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PISA-Test

Erstellt von musicola, 07.12.2004, 17:06 Uhr · 19 Antworten · 1.523 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von musicola

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    Hätten Sie es gewusst?

    Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Analphabeten - die Ergebnisse der OECD-Schülerstudie „PISA“ legten den Schluss nahe: 32 Staaten und insgesamt 265 000 Jugendliche waren im Jahr 2000 befragt worden. Deutschland lag in fast allen Bereichen deutlich unter dem Durchschnitt der Teilnehmerstaaten.

    Doch hätten es die Erwachsenen besser gemacht?

    Bei FOCUS Online können Sie Ihr Wissen prüfen: Die Fragen orientieren sich an der originalen PISA-Studie. Finden Sie heraus, wie Sie beim Lösen der kniffligen Aufgaben abgeschnitten hätten ...

    Entsprechend dem Motto „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen“, geht es dabei nicht um das Abfragen nüchterner Fakten – die Teilnehmer sollen vielmehr Problemstellungen erfassen und Wissen zielgerichtet anwenden.

    Testen Sie sich selbst:

    http://focus.msn.de/bildung/wissen/pisa


    Viel Erfolg!

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Rosalie

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    Auch mal lesen.....Bericht der FAZ-

    Bulmahn: „Bedrückender Befund”


    07. Dezember 2004 Das mittelmäßige Abschneiden deutscher Schüler in der zweiten Pisa-Bildungsstudie hat die Debatte über die Schulstruktur neu entfacht. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sprach sich am Dienstag für die Abschaffung der Hauptschulen aus. „Ich glaube nicht, daß die Hauptschule auf Dauer ein zukunftsträchtiges Modell ist", sagte die SPD-Politikerin.

    Am bedrückendsten sei, daß sich bei den schlechtesten Schülern nichts getan habe und rund 22 Prozent die Schule mit mangelnden Kenntnissen verließen. Wie Bulmahn bezeichneten auch die Gewerkschaft GEW, der DGB und die Grünen die frühe Festlegung der Kinder auf ihren Bildungsweg mit der Schulwahl im Alter von zehn Jahren als Grundproblem. Sie forderten eine längere Zeit gemeinsamen Lernens aller Kinder.

    In der am Montag abend vorgestellten Pisa-Studie 2003 haben sich die deutschen Schüler gegenüber der ersten Pisa-Studie vor drei Jahren leicht verbessert. Sie erreichen nun einen Mittelwert von 503 Punkten. Sie liegen damit drei Punkte über dem Durchschnitt der 41 Länder, die an der OECD-Studie teilgenommen haben. In kaum einem anderen Land hängen die Bildungschancen so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland.

    Bulmahn: Armutszeugnis für Deutschland

    In Deutschland bestehe weiter ein dramatischer Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg, sagte Bulmahn. Der „bedrückendste Befund” der Pisa-Studie für Deutschland sei, daß sich bei den schlechtesten Schülern nichts getan habe. Kinder aus unteren Einkommensschichten hätten nach wie vor schlechtere Bildungschancen. „Die Vernachlässigung dieser Schüler ist ein Armutszeugnis für unser Land.”

    Die Schere zwischen guten und schlechten Schülern sei noch größer geworden. Es sei nur besseren Ergebnissen an den Gymnasien und im oberen Drittel der Realschüler zuzuschreiben, daß Deutschland sich in der Studie insgesamt leicht verbessert habe.

    Kritik an früher Auswahl

    Bulmahn kritisierte die frühe Festlegung der Kinder auf den weiteren Schulweg an einem Gymnasium, einer Realschule oder Hauptschule. „Wir sortieren Kinder mit zehn Jahren. Ich halte das für zu früh.” Sie sprach sich für einen weiteren Ausbau der Ganztagsschulen sowie der frühkindlichen Bildung und Erziehung in Kindergärten aus. In erfolgreichen Nationen hätten Kinder pro Tag mehr Zeit zum Lernen. Die Unions-regierten Länder forderte sie auf, den Weg für eine Abschaffung der Eigenheimzulage und damit für höhere Bildungsausgaben freizumachen.

    Für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisierte Marianne Demmer, daß die Kultusminster der Länder dabei seien, „sich in der zweiten Liga einzurichten". Hauptproblem sei die frühe Auswahl der Schüler. Wer an der Hauptschule ankomme, habe sehr schlechte Chancen. Die Benachteiligung durch die soziale Herkunft werde an Hauptschulen nicht abgebaut, sondern noch verstärkt.

    Die Parteivorsitzende der Grünen Claudia Roth sagte, das Beispiel der Niederlande zeige, daß längeres gemeinsames Lernen auch Kindern aus bildungsfernen Schichten eine erfolgreichere Schullaufbahn ermögliche.

