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Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

Erstellt von Stingray, 28.01.2015, 11:59 Uhr · 53 Antworten · 2.788 Aufrufe

  1. #21
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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Ich könnte mich in Jacks Wohnung auch nicht wohlfühlen. Aaaaaber, das liegt nur daran, das seine Wohnung zu farblos ist.
    Ich mag Farben, ich liebe Farben, ja und gemütlich mag ich's auch. Wenn Jacks Wohnung farbige Wände hätte und das Sofa nicht grau, sondern ebenfalls farbig, dann wär's für mich optimal. Naja und es dürfen auch gerne ein paar Deko-Gegenstände sein, wie Bilder, Teppiche o.ä..
    Minimalismus ist kein Wettbewerb um den geringsten Besitz. Es ist Reduzierung auf das Wesentliche. Und was einem im Leben wesentlich wichtig ist, ist doch von Mensch zu Mensch verschieden. Minimalismus ist auch der Gegensatz zum Konsum, bzw. dem überbordenden Konsum. Was viele nicht wissen: das Kaufen von Dingen kann zur Sucht werden.
    Jeder Mensch ist ein Konsument, muss er ja auch, das fängt ja schon beim Essen an. Aber was Jack (und andere auch) da praktizieren ist eine radikale Reduzierung ihres Luxuskonsums und dahin will ich auch.
    Gegen Ende der 90er Jahre habe ich als Student in Wedel bei Hamburg in einem 9 qm² Appartement gehaust. In dem Raum stand mein Bett und auch eine Kochzeile. Vom Bett aus konnte ich praktisch kochen und nebenbei den Computer bedienen. Und Geld hatte ich quasi keines, reichte gerade mal fürs Essen. Sicher hat diese Erfahrung (und weitere) dazu geführt, das ich jetzt den Weg einschlage, der dazu führen soll, das ich später wieder auf kleinem Raum wohnen möchte. Dieser kleine Raum soll aber auch gemütlich werden.
    Jetzt im Moment bin ich noch an 'Ballast' gebunden, den ich noch nicht abschütteln kann, aber sobald ich den losgeworden bin, werde ich den letzten Schritt des Weges auch noch ausführen. Ich freu mich drauf!

    Minimalismus sollte man auch nicht mit Askese gleichstellen, den der Asket verzichtet bewußt auf Dinge, die ihm Freude bereiten würden. Ein Minimalist tut das aber nicht. Auch ein leidenschaftlicher CD Sammler kann Minimalist sein, wenn er z.B. alles, ausser seine CDs (und die entsprechende technische Ausrüstung), auf das wesentliche reduziert. Anhand von Jacks Beispiel könnte so jemand in der gleichen Wohnung leben, hat aber sämtliche Wände mit Regalen voller CDs belegt. Wie gesagt, Minimalismus heisst nicht, das man sich auch von Dingen trennt, die man wirklich liebt, sondern nur von Dingen, die man nicht liebt und nicht braucht. Und jeder hat zig Dinge in seinem Haushalt, die er nicht benötigt. Viele dieser Dinge könnte man also aussortieren und weggeben, aber das kostet eben Zeit. Und wir bewahren doch auch immer wieder Dinge auf, von denen wir denken: Naaaa, das könnte ich nochmal brauchen.
    Wenn man sich mit dem Minimalismus beschäftigt, findet man gute Tipps, wie man sich von all diesen Dingen trennen kann und dabei keinen großen Aufwand betreibt. Denn wer sich vornimmt, seine Bude innerhalb einer Woche auszumisten, wird sicher scheitern. Das geht schief, allein schon emotional.
    Ich kann es nur empfehlen, sich mal damit zu beschäftigen, denn man lernt dabei einiges über sich und lernt mit der Zeit auch das loslassen, was einem immer leichter fallen wird.
    Macht doch mal ein kleines Gedankenspiel: Was würde mit Euch passieren, wenn Eurer Haus, bzw. Eure Wohnung abbrennt. Komplett mit allem Hab und Gut. Über welche verlorenen Dinge würdet Ihr am meisten weinen? Was könntet Ihr verschmerzen? Wenn man das mal bewußt durchspielt, fallen einem viele Dinge ein, die man gar nicht so sehr vermissen würde.

    @Cinderella: Du hast mich, bzw. uns gefragt, ob wir annehmen, das dass Internet auch weiterhin die Möglichkeit bieten wird, an vieles ranzukommen, also z.B. über Youtube & Co.
    Nun, darüber habe ich ebenfalls auch schon nachgedacht und es ist mir eigentlich relativ schnuppe. Sollte mal der Internet-Gau kommen, oder eine grosse Zensur oder das meiste Kostenpflichtig werden, dann wendet man sich wieder anderen Dingen zu. Besorgt sich 'nen Bibliotheken-Ausweis, trifft sich wieder mit Freunden in der Kneipe, besucht Sportvereine, geht mehr raus an die frische Luft, und und und. Auch da könnte ich loslassen.

