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Ölpest im Golf von Mexico

Erstellt von SportGoofy, 26.05.2010, 21:48 Uhr · 18 Antworten · 1.299 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von SportGoofy

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    Ölpest im Golf von Mexico

    Tja :kill:das nimmt ja kein Ende. Grausam, grausam ....

    Live video link from the ROV monitoring the damaged riser

    Die ganze Ölkatastrophe erinnert mich irgendwie an die Grafik aus den 80ern,
    als man eine vollkommen verdreckte und vom Menschen zerstörte Erde zeigte.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von lautlos

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Das ist einfach nur schlimm.

    Dieser Raubbau an der Natur ist noch unser aller Ende. In dieser Geschwindigkeit werden wir es sogar noch miterleben "dürfen".

    Wenn man sich mal die Nachrichten anschaut, gewinnt man fast den Eindruck, mittlerweile sei so einiges völlig außer Kontrolle geraten...

  4. #3
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Nein nein nein, Ihr versteht das alles falsch. Um es mal mit den Worten der FDP auszudrücken: die ölverschmierten Vögel sind keine Leistungsträger. Also ist es auch nicht so schade drum. BP hingegen schafft Wohlstand für alle (jawohl!); denen darf man jetzt auf keinen Fall durch vorschnelles Handeln gesetzliche Barrieren in den Weg legen!!! Ich finde es geradezu unverschämt, wie diese spätrömisch dekadenten Vögel jetzt auch noch darauf warten, gerettet zu werden. Und das ohne vorher irdendeine wirtschaftliche Leistung erbracht zu haben. Außerdem ist die Natur jetzt eh schon verpestet. Ein paar Liter mehr oder weniger sind doch egal. Mir tun nur die armen Geschäftsführer und Aktieninhaber von BP leid. Hoffentlich tut sich da jetzt keiner aus Verzweiflung über sinkende Gewinne was an... Es geht ja schließlich um viel Geld.

  5. #4
    Benutzerbild von medd

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    hmm na ja so krass wie Chris74 es ausdrückt würde ich es jetzt tun, aber ich finde es echt schon Krass was da passiert ist. Über einen Aral Boykott würde auch der Markt BP bestrafen. Wenn BP da auch nicht bald eine Lösung findet werden die daran Pleite gehen, da bin ich mir sicher.

  6. #5
    Benutzerbild von Christoph

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Eine Bestrafung der Verantwortlichen ist sicher das eine.
    Dennoch bin ich fassungslos darüber, daß es offenbar niemanden kümmert, daß dort im Golf von Mexico unsere Erde vernichtet wird. Wie groß muß eine Katastrophe eigentlich sein, daß die vereinten Nationen jede erdenkliche Kraft investieren, sie zu stoppen? Ein verseuchtes Meer reicht offenbar nicht aus. Dort müßten doch eigentlich Tag und Nacht rund um die Uhr die besten der Besten irgendetwas versuchen, den Ölfluß zu stoppen. Ich verstehe hier ganz ehrlich die Untätigkeit der Welt nicht. Alle warten darauf, daß BP das Problem löst. Aber es ist kein BP-Problem, es ist unser aller Problem!

    (Zudem kann man nun gar nicht mehr tanken. Shell tanke ich seit Brent Spar nicht mehr, Esso geht sein Exxon Valdez nicht, nun müßten wir Aral meiden - was bleibt da eigentlich?)

  7. #6
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Zitat Zitat von Christoph Beitrag anzeigen
    ...

    (Zudem kann man nun gar nicht mehr tanken. Shell tanke ich seit Brent Spar nicht mehr, Esso geht sein Exxon Valdez nicht, nun müßten wir Aral meiden - was bleibt da eigentlich?)
    Um die Band Queen zu zitieren: "I want to ride my bicycle..."

  8. #7
    Benutzerbild von brandbrief

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Ich bin ziemlich verwundert, dass bei solchen riesigen Projekten, wie Erdölbohrungen auf offener See, im Vorfeld nicht immense Sicherheitsvorkehrungen für den Havariefall getroffen werden. Wenn du in deinem Garten einen Öltank für deine Heizung stationierst, dann ist eine Auffangwanne notwendig, welche bei einem Tankleck den geamten Inhalt fassen kann, damit nichts ins Erdreich sickert.
    Und hier erdreistet sich ein Ölmulti, offenbar aus Profitgier über alle Preventivmaßnahmen hinwegzusetzen und steht nun achselzuckend der Katastrophe gegenüber.

