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Naturkatastrophen

Erstellt von waschbaer, 14.05.2015, 18:19 Uhr · 4 Antworten · 464 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von waschbaer

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    Naturkatastrophen

    Zwar gab es in den 80ern auch schon den ein oder anderen Sturm, der in Erinnerung geblieben ist, aber in den letzten Jahren haben sich die Naturkatastrophen (Hochwasser, Sturm/Tornados, ...) echt gehäuft.

    Ich war total entsetzt, was gestern wenige Kilometer von meinem Wohnort in dem Landkreis, in dem ich wohne, sich ereignet hat.

    Unwetter in Bayern - Tornado über Schwaben - Bayern - Süddeutsche.de

    Ich habe Freunde, die in dem kleinen Ort wohnen. Ganz bitter für sie.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Alphatown

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    AW: Naturkatastrophen

    Wann immer ich das Wort "Naturkatastrophe(n)" höre oder lese, packt mich die Wut. Seit dem Entstehen unseres Planeten haben die Naturgewalten immer wieder zugeschlagen. Vulkanausbrüche, Erdbeben, Feuer, Dürren, Fluten etc.

    Mir fällt auf, dass das Wort "Naturkatastrophe" vor allem dann verwendet wird, wenn der Mensch betroffen ist. Aber meistens, nicht immer, kann der Mensch die Zerstörung seines Hab und Guts vermeiden. Wenn ich z. B. mein Haus an einem Fluss baue, muss mir stets bewusst sein, dass es zu Überschwemmungen kommen kann. Dann darf ich mich mich nicht beschweren.

    Wenn mal wieder von Tornados in den USA die Rede ist, wird immer das hohe Ausmaß der Zerstörung moniert. Was erwartet man eigentlich, wenn man mitten in der Tornado Alley sein Haus aus Holz baut?

    Wenn die Naturgewalten nicht zuschlagen würden, wäre unser Planet geologisch tot.

    Klar kommen Tornados über Deutschland selten vor, aber sie entstehen auch hier. Genau wie Erdbeben.

    Ich schaue mir oft Dokus im Fernsehen an. Über die Eiszeiten vor Zehntausenden von Jahren wird nicht als "Naturkatastrophe" gesprochen. Würden wir heute eine Eiszeit mitmachen müssen, würde man jedoch davon sprechen.

    Ein Vulkanausbruch z. B. bringt zwar zunächst Zerstörung, jedoch enthält die Asche viele Mineralien, aus denen dann neues Leben emporsprießen kann.

  4. #3
    Benutzerbild von LtdBoomer

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    AW: Naturkatastrophen

    Zitat Zitat von Alphatown Beitrag anzeigen
    Wann immer ich das Wort "Naturkatastrophe(n)" höre oder lese, packt mich die Wut.
    Ok,aber versuche es mal aus der Sicht der Betroffenen von so einer Naturgewalt zu sehen.
    Wir hatten hier letztes Jahr einen so schlimmen Sturm in meiner Stadt,der ca.70% aller Bäume entwurzelt hat.
    Dabei starben Menschen,zB. ein 11jähriges Mädchen mit ihrem Vater.
    Glaub mir,für deren Angehörige und für alle mit hohen Sach und Personenschaden ist es eine "Naturkatastrophe" und nix anderes.

    Und ja,die Anzahl der Fälle nimmt auch hier in Europa zu.

  5. #4
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Naturkatastrophen

    Zitat Zitat von Alphatown Beitrag anzeigen
    Seit dem Entstehen unseres Planeten haben die Naturgewalten immer wieder zugeschlagen. Vulkanausbrüche, Erdbeben, Feuer, Dürren, Fluten etc.
    Ich stimme dir zu. Solche Ereignisse hat es immer schon überall gegeben. Das wir das als "mehr" empfinden, hat auch mit den Medien zu tun. Ich behaupte: es gibt nur gefühlt mehr Ereignisse. Begründung: Wir werden mittlerweile mehrmals am Tag mit diesen Meldungen regelrecht bombardiert. Es gibt viel mehr Fernsehsender als früher und auch das Internet ist dazu gekommen.

    Rechnung:

    Den ganzen Tag läuft die Fernsehkiste. Stündlich kommen irgendwo Nachrichten.
    Also... RTL, Sat1, WDR, ARD, ZDF, VOX, n-TV um nur ein paar zu nennen, senden stündlich Nachrichten. Macht nach Adam Riese und Eva Zwerg (bei 12 Stunden Glotze an und zappen)
    ca. 84 Meldungen über nur eine Überschwemmung/einen Sturm. Dazu noch Schlagzeilen der Zeitungen. Bei damals nur 3 Programmen verringern sich die Meldungen doch auf einmal schlagartig.
    Gefühlt setzt man jede Meldung für sich alleine. Also 84 Katastrophen.
    Auch die Schnelligkeit spielt eine Rolle. Bis damals die Meldungen in den Redaktionen eingingen (via Telefon, Fax oder Telegramm) verging Zeit. Heute hat man das Internet dabei und reagiert viel schneller.

    Ich hoffe, ich konnte rüberbringen was ich meine.

  6. #5
    Benutzerbild von Alphatown

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    AW: Naturkatastrophen

    Zitat Zitat von LtdBoomer Beitrag anzeigen
    Ok,aber versuche es mal aus der Sicht der Betroffenen von so einer Naturgewalt zu sehen.
    Wir hatten hier letztes Jahr einen so schlimmen Sturm in meiner Stadt,der ca.70% aller Bäume entwurzelt hat.
    Dabei starben Menschen,zB. ein 11jähriges Mädchen mit ihrem Vater.
    Glaub mir,für deren Angehörige und für alle mit hohen Sach und Personenschaden ist es eine "Naturkatastrophe" und nix anderes.

    Und ja,die Anzahl der Fälle nimmt auch hier in Europa zu.
    Ich habe bereits zwei Beispiele genannt, einem solchen Ereignis aus dem Weg zu gehen, bzw. den Schaden, der aus solch einem Ereignis resultiert, zu mindern. Klar, Stürmen kann man nicht so einfach entkommen, die treten praktisch überall auf. Aber, wenn ich mein Haus an einem Abhang baue, brauche ich mich nicht wundern, wenn dieses eines Tages durch einen erosionsbedingten Erdrutsch über selbigen in die Tiefe stürzt.