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Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

Erstellt von Stingray, 28.01.2015, 11:59 Uhr · 53 Antworten · 2.789 Aufrufe

  1. #51
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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Nachtrag zu meinem Posting oben:
    Was ich über die Arbeitslosikgeit gesagt habe, darauf hat mich mal der Andreas Popp gebracht. Ich teile sicher nicht alle seine Ansichten, aber dieser kurze Beitrag ist sehr interessant:


  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von Cinderella

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    @ Stingray: interessante Gedanken, die ich insgesamt unterstreichen würde. Ja, komisch ist es schon, maschinell usw. ist man eigentlich schon sehr weit und man glaubt, dass man jetzt endlich mehr Freizeit haben könnte. Warum das nicht so ist, müsste ich mir mal überlegen. Es entstehen halt laufend Kosten, die gedeckt werden wollen, bspw. Krankenkasse. Für bessere med. Versorgung oder Forschung werden Gelder benötigt - das bedeutet höhrere Kosten die Einnahmen erforderlich machen und das auch auf anderen Gebieten. Vielleicht liegt es daran?

    Wieso ist es denn so, dass es Pflegepersonal-Notstand gibt, so dass man sich die Leute schon teils aus Fernost einlädt?

    Stimmt es denn, dass es weniger Arbeit gibt? Oder gibt es nur weniger Bereitschaft, diese entlohnen zu wollen?

    Andererseits: die Kaufhäuser sind zu manchen Zeiten schon ziemlich leer geworden finde ich - also, es mangelt auch an Kunden, die den Laden am laufen und mitfanzieren sollen und müssen. Samstags ist dann noch was los, aber sonst ...

    Evlt. ist nicht weniger Arbeit da, aber weniger Geld? Geld, dass lieber einer einzigen Person zu Gute kommen soll, als ganz vielen und insgesamt haben dadurch aber alle weniger?

    Mir fehlt da insgesamt der Überblick und ich verstehe es auch nicht.

    Das Video mit Popp habe ich schon mal gesehen. Teilweise finde ich seine Aussagen auch interessant aber insgesamt ist er wohl etwas umstritten. Interessant finde ich, dass er den Begriff "Daniskratie" erschaffen hat. Siehe youtube - Video mit ihm "Ihr lernt das, was ihr wissen dürft, nicht das, was ihr lernen solltet"

    Und ja, extra mehr arbeiten, um mir eine bestimmte Kaffeemaschine leisten zu können, obwohl ich schon eine gut funktionierende Filtermaschine daheim habe - ich glaube, das ist das Problem bzw. die Frage. Arbeiten des Materiellen Erwerbs wegen, dass evtl. so gar nicht nötig ist??

  4. #53
    Benutzerbild von Stingray

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    Tja, woran liegt es, das wir eigentlich so fortschrittlich sind und weniger arbeiten müssten, es aber doch nicht können, oder warum es in einigen, ganz wichtigen Bereichen an Personal mangelt?

    Diese Frage beantworten viele intelligente Leute und haben auch Lösungen parat, darunter ist auch der Herr Popp. Es liegt am Geld sagen sie, oder an der Politik, oder ungerechter Verteilung, an Gier usw. usf.

    Ich kann Dir diese Frage nicht beantworten, aber ich denke, das es an uns selbst liegt. Uns allen, nicht bloß an einzelnen. Daran, wie wir denken, handeln und fühlen. Was wir uns wünschen, was wir wollen und was nicht.

    Ich kann Dir aber schon sagen, wohin wir gehen müssen. Und das wird so etwas sein, wie die Utopie des Venus Projektes, das ich im Video meines vorletzten Beitrages gepostet habe. Ich meine nicht, das die Welt mal genauso aussehen wird, aber wir werden global umdenken müssen. Keine Grenzen und keine Feinde dürfen mehr existieren, aber natürlich unterschiedliche Kulturen. Wir werden unsere Energie sauber gewinnen müssen und wir werden immer weniger Zeit unseres Lebens dafür verwenden, um grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen, dafür aber mehr Zeit haben um zwischenmenschliches zu fördern, oder auch für Kunst, Kultur und die Erforschung weiterer Technologien. Und wir werden alles einigermaßen gerecht verteilen müssen. (Aber komm mir jetzt bloß keiner damit, ich sei Kommunist!)

    Das klingt jetzt wie eine Star Trek Welt und das stimmt auch, aber dieser Wandel wird sich ja über Jahrzehnte, oder eher Jahrhunderte hinziehen.

    Dieser Wandel hat aber schon begonnen und es kann eigentlich nur vorwärts gehen. Genauso weitermachen wie bisher können wir jedenfalls nicht, ich denke, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Falls wir aber doch so weitermachen, was ja durchaus sein könnte, werden wir uns sicher wieder irgendwie in die Steinzeit zurückkatapultieren, egal ob nun durch Kriege, Umweltschädigungen oder Ausbeutung von Mensch und Umwelt.

    Da ich mir die Vorstellung 'Wir-machen-so-weiter-und-die-Welt-wird-brennen' ganz einfach nicht vorstellen möchte, ist das für mich keine Option. Also gehts nach vorne. Es wird dauern, aber ich bin felsenfest überzeugt davon, das wir das schaffen.
    Wer weiß denn schon, wie die Welt in dreissig Jahren aussehen wird? Jetzt wird uns Angst gemacht, mit Altersarmut, Überbevölkerung, Ressourcenverknappung, Klimawandel usw., aber in dreissig Jahren kann sich so viel ändern.
    Um es mal mit den Worten von Volker Pispers zu sagen: Wer hätte denn vor dreissig Jahren gedacht, das 'Der Russe' heute im Fernsehen Werbung für die Milchschnitte macht?!!

    Ach ja, der Volker, ich kann ihn nicht oft genug hören


  5. #54
    Benutzerbild von Cinderella

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    AW: Minimalismus, Postwachstumsökonomie, weniger ist mehr

    @Stingray: habe mir das Video mit Popp nochmal angesehen - ja, sehr interessant - simmt ja - man erschafft sich was um mehr Frei-Zeit bzw. Arbeitslosigkeit zu bekommen wie in dem Fall der angeschaffte Rasenmäher der ihm Zeitersparnis bringt - aber nein, was macht man - man möchte diese entstandene Zeitfenster mit etwas Anderem effizient weiter nutzen - das ist dann wohl das Hamsterrad-Prinzip?? Oder ist es einfach nur die menschliche Psyche und damit die Natur des Menschen? Gier wohl ja, aber auch das Intuitive bzeüglich des mehr, besser, höher, weiter?

    der Mensch aus dem Naturzusammenhang der Steinzeit herausgenommen verlagern sich vermutlich die Natur-Instinkte des Menschen - eben auf die Technologie oder sowas ---ich weiß es nicht, ich kann es nur vermuten.

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