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Cinderella

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Hallo Stingray,

    danke für deine Gedanken zum Minimalismus versus Askese.
    Macht doch mal ein kleines Gedankenspiel: Was würde mit Euch passieren, wenn Eurer Haus, bzw. Eure Wohnung abbrennt. Komplett mit allem Hab und Gut. Über welche verlorenen Dinge würdet Ihr am meisten weinen? Was könntet Ihr verschmerzen? Wenn man das mal bewußt durchspielt, fallen einem viele Dinge ein, die man gar nicht so sehr vermissen würde.

    @Cinderella: Du hast mich, bzw. uns gefragt, ob wir annehmen, das dass Internet auch weiterhin die Möglichkeit bieten wird, an vieles ranzukommen, also z.B. über Youtube & Co.
    Nun, darüber habe ich ebenfalls auch schon nachgedacht und es ist mir eigentlich relativ schnuppe. Sollte mal der Internet-Gau kommen, oder eine grosse Zensur oder das meiste Kostenpflichtig werden, dann wendet man sich wieder anderen Dingen zu. Besorgt sich 'nen Bibliotheken-Ausweis, trifft sich wieder mit Freunden in der Kneipe, besucht Sportvereine, geht mehr raus an die frische Luft, und und und. Auch da könnte ich loslassen.
    gute Frage, da denke ich mal darüber nach

    zu zweitens: ja, stimmt - plötzlich gäbe es bestimmt wieder Bücher und der Buchhandel könnte aufatmen und Büchereien hätten wie Konjunktur und da das bestimmt nicht im Sinne des Internets ist .....müsste ich mir was das betrifft, auch keine Sorgen machen, oder? Um youtube und die vielen verschiedenen Beiträge und Vorträge vor allem auch aus älteren Jahrgänge, täte es mir schon leid.

    lg

  4. #23
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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Ich glaube nicht, das dass Internet irgendwann mal sang und klanglos verschwinden könnte. Aber es könnte sich natürlich verändern, dahingegend, das Informationen jeder Art, wie auch Vorträge auf Youtube usw. mal nicht mehr einfach so zur Verfügung stünden.
    Aber wenn das passieren sollte, wird die Welt sich trotzdem weiter drehen.

    Ich find's übrigends sehr interessant, das dass Thema Minimalismus hier so aufregend diskutiert wird! Es kann sicherlich nicht schaden, sich mal mit ungewohnten Themen zu beschäftigen.
    Das Ganze kann man natürlich noch tiefergehend betrachten und den Minimalismus als Ausdruck der Frage nehmen: Was macht mich glücklich?
    Macht es mich zu einem dauerhaft glücklichen Menschen, wenn ich beispielsweise ein großes, schönes Haus hätte. Oder wenn ich einen teuren Sportwagen besitzen würde?
    Nun, etwas zu besitzen, bzw. sich etwas zu kaufen, macht erwiesenermaßen glücklich. Aber meist nur für eine gewisse Zeit. Angenommen, ich würde 5 Millionen im Lotto gewinnen und mir eine schicke Corvette Stingray kaufen (die für mich Namensgebend war ), dann wäre das grandios! Nach einem Monat wäre es bestimmt immer noch klasse, damit herumzueiern, nach drei Monaten hätte ich mich aber vielleicht schon sehr daran gewöhnt und ich bin nicht mehr glücklich darüber, den Wagen zu besitzen, sondern nur noch zufrieden. Und nach einem halben Jahr möchte ich vielleicht was neuess ausprobieren und kaufe mir einen Ferrari, weil ich das anfängliche Glücksgefühl, das ich beim Kauf der Corvette hatte, wiederholen möchte.
    Solche Glücksgefühle sind meist nicht dauerhaft und benötigen Wiederholung. Deswegen ist es auch fast immer so, das erfolgreiche Unternehmer danach streben, ihren Besitz weiter und weiter zu steigern. Wenn so jemand z.B. längst seinen luxuriösen Wohlstand für den Rest seines Lebens gesichert hat, so hört er nicht auf, seinen Reichtum zu steigern, weil der Kick, den er z.B. nach einem erfolgreichen Geschäftsabschluss empfindet, abflaut und er diesen Kick wieder haben möchte. Er wird quasi süchtig.
    Das ist natürlich nur ein grobes Beispiel und soll auch nicht (ganz) verallgemeinern, aber so ungefähr geht es vielen, die sich erfolgreich ihren Wohlstand aufgebaut haben. Sie vermehren ihn, auch wenn sie es längst nicht mehr müssten.

