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Probleme mit der Qualität von Fotos/jpgs

Erstellt von Torsten, 15.02.2006, 22:27 Uhr · 10 Antworten · 1.255 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Torsten

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    Ich habe bei der Bearbeitung von Fotos/Grafiken einige Probleme mit der Qualität.

    Zunächst mal gelingt es mir mit dem "MS Photo Editor" offensichtlich nicht, qualitativ ordentliche Verkleinerungen von Fotos vorzunehmen. So wurde ich z. B. heute darauf hingewiesen, dass meine Verkleinerung eines Coverscans nicht optimal sei; der Vergleich zeigt dies auch (oben mein Exemplar, man achte z. B. auf die schwarze Schrift bei der Interpreten-Angabe):





    Auch in der Vergangenheit fiel mir bereits auf, dass Verkleinerungen von eigentlich sehr guten Originalen oft unscharf oder "pixelig" werden. Wenn ich mir dagegen die immer noch glasklaren Minifotos z. B. in brandbriefs Signaturleiste ansehe - die ja sicher auch von größeren Originalfotos stammen -, sehe ich da erhebliche Unterschiede.

    Liegt das an der bescheidenen Qualität des "MS Photo Editor", oder muss ich irgendwo noch bestimmte Einstellungen vornehmen, um da Abhilfe zu schaffen?

    Ein ähnliches Problem habe ich mit der Qualität von Screenshots: Hier erhalte ich nie die Qualität des Originals. Screenshots werden von mir im Windows-Zubehörprogramm "Paint" eingefügt und dann abgespeichert; leider verschlechtert sich das Bild auch hierbei deutlich. Mit dem "Photo Editor" dasselbe Problem.

    Beispiel: Sämtliche Tableaus aus der ersten Saison unserer Musikrätselliga habe ich per Screenshot von Excel-Tabellen angefertigt. Anfangs habe ich diese Screenshots noch als jpg-Files abgespeichert, aber dann sah das Ganze so aus:



    Zwar alles noch gut lesbar, aber die Qualität - z. B. Helligkeit und Schriftschärfe - ist erkennbar vermindert. Ich habe dann bemerkt, dass diese Tableaus etwas besser aussehen, wenn ich sie als gif-File abspeichere:



    Allerdings ist die Qualität dann immer noch nicht optimal, zudem funktioniert diese Notlösung auch nur manchmal - bei anderen Farben und anderen Mustern sehen die gifs meist noch schlechter aus als die jpgs.

    Liegt diese verminderte Qualität nun auch am Programm, in diesem Fall an "Paint"? Oder an den Bildformaten (jpg/gif)? Wie bekomme ich Screenshots mit Originalqualität hin?

    Für erhellende Tipps wäre ich sehr dankbar.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Nummer 1: Paint ist uralt, zu Windows gehörend und Schrott.

    Nummer 2: Nimm etwas anderes, viele Bildbetrachter (z.B. IrfanView, ist Freeware) haben auch die Möglichkeit die Zwischenablage als Bild zu speichern.

    Nummer 3: Verkleinern - Auch hier: Nimm ein besseres Programm! (z.B. IrfanView) bessere Ergebnisse gibt es manchmal, wenn man vorher etwas künstliche Unschärfe hineinbringt (klingt komisch, is aber so, ich könnte es sogar erklären...).

  4. #3
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Ich habe jetzt keine Ahnung, wie MS Photo Editor funktioniert, weil ich den nicht nutze.

    Wenn du wirklich lediglich Verkleinerungen der Bilder möchtest, kann ich dir IrfanView empfehlen, ist ein Bildbetrachter mit den wichtigsten Bearbeitungsfunktionen. Und ist Freeware.

    Damit habe ich eigentlich noch nie Probleme gehabt, beim Speichern kannst du sogar die Qualität festlegen, so dass die Bilder sogar recht anständig optimiert werden, falls du sie ins Netz stellen willst.

    Zu den Screenshots kann ich leider nicht weiterhelfen!

