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Napster Flatrate

Erstellt von 80sgirl, 25.04.2006, 17:08 Uhr · 16 Antworten · 2.246 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Gosef

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    Als Ergänzung zu PMs posting (vielleicht ist das nicht so klar geworden)!

    Was man LEGAL machen kann: Per Flatrate runtergeladene Titel abspielen und direkt wieder aufzeichnen. Geht z.B. mit dem kostenlosen Tool "TotalRecorder".
    Danach kann man die aufgezeichnete Sounddatei z.B. als WAV RESTRIKTIONSFREI abspeichern.
    Danach ist alles möglich: Sound editieren, Brennen bis der Arzt kommt, Umwandeln in unbegrenzt abspielbare mp3s und was das Herz begehrt.
    Gruß
    Gosef

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Torsten

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    PostMortem schrieb
    Solange dieses Prinzip auf Bücher angewendet wurde (ohne Zweifel genauso wichtige oder gar wichtigere Kulturgüter als Musikstücke), hielt das komischerweise jeder für eine klasse Idee.
    Ein Buch liest man einmal, vielleicht auch noch ein zweites oder drittes Mal. Seine liebsten Songs hört man dagegen oft ein Leben lang immer wieder bei allen möglichen Gelegenheiten, insofern sind diese beiden Medien nicht miteinander zu vergleichen. Oder hast du schon mal ein Buch gelesen, indem du dich auf die Couch gelegt und entspannt die Augen geschlossen hast (und ja, ich weiß, was Hörbücher sind )?

    Für Titel, die nur eine geringe Halbwertszeit in der persönlichen Heavy Rotation haben oder sofort für scheiße befunden werden, mag ein Vermiet-Modell eine komfortable Alternative sein. Für den üblichen Rest (= Song gut finden und den Wunsch verspüren, ihn für einen dauerhaften Zugriff zu besitzen) ist es in meinen Augen nicht praktikabel. Das ist natürlich nur meine Sicht der Dinge, die andere Konsumenten nicht teilen mögen; deshalb ist noch ein anderer Punkt entscheidend:

    PostMortem schrieb
    Von daher finde ich es sowieso komisch, dass ausgerechnet Napster als Unterwerfung der Kunden hingestellt wird.
    Weil einem unweigerlich schwant, dass dies der Beginn der irgendwann alternativlosen Zukunft für den Erwerb von Musik sein wird. Ansonsten könnten einem Napster und dessen Nutzer herzlich wurscht sein - soll doch jeder seine Mukke so verwalten, wie er lustig ist.

    Ich fürchte nur, dass dieses Modell die Branche ermuntern wird, ihr Produkt bald nur noch mit dieser Masche auf den Markt zu bringen. Spätestens, wenn Internet-Technologie und -Infrastruktur einen schnellen, problemlosen und flächendeckenden Vertrieb gewährleisten (was ich mir grundsätzlich wünschen würde), halte ich diese Kundenknebelung für keine Utopie mehr.

    Ansonsten ist es natürlich fantastisch, online auf einen riesigen Fundus von Titeln legalen Zugriff zu haben, keine Frage. Nur für die Abgeltung wünsche ich mir andere Varianten.

  4. #13
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    MP3-Datei ist auf dem Rechner mit Kopierschutz oder Lizenz ...
    Laden in einen Editor (handelsüblich ... es sind keine illegalen Programme !!!)
    Datei unbearbeitet lassen > gleich auf Datei exportieren als MP3 ...
    und glücklich sein

    Pro Track je nach Rechnerleistung (import der MP3-Datei) ca 10-15 Sekunden
    Klick Klick Export > Datei "entwurmt" (was anderes ist der Mist in meinen Augen nicht) in ca 20 Sek.


    Wenn Du Glück hast wertet das DRM dieses noch nicht einmal als abspielen ...
    die Originaldatei mit Lizenz immer behalten ... !!!

  5. #14
    Benutzerbild von Gosef

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    @zachi: Sicher, dass das so einfach geht?

