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Ladenöffnungszeiten

Erstellt von musicola, 12.06.2004, 15:20 Uhr · 93 Antworten · 5.812 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von SonnyB.

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    @Tropical1


    Wie gesagt, wir waren an genannten Orten und da waren die Öffnungszeiten so....es wird wohl auch andere Öffnungszeiten geben aber die haben wir an diesen Orten nicht erlebt.

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Ich glaube, wir haben beide Recht:

    Öffnungszeiten



    Normalerweise haben alle Geschäfte von Montag bis Samstag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Diese Regel wird jedoch von Ausnahmen bestimmt, denn die meisten Geschäfte haben an mindestens einem Tag in der Woche sehr viel länger geöffnet und zunehmend auch am Sonntagnachmittag. Überall gibt es Läden, in denen rund um die Uhr die Türen offen stehen, z. B. bei Seven-Eleven. In den großen Shopping Malls kann man täglich bis 20 Uhr herumstöbern. Banken sind montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet, die meisten Postämter von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.
    Quelle: http://www.schwarzaufweiss.de/usa/oeffnungszeiten.htm


  4. #43
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Erst mal sorry , dass ich den Post, auf den du dich beziehst, nicht einbezogen haben. Dennoch hättest du dir den Klugscheißer sparen können.

    Ich versuche nur immer wieder zu erklären, dass auch in anderen Ländern nicht alles so rosig ist, wie es in Deutschland immer dargestellt wird. Und da ich seit über 30 Jahren hier in Deutschland lebe, und eben auch meine Erfahrungen in den USA gemacht habe, kann ich da bis zu einem gewissen Grad mitreden.

    Denn hier in Deutschland werden die USA immer als das Wunderland des Service angesehen und „wir müssen die Öffnungszeiten wie in den USA haben, wo alle Geschäfte 24 h auf haben“. Und dies trifft nun mal nicht zu. Und auch die von dir genannten (und wahrscheinlich erlebten) Öffnungszeiten habe ich so nicht erlebt in den drei bisher in den USA bereisten Staaten (Florida, Virginia und New York).

    Und leider vergessen diejenigen. die diese Forderung immer stellen, dass die Bedingungen in den USA in fast allen Bereichen anders sind als hier in der BRD.

  5. #44
    Benutzerbild von Tropical1

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    @Sonny B. - *shakehands*, haste recht

    @raabi2000 - sorry wegen des "smartass", mir fiel in dem Moment einfach kein passenderes Wort ein.

    Also ich sag's mal so. Zwar habe die langen Ladenöffnungszeiten so einiges gutes für sich. Aber ich finde es auf der anderen Seite auch ätzend, dass man schon gewillt sein muss, hier zu jeder Tageszeit zur Arbeit zu erscheinen, sonst wird man schon vornherein für den Job, um den man sich bewirbt, abgelehnt. Ausserdem ändern sich dann so ziemlich täglich oder wöchentlich die Arbeitszeiten. Mal muss man früh, dann wieder spät zur Maloche. Das hatte mein Mann bei seinem vorigen Job so mitgenommen, dass er sich eine andere Arbeit suchte.

    Meine Erfahrungen bezüglich des Lebens in Deutschland sind natürlich schon veraltet, denn ich bin in den 80ern von dort weggezogen. Aber ich fand es doch ganz gut, dass zumindest an den Sonntagen alles dicht hatte. Wieso muss auch ein Geschäft unbedingt 24 Stunden am Tag geöffnet sein.
    Ich finde, Deutschland sollte sich an Amerika gar nicht soviel abgucken, denn es ist nicht immer das tollste, was hier drüben ist.

  6. #45
    Benutzerbild von
    Am Verlauf dieses Threads kann man eigentlich ganz gut erkennen, warum Reformen in diesem Land so schwierig sind. Solange man nicht selbst betroffen ist, fordert sie jeder. Aber wehe es betrifft einen selbst.... trotzdem sind alle vorgebrachten Vorbehalte natürlich verständlich.

