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Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

Erstellt von PostMortem, 22.07.2012, 18:30 Uhr · 22 Antworten · 2.681 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Nicht nur ich mache mir so meine Gedanken über die Überpräsenz der chinesischen Sportler in den Medaillenrängen:

    Olympia: Kommen Chinesen ohne Doping aus? - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Nicht nur ich mache mir so meine Gedanken über die Überpräsenz der chinesischen Sportler in den Medaillenrängen:

    Olympia: Kommen Chinesen ohne Doping aus? - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine
    Als Nächstes fragt der Autor wahrscheinlich, ob der Papst katholisch ist ... Ein Thema, ungefähr so neu wie kürzlich Blatters atemberaubende Enthüllung zur Vergabe der WM 2006.

    Hab hier irgendwo auf DVD mehrere Doping-Dokus, die sich schon vor ein paar Jahren mit den Gepflogenheiten im "Reich der Mittel" beschäftigten. Inklusive Gen-Doping.

    Lustig ist auch immer ein Blick auf die ersten Plätze in der ewigen Bestenliste der IAAF über die 1500 Meter der Frauen (Leichtathletik):

    iaaf.org - 0 Toplists 1500 w - o

    Da tauchten 1993 und 1997 Läuferinnen mit Fabelzeiten auf, von denen man vorher und nachher nix mehr gehört hat - was in China und einigen anderen Ländern ja häufiger vorkommt. Oder Leistungen, die von den Betreffenden vorher so nicht erzielt wurden, aber bei Großereignissen wie WM oder Olympia dann auf einmal locker abgerufen werden. So würde es mich z. B. nicht wundern, wenn jetzt bei Olympia irgendeine Russin im Hammerwurf daherkommt und unserer Weltrekordlerin Betty Heidler die Goldmedaille vor der Nase wegschnappt ...

    Aber wir wollen wohl lieber nicht wissen, in welchem Ausmaß im Spitzensport betrogen wird. Da würde uns der Spaß am Spektakel ganz schnell vergehen.

    Dann doch lieber mal was Witziges wie das, was die US-Schwimmer kürzlich veröffentlichten:

    Call Me Maybe - 2012 USA Olympic Swimming Team - YouTube

  4. #13
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Ich hatte an der Abschlussfeier eigentlich gar kein großes Interesse..... aber dann bin ich doch hängen geblieben.
    M. E. der Wahnsinn! Ich bin total begeistert, was die Briten da auf die Beine gestellt haben. Sowas frohes, angenehm leichtes, modernes und buntes hätte ich nicht erwartet. Für den 1980er-Freund war da ja jede Menge dabei, sogar Freddie Mercury haben sie nochmal auf die Bühne gelassen!

    Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass man das bei einer deutschen Abschlussfeier vergleichbar "cool" hinbekommen hätte.... Das wäre vermutlich merklich schwerer, klassischer und deshalb auch langatmiger geworden. Allein schon aus Mangel an vergleichbarem internationalen Star-Aufgebot und Nationalkult wie er in England im positivsten Sinne "erlaubt" und Touristenmagnet ist. Ich bin ein bisschen neidisch, wie britisch sich ein Großbritannien präsentieren kann - es hat eben offensichtlich seine Vorteile, wenn man die letzten beiden Weltkriege nicht angefangen und keine "UK Verrecke"-Bewegung im Land hat.

    Diese Spiele und die Eröffnungs- und insbesondere Abschlussfeier sind die beste Werbung für die Insel, die in den letzten Jahren vom Image her ja eher zu Leiden hatte.

  5. #14
    Benutzerbild von Moon55

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Habe nach Gefragt - Gejagt umgeschaltet. Musikalisch hat die Abschlußfeier ja wirklich was zu bieten. Schade das ich das nicht aufgezeichnet habe. Naja in drei Wochen werde ich ja sehen was von Olympia dort noch zu sehen ist. Zumindest werden die Paralympics noch in London sein.

  6. #15
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Ich bin total begeistert, was die Briten da auf die Beine gestellt haben. Sowas frohes, angenehm leichtes, modernes und buntes hätte ich nicht erwartet. Für den 1980er-Freund war da ja jede Menge dabei, sogar Freddie Mercury haben sie nochmal auf die Bühne gelassen!
    Mir hat die Eröffnungsfeier besser gefallen, weil die britische Musikgeschichte da nur ein Teil der Inszenierung war. Ich weiß, dass die Abschlusszeremonie eine große Party sein soll und fand's auch ganz launig, aber das wirkte auf mich irgendwann nur noch wie ein durchgehendes Konzert und deshalb nicht besonders einfallsreich. Eigentliche Stars des Abends waren für mich die bombastischen Lichteffekte.

    Und was Rio 2016 betrifft: Das ständige Samba-Gehoppel geht mir jetzt schon ungefähr so auf den Senkel wie die Deppenhörner bei der WM 2010 ...