    Gruß
    Gosef

  6. #15
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    wichtig ist nur, daß die Datei sich in einem Editor der einen MP3 Export beinhaltet,
    öffnen lässt und die Datei dann fehlerfrei anhörbar ist ... in einer exportierten Datei sind keine Kopierschutzmechanismen mehr drinn und keine Lizenzdaten ... definitiv

    Die Schutzmechanismen und DRM kontrollieren den Brenn-und Kopiervorgang, aber nicht die Bearbeitung, wenn die Datei erstmal auf dem Rechner ist ...

    So wie Du es beschrieben hast geht es natürlich auch ... wobei man für die Aufnahme natürlich länger braucht, bei einem Album ist dies nicht unerheblich

    Wenn Du einen Player hast, der die Datei fehlerfrei abspielt, kann man parallel einen
    Editor mit Aufnahmefunktion starten, solange die Soundkarte es zulässt ... bei mir geht es auch ... nur danach mußt Du die Datei sowiso nochmal am Anfang und Ende in einem Editor schneiden ... ganz schöner Umstand ... solche Aufnahmen sind
    dann gut, wenn man von einer externen Quelle, wie CD-Player oder MD oder Kassettenrecorder eine Datei überspielen will, weil die CD nicht abspielbar ist oder aufgrund der Art des Tonträgers unmöglich ist (ist praktisch wie bei einer
    Aufnahme von Vinyl)

  7. #16
    Benutzerbild von PostMortem

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    Torsten postete
    Ein Buch liest man einmal, vielleicht auch noch ein zweites oder drittes Mal. Seine liebsten Songs hört man dagegen oft ein Leben lang immer wieder bei allen möglichen Gelegenheiten, insofern sind diese beiden Medien nicht miteinander zu vergleichen.
    Genau, deswegen habe ich ja die Verleihmodelle verglichen und darauf hingewiesen, dass es im Unterschied zur beschränkten Verleihfrist einer öffentlichen Bibliothek, bei der Napster-Musikflatrate im Prinzip eine unbegrenzte Verleihdauer gibt (natürlich solange man die Monatsgebür bezahlt und sie ist m. E. wirklich günstig zu nennen). Im Prinzip heisst dabei eigentlich nur, dass die Verleihdauer am ehesten dann ungewollt enden könnte, wenn z. B. Firmen wie Napster es nicht schaffen sich am Markt zu halten und die Labels keine Konsumentenmacht zu spüren bekommen, um sich diesem Modell zu beugen.

    Ich sehe in diesem Modell nämlich ganz und gar keinen Feind, sondern ganz im Gegenteil eine kommerzielle Variante einer sog. "Kulturflatrate", von der ja seit Jahren geredet wird (und das ist eben auch ihr Problem, denn so wie sie diskutiert wird, wird sie wohl nie kommen, wen sollte das in einer kapitalistischen Welt von Angebotsseite reizen?). Napster ist das, was heute in der Praxis am nächsten an dieser Idee ist. Dazu kommen die Vorteile die die klassischen P2P-Börsen früher hatten: Es ist billig auch unbekanntere Künstler über so eine Plattform zu vermarkten. Künstler die sonst nur über Glitterhouse Records & Co zu beziehen sind, finden sich nun auch bei Napster. Das sehe ich auch als Chance.

    Für den üblichen Rest (= Song gut finden und den Wunsch verspüren, ihn für einen dauerhaften Zugriff zu besitzen) ist es in meinen Augen nicht praktikabel. Das ist natürlich nur meine Sicht der Dinge, die andere Konsumenten nicht teilen mögen
    Wie gesagt, es gibt Mittel und Wege sich Zugriff zu sichern. Und wie es aussieht (natürlich wird auch darüber gestritten), sind diese Wege selbst nach den verschärften Urheberrechtsgesetzen legal. Da bleibt dann nur noch die Qualitätsdiskussion entsprechend behandelter Files. Wer absolutes Gehör und feinstes Equipment hat, wird vermutlich damit nicht glücklich. Aber für der "normale" Jäger und Sammler, dem schon Kazaa & Co ausreichende Qualität boten, wird damit bestens bedient.