    Dazu habe ich mal einen passenden Video-Beitrag:
    (Eine interessante Aussage kommt etwa bei Minute 7:30!)

  5. #24
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Ich finde einen solchen Minimalismus mindestens genauso krankhaft wie ausuferndes Messitum.
    Die Jackbude ist unpersönlich bis zum Anschlag, sie wirkt unbewohnt, kühl, charakterlos und langweilig.
    Das Wohnzimmer wirkt auf mich ein bisschen wie ein Wartezimmer beim Arzt, und ich kann mir kaum einen schauderlicheren Raum vorstellen
    Wenn man auf der Flucht ist, vor wem auch immer, vielleicht ja auch vor sich selber, mag das ja Sinn machen, das Hab und Gut passt ja schon fast komplett in einen Kombi, der Umzug ist in ein paar Stunden erledigt.
    Aber vielleicht passt das ja in unsere Zeit wo man immer weniger mit seiner Umgebung verwurzelt ist, immer weniger (längerfristige!) Konsequenzen tragen möchte, "flexibel" sein muss/glaubt sein zu müssen.
    Typische Zivilisationskrankheit.
    Inklusive der Unart seinen Lebensstil via Internet rechtfertigen zu müssen.

    Mach ich mich grad wieder unbeliebt?

    Ich find das teils auch echt unpraktisch, wenn ich nur ein, zwei paar Socken/U-Hosen/T-Shirts hab, dann brauch ich auch keine Waschmaschine, die wird ja nie voll, das lohnt sich doch gar nicht?!

    Neenee, da bleib ich lieber bei meinem zum Maximalismus tendierenden Lebensstil, inklusive von mir alleine bewohntem Haus
    Da hab ich nämlich meine Ruhe und muss mich nicht mit irgendwelchen Nachbarn links, rechts, oben, unten rumärgern. Sozusagen eine Form von Sozialminimalimus

  6. #25
    Benutzerbild von Stingray

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    @Laschek: Warum solltest Du Dich unbeliebt machen, nur weil Du Deine Meinung und persönlichen Ansichten mit uns teilst?
    Wie ich anfangs zu diesem Thema schon schrieb: Jeder soll doch so leben, wie er möchte (und kann).
    Ich wünsche mir ja auch noch mein eigenes (und bezahltes!) Häuschen, egal ob nun auf Rädern oder feststehend. Aber sehr klein soll es sein und natürlich warum und gemütlich! Das ist mein ganz eigener Wunsch.

    Aber wenn Du meinst, Du Bonze brauchst Deine eigene kleine Villa mit Pool und Gärtner, dann mach doch!
    (War natürlich nur Spassss )

  7. #26
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Also eine kleine Villa wär mir zu klein, Pool brauch ich nicht, bin Schwimmminimalist und meinen wildwachsenden Garten möchte ich mir nicht von einem Gärtner verhunzen lassen
    Und Bonze ist gut, ich kann an der Hütte noch bis zu meiner Rente abbezahlen (wenns langt), aber ich habe mich nun mal dafür entschieden und muss und werde die Konsequenzen daraus tragen.

    Mal noch so ein paar Gedankengänge:
    -haben so Minimalisten eigentlich Hobbies? Oder widerspricht das etwa auch der Philosophie?
    Ich mach zum Beispiel Musik, spiele in erster Linie Schlagzeug und ich brauche einfach eins mit vielen Trommeln dran. Das braucht viel Platz. Ich interessiere mich darüberhinaus aber auch für andere Instrumente, Bass, Synthesizer, Gitarre, die brauchen auch Platz, ebenso die drumrum benötigte Technik.
    -haben musikliebende Minimalisten eigentlich auch nur minimalistische Festplatten? CDs sind ja augenscheinlich weitgehend verpönt, darf man dann trotzdem bspw. 300 Alben als MP3 haben?
    -muss ein Minimalist zwangsweise in der Stadt wohnen wo man nicht auf das Auto angewiesen ist, jeden Tag seine Mohrrübe kaufen kann und sich keinen ganzen Bund als Vorrat hinlegen muss weil der Laden grad gegenüber ist? Da hat man dann auch keinen Garten und kann Hacke und Spaten wegminimalisieren?

  8. #27
    Benutzerbild von J.B.

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Man kann ein Thema auch absichtlich falsch verstehen!

    Zum besseren Verständnis reicht es aber vielleicht schon, wenn man es als "persönlichen Minimalismus" betrachtet, also der Minimalismus, mit dem man selbst gut leben kann, ohne das einem was fehlt. Und bei manchen ist das dann eben eine Art Maximalismus.

