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Mindestlöhne.

Erstellt von Mumie, 11.10.2009, 09:07 Uhr · 4 Antworten · 728 Aufrufe

  1. #1
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie

    Mindestlöhne.

    Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und wollte mal fragen was ihr davon
    haltet :

    Das Symptom der zu geringen Löhne

    von Alexander Hahn

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    Deutschland in Sommer 2009. Die „politikbegeisterten“
    Bürgerinnen und Bürger entdecken Tag für Tag auf den Straßen neue
    Wahlkampfplakate zur Bundestagswahl 2009. Mal in Rot, mal in Gelb, manchmal
    in Schwarz oder Blau, alle möglichen Farben sind vertreten. Geworben wird
    mit Personen, Themengebieten oder einfach nur mit polemischen
    Stammtischparolen.

    Ein Thema, welches diese Tage besonders heiß auf diversen Plakaten
    beworben wird, ist sicherlich der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland.
    Da ein gesetzlicher Mindestlohn auf die Geschäftsmodelle zahlreicher
    Unternehmen (und somit auch auf deren Aktienkurse) sicherlich Auswirkungen
    haben dürfte, erscheint es mir angebracht, das Thema "Mindestlöhne"
    einmal näher hier bei Investoren Wissen durch meine Brille zu betrachten.
    Hierbei geht es mir auch überhaupt nicht um einzelne politische Parteien
    oder deren Programme, sondern ich habe die o.g. Wahlplakate lediglich als
    Motivation für den heutigen Artikelgegenstand herangezogen.

    Ich bitte daher freundlich darum, den folgenden Text auch nur vor diesem
    Hintergrund zu betrachten und aus meiner eigenen Position in dieser Sache
    keine Rückschlüsse auf vermeintlich "favorisierte" Parteien oder
    "heimliche Wahlwerbung" meinerseits zu konstruieren (Bekanntlich gehören
    ja auch zu einer Parteienpräferenz weit mehr thematische Punkte als nur
    einer), denn so sind die folgenden Abschnitte meinerseits nicht gedacht.

    Sehen wir uns doch zunächst einmal an, was ein Mindestlohn - von der
    formalen Seite betrachtet - überhaupt ist...

    Was ist überhaupt ein Mindestlohn?

    Ein Mindestlohn ist ein durch den Staat oder durch die Tarifpartner
    verbindlich festgelegtes Arbeitnehmerentgelt oder ein verbindlich
    festgelegter Mindeststundenlohn. Man unterscheidet zwischen einem
    allgemeinen und einem branchenweiten Mindestlohn.

    Nicht jeder Mindestlohn ist auf dem Arbeitsmarkt wirksam. Läge
    beispielsweise der Mindeststundenlohn in Deutschland für die Metallbrache
    bei 2€ (Brutto), wäre dieser Mindestlohn kaum wirksam, da mit großer
    Sicherheit nirgendwo in diesem Land ein solch geringer Stundenlohn in
    dieser Branche gezahlt wird.

    Werden jedoch Forderungen nach „mindestens 7,50€ die Stunde“
    laut, ändert sich dieser Sachverhalt. Für die Arbeitnehmerinnen und
    Arbeitnehmer, welche einen höheren als den geforderten Stundelohn
    beziehen, ist dieser nicht wirksam. Arbeiter im Niedriglohnsektor,
    geringfügig Beschäftigte oder auch viele Praktikanten beziehen aber
    oftmals einen niedrigeren Stundenlohn. Für die genannten Gruppen wäre der
    Mindestlohn wirksam, d.h. er würde das durchschnittliche Einkommen dieser
    Personengruppe teilweise sogar sukzessiv erhöhen.

    In wie vielen Ländern gibt es Mindestlöhne?

    Gemäß einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO
    (Internation Labour Organisation) gibt es in über 90% ihrer
    Mitgliedsgliedstaaten (182 Mitglieder) gesetzlich geregelte Mindestlöhne.
    51 Staaten haben eine von der ILO beschlossene Absichtserklärung zur
    „Einführung von Verfahren zur vertraglichen Festlegung von
    Mindestlöhnen“ sogar ratifiziert. Die Bundesrepublik Deutschland ist
    nicht darunter. Gut oder schlecht und wenn ja, für wen?

    Betrachten wir doch einmal die Argumente für und gegen den Mindestlohn
    etwas genauer:

    Pro Mindestlohn

    „Mindestlöhne schützen vor Lohndumping durch ausländische
    Billigarbeitskräfte und bieten gleichzeitig einen Schutz vor
    Armutslöhnen.“ So lassen sich zusammengefasst die beiden
    Hauptargumente der „Pro-Mindestlohn“ Fraktion zusammenfassen.
    Außerdem seien sie in einer Welt, in der transnationale Konzerne immer
    mächtiger seien, zur Stärkung der Position des "kleinen Mannes"
    notwendig. Dass diese Punkte keineswegs ganz unberechtigt sind, wissen auch
    die Gegner der Mindestlöhne. In der politischen Diskussion werden deshalb
    selten die Argumente der Gegenseite in Frage gestellt, sondern es wird eher
    die eigene Linie (oder eher die der angehörigen Partei) vehement
    vertreten.