    „Offenbarungseid roter Bildungspolitik"

    Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber sprach dagegen von einem „Offenbarungseid einer jahrzehntelang ideologisierten roten Bildungspolitik", die weiter auf die Gesamtschule setze. Rot-Grün lerne nichts dazu und setze weiter auf die Gesamtschule, die laut Pisa-Studie gescheitert sei, sagte Stoiber. Die Gesamtschule sei ein „Ladenhüter von gestern".

    Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt warnte, es führe nicht weiter, abwechselnd Gesamtschulen, das gegliederte Schulsystem oder die Kultusministerkonferenz zum Sündenbock zu machen. Hundt sagte, die Kultusminister hätten erste Kurskorrekturen eingeleitet. In den Bereichen Qualitätssicherung, Ganztagsschule, Lehrerbildung und Selbstständigkeit von Schulen seien erste Schritte in die richtige Richtung gemacht worden.

    Nach Angaben der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Doris Ahnen (SPD), setzte das Gremium als Reaktion auf die Studie neue Arbeitsschwerpunkte. Kinder und Jugendliche aus sozial schwierigem Umfeld wie auch Migrantenkinder sollten frühzeitig gezielt gefördert werden und Ausgleichsangebote erhalten, sagte die rheinland-pfälzische Kultusministerin.


    Text: FAZ.NET mit Material von Reuters/dpa

  4. #3
    Benutzerbild von musicola

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    Was denn? Will keiner mal rausfinden wie gut er den PISA-Test übersteht?

    Haut mal rein. Ich hab von den 10 Fragen immerhin 5 richtig beantworten können! (eigentlich 6 aber bei einer Frage musste mir J.B. erst ein wenig auf die Sprünge helfen. Alleine wär ich nicht auf die Lösung gekommen!)

    Gruß

    musicola

  5. #4
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ich hab da neulich schon reingeguckt, aber gleich wieder zugemacht, denn die erste Aufgabe war gleich eine Rechenaufgabe/logische Denkaufgabe. Kann ich nicht. Hab ich noch nie gekonnt, sowas. Da würde ich also schon mal gnadenlos abkacken und dafür sorgen, dass die Pisa-Studie rasant nach unten geht. Bei allem, was Sprache und räumliches Denkvermögen betrifft (sofern das denn auch abgefragt wird), wäre ich wohl eher gut.

  6. #5
    Benutzerbild von djrene

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    7 Richtige

  7. #6
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser
    Tja, nur 5 Richtige...

  8. #7
    Benutzerbild von waschbaer

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    @René

    Wie spielen in der gleichen Liga. *Grins*

    Eigentlich wären es sogar acht gewesen, aber ich habe mich einmal "verklickt". Wobei ich bei der Frage mit den Luftballons gänzlich daneben lag. Ich frage mich auch, was die "Hundefrage" da drin zu suchen hat.

  9. #8
    Benutzerbild von Babooshka

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    Wie ich es mir dachte: Gnadenlos daneben, ich bin absolut kein logischer Denker und Analytiker und Zahlen sind sowieso meine Feinde. Aaaaaaber! Dieses hier reißt dafür alles raus:

    "FINISHED FILES ARE THE RESULT OF YEARS OF SCIENTIFIC STUDY COMBINED WITH THE EXPERIENCE OF YEARS" - Wieviele "F" enthält dieser Text?

    Und: Wie viele sind es? Haben Sie drei gefunden? Nun, Sie bewegen sich im absoluten Mittelfeld; vier zu sehen, ist selten, wer sechs gesehen hat, ist ein Genie. Die Erklärung: „of“ kann das durchschnittliche Gehirn nicht verarbeiten, es liest darüber hinweg.

    Jahaaaaa. Ich habe 6 F gesehen!

  10. #9
    Benutzerbild von DeeTee

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    7 von 9 richtig, wobei ich die Antwort für Frage 3 schlicht für falsch halte. Das war die Sache mit dem Kaffee, der Milch und dem Temperaturverlust. Eine abgedeckte Tasse verliert definitiv weniger Wärmeenergie (Kondenskühlung). Ich wage mal zu bezweifeln, dass dies durch den Temperaturunterschied in Bezug zur Umgebungstemperatur ausgeglichen wird.

    DeeTee

  11. #10
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja
    7 von 10....
    wobei ich das mit dem Kaffee und der Milch so wie @DeeTee sehe...
    womit ich diese Frage ebenfalls falsch beantwortet habe...


    Wieviel Fragen umfasste eigentlich der gesamte Test?

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