  9. #8
    Benutzerbild von Christoph

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    back to nature... aber nicht zu Fuß!

  10. #9
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Zitat Zitat von Christoph Beitrag anzeigen
    back to nature... aber nicht zu Fuß!
    Genau! Am besten in einer vollklimatisierten Luxuslimousine! Oder im Privatjet. Man gönnt sich ja sonst nix.

    @brandbrief: tja, Geld und Lobby regieren die Welt. Was ist da schon so ne blöde Drecksnatur oder ein US-Popel-Präsidentenkasper im Vergleich zu einem wohlstandsschaffenden Ölmulti! Aber um's nochmals mit den Worten einer FDP (ja, meiner "Lieblings"partei) zu sagen: die Ölmultis sind halt nun mal Leistungsträger, da kann man so etwas schon mal als bedauerliche Panne abtun. DU hingegen bist ein Parasit, der mit seinem kleinen egoistischen Öltank einfach nur die Umwelt verpestet. Du mußt Dir das für alle deutschen Haushalte ja viele Millionen Mal vorstellen; da kommt schon was zusammen!

    Entschuldigung, aber ich mußte da jetzt mal wieder ganz sarkastisch lästern.

    Jetzt aber mal wirklich ganz im Ernst: wärt Ihr wirklich bereit für's Benzin, Heizöl (oder das daran preislich gekoppelte Gas), Flugtickets und sämtliche herrliche Plastikprodukte noch ein paar Euros mehr auszugeben, nur um irgendwelche Bohrinseln noch sicherer zu machen? Und Hand auf's Herz: hättet Ihr das auch VOR der Ölkatastrophe, also prophylaktisch, gemacht? Sagen wir einfach mal 1,90 Euro (also 3 Mark 80) für den Liter Benzin gezahlt? Und beim Bezahlen der Tankrechnung in Höhe von knapp 100 Euro ein gutes Gefühl gehabt, denn Ihr tut es ja schließlich für die Umwelt?

  11. #10
    Benutzerbild von brandbrief

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    AW: Ölpest im Golf von Mexico

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    ...ein paar Euros mehr auszugeben, nur um irgendwelche Bohrinseln noch sicherer zu machen? Und Hand auf's Herz: hättet Ihr das auch VOR der Ölkatastrophe, also prophylaktisch, gemacht?...
    Nein, denn das ist das Geschäftsrisiko, welches der Konzern nun mal trägt. Er muss eben errechnen, ob sich der Förderaufwandt mit allen erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen lohnt. Ständig die Mehrkosten auf den Kunden, als dem letzten Glied in der Kette, abzuwälzen ist etwas zu einfach.Hätte Esso im Vorfeld alle Maßnahmen ergriffen, um im Havariefall die katastrophalen Umweltschäden, wie sie jetzt entstehen, zu verhindern, wäre die Dividende eben etwas geringer ausgefallen. Aber der Konzern wäre mit Sicherheit nicht gleich vor die Hunde gegangen. In der jetzigen Situation kann das durchaus sogar passieren.
    Es ist nicht das Streben nach Gewinnmaximierung, sondern die unerträgliche Gier danach, sodass selbst Werke, die schwarzen Zahlen schreiben, geschlossen werden, um in Hinteraserbaidschan ein neues Werk aufzubauen, da dort das Lohnniveau bei 2 Euro liegt. Statt den Leuten dort einen angemessenen Lohn zu zahlen und so zur Industrialisierung einer schwachen Region beizutragen, werden die Arbeiter dort weiter geschröpft. Wenn die Fördermittel auslaufen, zieht die Karawane weiter und die Aktionäre kriegen an der Börse das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht. Und wenn's gegen den Baum geht, wird nach dem Staat gerufen.
    Nur wenns richtig gut läuft, dann hat er sich gefälligst rauszuhalten. Wir haben schließlich Marktwirtschaft.

    Mit der Argumentation eines notwendigen höheren Ölpreises und des daraus entstehenden Unverständnisses wird wieder mal versucht, dem Kunden ein schlechtes Gewissen einzureden und ihm letztendlich sogar die Schuld an der Katastrophe zu geben. Das ist das Widerlichste überhaupt.

    Oh Mann, ich hör mich schon an wie Sahra Wagenknecht.

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