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Olympische Spiele Peking 2008

Erstellt von waschbaer, 17.03.2008, 18:44 Uhr · 58 Antworten · 4.067 Aufrufe

  1. #31
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser

    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von F.G.T.H. Beitrag anzeigen
    Ich täusche mich nicht gewaltig.
    1. ich sagte nicht das Jeder beim Bund ist
    2. muß man nicht an den Spielen teilnehmen
    3. die beim Bund sind brauchen nicht heulen
    4. die noch einem normalen Job nachgehn gibt es viele "Respekt" (das weiss ich und die bekommen eh zu wenig Würdigung)
    1. stimmt
    2. stimmt auch, nur fällt dann die Sportförderung weg und das hat dann Vollzeitarbeit zur Folge, was wiederum heißt Leistungssport ade. Das gilt auch bzw. umso mehr bei denen beim Bund, denn dort heißt's dann Sportfördergruppe ade und Willkommen in Afghanistan
    3. wenn sie sich für Olympia qualifizieren und teilnehmen, sicherlich nicht. Ansonsten siehe 2. Außerdem schieben auch die Leute beim Bund ihre Schichten, nur eben eingeschränkter als "normale" Soldaten, Grenzschützer etc.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von F.G.T.H.

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    habe editiert siehe oben
    war eine zeitliche Überschneidung

  4. #33
    Benutzerbild von F.G.T.H.

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von Kinderfresser Beitrag anzeigen
    2. stimmt auch, nur fällt dann die Sportförderung weg und das hat dann Vollzeitarbeit zur Folge, was wiederum heißt Leistungssport ade. Das gilt auch bzw. umso mehr bei denen beim Bund, denn dort heißt's dann Sportfördergruppe ade und Willkommen in Afghanistan
    Moment da kommt das Jammerlappensyndrom durch, was ist mit den Leuten die Leistung bringen, aber einem normalen Job nachgehen?


    Wir schweifen ab vom eigentlichen Thema.

  5. #34
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser

    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von F.G.T.H. Beitrag anzeigen
    PS: dein Beispiel, da hättest Du selber drauf kommen müssen passt hinten und vorne nicht, sieht nach Bild aus!
    2 Leute 86000 € durch 2 davon noch den Trainer bezahlen + Flugreisen und und und, die laufen praktisch aus Spass an der Freud is klar
    Bild ist falsch, FAZ paßt da schon eher. Und natürlich laufen die nicht aus Spaß an der Freude. Und ob die jetzt 86000 oder 186000 € zusammen verdienen, ist prinzipiell auch egal. Fakt ist doch, daß die meisten Sportler eben nicht das dicke Geld verdienen (wie bspw. die Herren Fußballspieler, wobei das jetzt auch sehr pauschal ist) und auf eine Teilnahme an Olympia (Qualifikation vorausgesetzt) angewiesen sind. Entweder um weiterhin Sportfördermittel zu erhalten oder um die wenigen Sponsoren zu halten.



    Zitat Zitat von F.G.T.H. Beitrag anzeigen
    Wir schweifen ab vom eigentlichen Thema.
    Finde ich nicht. Wenn es um den Olympia-Boykott geht, sollte man durchaus auch mal die Lage von denjenigen betrachten, die dadurch die meisten Konsequenzen zu tragen haben. Für eine Frau Merkel oder einen Herrn Bush ist es letztendlich egal, ob Olympia boykottiert wird oder nicht. Beruflich ändert sich da recht wenig. Bei den direkt betroffenen Sportler kann es u.U. aber schon weitreichende Folgen haben.

  6. #35
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von chris74 Beitrag anzeigen
    Die Chinesen sind ja jetzt schon stinksauer. Neues siehe auch hier:

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...544650,00.html

    In einem Artikel habe ich gelesen, daß die Chinesen wohl lieber Tibet dem Erdboden gleichmachen würden, als einzulenken. Dazu muß man ja wissen, daß das Land ein Vielvölkerstaat ist mit ganz unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Ethnien... So werden beispielsweise die Moslems im Nordwesten des Landes auch unterdrückt. Und die Regierung fürchtet, daß -wenn sie einmal im Tibet nachgeben- das ganz Land rebelliert, und alles unkontrollierbar im Chaos versinkt.

    So blöd das jetzt klingen mag: da ist was dran. Schaut Euch nur den Irak an: trotz menschenverachtender Diktatur unter Saddam war das Land ein Land. Kaum war er weg, bekämpften sich kleinere Gruppen innerhalb des Landes (Sunniten/Schiiten...).

    Ähnlich erleben wir es in der ehemaligen UdSSR: Putin drehte den Ukrainern kurzerhand mal den Gashahn ab. Früher war die Ukraine mal Teil der UdSSR; auch Georgien ist nicht gerade beliebt bei den Russen.

    Und was ging vor gut 16/17 Jahren im ehemaligen Jugoslawien vor sich? Ethnische "Säuberungen". (Das klingt so viel reiner als "blutiges Abschlachten"). Oder Nordirlandkonflikt? Da spritzt das Blut mitunter auch nicht schlecht.