    Und trotzdem: Grundsätzlich gebe ich Hoodle völlig recht: Das Ladenschlussgesetz wie wir es kennen, gehört auf den Schrottplatz überflüssiger Gesetze. Das heisst aber noch lange nicht, dass plötzlich alle Läden rund um die Uhr geöffnet haben und jeder Verkäufer dann 7x24 Stunden pro Woche arbeiten muss.

    Wie die regionalen Beispiele aus den USA ja schon zeigten, wird nicht gleich immer und überall geöffnet, nur weil es erlaubt ist. Und so wird auch ein Karstadt vermutlich niemals oder nur zu ganz besonderen Anlässen nach 20 oder 21 Uhr geöffnet haben. Auch ein mittelgroßer bis großer Supermarkt oder eine typische deutsche Einkaufspassage werden zu diesen Zeiten sicherlich nicht die nötige Masse an Käufern vorfinden. Wenn irgendjemand zu diesen Zeiten also unbedingt seinen Riesenladen aufmachen muss, ist das eher wirtschaftlicher Selbstmord, aber noch lange kein Zwang für alle anderen es ihm gleich zu tun. Bei der Öffnung bis 20 Uhr mag dies anders gewesen sein (vorher hatte ich auch echte Probleme nach Büroschluss noch was zu futtern zu bekommen). Nun kommen wir aber langsam in Zeitbereiche wo die ersten Leute schon ins Bettchen gehen. So erlauben die Ladenschlusszeiten aber ja auch schon seit langem eine Öffnung ab 6.00 Uhr. Den Tag an dem Kaufhausketten um diese Zeit öffnen, werde ich aber wohl nicht mehr erleben. Hier ist also auch keiner vorgeprescht und hat die ganze Branche dazu gezwungen von 6-9 Uhr im Laden zu stehen, bevor mal der erste halb verschlafene Kunde in den Laden gewackelt kommt um sich einen Wintermantel zu kaufen.

    Obwohl es hier schon mehrfach als Gegenargument gebracht wurde, sind längere Ladenschlusszeiten m. E. eher kein Killer für kleine Händler. Es ist eher eine Chance für ein Revival von "Tante Emma". Wer hat denn in den USA nachts auf? Das sind doch eher kleine Läden, die teilweise sogar erst nachmittags öffnen und dann nachts aufhaben. Wie schaut es denn regional in Deutschland schon seit Jahrzehnten aus? Nehmen wir die "Trink-" und "Verkaufshallen" im Ruhrgebiet. Dort verdienen kleine Betriebe ihren Lebensunterhalt mit späten Öffnungszeiten. Warum soll also einem "normalen" Händler verboten sein, was eine Tankstelle in einer rechtlichen Grauzone 24 Stunden am Tag praktiziert (wenn ich mich richtig erinnere, dürften die *eigentlich* nicht das gesamte Sortiment rund um die Uhr verkaufen, das sich in einer Tankstelle heute findet)? Manche Länder haben ihre Ladenschlusszeiten übrigens auch speziell auf diese Geschäfte zugeschnitten und erlauben nur Läden unter x Quadratmetern eine Öffnung am Sonntag (ja, richtig. Dort streitet man sich meistens oft nur noch um Sonntage, Werktage sind sowieso rund um die Uhr freigegeben). Und warum darf eigentlich eine Videothek Sonntags nicht öffnen? Die DVD die ich an einem verregneten Sonntag nicht ausleihe, leihe ich am Montag bestimmt nicht mehr aus, weil ich dann keine Lust und keine Zeit mehr habe. In solchen Fällen würde durchaus ein Mehrumsatz durch längere Öffnung anfallen.

    Ist es Zufall, dass bei sportlichen Großereignissen oder als Begleiterscheinung besonders großer Messen in den Messestädten die Ladenöffnungszeiten per Sondergenehmigung ausgedehnt werden oder ist es ein Tribut an die internationalen Gäste die sich hier sonst teilweise eingeschränkt fühlen würden, weil sie es liberaler kennen?