  7. #16
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Zitat Zitat von Torsten Beitrag anzeigen
    Mir hat die Eröffnungsfeier besser gefallen, weil die britische Musikgeschichte da nur ein Teil der Inszenierung war. Ich weiß, dass die Abschlusszeremonie eine große Party sein soll und fand's auch ganz launig, aber das wirkte auf mich irgendwann nur noch wie ein durchgehendes Konzert und deshalb nicht besonders einfallsreich. Eigentliche Stars des Abends waren für mich die bombastischen Lichteffekte.

    Und was Rio 2016 betrifft: Das ständige Samba-Gehoppel geht mir jetzt schon ungefähr so auf den Senkel wie die Deppenhörner bei der WM 2010 ...
    Vollste Zustimmung. Ich hatte mich wirklich auf die Schlussfeier gefreut und war dann auch enttäuscht, dass es eher zu einem "Rock im Olympiastadion" verkommen ist. Und ganz schlimm fand ich dann den Moment, an dem eine ziemlich talentfreie Sängerin "We will rock you" verhunzt.

    So gesehen war ich um die Unterbrechung der Musik durch die Reden von Sebastian Coe und Jacques Rogge ganz froh. Ich fand auch, dass man bei Take That oder Annie Lennox durchaus bekanntere Songs hätte nehmen sollen.

    Und auf die für sieben Minuten wiedervereinigten "Gewürzmädchen" hätte ich auch gut und gerne verzichten können.

    @Torsten

    Der Ausdruck "Deppenhörner" trifft es ziemlich genau.

  8. #17
    Benutzerbild von Conny2808

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Ich muss auch ehrlich sagen, dass mich die gestrige Abschlussfeier nicht grade vom Hocker gehauen hat. Sicher sollte das zum Abschluss eine große Party werden, und ich fand das ja teilweise auch ganz unterhaltsam, aber ich kam mir doch schon vor wie bei einem Live-Konzert zu Ehren der britischen Musikgeschichte. Da hatte ich mir irgendwie doch bisschen mehr erwartet. Die Lichtershow und das abschließende Feuerwerk waren da schon das Highlight des Abends. Die Eröffnungsfeier hat mir da wirklich besser gefallen, da wurden auch die britische Geschichte und der britische Humor mit ein- und ganz gut rübergebracht. Ich fand da auch die Aktion mit 007 Agent James Bond und der Queen ganz nett.

    Zu Olympia selbst: Ich habe geweint, mitgefiebert, mitgelitten und mich gefreut mit den Sportlern und mich teils auch sehr geärgert, was die Kampfrichter da abgeliefert haben, u.a. auch die Vorfälle mit Lilli Schwarzhaupt und Betty Heidler. Auch geärgert habe ich mich da über die Art der Chinesen, wie sie bei Olympia aufgetreten sind, wie wenig Skrupel die haben, um alles zu tun, um so viel Medaillen wie möglich zu sammeln. Aber in den ganzen sozialistischen Staaten lief/läuft es ja ähnlich.

  9. #18
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Und ganz schlimm fand ich dann den Moment, an dem eine ziemlich talentfreie Sängerin "We will rock you" verhunzt.
    Ich finde Jessie J. nicht talentfrei, kann mir Live-Auftritte von ihr wie den bei "Wetten, dass ..." ganz gut anhören.

    Jessie J - Price Tag - Wetten dass... HD 720p - YouTube

    Fand auch ihre Queen-Nummer jetzt nicht sooo unterirdisch, aber mir gefällt ja auch Lisa Stansfield mit "I Want To Break Free" damals beim Tribute-Konzert.

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Ich fand auch, dass man bei Take That oder Annie Lennox durchaus bekanntere Songs hätte nehmen sollen.
    Take That war mir völlig wumpe, aber der Auftritt von Annie Lennox war für mich mit der beste des Abends (auch gerade wegen "Little Bird").

    Schade, dass der ganze Zinnober schon vorbei ist, irgendwie hab ich in den ersten Tagen danach immer einen "Olympia Blues". Meinetwegen könnte man die Veranstaltung gerne auf vier oder fünf Wochen strecken und dafür weniger Wettbewerbe parallel laufen lassen. Trotz der ganzen Reizüberflutung per Streams und TV-Kanäle gehen viele Sportarten eben doch unter, so viel kann man sich einfach nicht gleichzeitig anschauen.

    Von der Stimmung her waren's nach Lillehammer und Sydney für mich die schönsten Spiele, auch wenn's ein paar ärgerliche Zwischenfälle gab. Gleichzeitig aber auch angenehm, wie gelassen und humorvoll eine Lilli Schwarzkopf oder Betty Heidler mit solchen Pannen umgingen, das kann dem Image der Deutschen nur förderlich sein. Man stelle sich mal vor, wie die Chinesen darauf reagiert hätten - wenn die sich noch nicht mal zu schäbig sind, Protest gegen eine korrekte Entscheidung einzulegen.