    Was ich damit sagen will, ist: sobald ein großes Reich zerfällt und zuviel Demokratie oder Autokratie zulässt, geht's nur noch drunter und drüber. Ich bin deswegen absolut kein Freund der Unterdrückung des Tibets, aber ich weiß auch keine Lösung. Jedoch halte ich einen Boykott einer an und für sich unpolitischen Veranstaltung nicht für den besten Weg. Dagegen würde ich mich sehr freuen, wenn bei der Eröffnungsveranstaltung alle Spieler möglichst fern blieben (oder zumindest passiv wären) und z. B. ihre Goldmedaillen dem Tibet widmen würden. Alleine das würde bereits für genügend Beben in der chinesischen Regierung sorgen.

    So, das war aber jetzt eine lange Antwort.

    Tja ... im Fall Russland und auch sonst vor allem in Osteuropa haben es viele Staaten geschafft Selbstständigkeit zu erlangen, ob es denen am Ende etwas nutzt vor allem, ob diese Länder es dann auch schaffen können zu überleben, sei mal dahingestellt. Für diese abgekapselten Einzelstaaten zählt vor allem der Nationalstolz !

    China ist die letzte "Großmacht", die "mit aller Macht" und im Notfall auch blutig diese Unterdrückung aufrechterhält und den Westen wenn es Not tut einfach ausschliesst ... weiß man denn ob nächste Woche in Tibet überhaupt noch ein Tibetaner lebt und da nicht nur noch Chinesen sind.
    Wenn die Chinesen es drauf anlegen, ist es so ...

    Auch China muß irgendwann einen Weg in die Demokratie finden !


    In Bezug auf die Olympischen Spiele ist alles was jetzt gemacht wird und entschieden wird von der westlichen Welt, auch eine politische Entscheidung, die auch eine politische Reaktion hervorrufen kann.

    Zumindest in der Kommunikation zwischen China und dem Westen dürfte der Ton sehr scharf werden ... vor allem wie bereits geschrieben ... boykottieren einzelne Staaten könnte die Reaktion "politische und wirtschaftliche" Funkstille bedeuten.

    Die Frage ist nur inwieweit der eine vom anderen abhängig ist.

    ***
    Schenkt Tibet was sie wollen als Signal an die westliche Welt und gebt den zwielichtigen Hass auf den Dalai Lama auf ...
    ... es könnte ein Fest der Freude werden ...
    China könnte sich "nur dann" wirklich voller Stolz präsentieren ...
    ***
    Geht es so weiter mit dem Hin-und Hergeplenkel, weiß man nicht wie die politische Welt am nächsten Tag aussieht.

    Mal so wie ich es sehe ... Klipp und Klar ... Olympia 2008 ist die größte "weltpolitische" Krise seit dem Irak-Krieg

  7. #36
    Benutzerbild von Closelobster

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Mal abgesehen davon, daß ich überhaupt nicht verstanden habe, daß die Olympischen Spiele an einen totalitären/autoritären Staat vergeben wurden: was bitteschön verändert eine Absage der Olympischen Spiele an der Haltung von China gegenüber Tibet ? Was bezweckt ein Boykott ? Die Antwort ist doch mal sowas von klar : Gar Nichts.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, hier stehen wirtschaftliche Interessen über allem. Das IOC ist, durch das Wirken eines gewissen Herrn Samaranch, ein Wirtschaftunternehmen geworden, welches maximalen Gewinn erwirtschaften will. Und von dem Standpunkt her macht die Vergabe nach China als bevölkerungsreichstem Land sogar Sinn. Daß ein Großteil Politik da reinspielt (China muß dem Westen gewogen sein, damit die Exporte weiter so laufen), ist meiner Ansicht nach eine der unmittelbaren Folgen der Globalisierung.

    Eine Absage der Spiele wird für Tibet keine positiven Folgen haben, im Gegenteil. Da kann China dann weiterhin unbehelligt von der Weltgemeinschaft massiv Chinesen nach Tibet verpflanzen und dann irgendwann behaupten, Tibet wäre schon immer chinesisches Stammland gewesen (Kosovo anyone ? ).

    Die einzige Möglichkeit, die bleibt, ist, daß die nationalen olympischen Komitees Eier beweisen und ihre Sportler bei der Eröffnungsfeier den Protest öffentlich machen zu lassen, durch Free Tibet T-Shirts unter der offiziellen Kleidung. Wenn im Pekinger Stadion 200 Nationen ihren Standpunkt so kundtun, kann das Regime dagegen gar nichts tun. Die Frage bleibt aber, ob sich dadurch irgendwas an der Lage der Tibeter ändert. Die Antwort gefällt mir auch nicht, aber sie wird NEIN sein.

  8. #37
    Benutzerbild von chris74

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Eine kurze Frage an alle Pro-Boykott-Anhänger:

    was habt Ihr persönlich bereits dazu beigetragen, daß es dem Tibet besser geht? Habt Ihr z. B. bereits Demos organisiert oder daran teilgenommen, Protestschreiben an die deutsche oder chinesische Regierung geschrieben...?

