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Ladenöffnungszeiten

Erstellt von musicola, 12.06.2004, 15:20 Uhr · 93 Antworten · 5.804 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von Bounty

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    wenn man in Berlin auf nem sonntag wirklich meint, was meagawichtiges an futter nich im haus zu haben und meint gleich verhungern zu müssen, bleibt einem noch der Lidl unten im Haupt...äh Ostbahnhof (mit normalen Lidlpreisen aber massen von leuten*G*) oder man geht halt zum dönerdealer seines vertrauens...

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von Babooshka

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    Siehste, mit Massen von Leuten! Das zeigt doch, dass durchaus Bedarf an sonntags geöffneten Geschäften besteht!

  4. #63
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    Bounty postete
    wenn man in Berlin auf nem sonntag wirklich meint, was meagawichtiges an futter nich im haus zu haben und meint gleich verhungern zu müssen, bleibt einem noch der Lidl unten im Haupt...äh Ostbahnhof (mit normalen Lidlpreisen aber massen von leuten*G*) oder man geht halt zum dönerdealer seines vertrauens...
    hat der LIDL unten im U-Bhf "Innsbrucker Platz" nicht auch Sonntags geöffnet?

  5. #64
    Benutzerbild von Bounty

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    öh keine ahnung...*noch nie ein sonntagsvisum beantragt hab*
    spaß beiseite, mir ist, als wenn ich davon schon mal gehört hab, aber es in sofern für mich uninterressant ist, weil Ostbahnhof fast bei mir umme ecke is.
    aber...es muss schon wirklich was sehr wichtiges sein, das ich vergessen haben muss, um mir den stress dort anzutun.
    ich stell mich nich wegen - wattweissich - ner tüte nudeln ne halbe stunde anner kasse dort im gedränge an.

  6. #65
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    PostMortem postete
    Mumie postete
    Denkt auch mal einer an die ganzen Verkäufer(und natürlich Verkäuferinnen)????
    Es gibt bereits heute eine Menge Familien, die nur deswegen auf einen grünen Zweig kommen, weil es für einen Elternteil überhaupt möglich ist, zu allgemein als "unzivilisiert" empfundenen Arbeitszeiten zu arbeiten. Als meine Freundin noch im Uni-Klinikum gearbeitet hat, kannte sie dort genügend Mütter die nur zwei Wochen pro Monat Nachtwachen machen und dann zwei Wochen arbeitsfrei haben. Für die war das eine sehr gute Gelegenheit, um sich überhaupt irgendwie zur Erreichung eines Doppelverdienstes zu arrangieren, ohne große Probleme mit Kinderbetreuung und auch Partnerschaft / Ehe zu bekommen. Ich finde dieses Argument deshalb etwas zu kurzsichtig. Sicher arbeiten Stand Heute VerkäuferInnen in diesem Bereich, die ihre Arbeitszeit gewohnt sind. Wenn sich diese ändern, bedeutet das für sie sicherlich auch immer eine unangenehme Umgewöhnung. GLEICHZEITIG ermöglichen sich aber für andere bzw. einmal in diesen Zweig nachwachsende Arbeitnehmer völlig neue Möglichkeiten, durch die durchaus auch individuellen Lebensgestaltungen dienlichen Arbeitszeiten.

    Besonders die Familie haben!
    Nicht nur das sie inzwischen oft bis 20 Uhr und am Samstag arbeiten und dafür meistens schlecht bezahlt werden.
    Ich finde man sollte das nicht immer aus seiner eigenen Kundensicht sehen!Früher(Werktags bis 18Uhr-Samstag bis 13Uhr) gings doch auch mit dem einkaufen(da ging man halt Samstag früh einen Wocheneinkauf machen).Ich finde jetzt ist es doch optimal für die meisten
    Dein Verständnis für und Dein Hineinversetzen in die VerkäuferInnen ehrt Dich. Sowas wird viel zu selten gemacht. Aber vermutlich hast Du selbst auch immer noch das Glück so geregelter Arbeitszeiten, dass Du keine Problme mit dem Einkauf hast. Ich bin seinerzeit mit den Öffnungszeiten bis 18 Uhr überhaupt nicht klar gekommen und musste aufgrund eines leeren Kühlschranks mehr Pizza und Burger nach Feierabend verspeisen, als es gesund war. Meine Bürotage begannen zur Ladenöffnungszeit und endeten zum oder nach Ladenschluss. Wenn mans dann Freitags noch etwas zu dolle trieb und Samstag nicht rechtzeitig aus den Federn war, dann wurde es sogar da noch knapp mit Einkaufen.