    Ich kann es niemandem verdenken, dass er als persönlich Betroffener einen dicken Hals hat. Als Kunde und als ehemals im Schichtdienst tätiger, darf ich aber hoffentlich trotzdem eine andere Meinung haben. Ich glaube sowieso, dass das klein klein der letzten Jahre vernünftige Schichtregeln im Handel verhindert hat. Die Notwendigkeit war ja gar nicht da. Es ging ja nur darum 1,5 Stunden abzufedern. Also wurde die "Langer Donnerstag"-Sonderlösung auf alle Tage übertragen und sich mit den Gewerkschaften ein wenig über Zuschläge gestritten. Hätte man sich diesen Zwischenschritt gespart und den Ladenschluss sofort komplett freigegeben, wären vermutlich vernünftigere Lösungen dabei herausgekommen - so wie es sie in fast allen anderen Schichtbetrieben auch gibt. Wer sich trotz anderslautender bestehender Regeln (und dazu zählt auch die vereinbarte Arbeitszeit und ein maximal vertretbares Pensum an Überstunden, die Einhaltung von Pausenzeiten und der Urlaub) mehr zumutet, tut das sicherlich weil er Angst um seinen Arbeitsplatz hat. Irgendwo muss aber trotzdem eine Grenze gezogen werden, so viel Angst man auch hat. Wer sich freiwillig schlechterstellt, trägt vielleicht mit zur Verschlechterung der gesamten Situation bei.

    Das viele Kunden bei dieser Diskussion kaum noch Mitleid mit Verkaufspersonal haben, mag vielleicht aber auch mit daran liegen, dass man an die Servicewüste Deutschland gewöhnt ist und mit Verkaufspersonal eher schlechte Erfahrungen gemacht (und somit kein Anlass zum Mitleid) hat. Persönlich bin ich froh, wenn ich keinen Verkäufer höre und sehe: Meistens unfreundlich, schlecht oder falsch informiert, lahmarschig, zu einem Verkaufsgespräch ungeeignet....... hier Anwesende sind natürlich ausgenommen!

    Dave

  7. #46
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Ich habe gerade die Ladenöffnungszeiten von Zypern gefunden. Da ich dort auch schon mal war, kann ich diese auch nur bestätigen.

    Also Zypern (ein Tourismusland) hat folgende Öffnungszeiten:

    Banken in Zypern sind von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet.

    Die Geschäfte haben auf die Saison bezogen unterschiedliche Öffnungszeiten:
    - Mai bis September 8:00 - 13:00, 16:00 - 19:00 Uhr
    - Oktober bis April 8:00 - 13:00, 14:30 - 17:30 Uhr

  8. #47
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ich würde es vollkommen in Ordnung finden, wenn es bei uns so wäre wie in Frankreich: Dort gelten reguläre Öffnungszeiten für alle Kaufhäuser und Supermärkte, die so ähnlich sind wie bei uns, aber die kleinen Supermärkte, meistens von Arabern und/oder Chinesen geführt, die dürfen auf haben, wann und so lange sie wollen, auch am Wochenende und spätabends. Kostet dann meistens ein paar Euro mehr, aber wenn einem wirklich mal Nutella, Klopapier oder Brot ausgegangen ist und der Supermarkt schon zu hat, dann weiß man, wo man sowas herbekommt. Deutschland hat nicht so viele Araber und Chinesen wie z. B. Paris, aber wir haben sehr wohl türkische Geschäfte und Asienläden, ich könnte mir gut vorstellen, dass die ihr Sortiment ein bisschen erweitern und dann sozusagen ihre eigenen Öffnungszeiten "ausleben" dürfen. Gleiches könnte für alle kleineren Läden überhaupt gelten, also alles, was weder großer Supermarkt noch Kaufhaus ist: Sie dürfen abends lange und sonntags ganztägig öffnen, wenn sie möchten, brauchen es aber nicht, es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Klar, werdet ihr sagen, bei uns gibt's für sowas ja Tankstellen. Was mich an denen jedoch stört, ist, dass sie nicht nur ein bisschen teurer, sondern erheblich teurer sind als der Supermarkt und dass die Auswahl dort sehr begrenzt ist.