    Man sollte sich nicht von der absoluten Bedeutung des Wortes "minimal" beeinflussen lassen.

    Gruß

    J.B.

  9. #28
    Benutzerbild von Stingray

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Naja, ernst gemeint hat der gute Laschek seine Beiträge sicherlich nicht, aber es zeigt auch, das er, bzw. das Du, Laschek, mit dem Thema Minimalismus nicht viel anfangen kannst. Und das ist ja auch wirklich nichts für jeden und ich möchte auch nach wie vor nicht mit dem erhobenen Zeigefinger anderen meine Lebensphilosophie aufdrängen.
    Aber ich finde, es kann nie schaden, sich mal mit Themen abseits des alltäglichen zu beschäftigen, wenn diese Themen denn zumindest Interesse wecken.
    Minimalismus ist eben nur ein Oberbegriff für den Wunsch, sich und sein Hab und Gut auf das Wesentliche zu beschränken. Um vielleicht mehr Ordnung zu bekommen, oder um mehr Zeit für Dinge zu haben, die einem wichtig sind.
    Wer aber gerne viel hat und sich in seiner geschaffenen Umgebung wohlfühlt, der braucht ja auch nichts zu verändern.

    Aber ganz Unrecht hat Laschek mit seinen Gedanken dazu, was ein Minimalist maximal haben und tun darf nicht. Es gibt eben auch die Menschen, für die es zum Sport wird, sich immer weiter einzuschränken, die dann eher zu Askesen werden. Nun, auch die sollen das gerne tun, wenn es sie glücklich(er) macht.
    Ich hingegen möchte meinen eigenen Mittelweg finden, um mehr Ordnung und mehr Zeit zu haben. Vielleicht bin ich auch einfach nur gerne stinkfaul und habe keine Lust, ein großes Haus sauber und in Schuss zu halten oder ständig den Garten zu beackern.

  10. #29
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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Laschek:
    Wenn man auf der Flucht ist, vor wem auch immer, vielleicht ja auch vor sich selber, mag das ja Sinn machen, das Hab und Gut passt ja schon fast komplett in einen Kombi, der Umzug ist in ein paar Stunden erledigt.
    Aber vielleicht passt das ja in unsere Zeit wo man immer weniger mit seiner Umgebung verwurzelt ist, immer weniger (längerfristige!) Konsequenzen tragen möchte, "flexibel" sein muss/glaubt sein zu müssen.
    Typische Zivilisationskrankheit.
    Ich denke, auch hier ist was Wahres dran. Umziehen kann einen auch einem nachhaltig einen Schock verpassen, wenn man plötzich merkt, die Umzieherei nimmt kein Ende, die Kartons werden immer mehr, sind immer schwerer und die Wohnung wird trotzdem nicht leer.

    Inklusive der Unart seinen Lebensstil via Internet rechtfertigen zu müssen.
    Ich mache mir immer nur Sorgen wegen NSA und Hacker oder IP-Stalker ( kann es das geben?) Ansonsten finde ich es eine tolle Sache, üer das Netz Leute zu einem Thema zum finden, die man im Alltag u.U. gar nicht finden würde.

    Mach ich mich grad wieder unbeliebt?
    Nein.

    Laschek:
    Ich find das teils auch echt unpraktisch, wenn ich nur ein, zwei paar Socken/U-Hosen/T-Shirts hab, dann brauch ich auch keine Waschmaschine, die wird ja nie voll, das lohnt sich doch gar nicht?!
    stimmt, praktisch gedacht da hast du recht - also mindestens soviel braucht es, dass eine Trommel voll wird und man trotzdem noch was zum anziehen hat, wichtiger Hinweis

    Ne
    enee, da bleib ich lieber bei meinem zum Maximalismus tendierenden Lebensstil, inklusive von mir alleine bewohntem Haus
    Da hab ich nämlich meine Ruhe und muss mich nicht mit irgendwelchen Nachbarn links, rechts, oben, unten rumärgern. Sozusagen eine Form von Sozialminimalimus
    ja genau, Sozialminimalismus ist doch auch schon was. Du sortierst aus, wen oder was du für dich als nicht wesentlich empfindest.

    wegen der Hobbies: ja, Minimalisten haben Hobbies. Jack hat ja seine DVDs, Fotos, Musik, Lichterspiel --

    Hobbies kann man vielleicht auch auf das Wesentliche beschränken mögen. Nur das, wofür ich mich im Moment wirklich interessiere und dann nochts sonst oder nebenbei o.ä. Mein Interesse dass ich als wesentlich erachte, wird auch seinen Platz haben vermute ich mal.

  11. #30
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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    @ Stingray: drei Monate glücklich sein oder drei Tage ist doch auch schon was. Wieso soll alles für immer sein?

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