    Und ein Bild wird mir besonders im Gedächtnis bleiben ...






  10. #19
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Vollste Zustimmung, dass Lillehammer und Sydney die besten Spiele waren. Vor allem, weil sie nicht in Gigantismus (wie z.B. in Atlanta oder Peking oder im Winterbereich Albertville) verfallen sind.

    Take that hat mir nicht sonderlich gefallen und bei Annie Lennox hätte ich mir wirklich das bekanntere "Sweet dreams" gewünscht, auch wenn sie dazu sicherlich noch ihren kongenialen Partner gebraucht hätte.

    Gar nicht gebraucht hätte ich neben Jessie J auch Taio Cruz und Tinie Tempah, denn irgendwie war da außer Cabrioverdeck auf- und zumachen rein gar nichts, was mich auch nur im Entferntesten angesprochen hätte.

    Generell hätte ich mir nicht nur die britische Musikszene bei der Schlussfeier gewunschen.

    Von Rio erwarte ich absolut gar nichts, denn ich bin kein Freund davon, Großprojekte in Länder zu vergeben, in denen weite Teile der Bevölkerung in absoluter Armut leben und deren Regierungen ganz offiziell Entwicklungshilfe beziehen. Abgesehen davon ist Samba noch nie meine persönliche Lieblingsmusik gewesen.

    Gefreut hat es mich, dass die brasilianischen Fußballer nicht Gold geholt haben und dass sie wieder einmal ihrer eigenen Arroganz zum Opfer gefallen sind. Recht so.

    Generell hätte ich die Wettbewerbe auch lieber zeitlich ein wenig entzerrt und nicht die Dauerberieselung auf allen Kanälen, mit der "Wir schalten mal ganz schnell zum Fechten, da wird ein Punkt gesetzt"-Mentalität.

    Besonders in Erinnerung bleiben werden mir bei diesen Sommerspielen die besonders schlechten Leistungen der Unparteiischen bzw. der Kampfrichter. Das war teilweise nicht einmal mehr Kreisklassen-Niveau.

  11. #20
    Benutzerbild von Conny2808

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    AW: Olympische Sommerspiele 2012, Seoul 1988, München 1972 - und ...?

    Ich fand es dieses Jahr auch mit die besten Olympischen Spiele, die ich bis jetzt erlebt habe, trotz der ärgerlichen Zwischenfälle. Dass es Lilli Schwarzkopf und Betty Heidler so humorvoll und gelassen genommen haben, hat mir auch sehr imponiert, was will man aber auch machen. Find es aber auch gut, dass sie beide resolut waren und nicht lockergelassen haben, bis den Fehlern nachgegangen wurde. Wer weiß, ob die Kampfrichter das sonst bearbeitet hätten. Aber man kann sich ja auch nicht alles gefallen lassen. Wie die Chinesen auf sowas reagiert hätten, möchte ich mir da jetzt lieber gar nicht erst vorstellen.

    Ich muss mich auch erst mal dran gewöhnen, dass Olympia vorbei ist, irgendwie fehlt da was. Mir wäre es aber auch lieber gewesen, wenn sie die Spiele so 4-5 Wochen hingezogen hätten, und dadurch, dass viele Wettkämpfe parallel liefen, hatte man echt zu tun, alles mitzukriegen, und ich fand das ziemlich anstrengend, auch für meine Augen. Als ich das mit der Koreanerin gesehen habe, kamen mir auch die Tränen, auch wenn ich den Kampf selber verpasst habe. Ich bin aber doch irgendwie noch ziemlich fertig von den Ereignissen und muss das alles noch verarbeiten. Und ich war anscheinend sogar so fertig, dass ich Lilli Schwarzkopfs Nachnamen in meinem obigen Beitrag verunstaltet habe, Lilli Schwarzhaupt. Als ich das gestern noch bemerkt habe, war's aber schon zu spät zum Editieren. Weiß auch nicht, was mich da geritten hat, war wohl gedanklich auch ein bisschen bei Mocki. Muss nur aufpassen, dass ich aus letzterer dann nicht eine Sabrina Mockenkopf mache. Ich hoffe, man möge mir meinen Fehler verzeihen, bin eben nicht mehr die Jüngste und meine Hirnzellen werden porös, da kommen manchmal die kognitiven Defizite durch.

    Take That fand ich jetzt auch nicht so überwältigend, Jessie J war jetzt aber auch nicht so übel, es gibt auf jeden Fall schlimmeres. Annie Lennox, Freddie Mercury auf der Leinwand und das Gitarrensolo von Brian May waren für mich schon die musikalischen Höhepunkte des Abends. Und was soll ich sagen, sogar bei John Lennons "Imagine All The People" wurde ich sentimental. Nur das Drumherum hätte man nicht unbedingt so dick auftragen müssen.

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