  9. #48
    Benutzerbild von musicola

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    Jawollja:

    Neun Bundesländer geben Ladenschluss zur WM frei

    Während der Fußball-Weltmeisterschaft wollen die neun Bundesländer mit WM-Spielorten den Ladenschluss weitgehend freigeben. Sechs Länder planen eine landesweite Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten.


    In weiteren drei Bundesländern, in denen WM-Spiele ausgetragen werden, sollen die Kommunen über längere Einkaufsmöglichkeiten entscheiden. Die Sonderregelung für die Dauer des Turniers ist ein Testlauf für die geplante Föderalismusreform. In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf verständigt, den Ladenschluss künftig zur Ländersache zu machen. Unionsregierte Länder wie Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen haben bereits eigene Gesetze dazu in der Schublade.

    In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Hamburg darf während der Fußball-WM landesweit länger als bisher eingekauft werden. Als rechtliche Grundlage für die Flexibilisierung gilt eine Ausnahme im Ladenschlussgesetz.

    Widerstand von Gewerkschaften

    Bei den Details gibt es zwischen den Ländern allerdings Unterschiede. So wollen Hessen, Bayern und Baden-Württemberg das Einkaufen an Werktagen rund um die Uhr erlauben, Berlin lediglich von 6 bis 24 Uhr. Nordrhein-Westfalen stellt für Wochentage eine "sehr großzügige" Regelung in Aussicht. An spielfreien Sonn- und Feiertagen sollen die Geschäfte geschlossen bleiben. Die Landesregierungen von Sachsen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen wollen die Entscheidung den Kommunen überlassen.

    "Wir begrüßen eine Freigabe der Öffnungszeiten während der WM", sagte der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr. In welchem Umfang die Unternehmen die Möglichkeiten nutzen, sei allerdings noch unklar. Bei den Gewerkschaften stößt die Lockerung des Ladenschlussgesetzes dagegen auf Widerstand. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sieht in der befristeten Liberalisierung der Öffnungszeiten den Versuch, eine langfristige Regelung vorwegzunehmen.
    Quelle: http://www.ftd.de/pw/de/37511.html (Financial Times Deutschland)


    Jetzt bin ich ja mal gespannt, wieviele WM-Spiele im Free-TV ich nicht
    mitbekomme und dafür im voraussichtlich leeren Laden aus Langeweile die Abteilung in Ruhe aufräume...

  10. #49
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Denkt auch mal einer an die ganzen Verkäufer(und natürlich Verkäuferinnen)????
    Besonders die Familie haben!
    Nicht nur das sie inzwischen oft bis 20 Uhr und am Samstag arbeiten und dafür meistens schlecht bezahlt werden.
    Ich finde man sollte das nicht immer aus seiner eigenen Kundensicht sehen!Früher(Werktags bis 18Uhr-Samstag bis 13Uhr) gings doch auch mit dem einkaufen(da ging man halt Samstag früh einen Wocheneinkauf machen).Ich finde jetzt ist es doch optimal für die meisten(einen Rest der nie zufrieden ist,gibt es ja immer).
    Und mehr Umsatz und Stellen gibt es auch nicht.Ist in den letzten Jahren überprüft worden.Der Umsatz wird blos anders verteilt und die Stellen anders eingeteilt(z.b statt zwei Kassen und zwei Beratern,je eine pro Schicht).

    Was ich noch sagen wollte ich arbeite nicht im Verkauf(bin Tankwart),habe aber mehre Bekannte die im Verkauf arbeiten.

  11. #50
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ musicola

    Stell' dir doch 'ne Glotze ins Hinterzimmer oder was-immer-du-dort-hast...

    Wie weit ist eigentlich die Fernseher-Abteilung entfernt?!

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