher es vorzieht, in den großen Supermarkt zu gehen. Ergo, selbst schuld. Soviel zur Gegenwart.
    So sehe ich das auch.

    Angenommen, das Gesetz wird aufgehoben. Was wird in Deutschland passieren? Die Gewerkschaften werden zurecht höhere Zuschläge für Spät- und Nachtdienst fordern, die Geschäfte werden überwiegend mindestens 6 Monate testen, wie es läuft mit bis zu 24 Stunden. Das ist natürlich mit Kosten verbunden. Und wer trägt diese Kosten? Der Verbraucher, sonst niemand.
    Und da spreche ich jetzt mal als Verbraucher (und als Mensch, der nicht im Verkaufsgewerbe arbeitet):

    Dazu bin ich nicht bereit!!

    Die Ladenöffnungszeiten sind so, wie sie jetzt sind, doch in Ordnung - mehr als das.

    Und am Sonntag will ich auch als Verbraucher keine geöffneten Läden!
    Aus dem einfachen (vielleicht, ja sicherlich naiv erscheinenden) Grund:
    An einem Tag muß auch mal Ruhe sein!
    Ich bin zwar nicht religiös, aber da sehe ich die tieferen Gründe des Sonntags durchaus mit Sinn. Dem Sinn nämlich, der atemlosen Arbeitswoche einen Ruhepunkt zu geben.

    Warum soll es eigentlich noch längere Öffnungszeiten bzw. 24-Stunden-Läden geben??? Oder am Sonntag geöffnete Läden (die es vereinzelt ja auch gibt)?
    Wir z. B. kaufen unsere Brötchen en gros zu den üblichen Ladenschlußzeiten und frieren sie dann ein. Und wenn wir sonntags welche essen wollen, backen wir sie auf. Und? Wozu brauche ich dann einen Bäcker, der sonntags offen haben muß?

    Man kann durch entsprechendes Einkaufsverhalten mit den jetzigen Ladenschlußzeiten durchaus auskommen. Wirklich und wahrhaftig.

    Wer also längere Öffnungszeiten fordert, der sollte sich fragen, oder auch bereit wäre, um 3 Uhr morgens im Supermarkt zu arbeiten, und zwar in 12 Stunden Schichten.
    Genau das sollte man sich fragen, bevor man nach längeren Öffnungszeiten und am Sonntag geöffneten Geschäften schreit!
    Ich jedenfalls wäre absolut nicht dazu bereit.
    Und wegen mir braucht auch kein Supermarkt um 3 Uhr morgens geöffnet sein.

    Weiter sollte er bereit sein, höhere Preise aufgrund gestiegener Kosten zu zahlen
    Selbstverständlich bin ich nicht dazu bereit.

    und zuletzt sollte er sich Fragen, ob es ihm/ihr gefallen würde, wenn sein/ihr Lebenspartner solche Arbeits- und beschissenen Verdienstverhältnisse ertragen müsste.
    Und auch das würde mir nicht gefallen!
    Man kann sich zwar arrangieren, wenn man verschiedene Arbeitsrhythmen hat - aber private soziale Eisnchränkungen sind vorhanden und spürbar.

    Warum sollte jemand solche Arbeitszeiten hinnehmen (als betroffener Arbeitnehmer und auch als Partner desselben), nur weil manche Leute nicht dazu in der Lage sind, zu den bereits vorhandenen Öffnungszeiten ihre Einkäufe zu erledigen???

    Alles andere ist Phantasie, Traum, Idealvorstellung oder sonstiges, hat aber mit der Realität in Deutschland nichts zu tun. Denn weder würde mehr Geld eingenommen, noch würde Arbeitsplätze geschaffen und zuletzt würde die Preise nicht bleiben wie sie sind.
    Ganz genau. Denn auch die Arbeitgeber sehen, wo sie bleiben. So wie SonnyB. vorhin schon einmal sagte: das Personal wird aus Kostenersparnisgründen hierzulande möglichst gering gehalten, aber soll die erweiterten Arbeitszeiten dann abfangen! Meine Schwester arbeitet auch als Einzelhandelskauffrau in einer großen deutschen Supermarktkette und hat einmal gesagt: "So viele haben keine Arbeit, und die, die welche haben, rackern sich zuschanden!". Recht hat sie. Das ist die Realität.

  11. #30
    Benutzerbild von musicola

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    Pallas postete um 03:03 Uhr
    Und wegen mir braucht auch kein Supermarkt um 3 Uhr morgens geöffnet sein.
    Genau. Um die Zeit isses im Forum viel gemütlicher, gelle?

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