    (...)

    PM
    Wollt ich auch meinen, immer werden nur die armen Verkäufer(innen) gesehen! Und was ist mit Ärzten, Krankenschwestern und -Pflegern, Altenpflegern, Taxifahrern, Lokführern, Zugbegleitern, Bus- und Straßenbahnfahrern, Polizisten, Piloten, Fluglotsen, Postmitarbeitern, Land- und Tierwirten, Köche, Kellner ...... oder einfach Leuten, die rollende Woche arbeiten?

    Es gibt genug Berufe, in denen rund um die Uhr gearbeitet wird, ganz selbstverständlich, nur bei den Verkäufern wird so ein Theater drum gemacht!


    Ganz ehrlich, ich hab selbst mit 20.00Uhr Probleme, immer was im Kühlschrank zu haben! Gestern bin ich auch wieder erst 10 vor 8 im Supermarkt eingeschwebt, gleich von Arbeit aus.

  7. #66
    Benutzerbild von PostMortem

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    just music postete
    Wollt ich auch meinen, immer werden nur die armen Verkäufer(innen) gesehen! Und was ist mit Ärzten, Krankenschwestern und -Pflegern, Altenpflegern, Taxifahrern, Lokführern, Zugbegleitern, Bus- und Straßenbahnfahrern, Polizisten, Piloten, Fluglotsen, Postmitarbeitern, Land- und Tierwirten, Köche, Kellner ...... oder einfach Leuten, die rollende Woche arbeiten?
    Und es sind noch viel mehr.... wie gesagt, in zig Callcentern Deutschlands sitzen rund um die Uhr und 7 Tage die Woche nette Damen und Herren bereit um allemöglichen Dienstleistungen zu bieten. Wenn das Handy nachts um 2 Uhr streikt, dann kann man auch um 2 Uhr beim Betreiber anrufen, wer seine Kredikarte verliert kann sie mitten in der Nacht sperren lassen und sich eine neue bestellen, mitten in der Nacht Premiere-Hotline anrufen ist auch kein Problem, bei manchen Anbietern kann man sogar rund um die Uhr Sachen bestellen (und da profitieren die enorm von, wissen sie doch, dass sie zu dieser Zeit überhaupt keine Konkurrenz haben und den etablierten "Offline"-Händlern den kaufwilligen Kunden wegschnappen können) usw. usf. In vielen Automobilzulieferbetrieben wird 3-Schicht gearbeitet, Bergleute buddeln und Stahlkocher kochen seit jeher rund um die Uhr und selbst ganz normale hausinterne IT'ler sitzen heutzutage wegen internationaler Verflechtungen/Verpflichtungen und entsprechender "Service Level" nachts in der Firma oder sind mindestens jederzeit per Rufbereitschaft greifbar usw. usf. Bei meinem Arbeitgeber sind alle Verträge mittlerweile mit einer Klausel bezgl. Bereitschaft zu Schichtarbeit und Rufbereitschaft versehen - auch da, wo dies momentan noch gar nicht in Sicht ist. Ich arbeite seit vier Jahren auch nicht mehr in Rufbereitschaft/Schicht. Aber wenn mein Arbeitgeber das ab morgen wieder ne' gute Idee findet oder irgendeine Schwestergesellschaft unsere Dienste von Deutschland aus nachts braucht, dann bin ich auch wieder dran. Mir hilft dann auch kein Gezeter darüber, dass das keinen Arbeitsplatz schafft. Es wäre dann schlichtweg so, dass meinen Job eben irgendwann wer anders macht oder der Arbeitsplatz komplett in ein Land abwandert, wo die Leute nicht so "zimperlich" sind. Die Grenze zwischen Flexibilität und Ausbeutertum ist eben sehr schmal....