    Contra Mindestlohn

    Und so hat auch die „dunkle Seite" sehr gute Argumente parat: Ein
    Mindestlohn knüpft nur bei der Bedürftigkeit eines einzelnen
    Arbeitnehmers an. Der Bedürftigkeit eines eventuell vorhandenen Haushalts
    (also Ehefrau, Kinder) wird vernachlässigt, womit auch bei einem Einkommen
    auf Mindestlohnniveau staatliche Transferleistungen gezahlt werden müssen.


    Weiterhin führen die Kritiker an, dass es in Deutschland dank dem
    Arbeitslosengeld II (Hartz IV) indirekt einen staatlichen Mindestlohn gibt.
    Denn die wenigstens sind wohl dazu bereit, für eine gleiche oder sogar
    geringere Bezahlung arbeiten zu gehen (der Regelleistung des ALG II richtet
    sich nach der Bedürftigkeit des Antragsstellers. Eine alleinstehende
    Person über 24 Jahren erhält z.Z. einen Betrag in Höhe von 359€ und
    bekommt zusätzlich die „tatsächlichen Kosten der Unterkunft und
    Heizung" erstattet). Dazu kommt, dass es durchaus auch Situationen geben
    kann, in denen Mindestlöhne Arbeitsplätze nachhaltig zerstören und
    Berufseinsteigern verwähren, wertvolle Erfahrung zu sammeln.

    Sehen wir uns doch z.B. einmal die USA an. Dort ist es oftmals üblich,
    dass Schüler bereits relativ früh zu arbeiten beginnen (nebenher zur
    Schule). Der Lohn der Schüler fällt zugegebenerweise meist sehr gering
    aus, aber so haben diese jungen Menschen zumindest schon einmal die
    Möglichkeit, erste Berufseindrücke praxisnah zu sammeln. Gleichzeitig
    wird den Berufsanfängern durch den niedrigen Lohn auch ein Anreiz gegeben,
    sich weiterzuentwickeln, um mehr zu verdienen, da der junge Mensch so ein
    Gefühl erhält, dass Geld erst einmal "verdient" werden muss. Zwar gibt es
    dort auch Mindestlöhne, aber diese liegen noch sehr niedrig.

    Wenn nun allerdings ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird, der
    entsprechend hoch genug liegt (man will ja "gerecht" sein zum "kleinen
    Mann") wird ein Arbeitgeber sicher einen Teufel tun und Jobs schaffen, die
    für ihn nicht produktiv sind. Denn worüber keinesfalls hinweggesehen
    werden sollte ist, dass ein Arbeitsplatz nur dann geschaffen werden kann,
    wenn er sich für den Arbeitgeber lohnt. Ist dies nicht der Fall, kann
    natürlich ein Mindestlohn auch auf eine Million Euro pro Stunde festgelegt
    werden. Das Resultat wird lediglich sein, dass es eben keine Jobs mehr
    gibt.

    Da aber in Deutschland die Lohnnebenkosten dank unserer ganzen
    Sozialsysteme bereits sehr hoch sind, erscheint mir die Einführung von
    Mindestlöhnen als ein weiterer Schritt zur Beseitigung von freiem Markt,
    unternehmerischer Freiheit und ein gefährlicher Arbeitsplatzvernichter.
    Dementsprechend würde ich daher auch davon ausgehen, dass eine politische
    Einführung von Mindestlöhnen in der BRD sich negativ auf Wirtschaft und
    Börsen auswirken wird. Aus nüchterner Faktensicht wäre es m.E.
    sinnvoller, sich auf die hohen Lohnnebenkosten zu konzentrieren, anstatt
    der Wirtschaft weiterer Restriktionen durch immer neue und neue Regelungen
    aufzuerlegen.

    Setzt das Thema "Mindestlöhne" aber wirklich auch am richtigen Punkt zur
    Lösung der Probleme an?

    Die Diskussion dreht sich im Kreis

    Ich will bei den Argumenten der Befürworter und Gegner des Mindestlohns
    nicht allzu sehr ins Detail gehen. Stichworte wie
    „Arbeitnehmerfreizügigkeit", "Arbeitnehmer-Entsendegesetz",
    „Lohnuntergrenzen" oder „EU-Entsenderichtlinie" werden dem
    einen oder anderen von Ihnen mit Sicherheit ein Begriff sein und zeigen,
    wie komplex dieses Thema ist.