    Weil einem unweigerlich schwant, dass dies der Beginn der irgendwann alternativlosen Zukunft für den Erwerb von Musik sein wird. Ansonsten könnten einem Napster und dessen Nutzer herzlich wurscht sein - soll doch jeder seine Mukke so verwalten, wie er lustig ist.

    Ich fürchte nur, dass dieses Modell die Branche ermuntern wird, ihr Produkt bald nur noch mit dieser Masche auf den Markt zu bringen. Spätestens, wenn Internet-Technologie und -Infrastruktur einen schnellen, problemlosen und flächendeckenden Vertrieb gewährleisten (was ich mir grundsätzlich wünschen würde), halte ich diese Kundenknebelung für keine Utopie mehr.
    Ich kann diese Angst schon verstehen. Aber die weitere Entmündigung des Kunden wird die Industrie sowieso versuchen. Im Moment haben wir eher noch die Situation, dass die Musikindustrie sich gegen Musik-Flatrates eher sträubt und nur widerwillig mitzieht. Die Gängelung von Kunden ist ansonsten aber ja nun nicht auf Online-Bereiche beschränkt. Nicht nur DRM von Download-Files machen diesbezüglich dem Kunden das Leben schwer, sondern kopiergeschützte CDs und Kopierschutz-Rootkits die Millionen Rechner infiltrieren. Diese Entwicklung war für mich eigentlich erst Recht ein Grund zu sagen.... Hey, wenn ich den DRM-Quatsch nach deutschem Recht umgehen kann (hier wird kein Kopierschutz umgangen), um mir z. B. eine Auto-(MP3)-CD zusammenzustellen und beim Versuch einer Auto-CD-Kopie durch Umgehung eines Kopierschutzes mit einem Bein im Knast stehe, dann spare ich doch lieber Geld und Platz, horte meine Napster-Archive und fertige mir nach Gusto immer wieder neue CDs, die irgendwann entsorgt werden, weil sie im rauhen Autoeinsatz verkratzt wurden...

    Was die Industrie auch dagegen einmal unternehmen wird (vermutlich wird Windows Vista ja schon dafür sorgen, dass solche Tools z. B. gar keinen Zugriff mehr auf Audiodaten bekommen oder sie lassen sich gar nicht erst installieren....) oder was sie sich ansonsten noch herausnehmen wird weiss ich nicht, aber ich kann momentan mal noch so frei wie es nur irgendwie geht Musikvielfalt genießen. So wars zuletzt in den zwischenzeitlich illegalen Tagen von Napster......

    PM

  8. #17
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    AW: Napster Flatrate

    ups hatte zwar nen anderes Thema gesucht zu Napster aber hier gehts ja auch um die
    Napster Flatrate ...

    Ich habe mal einen Datenbankabgleich mit ein paar Tests gemacht zwischen napster com
    und Amazon und feststellen müssen, dass beide Datenbanken identische Inhalte haben.

    Somit dürfte sich in meinen Augen eine Napster Flatrate überhaupt nicht rentieren !!!

    Haargenau und exakt gibt es die Songs die man letzlich über Napster für 0,99 € kaufen kann bei Amazon nen Tick günstiger.

    Der einzige Vorteil der Napster Flatrate wäre im Moment der kostenlose Download im Rahmen der Flatrate solange man diese hat.

    Aber was soll man denn so viel downloaden ... wenn ich mich anstrenge finde ich vielleicht
    hier und da noch ein paar einzelne Versionen und / aber ganz ganz wenig im Verhältnis zu dem was man anpreisen tut ... die paar Songs kann ich mir dann auch gleich bei Amazon kaufen und Festplattenverstopfung mit dem 9,5 Millionen Schrottversionen und Titeln tu ich mir nicht an

    Hätte ich jetzt bestimmte Test Titel über Napster gefunden , die nicht bei Amazon exakt gleich eingelesen sind und verfügbar könnte man nachdenken ... aber so ... lohnt überhaupt nicht für jemanden der schon 40000 MP3 aufm Rechner hat und 5000 CD's im Schrank ...

    Wenn man gezielt abarbeitet wäre man wahrscheinlich an einem Tag mit allen Downloads fertig und muss dann die Flatrate trotzdem weiterbezahlen bis in die Steinzeit

    Also abraten !

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