    Ich will deshalb auch nicht sagen, dass es Verkäufern nicht besser gehen darf oder soll als Schichtarbeitern. Aber man sollte, wo ja gerade die Verkäufersicht in den Vordergrund gehoben wurde, auch mal sehen, dass viele Leute eben mittlerweile Bedarf nach Einkaufszeiten haben, die nicht im Bereich der Bedürfnisse von Arbeitnehmern mit normalen Büroarbeitszeiten liegen.

    Das liegt teilweise auch nicht nur an "unnormalen" Arbeitszeiten, sondern an geforderter und erbrachter Flexibilität. Wenns bei uns brennt, komme ich sehr oft erst nach 20 Uhr aus dem Büro, denn dann können ein paar tausend Leute ihren Job nicht oder nicht richtig erledigen. Da geht niemand einfach nach Hause und sagt "is schon zu!". Die Verkäuferinnen und Verkäufer hingegen wissen i.d.R. wann sie Feierabend haben und um 20h ist eben zu. Wer seinerseits dann eben erst nach 20h aus der Tretmühle kommt hat eben Pech... Ich erwarte da kein Mitleid, ich habs mir ja auch so ausgesucht. Aber mein Mitleid ist da im Gegenzug auch begrenzt, wenn ich dann in diesem Land nur noch teure und beschränkte Tankstellenshops und Burgerbuden zur Auswahl habe...

    Ganz ehrlich, ich hab selbst mit 20.00Uhr Probleme, immer was im Kühlschrank zu haben! Gestern bin ich auch wieder erst 10 vor 8 im Supermarkt eingeschwebt, gleich von Arbeit aus.
    Ich kenne das.... Immerhin sind so langsam die Zeiten vorbei, wo man da noch sehr böse angeschaut wurde.... ich habe damals oft extra meinen Firmenausweis nicht abgemacht, damit auch jeder sehen konnte, dass ich selbst gerade erst in den Feierabend starte und niemanden mit Absicht um 10 vor 20 Uhr belästigen will :-/

    Opi

  8. #67
    Benutzerbild von musicola

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    PostMortem postete

    (...) wenn ich dann in diesem Land nur noch teure und beschränkte Tankstellenshops und Burgerbuden zur Auswahl habe...
    Du bist ja mal wieder lustig...
    Die Probleme mit verteuerter Ware wirst Du dann aber über kurz oder lang möglicherweise auch in den normalen Geschäften finden. Die müssen ihre erweiterte "Bereitschaft" auch irgendwie finanzieren.

    Und wenn nicht über höhere Preise, dann eben über Personalabbau und Einstellung von Aushilfen die noch weniger Ahnung von der Ware haben, als die bereits jetzt schon vielgescholtenen angeblich unfähigen, unfreundlichen, lustlosen Verkäuferinnen und Verkäufer.

    Dann heißt es wieder: "Die stehen da dumm rum, haben keine Fachkenntnisse, können nicht beraten und verstecken sich hinterm Regal, wenn Kunden auftauchen!"

    Konnte man in diversen Threads über CD-Läden usw. ja hier schon in der Art lesen. Von den Kunden, die nicht mal selbst ausrechnen können, was ein 10€-Hemd noch kostet, wenn sie einen 10%-Nachlass bekommen, spricht so gut wie keiner. Außer mal SonnyB. vielleicht!

    Am Silvestersamstag meinte übrigens eine Dame zu mir, nachdem sie um kurz vor 14 Uhr die Durchsage hörte, dass in wenigen Minuten geschlossen wird:

    "Wieso steht denn an Ihrer Tür, dass bis 14.30 Uhr geöffnet sei?"


    Ich meinte darauf, sie möge mir das doch bitte zeigen. Wir gingen dann eben nach draußen und sie zeigte auf ein im Schaufenster stehendes buntes Werbeplakat vom hier gastierenden Weihnachts-Circus, der am 31. Dezember um 14.30 eine Sondervorstellung gab!!!

    Sooo blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein...

    Außerdem jammere ich nicht über bevorstehende längere Öffnungszeiten, sondern ärgere mich maßlos darüber, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass ab bestimmten Uhrzeiten kaum noch Betrieb im Laden ist, und einfach nicht nachvollziehen kann, dass mehr los wäre, wenn man noch 'ne weitere Stunde oder zwei obendrauf packt.

    Im übrigen schrieb ich schon weiter vorne im Thread:

    musicola postete

    Wenn, dann sollen aber gefälligst alle anderen Unternehmen mit Kundenkontakt auch immer verfügbar sein.