    Ich möchte die Diskussion „Pro-Contra" Mindestlöhne stattdessen in
    eine andere Richtung stoßen. Als Anhänger der „Österreichischen
    Schule der Nationalökonomie" sehe bei dem Streitthema Mindestlöhne
    primär eine Art Symptombehandlung, nicht eine Lösung des Grundübels.

    Welche der großen Parteien fragt denn nach den eigentlichen Ursachen für
    die hohe Arbeitslosigkeit, die immer größer werdende Kluft zwischen Arm
    und Reich und die sinkenden Reallöhne? Welcher Politiker fragt sich
    ernsthaft, warum Deutschland mehr und mehr zu einem Billiglohnland wird? Wo
    ist eigentlich der ganzheitliche Blick auf die Gesamtheit?

    Glauben die Gewerkschafter und Politiker diverser Parteien wirklich, diese
    Entwicklungen mit einem Mindestlohn aufhalten zu können? Wenn ja, warum
    gelingt dies nicht anderen Ländern, welche (wie z.B. die USA) einen
    Mindestlohn („Fair Labor Standard Act" - 1938) eingeführt haben?

    Glauben diverse Politiker auf der anderen Seite, dass die Unternehmen, und
    hier speziell die Großunternehmen, in Zukunft sozial verträgliche Löhne
    zahlen, wenn sie es in vielen Branchen heute schon nicht tun? Welcher
    Politiker ist so naiv und denkt wirklich, dass die zahlreichen
    existenzbedrohten Mittelständler, die ab dem 01.05.2011 eintretende
    „Arbeitnehmer- und Dienstleistungsfreizügigkeit" der EU nicht zur
    Einstellung tausender Lohndumpingempfänger aus EU-Billiglohnländern
    versuchen zu nutzen werden?

    Das „Fiat Money Geldsystem" als die eigentliche Ursache
    zahlreichen wirtschaftlichen Übels

    Wie ich bereits in anderen Artikeln erwähnt hatte, sehe ich in unserem
    jetzigen Papiergeldsystem bzw. unserer "kapitalistischen Planwirtschaft"
    mit seinen Zentralbanken und überbordendem Regulierungsdrang eines der
    Grundübel und damit auch eine Hauptursache für die oben beschriebenen
    „Symptome".

    Durch unser von der Realwirtschaft völlig losgelöstes Papiergeldsystem
    nehmen der Staat und Zentralbanken eine immer größere Rolle in unserem
    Wirtschaftsleben ein. Die Krake der „kapitalistischen Planwirtschaft"
    bahnt sich ihren Weg in immer neue Bereich, sei es nun der Mindestlohn,
    Kündigungsschutz oder das ALG II. Verstehen Sie mich nicht falsch - um den
    Sozialstaat Deutschland in diesem System der Verschuldung aufrecht erhalten
    zu können, sind die "Instrumente" teilweise unabdingbar. Aber warum hat
    niemand unsere Politiker den Mut angesichts der weltweiten Schuldenkrise,
    in der wir uns befinden, die finanziellen Zahlen auf den Tisch zu legen,
    die „Systemfrage" zu stellen und damt diese Krise als Chance für die
    Zukunft zu sehen? Wo sind die Wirtschaftswissenschaftler, oder besser
    gesagt die „Mainstream Ökonomen", welche mit ihren Studien dem
    gesamten „Papiergeldsystem" den Boden unter den Füßen wegziehen
    könnten, wenn sie wollten?

    Selbstverständlich kann eine goldgedeckte Währung nicht alle
    wirtschaftlichen und sozialen Probleme auf Anhieb lösen. Allerdings wären
    z.B. eine derart ausufernde Staatsverschuldung, eine solch wuchernde
    Spekulation der Großbanken, und eine so ungleiche und von vielen Menschen
    als ungerecht empfundene Verteilung des Vermögens in dieser Form wohl
    nicht möglich (ich stelle hier übrigens keinesfalls den Leistungsgedanken
    in Frage).

    Und hier schließt sich der Kreis. Es bringt meiner Meinung nach wenig bis
    nichts über das Symptom der zu niedrigen Mindestlöhne zu diskutieren ohne
    gleichzeitig einen Blick auf die zwangsläufigen Konsequenzen, welche sich
    aus unsere jetzigen Wirtschafts- und Geldsystem ergeben, zu werfen. Wann
    wird endlich am Grundübel und an den wirklichen Urachen angesetzt?

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------


  2.  
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  3. #2
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie

    AW: Mindestlöhne.

    Niemand eine Meinung,dazu!?

  4. #3
    Benutzerbild von Artikater

    Registriert seit
    10.01.2007
    Beiträge
    86

    AW: Mindestlöhne.

