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Musikbearbeitungs Software?

Erstellt von musicola, 18.07.2002, 18:11 Uhr · 4 Antworten · 1.365 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von musicola

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    Hi @ all,

    kann mir jemand von euch ein Programm empfehlen mit dem ich Songs
    editieren(also z.B. aus ner Single ne Maxiversion machen) kann?

    gibt soo viele gute 80er Songs die nie eine offizielle extended version hatten...

    Einziger Haken an der Sache:

    Die Software müsste mit nem P200, 64MB, Win 95 Rechner laufen!

    Ich brauch auch kein Programm um selbst nen Song zu basteln, einfach nur
    eins bei dem ich den Titel von CD einlesen und nach Lust und Laune bearbeiten kann!

    musicola

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von UnknownPleasure

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    Also, einen Thread, der sich u.a. mit Musikbearbeitungssoftware beschäftigte, findest Du hier:

    http://www.die-80er-jahre.de/forum/s...p?threadid=856

    Aaaber...Du wirst nicht sehr viel Spaß daran haben - es sei denn, Du hast entweder sehr viel Zeit oder wenigstens ein stabileres OS.

    Eine kleine Überschlagsrechnung dazu: Windows greift sich etwa (je nach Konfiguration) 30-50% des vorhandenen Arbeitsspeichers ab, bleiben also im ungünstigsten Fall 32 MB übrig. Das Programm selbst will auch noch etwas Arbeitsspeicher haben, meist um die 2-6 MB (ich habe dies allerdings noch nie überprüft). Bleiben also roundabout 26 MB.
    Egal, ob Du die zu bearbeitende Datei im .wav oder .mp3-Format einliest, alle mir bekannten Programme wandeln diese intern in das .wav-Format um. Das bedeutet, daß die Dateien de facto permanent auf die Festplatte ausgelagert werden, weil der Arbeitsspeicher einfach zu klein ist, also dauert die Bearbeitung auch entsprechend länger.
    Hinzu kommt, daß ein P200MMX eben halt nicht der schnellste ist, verglichen mit heutzutage üblichen Prozessoren. Da die Klangbearbeitung auch den Prozessor gut beschäftigt, kann von dem P200 nicht gerade Höchstgeschwindigkeit erwartet werden.
    Außerdem ist es auch nicht sicher, ob unter Win95 die Klangbearbeitungsprogramme stabil genug laufen (meine Erfahrung: nein).

    Tip 1: Arbeitsspeicher auf 256 MB RAM aufrüsten (sofern das Board und das OS es zulassen) - kann man nie genug davon haben, und ein 256er-Stick ist günstiger als ein neues System.
    Tip 2: Wenigstens auf Win98SE upgraden, damit müßten die meisten Programme auch ausreichend stabil laufen.

  4. #3
    Benutzerbild von
    @musicolaNik

    im anderen Tread gehts nur um die Klangverbesserung alter Aufnahmen, was du aber vor hast ist ja wohl eine Maxi aus einer single zu erstellen, die wahrscheinlich ja schon auf CD vorliegt.

    Ich hab das ja auch schon mal mit TOK TOK gemacht. Dazu hab ich LOGIC Audio verwendet (ich kanns zwar auch nicht empfehlen, aber sonst gibts nur noch Steinberg und das liest meine alten Atari-Midi-Songs nicht ein).

    Wichtig ist, dass die Software die Samples an einem Nulldurchgang schneidet, damit du kein Knacksen bekommst, wenn du die einzelnen ausgeschnittenen Blöcke aneinanderreihst (solange du keinerlei klangliche Änderungen vornimmst, knackst es aber auch sonst noch nicht).

    Das schwierigste ist aber das Synchronisieren auf eine Taktbasis.
    Dazu musst du die wav-Datei zum einen so verschieben, dass die Bassdrum ein paar millisekunden nach der internen Clock kommt (das kann man am Anfang noch leicht einstellen), dann sollte dieser Zustand aber über das gesamte Stück gehalten werden (was wiederum den Anfang verschiebt, während man natürlich die interne clock BPM-mäßig auf das Stück angleicht).

    Wenn das geschafft ist, dann kannst du an jeder beliebigen Stelle im Stück Blöcke ausschneiden und aneinandersetzen wie du willst (das ist natürlich Theorie, die bei TOk TOK gut funktioniert hat, da es ein neues Stück ist).

    Ich wollte aus Tainted Love zusammen mit deren Rückseite ein Maxi ohne Where did our love go machen. Damals wurde aber noch mit Bandschnipseln gearbeitet. Das ganze Stück lässt sich definitiv nicht synchronisieren, da es am Anfang etwas langsamer ist. Nun müsste man also für jedes Schnippselchen den gleichen Aufwand treiben, wie für das eigentliche Stück.

    Und dann müsste man die Samples am Anfang verlängern ohne deren Tonhöhe zu ändern damit keine Pausen entstehen (genau hier knackt es, wenn man keinen Nulldurchgang gewählt hatte). Das kann auch nicht jede Software.
    Da hatte ich einfach keine Lust dazu (kann aber noch kommen).

    Maximale Grüße

  5. #4
    Benutzerbild von musicola

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    Hi

    @ UP

    nimm mir doch nicht meine letzten Hoffnungen...

    @ Fan of 83

    musicolaNik?? Wie kommst du denn da drauf? (ok, blöde Frage)

    Stimmt, ich hab die Songs die ich 'strecken' will bereits auf CD!
    Stellt sich jetzt nur noch die Frage ob Steinberg bzw. Logic Audio
    mit meiner 'alten' PC Hardware laufen...

    Achja, was bitteschön ist ein 'Nulldurchgang'??

    musicola

  6. #5
    Benutzerbild von UnknownPleasure

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    @ Fan of 83:

    Mit den meisten in dem gelinkten Thread erwähnten Programmen lassen sich nicht nur Klangkorrekturen betreiben, sondern auch die Musikstücke entsprechend musicolaChris' Wünschen editieren. Zwischendurch bin ich mal in den Term "Klangbearbeitung" abgerutscht...sorry, war noch früh am Morgen.

    @ musicolaChris

    War nicht meine Absicht, Dir deine Hoffnungen zu zerstören...

    Als Beispiel möchte ich nur mal folgendes anfügen: mein alter PC war ein PII-350 mit 384 MB RAM, OS Win98SE. Beim Anwenden diverser Filter (Entknacken, Entrauschen) brauchte der PC durchschnittlich 10 Minuten, um eine etwa 6 MB große Datei im .mp3-Format zu bearbeiten, dabei war es relativ gleich, welches Programm ich benutzt hatte (mit Ausnahme von Clean! - da stürzte der Rechner nahezu immer ab). Selbstredend hätte ich auch die Dateien vorher ins .wav-Format umwandeln können, aber der Zeitaufwand wäre in etwa der gleiche geblieben.
    Mit meinem aktuellen System (Athlon XP1700+, 256 MB, Win2000Pro) erledigt sich die gleiche Aktion in etwa 1 Minute - soviel zum Thema Leistungsfähigkeit.
    Ähnlich verhält es sich auch, wenn Du einen Song editierst - je mehr Spuren Du anlegst, desto mehr Speicher und auch Prozessorleistung wird benötigt. Dies konnte ich sehr gut bei SoundForge beobachten - nach der Installation wurden mir vom Programm max. 4 Spuren zur Editierung vorgeschlagen. Als ich dies geändert hatte (auf 8 Spuren), wurde SoundForge beim finalen Mix unerträglich langsam und stürzte häufig ab.

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