  9. #38
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von Closelobster Beitrag anzeigen
    was bitteschön verändert eine Absage der Olympischen Spiele an der Haltung von China gegenüber Tibet ? Was bezweckt ein Boykott ? Die Antwort ist doch mal sowas von klar : Gar Nichts.

    Ich greife mir jetzt mal diesen Satz heraus, es hätten auch genügend andere sein können.

    Ich frage jetzt einfach mal so: MUSS jede Aktion zwangsläufig unmittelbar etwas bewirken. Oder ist es nicht vielleicht auch wichtig einfach zu zeigen: NEIN - SO NICHT. Das Argument, ein Boykott ändere nichts, ist doch genau das selbige, welches wir immer von unseren Großeltern gehört haben "Ich hätte damals doch gar nichts machen können, es hätte nichts geändert". Tritt man mit solchen Aussagen nicht Menschen, die sich im Widerstand organisieren und zur NS-Zeit engagiert haben, mitten ins Gesicht? Hätten wir uns nicht gewünscht, die Weltgemeinschaft hätte 1936 die Spiele boykottiert? Wo ziehen wir im Sommer dann die Grenze? Wenn der erste unbequeme Journalist ausgewiesen ist? Der Zehnte, der Hundertste? Wenn Sicherheitskräfte den ersten Sportler bei der Siegerehrung verhaften, weil er ein "Free Tibet"-Shirt trägt? Oder gibt sich das NOK so opportunistisch, daß man den Sportler selbst aus dem Verkehr zieht. Wird man es sehen, wenn während den Spielen Studenten auf dem Tian'anmen Platz demonstrieren - verhaftet werden und vielleicht nie mehr gesehen werden? Stellt Euch mal die Frage wann Schluß ist, wann man nicht mehr hinschauen kann und sagt: Man kann ja nichts machen.

    Natürlich ist prinzipiell jeder einzelne gefordert (und wenn man "nur" darauf verzichtet sich das anzuschauen, denn man senkt die Einschaltquoten und die Sponsoren und Fernsehsender müssen sich fragen ob es sich rechnet), aber gefragt ist natürlich die Regierung. Wobei Herr Glos wie immer sagen wird: "Das ist nicht gut für die Deutsche Automobilindustrie". Jawohl, es gibt nichts wichtigeres als eine ordentliche Dividende für Aktionäre von BMW.

  10. #39
    Benutzerbild von Closelobster

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen

    Ich frage jetzt einfach mal so: MUSS jede Aktion zwangsläufig unmittelbar etwas bewirken. Oder ist es nicht vielleicht auch wichtig einfach zu zeigen: NEIN - SO NICHT.
    Darum ja auch mein Vorschlag mit dem Free Tibet T-Shirt beim Einmarsch. Dagegen kann das Regime nichts machen und die Welt hat ihre Plattform.

    Um mal eins klarzustellen: ich bin absolut für die Unabhängigkeit von Tibet. Ich frage mich nur, ob eine Absage der Spiele, wie von Zachi gefordert, oder auch ein Boykott irgendwas an der Situation ändert. Dann doch lieber in aller Öffentlichkeit in China protestieren, vor den Augen der Führungsriege, daß die Welt mit den Vorgehen nicht einverstanden ist. Und ich bin mir 1000 %ig sicher, daß die Sicherheitskräfte keine Sportler aus anderen Nationen verknasten wird.

    Ich bin und bleibe absolut Anti-Boykott und Anti-Absage. Wir (und damit meine ich das NOK, die Sportler, die deutschen Fans und Journalisten, die in China sein werden) helfen Tibet nicht, indem wir uns hier echauffieren und demonstrieren. Da zuckt die Peking-Führung nur müde mit den Schultern.

    Ach ja: ich finde diese ewigen Vergleiche mit Nazideutschland mittlererweile richtig zum . Zum einen ist die Ausgangslage eine völlig andere, zum anderen war schon bei der Vergabe bekannt, daß China totalitär regiert wird, im Gegensatz zu 1930 (wenn ich mich richtig erinnere), als die Spiele nach Deutschland vergeben wurde.
    Ich bin auch gegen das Vergessen, aber genauso bin ich gegen das ewige Wiederhochholen bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit.

  11. #40
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Olympische Spiele Peking 2008

    Zitat Zitat von Closelobster Beitrag anzeigen
    Ach ja: ich finde diese ewigen Vergleiche mit Nazideutschland mittlererweile richtig zum .
    Ist aber leider das Einzige was sich annähernd vergleichen läßt. Moskau und L.A,. sind ja deutlich anders gelagert. Und mal die Frage: Warum kotzt es Dich an? War 36 besser? Oder wo sind die Unterschiede (außer der Vergabe)? Die Pressefreiheit war in Nazideutschland bei Olympia sogar noch besser gewährleistet als aktuell in China. Persönlichkeitsrechte nicht.

    Mitarbeiter einer Deutschen Firma (Brose Changchun Automotive Systems Co., Ltd) sind zur Zeit nicht mal in der Lage eMail-Verkehr außerhalb der Firmenpost mit ihren Freunden zu Hause zu unterhalten.

    The rich control the government, the media, the law - Queensrÿche

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