    Natürlich haben dazu sicher einige User eine Meinung. Ich kann aber jeden verstehen, der auf das kunterbunte Durcheinander nicht weiter eingeht. Da werden so viele Themen angeschnitten, dass es erstaunt, dass der Schreiber am Ende einen Lösungsansatz aufstellt.
    Das Währungssystem von Bretton Woods, das der Schreiber ja gewissermaßen wiederhaben will, hat sich nicht von irgendwoher überlebt. Letztens hörte ich, dass es Überlegungen gibt, die Dollarbindung der Ölpreise zu beenden. Die goldgedecke US Währung als Leitwährung - es war einmal und kommt nicht wieder. Völlig zurecht! Denn die US Orientierung der Weltwirtschaft hat viel mit deren jetzigen Problemen zu tuen.
    Rezepte? Es gibt keine. Weil sich das System über seine eigenen Spielregeln hinwegsetzt. Siehe Opel, siehe Bankensystem, Milchwirtschaft und und und. Wachstum auf Teufel komm raus, in allen Bereichen und ohne jedwede Regularien.
    Zum Thema zurück - Midestlohn - gut und schön. Zum einen gibt es viele, viele Beispiele wie der Mindestlohn in den Bereichen umgangen wird, in dem es ihn bereits gibt, und zum anderen - wenn er denn gelten würde, würde er wirklich etwas ändern? Ginge es denen die dafür arbeiten müssen wirklich besser als gegenwärtig - vermutlich nur kurzzeitig, da sich - und da klappt der Markt - die allegmeinen lebenshaltungskosten viel schneller entwickeln als diese Lohnuntergrenze.

  5. #4
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie

    AW: Mindestlöhne.

    Zitat Zitat von Artikater Beitrag anzeigen
    Zum Thema zurück - Midestlohn - gut und schön. Zum einen gibt es viele, viele Beispiele wie der Mindestlohn in den Bereichen umgangen wird, in dem es ihn bereits gibt, und zum anderen - wenn er denn gelten würde, würde er wirklich etwas ändern? Ginge es denen die dafür arbeiten müssen wirklich besser als gegenwärtig - vermutlich nur kurzzeitig, da sich - und da klappt der Markt - die allegmeinen lebenshaltungskosten viel schneller entwickeln als diese Lohnuntergrenze.
    Denke ich schon,man müsste ihn halt immer wieder anpassen.

  6. #5
    Benutzerbild von PostMortem

    Registriert seit
    28.12.2004
    Beiträge
    1.997

    AW: Mindestlöhne.

    Manman, was für ein Aufsatz! Der Autor sagt selbst, dass in einer erdrückend hohen Zahl von Ländern Mindestlöhne eingeführt worden sind. Gleichzeitig sieht er sie jedoch gleichzeitig als Untergang des (deutschen) Abendlandes an. Diese Sicht gibt es komischerweise in vielen Themenbereichen. Obwohl Dinge andernorts prima funktionieren, würde Deutschland komischerweise daran zu Grunde gehen. Pure Panikmache, die sich durch nichts wirklich begründen lässt! Erst heute hat man in der Tagesschau eine streikende Reinigungskraft gesehen, die trotz drei Jobs noch HartzIV-Leistungen beziehen muss um existieren zu können. Das kann einfach nicht sein. Arbeitgeber sollten nicht nur Arbeit, sondern auch ein Ein- und damit Auskommen bieten. Wenn das nicht gegeben ist, braucht diese Arbeitsstellen kein Mensch und es wäre nicht schade drum. Letztendlich werden aber kaum Jobs verloren gehen. Geputzt werden muss immer, wir wollen in unserem Dreck ja nicht ersticken und dann kostet das eben nicht 5, sondern 7 Euro 50 die Stunde und die Reinigungskräfte werden effizientere Maschinen bekommen um mehr Raum in der gleichen Zeit zu reinigen. Na und? Das passiert in allen Bereichen.

    Klar, vielleicht kommen die vollautomatischen japanischen Reinigungsroboter dann 10 Jahre früher, weil der umgerechnet für 6 Euro 30 die Stunde putzen kann. Aber das hats in allen Bereichen und allen Ländern gleichermaßen gegeben und ist der Lauf der Dinge. In 30,40 Jahren wird Vollzeit-Erwerbstätigkeit deshalb sowieso nicht mehr der Regelfall sein. Dafür wird es wegen Rationalisierung und Automatisierung einfach nicht mehr genug Arbeit geben. Mindestlöhne, Arbeitszeitverkürzungen, Kurzarbeit usw. sind nur Instrumente des Übergangs in diese neue Welt, in der auch die komplette Finanzierung des Staates auf Maschinen- und Ertragssteuern usw. umgestellt werden muss. Bis dahin brauchen wir hierzulande keine amerikanischen Verhältnisse und Bad Jobs, sonst wird auch Deutschlands Kriminalstatistik sich immer weiter US-Verhältnissen angleichen.