    Zum Bsp. KFZ-Werkstatt, Klempner, Elektriker, Bank, Post, Ämter usw.
    Aber das geht ja nicht, weil, dann hätten die ja schon wieder weniger Zeit, um mal eben einkaufen zu gehen, oder ins Kino, mal schön zum Italiener, Sportverein, oder zu 'nem Fußballspiel in's Stadion...

    Darum geht es mir mit der Ungerechtigkeit. Nicht um Polizisten, Altenpfleger, Krankenschwestern oder Callcenter-Sklaven... dass die mit ihren Arbeitszeiten noch übler dran sind, ist mir klar!


    Gruß

    musicola

  9. #68
    Benutzerbild von waschbaer

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    musicola postete

    Am Silvestersamstag meinte übrigens eine Dame zu mir, nachdem sie um kurz vor 14 Uhr die Durchsage hörte, dass in wenigen Minuten geschlossen wird:

    "Wieso steht denn an Ihrer Tür, dass bis 14.30 Uhr geöffnet sei?"


    Ich meinte darauf, sie möge mir das doch bitte zeigen. Wir gingen dann eben nach draußen und sie zeigte auf ein im Schaufenster stehendes buntes Werbeplakat vom hier gastierenden Weihnachts-Circus, der am 31. Dezember um 14.30 eine Sondervorstellung gab!!!

    Sooo blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein...
    Herrlich.

    Ich dachte solche Idioten sitzen sonst immer nur neben mir im Kino.

  10. #69
    Benutzerbild von musicola

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    waschbaer postete
    musicola postete

    Am Silvestersamstag meinte übrigens eine Dame zu mir, nachdem sie um kurz vor 14 Uhr die Durchsage hörte, dass in wenigen Minuten geschlossen wird:

    "Wieso steht denn an Ihrer Tür, dass bis 14.30 Uhr geöffnet sei?"


    Ich meinte darauf, sie möge mir das doch bitte zeigen. Wir gingen dann eben nach draußen und sie zeigte auf ein im Schaufenster stehendes buntes Werbeplakat vom hier gastierenden Weihnachts-Circus, der am 31. Dezember um 14.30 eine Sondervorstellung gab!!!

    Sooo blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein...
    Herrlich.

    Ich dachte solche Idioten sitzen sonst immer nur neben mir im Kino.
    Ganz ehrlich: Beim posten dieser Begebenheit musste ich an Deine hier schon geposteten ähnlichen Erlebnisse denken!

  11. #70
    Benutzerbild von brandbrief

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    Aha...Musi ist jetzt auch noch der Star in der Manege. Man lernt nie aus.


    Aber es geht doch hauptsächlich darum, dass ein Gesetz eigentlich nicht vorschreiben kann, zu welcher Uhrzeit der Händler seine Ware verkaufen darf.
    Die Betonung liegt auf darf. Er muss ja nicht Nachts um 3:00 Uhr sein Geschäft geöffnet haben.
    Alles andere wird der Markt regeln. Wenn die Wahrscheinlichkeit, dass um 02:38 Uhr jemand eine Streuselschnecke kaufen möchte, extrem gering ist, wird der Konditor zu diesem Zeitpunkt auch nicht seinen Laden geöffnet haben.
    Wenn es sich nicht rechnet, 2 Verkäufer nachts in einem Konfektionsgeschäft herumlaufen zu lassen, die dann vielleicht eine Krawatte die gesamte Zeit über verkaufen, dann wird der Händler zu diesen utopischen Zeiten auch seine Pforten nicht öffnen.
    Die Angst des Verkaufspersonals kann ich dennoch nachvollziehen, da dann womöglich versucht wird die Öffnungszeiten durch Mehrarbeit soweit auszudehnen, ohne den Marktangestellten entsprechend zu entlohnen, sprich: durch den Wegfall des Ladenschlussgesetzes die Möglichkeit der flexiblen Öffnungszeiten auf dem Rücken des Personals ausgetragen wird.
    Natürlich wird sich die Ware, durch ihre ständige Verfügbarkeit im Laden, etwas verteuern. Aber wer das eine will, muss das andere eben akzeptieren.
    Service ist nicht kostenlos.

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