  5. #4
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Da bin ich ja ganz just musics Meinung nur weiß ich, daß IrfanView auch die Zwischenablage (= Screenshot) "einfügen" kann...!

  6. #5
    Benutzerbild von brandbrief

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    Ich vermute, es liegt an der Kantenglättung. Mache Grafikprogramme berechnen z.B. beim Verkleinern eines Kreises die nun erforderlichen Zwischenpixel nicht, um einen sanften Übergang hinzubekommen.
    Gerade die von Windows mitgelieferten Grafikprogramme haben auf diesem Gebiet ihre Schwächen.
    Achte auch darauf, dass du GIF-Grafiken vor dem Bearbeiten immer erst in RGB-Farben umwandelst. Sonst bekommst du bei der Größenänderung immer diesen Effekt.
    Weiterhin kann GIF nur max. 256 Farben darstellen. Liegen nun Verlaufspixel in einem Farbbereich, der nicht in dem von GIF darstellbaren liegt, so wird die Farbe angepasst, was unter gewissen Umständen wieder zu unschönen Ergebnissen führen kann.
    Dass die Schrift in den Tabellen mit JPG etwas verwaschen aussieht kann an der Qualitätsstufe der JPG-Grafik liegen. Damit ist nicht die Auflösung gemeint.
    Wie das genau funktioniert, weiß ich momentan auch nicht. Ich vermute, es ist so etwas ähnliches wie interpolieren. Also die Information von benachbarten Pixeln werden nicht komplett gespeichert, sondern errechnet. Je mehr Zwischenpixel berechnet werden müssen, bis wieder ein Pixel mit vollständiger Bildinformation erscheint, umso schlechter wird die Qualität der Grafik.
    Gerade bei Schrift sollte dann die höchste Qualitätsstufe gewählt werden.

  7. #6
    Benutzerbild von amarok90

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    Der Microsoft Photo Editor bietet - zumindest in den mir bekannten Versionen - in dieser Hinsicht keine weitergehenden Optionen. Dieses Problem hat mich früher auch immer genervt.

    Zu empfehlen wäre z. B. ein recht preisgünstiges Programm wie Photoshop Elements. Dort kann man beim Skalieren das Bild bikubisch neuberechnen, so daß dieser Pixeleffekt nicht auftritt.

  8. #7
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Ich benutze im Übrigen ein uraltes Programm, das mal bein einem meiner Scanner dabei war von der Firma ULead (ImagePals Image Editor), klein und fein. Bei einem Eigen-Platzbedarf von 1,5 MB konnte das 1996 schon ähnliches (und an manchen Stellen sogar mehr) als sündhaft teure "Photoshops" und Konsorten. - Einziger Nachteil: Es kann nur 8+3-Buchstaben-Filenamen.

  9. #8
    Benutzerbild von brandbrief

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    Genau, amarok hat's
    Bikubisch war das Zauberwort.
    Diese Eigenschaft führt zum sanften Übergang. Das pixelige tritt durch die andere Variante auf (Pixelwiederholung)




    Die bikubische Kantenglättung macht zwar alles schön rund, was aber auch wieder etwas Unschärfe zur Folge hat. Ich schärfe dann bei Notwendigkeit das Bild nach der Verkleinerung wieder etwas. Die Verschärfung ist ja wiederum nichts anderes als eine Pixelwiederholung. So kann man dann durch Mischung von bikubischen Übergängen und Pixelwiederholungen einen Kompromiss zwischen Schärfe und gleichzeitig sanften Glättungen erreichen.

  10. #9
    Benutzerbild von Torsten

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    Danke ersma für eure Tipps und Erklärungen. Werde ich mich also bei Gelegenheit nach besserer Software umschauen.

  11. #10
    Benutzerbild von brandbrief

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    Eine sehr schöne Freeware-Variante ist GIMP. Es benötigt allerdings durch seine Komplexität einiges an Einarbeitungszeit.

    Hier die deutsche Verison für Windows:
    http://www.winload.de/download/29234...IMP-2.0.0.html

    ...und einige Tutorials
    http://www.ufocomes.de/files/basegimp.html
    http://manual.gimp.org/de/

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